Gruppenfoto der Teilnehmenden

Seit mehr als 100 Jahren unterstützt der Internationale Social Service Familien und Fachkräfte der Sozialen Arbeit bei Fällen der grenzüberschreitenden Kinder- und Jugendhilfe, im Familienkonflikt mit Auslandsbezug und bei Fragen der Migration. Internationale Kooperation ist herausfordernd – juristisch, sozialpädagogisch, sprachlich und interkulturell.

Deshalb treffen sich einmal jährlich die in jedem Land zuständigen Koordinatoren für die Fallarbeit zum persönlichen Austausch. Das diesjährige Treffen fand am 5. und 6. Oktober 2026 in Riga statt. Gastgeber ist das lettische Justizministerium.

Schwerpunkte sind in diesem Jahr neben aktuellen Transformationsprozessen im Generalsekretariat und im Gesamtnetzwerk die Themen Menschhandel Minderjähriger und Mediation im Familienkonflikt mit Nichtmitgliedstaaten internationaler Übereinkommen im sogenannten Maltaprozess der Haager Konferenz für internationales Privatrecht.

Verena Lingg vom Internationalen Sozialdienst im Deutschen Verein (www.issger.de) stellt das deutsche Modell einer Zentralen Anlaufstelle mit Mandat der Bundesregierung vor (www.ZAnK.de).