Inhalt

In der Debatte um frühe Bildung steht der gelingende Übergang zwischen Kindertagesbetreuung und Schule mit im Fokus. Auch dabei werden wie insgesamt auf die frühe Bildung bezogen, die Verringerung von Teilhabedefiziten von Kindern aus vulnerablen Gruppen (z.B. Kinder mit Behinderungen, mit Flucht- / Migrationshintergrund und/oder in Armut), verschiedene Bildungsansätze in früher und schulischer Bildung sowie verpflichtende Sprachstandtests, Sprachförderung und Vorschulpflicht in den Blick genommen.

In der Praxis hängt das Gelingen des Übergangs nach wie vor stark von den Eltern sowie einzelnen Personen in den jeweiligen Institutionen ab. Trotz teilweise bestehender gesetzlicher Regelungen finden sich nicht in allen Bundesländern strukturell abgesicherte Rahmenbedingungen für eine verbindlich geregelte entwicklungsförderliche Übergangsgestaltung insbesondere für Kinder mit Behinderungen oder mit Migrationshintergrund, die sowohl Kita/Kindertagespflege als auch Schule gleichermaßen in Verantwortung nehmen.

Gleichzeitig finden sich aber vereinzelt von beiden Seiten getragene Übergangskonzepte, die die formalen, informellen und non-formalen Bildungsorte und die jeweiligen Bildungsaufträge kindorientiert und sinnvoll verbinden.

Der Deutsche Verein möchte im Rahmen einer Fachtagung die konzeptionellen, personellen aber auch strukturellen Herausforderungen und mögliche Lösungswege einer für alle Kinder gelingenden Übergangsgestaltung thematisieren. So sind Ansätze für eine gemeinsame Bildungs- und Entwicklungsdokumentation zu diskutieren. Daneben soll thematisiert werden, wie für Kinder mit Behinderungen die durchgängige Förderung am Übergang von Kita und Schule ohne Unterbrechungen gelingt. Ziel ist, anhand von guten Praxisbeispielen wichtige Gelingensbedingungen und Handlungserfordernisse für optimale kindorientierte Übergangsgestaltungen zu identifizieren.

Für fachliche Fragen

Maria-Theresia Münch

Wissenschaftliche Referentin Kindertagesbetreuung, Frühe Bildung, Ganztagsbetreuung von Kindern im Grundschulalter, Weiterentwicklung der Fachberatung / Fachdienste / Träger, Aus- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte

Für organisatorische Fragen

Bärbel Winter

Sachbearbeiterin Telefonische Sprechzeiten: Mi: 9:00-14:00, Do: 9:00-15:00, Fr: 9:00-12:00 Uhr
Kurzinformation

Veranstaltungsnummer:

F 2374/26

Ort:

Carl-August-Allee 17
99423 Weimar

Datum:

23.11.2026 14.00 -
24.11.2026 13.00

Zielgruppe:

Vertreter*innen der Länderministerien, Jugendämter und freien Träger; Kita- und Schulträger sowie Schulämter; Fachberater*innen aus dem Bereich der Kindertageseinrichtungen und Schule, Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Verbänden.

Veranstaltungsgröße:

max. 60 Teilnehmende

Anmeldung bitte bis:

22.09.2026

Veranstaltungskosten für Mitglieder:

200 EUR

Veranstaltungskosten für Nichtmitglieder:

250 EUR

Tagungsstättenkosten (inkl. Unterkunft/ Verpflegung/ Raum- und Technikkosten und gesetzl. Ust.):

177 EUR
Sie haben die Auswahl zwischen drei Pauschalen der Tagungsstätte. Die Höhe der anderen Pauschalen entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular. Die Buchung mindestens einer Tagungspauschale, die damit für jeden Tag der Veranstaltung festgelegt ist und nicht geändert werden kann, ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Veranstaltung.
Den Übergang von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in die Schule kindorientiert, inklusiv und entwicklungsförderlich gestalten

Datum: 23.11.2026 - 24.11.2026

Anmeldung bitte bis: 22.09.2026