17.09.2026

Altenhilfe und Generationsgerechtigkeit – Verleihung Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe

Foto der Gewinnerinnen bei der diesjährigen Preisverleihung des Cäcilia-Schwarz-Förderpreises bei der Hauptausschusssitzung des Deutschen Vereins. Foto v.l.n.r. Jürgen Müller, Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend Prof. Dr. Sabine Pleschberger, Vorsitzende Kuratorium, Stiftungsprofessorin für Pflegewissenschaft am Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien Preisträgerinnen Dr. Marlene Jänsch und Dr. Anna Brückner Dr. Irme Stetter-Karp, ehemalige Präsidentin Deutscher Verein

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. feierte 20 Jahre Cäcilia-Schwarz-Förderpreis  und verlieh am 16. September 2026 in Berlin den Preis zum zehnten Mal. Die Schirmherrschaft hat Bundesfamilienministerin Karin Prien. Im Hauptausschuss des Deutschen Vereins sprach Prof. Dr. Alena Buyx zum Thema „Generationen im Blick: Wie wir heute die Handlungsfähigkeit künftiger Generationen sichern“.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wendet sich an Wissenschaftler*innen, die in ihren wissenschaftlichen Arbeiten innovative Ergebnisse erzielt haben und zu neuen Erkenntnissen gelangt sind, die zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen, ihrer gesellschaftlichen Teilhabe sowie ihrer selbstbestimmten und selbstständigen Lebensweise beitragen.

Wir gratulieren dieses Jahr zwei Gewinnerinnen, die sich den Preis teilen:

Dr. Anna Brückner, Referentin für Gesundheit und Pflege bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO) widmet sich in ihrer Dissertation „‚Blaue Gesundheit‘ für gesundes Altern? Stadtblau als potenzielle therapeutische Landschaften für ältere Menschen in Ahmedabad und im Ruhrgebiet“ den Zusammenhängen von urbanen Gewässern und der Gesundheit sowie dem Wohlbefinden älterer Menschen.

Dr. Marlene Jänsch, Professorin für Soziale Arbeit in Kontexten des Alter(n)s an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, leistet mit ihrer Dissertation „Sorgearbeit im Sozialraum. Bildungspotenziale in ehrenamtlichen Hilfen für ältere Menschen“ einen innovativen Beitrag zur Altenhilfe, indem sie den Blick weg von der Infrastruktur und der Organisation von Unterstützungsangeboten hin zur konkreten Gestaltung und Begleitung von Hilfebeziehungen richtet.

Die diesjährige Hauptausschusssitzung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.  am 16. September 2026 stand unter dem Motto „Generationen im Blick: Wie wir heute die Handlungsfähigkeit künftiger Generationen sichern“ und wurde mit einem Vortrag von Prof. Dr. Alena Buyx (Institutsdirektorin für Geschichte und Ethik der Medizin an der Technischen Universität München und ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats) und einem Impuls von Luka Krauss (Policy-Assistent für Generationengerechtigkeit und Jugendpolitik – Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur bei der EU-Kommission) eingeleitet.

Die anschließende Diskussionsrunde bot spannende Einblicke und einen regen Austausch mit dem Publikum. Es diskutierten Dr. Miriam Saati (Unterabteilungsleiterin im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend), Jens-Peter Kruse (Stellvertretender Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen) sowie Prof. Dr. Alena Buyx.

Allgemeine Infos zum Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe

Allgemeine Infos zum Hauptausschuss

Foto: Deutscher Verein / Holger Groß

Foto v.l.n.r.:

Jürgen Müller, Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Prof. Dr. Sabine Pleschberger, Vorsitzende Kuratorium, Stiftungsprofessorin für Pflegewissenschaft am Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien

Preisträgerinnen Dr. Marlene Jänsch und Dr. Anna Brückner

Dr. Irme Stetter-Karp, ehemalige Präsidentin Deutscher Verein