24.04.2026
Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen verlässlich und wirksam gestalten
🔹 1. Teilhabe sichern – Eingliederungshilfe stärken
Die Empfehlungen betonen: Eingliederungshilfe muss auch in Zukunft personenzentriert und bedarfsgerecht sichergestellt werden. Gerade vor dem Hintergrund des wachsenden Personalmangels und steigender Kosten sind daher eine effiziente Gestaltung und nachhaltige Finanzierung dringend notwendig.
🔹 2. Bürokratie abbauen und Digitalisierung vorantreiben
Der Deutsche Verein fordert einfachere und einheitlichere Bedarfsermittlung sowie weniger komplexe Verwaltungsverfahren – unter Nutzung von digitalen und KI-basierten Technologien. Das schafft Effizienz und trägt dazu bei, Kosten zu senken sowie Verwaltungen und Leistungserbringer zu entlasten.
🔹 3. Fachkräfte sichern statt Teilhabe schwächen
Ein zentrales Problem ist der massive Fachkräftemangel, der bereits heute Teilhabe einschränkt. Ohne wirksame Maßnahmen zur Personalsicherung und -gewinnung wird sich die Lage weiter verschärfen.
🔹 4. Soziale Infrastruktur stärken – nicht abbauen
Empfohlen werden u. a. verbindliche Grundlagen für eine kommunale Teilhabeplanung und eine bessere Koordination der Leistungen. Gleichzeitig zeigen aktuelle Debatten um Einsparungen in der Eingliederungshilfe, wie schnell soziale Rechte unter Druck geraten.
Zu den vollständigen Empfehlungen: Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen