Cäcilia-Schwarz-Förderpreis

Ausschreibung 2023 - Bewerben Sie sich jetzt bis zum 31. März 2023

Zielsetzung
Unser Preis wendet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die in ihrer Dissertation, Habilitation oder einer anderen bedeutenden wissenschaftlichen Arbeit innovative Ergebnisse erzielen und zu neuen Erkenntnissen gelangen, mit denen älteren Menschen für lange Zeit ein hohes Maß an selbstständiger Lebensweise ermöglicht werden kann. Der Preis kann Einzelpersonen und Forschergruppen zuerkannt werden.

Anforderungen
Die Arbeit kann aus den Gebieten Geriatrie, Gerontologie, Pflege- und Therapiewissenschaft, Sozialwissenschaft, Gesundheitswissenschaft und verwandten Disziplinen stammen und muss dem wissenschaftlichen Anspruch und der Zielsetzung des Förderpreises entsprechen. Die Arbeiten können als Monographie oder als kumulative Arbeit angelegt sein.

Vergabe und Dotierung
Im Verleihungsjahr 2023 stehen bis zu 10.000 Euro zur Verfügung.

Schirmherrschaft
Die Auszeichnung steht im Jahr 2023 unter der Schirmherrschaft von Lisa Paus, der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Bewerbung
Eingereicht wird zunächst nur eine Kurzfassung oder Dokumentation der Arbeit. Die Bewerberin oder der Bewerber soll darin verdeutlichen, in welcher Weise die erarbeiteten Erkenntnisse Innovationen in der Altenhilfe anstoßen und dazu beitragen können, das Wohlergehen, die Selbständigkeit und Unabhängigkeit älterer Menschen zu fördern und welche wissenschaftlichen Methoden angewandt worden sind.

Einreichungsfrist
Die Frist zur Einreichung der Kurzfassung einschließlich des Bewerbungsschreibens und des Kurzgutachtens endet am 31. März 2023. Es gilt der Eingangsstempel.

Bewerbungen und Rückfragen richten Sie bitte an die Koordinierungsstelle des Cäcilia-Schwarz-Preis im Deutschen Verein:
Dr. Anna Sarah Richter, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Michaelkirchstraße 17/18, 10179 Berlin-Mitte, E-Mail: AnnaSarah.Richter@deutscher-verein.de

Unsere Preisträgerinnen 2021

Verleihung des Cäcilia-Schwarz-Förderpreises für Innovation in der Altenhilfe
Im Rahmen seiner Mitgliederversammlung hat der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. zum siebten Mal seinen mit insgesamt 10.000 Euro dotierten "Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe" vergeben. Ausgezeichnet wurden Dr. Cordula Endter, Psychologin und Kulturanthropologin aus Berlin für ihre Dissertation "Assistiert Altern. Die Entwicklung digitaler Technologien für und mit älteren Menschen" sowie Dr. Henrike Voß, Sport- und Bewegungsgerontologin aus Heidelberg, für ihre Dissertation "Was bindet Menschen mit Demenz ans Leben? – Eine erweiterte Perspektive auf Advance Care Planning".

Schirmherrin des Förderpreises 2021 ist Christine Lambrecht, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Preisübergabe am 15.09.2021 in Berlin

Foto der Preisverleihung, Dirk Hasskarl


Laudatio von Prof. Dr. Michael Ewers, Vorsitzender des Kuratoriums des Cäcilia-Schwarz-Förderpreises [PDF, 110 KB]

Pressemitteilung: Selbstbestimmt im Alter
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. zeichnet zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen mit dem "Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe" aus





Foto: Dr. Cordula Endter, © dirk hasskarl/fotografieDr. Cordula Endter

Endter, C. (2021): Assistiert Altern. Die Entwicklung digitaler Technologien für und mit älteren Menschen. Reihe Altern und Gesellschaft, Wiesbaden: Springer VS Verlag.
Link zum Buch

Interview im dv aktuell 9/2021


Foto: Dr. Henrike Voß, © dirk hasskarl/fotografieDr. Henrike Voß
Voß, H. (2021): Was bindet Menschen mit Demenz an das Leben? Eine erweiterte Perspektive auf Advance Care Planning

Nomos. ISBN 978-3-8487-8634-3 (erscheint Dezember 2021)
Link zum Buch

Interview im dv aktuell 10/2021


Fotos: dirk hasskarl/fotografie

Das sagen die PreisträgerInnen des Cäcilia-Schwarz-Förderpreises

Foto von Dr. Carl-Philipp Jansen, © Holger Groß
Dr. Carl-Philipp Jansen, Sportwissenschaftler M.A., Netzwerk Alternsforschung an der Universität Heidelberg, Preisträger 2019 für die wissenschaftliche Arbeit "Institutionelle Grenzen erweitern – der „Life-Space“ von Bewohnern in der stationären Altenpflege und dessen Modifikation mittels eines Trainingsprogramms zur Steigerung der körperlichen Aktivität"

Ich bin unglaublich stolz darauf, dass unsere Arbeit durch diese Auszeichnung eine besondere Würdigung "aus der Praxis" erhält. Dadurch wird es zu mehr als nur Forschung.



Foto von Dr. Valentina Tesky, © privat
Dr. Valentina Tesky, Stellvertretende Leiterin des "Arbeitsbereich Altersmedizin" am Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität, Preisträgerin 2015 für die wissenschaftliche Arbeit "Trainingsprogramm AKTIVA: Aktive kognitive Stimulation – Vorbeugung im Alter"

Es ist wunderbar, dass die wissenschaftliche Forschung im Bereich der Altenhilfe auf so eine besondere Art gewürdigt wird. Darüber hinaus motiviert so eine Auszeichnung natürlich auch, weiterhin sein Bestes zu geben. Ich habe mich sehr über diese Wertschätzung meiner bisherigen wissenschaftlichen Laufbahn gefreut.



Foto von JProf. Dr. Margareta Halek
Junior-Professorin Dr. Margareta Halek, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V., Preisträgerin 2013 für die wissenschaftliche Arbeit "Verstehende Diagnostik" in der Versorgung von Menschen mit Demenz und herausforderndem Verhalten in Einrichtungen der stationären Altenhilfe

Für mich als Altenpflegerin und Pflegewissenschaftlerin, die sich seit Langem mit pflegepraktischen Fragen der Altenhilfe beschäftig ist diese Auszeichnung sehr wichtig. Der Weg, der zu der gewürdigten Forschungsarbeit geführt hat war lang, und nicht ohne Zweifel. Umso erfreulicher die Anerkennung durch das Gutachtergremium und den Deutschen Verein. Es gibt nicht viele bedeutende Möglichkeiten, Forschung in der Altenhilfe prominent sichtbar zu machen. Cäcilia-Schwarz-Förderpreis ist deshalb sehr wichtig und trägt in meinem Fall dazu bei, dass das Thema des Verstehens von Verhaltensveränderungen von Menschen mit Demenz gemeinsam mit meinem Forschungsteam weiter verfolgt wird.

Fotos der Preisverleihungen des Cäcilia-Schwarz-Förderpreises

5.05.2006: v.l.n.r.: Dr. U. von der Leyen, ehemalige Bundesfamilienministerin, Dr. S. Pleschberger, Preisträgerin und Dr. K. Deufel, ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Vereins
18.06.2009: v.l.n.r.: Prof. Dr. M. Ewers, Vorsitzender des Kuratoriums/der Jury, Dr. J. Haberstroh, Preisträgerin, D. Hackler, ehemaliger Abteilungsleiter des Bundesfamilienministeriums und W. Schmidt, ehemaliger Präsident des Deutschen Vereins
12.06.2013: v.l.n.r.: W. Schmidt, ehemaliger Präsident des Deutschen Vereins, Dr. D. Holle, Preisträgerin, Dr. Kathrin Claßen, Preisträgerin, Prof. Dr. M. Ewers, Vorsitzender des Kuratoriums/der Jury. A. d. Bild fehlt:Dr. M. Halek.
24.09.2015: v.l.n.r.: M. Löher, Vorstand des Deutschen Vereins, Prof. Dr. M. Ewers, Vorsitzender des Kuratoriums/der Jury und J. Fuchs, Präsident des Deutschen Vereins. Die Preisträgerin, Dr. V. Tesky war aus persönlichen Gründen verhindert.
14.06.2017: v.l.n.r.: Prof. Dr. M. Ewers, Vorsitzender des Kuratoriums/der Jury, Preisträgerin, Dr. H. Tezcan-Güntekin, J. Fuchs, Präsident des Deutschen Vereins, N. Feith, Referatsleiter im BMFSFJ
19.06.2019: v.l.n.r.: J. Fuchs, Präsident des Deutschen Vereins, Prof. Dr. Dr. U. Lehr, Mitglied des Kuratoriums/der Jury, Dr. C.-P. Jansen, Preisträger und Prof. Dr. M. von Schwanenflügel, Abteilungsleiter im BMFSFJ
15.09.2021, v.l.n.r.: Prof. Dr. M. v. Schwanenflügel, BMFSFJ, Dr. H. Voß, Preisträgerin, Dr. C. Endter, Preisträgerin, I. Stetter-Karp, Präsidentin DV, M. Löher, Vorstand und Prof. Dr. M. Ewer

Preisträgerinnen des Cäcilia-Schwarz-Förderpreises für Innovation in der Altenhilfe

Seit 2006 verleihen wir den den Cäcilia-Schwarz-Förderpreis.

Preisträgerinnen und Preisträger des "Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe"

  • 2006: Dr. Sabine Pleschberger
  • 2009: Dr. Julia Haberstroh
  • 2013: Dr. Katrin Claßen
  • 2013: Dr. Margareta Halek und Dr. Daniela Holle
  • 2015: Dr. Valentina Tesky
  • 2017: Dr. Dr. Hürrem Tezcan-Güntekin
  • 2019: Dr. Carl-Philipp Jansen
  • 2021: Dr. Cordula Endter und Dr. Henrike Voß

Preisträgerinnen und Preisträger des Sonderpreises des "Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe"

  • Dr. Andreas Büscher
  • Dr. Barbara Gansweid
  • Dr. Klaus Wingenfeld

18.06.2009: Verleihung des Cäcilia-Schwarz-Förderpreises und Verleihung des Sonderpreises

Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe

Zielsetzung
Unser Preis wendet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die in ihrer Masterarbeit, Dissertation, Habilitation oder einer anderen bedeutenden wissenschaftlichen Arbeit innovative Entwicklungen und neue Erkenntnisse darstellen, mit denen älteren Menschen für lange Zeit ein hohes Maß an selbstständiger Lebensweise ermöglicht werden kann. Der Preis kann Einzelpersonen und Forschergruppen zuerkannt werden. „Der Preis war für mich und meinen Weg sehr bedeutsam“, schrieb uns eine der Preisträgerinnen.

Anforderungen
Wir freuen uns auf hervorragende Forschungsarbeiten, die einen originären Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion und zur Theorieentwicklung leisten, im Ergebnis dem Wohlergehen älterer Menschen dienlich sind und auch Impulse zur Anwendung dieser Methoden im Alltag gebe.

Die Arbeit kann aus den Gebieten Geriatrie, Gerontologie, Pflege- und Therapiewissenschaft, Sozialwissenschaft, Gesundheitswissenschaft und verwandten Disziplinen stammen und muss dem wissenschaftlichen Anspruch und der Zielsetzung des Förderpreises entsprechen. Die Arbeiten können als Monographie oder als kumulative Arbeit angelegt sein.

Name
Der „Cäcilia-Schwarz-Förderpreis des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. für Innovation in der Altenhilfe“ geht auf die private Stifterin Cäcilia Schwarz zurück, die dem Deutschen Verein in ihrem Testament auferlegte, die Mittel zur Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen einzusetzen

Preisträgerinnen
Liste der Preisträgerinnen und Preisträger [PDF, 110 KB].

Kuratorium
Das Kuratorium setzt sich zusammen aus namhaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Vertreterinnen, Vertretern des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Mitgliedern des Präsidiums des Deutschen Vereins.

Kuratorium/Jury des "Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe"

  • Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V., Vita [PDF, 240 KB]
  • Dr. Bettina Brockhorst, Referatsleiterin, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Prof. Dr. Michael Ewers MPH, Direktor, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft
  • Dr. Christine Hagen, Deutsches Zentrum für Altersfragen
  • Prof. Dr. Cornelia Kricheldorff, Katholische Hochschule Freiburg i. R.
  • Univ.-Prof. Dr. Sabine Pleschberger, Gesundheit Österreich GmbH und 1. Preisträgerin des Cäcilia-Schwarz-Förderpreises für Innovation in der Altenhilfe

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