Sozialraum, Soziale Berufe und Bürgerschaftliches Engagement

Aktuelle Empfehlungen und Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 12. September 2018

Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Arbeitsentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit für ein Gesetz zur Reform der Psychotherapeutenausbildung (PsychThG) vom 25. Juli 2017


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 12. September 2018 [PDF, 90 KB]

Der Deutsche Verein hat sich bereits in seiner Stellungnahme vom 27. September 2010 und seinen Empfehlungen vom 11. März 2015 zur Frage der Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie befasst. Mit der vorliegenden Stellungnahme bekräftigt er die Notwendigkeit einer integrativen bio-psycho-sozialen Ausbildung und die Forderung nach Einbeziehung (sozial- und heil-)pädagogischen Wissens sowie den Erhalt des Zugangs von Absolventen/innen aus den Studiengängen der Sozialen Arbeit/Sozialpädagogik, der Heilpädagogik und der Erziehungswissenschaften zur Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie-Ausbildung.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 27. September 2016

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Zulassung in die Ausbildung zur Heilpädagogin/zum Heilpädagogen an Fachschulen und Fachakademien


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 27. September 2016 [PDF, 230 KB]

Mit diesen Empfehlungen soll eine stärkere Durchlässigkeit in der Ausbildung von Heilpädagog/innen erreicht und eine höhere Systematik für den Zugang in die Ausbildung im Bereich Heilpädagogik an Fachschulen und Fachakademien geschaffen werden. Der Deutsche Verein fordert bundesweit ähnliche oder gleiche Voraussetzungen für die Zulassung zur Ausbildung in der Heilpädagogik, um Transparenz, Durchlässigkeit und die Qualität der Ausbildung zu erhöhen sowie den Zugang zur Ausbildung und die Wahl dieses Berufs zu erleichtern und damit letztlich ausreichend Fachkräfte zu gewinnen.

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Aktuelle Gutachten

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 25. September 2018

Psychotherapeutenausbildung braucht Soziale Berufe


Vollständige Pressemitteilung vom 25. September 2018 [PDF, 160 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. begrüßt grundsätzlich den Arbeitsentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung des Bundesgesundheitsministeriums – völlig überzeugt ist er allerdings nicht.

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Pressemitteilung vom 28. März 2018

Pflegeberufe mit ihren Kompetenzen anerkennen


Vollständige Pressemitteilung vom 28. März 2018 [PDF, 100 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. empfiehlt eine angemessene Einordnung der Pflegeberufe in den Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR). Die Zuordnungen in den Qualifikationsrahmen müssen verstärkt an Kompetenzen ausgerichtet werden. Nur so werden die Pflegeberufe gestärkt.

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Pressemitteilung vom 27. März 2017

Soziale Ausgrenzung von jungen Erwachsenen verhindern


Vollständige Pressemitteilung vom 27. März 2017 [PDF, 160 KB]

Geschätzt 640.000 junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren befinden sich in Deutschland weder in Schule, Ausbildung oder in Beschäftigung. Ihnen droht eine dauerhafte Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Um soziale Ausgrenzung zu verhindern fordert der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. mehr individuelle und verlässliche Unterstützung und eine bessere Zusammenarbeit von Verwaltungen und freien Träger.

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Publikationen

Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 21. Februar 2019, 13:00 Uhr bis 22. Februar 2019, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 2311/19

Tandemfachtagung Übergang Schule - Beruf


Inhalt

"Keiner soll verloren gehen!" Diese Programmatik steht über dem Ziel der rechtskreis-übergreifenden Zusammenarbeit von SGB II, SGB III und SGB VII im Übergang Schule – Beruf. Damit sich junge Menschen mit den unterschiedlichsten Unterstützungsbedarfen nicht im Dickicht der Institutionen verirren, müssen die öffentlichen Träger vor Ort eng zusammenarbeiten. Jede Kommune hat die Möglichkeit aber auch die Aufgabe, mit dieser Zusammenarbeit zu beginnen und sie weiter zu entwickeln. Grundfrage ist und bleibt für Kommunen, die ihre Zusammenarbeit kooperativer ausgestalten wollen: Wie stellen wir das an? Wie machen es die anderen?

Ziele

Ausgehend von den "Erfolgsfaktoren guter Jugendberufsagenturen" des Deutschen Vereins bietet die Veranstaltung den Teilnehmenden ein Forum, der Frage nach den Gelingensbedingungen und Kriterien einer tragfähigen Kooperation nachzugehen. Als Workshop konzipiert unterstützt die Tagung Kommunen, deren Planungen und ersten Schritte einer rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit gerade erst begonnen haben, die Kooperation strukturiert anzugehen. Sie bietet Gelegenheit, die eigene Arbeit zu reflektieren, eine Positionsbestimmung vorzunehmen und Bereiche zu identifizieren, die verstärkt vorangetrieben werden müssen. Jugendamt, Jobcenter und Agentur müssen sich zwingend als "Tandem" bzw. "Tridem" gemeinsam anmelden.

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Veranstaltungen vom 21. Februar 2019, 13:00 Uhr bis 22. Februar 2019, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 4484/19

Fachforum - Leitung örtlicher Betreuungsbehörden


Inhalt


Das Fachforum für Leiterinnen und Leiter örtlicher Betreuungsbehörden dient dem wechselseitigen Austausch von Fach- und Erfahrungswissen. Es bietet einen geschützten Raum für die Diskussion aktueller Fragen aus der betreuungsbehördlichen Praxis und zugleich die Möglichkeit zur Netzwerkbildung.

Ziel des Veranstaltungsformats ist der Wissenstransfer zwischen Betreuungsbehörden zu spezifische Themen wie:

  • Rolle und Selbstverständnis von Betreuungsbehörden
  • Qualität in der rechtlichen Betreuung im Aufgabenfeld der örtlichen Betreuungsbehörde
  • Netzwerkarbeit zum Vollzug des Betreuungsbehördengesetzes
  • Prozessteuerung im Hinblick auf „andere Hilfen“
  • Abgrenzung an den Schnittstellen von sozialer und rechtlicher Betreuung
  • Datenschutz im Aufgabenbereich der Betreuungsbehörde


Referentinnen/Referenten
Dagmar Budde, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Örtliche Betreuungsbehörden beim Deutschen Verein, Sachgebietsleiterin der Betreuungsstelle, Stadt Bonn
Klaus Gölz, Leiter der Betreuungsbehörde, Landeshauptstadt Stuttgart
Torsten Joecker, RiAG, Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
Christian Kaul, Berufsbetreuer, Bayreuth
Holger Kersten, Leiter im Fachamt für Hilfen nach dem Betreuungsgesetz, Hamburg
Birgit Kuhberg, Leiterin der Betreuungsstelle, Kreis Borken
Katja Lohmeier, Leiterin der Betreuungsbehörde, Kreis Segeberg
Roger Müller, Abteilungsleiter der Betreuungsbehörde, Stadt Kassel
Dr. Irene Vorholz, Beigeordnete, Dezernat Soziales und Arbeit, Deutscher Landkreistag
Guy Walther, Datenschutzbeauftragter, Frankfurt am Main
Bettina Wurzel, Abteilungsleiterin der Betreuungsstelle, kommunale Behindertenbeauftragte, Stadt Bayreuth
Katharina Zodehougan, Sachgebietsleiterin der Betreuungsbehörde, Landeshauptstadt Dresden

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Veranstaltungen vom 21. März 2019, 14:00 Uhr bis 22. März 2019, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 3391/19

Aktuelle Fragen der Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten: Perspektiven auf Mitwirkung


Der Gesetzgeber hat mit den §§ 67 ff. SGB XII eine komplexe Hilfe geschaffen, die neben der Überwindung der besonderen sozialen Schwierigkeiten auch die Hilfe zur Selbsthilfe vorsieht. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Leistungsberechtigten auch in die Pflicht genommen, im Rahmen des Hilfeprozesses nach eigenen Kräften mitzuwirken.

In der Praxis hat sich allerdings dieser Aspekt als fachlich herausfordernd erwiesen. Wie können die Anforderungen an die Mitwirkungspflicht mit den eingeschränkten persönlichen Kompetenzen und Ressourcen der Leistungsberechtigten vereinbart werden? Oft beeinflussen gerade die besonderen sozialen Schwierigkeiten die Fähigkeit zur Mitwirkung und Selbsthilfe. Der in der Durchführungsverordnung zu § 69 SGB XII gewählte unbestimmte Rechtsbegriff "nach eigenen Kräften" ist folglich in der Praxis auszufüllen. Vor diesem Hintergrund werden in der Fachveranstaltung das Konzept der Mitwirkung breit diskutiert und mögliche Perspektiven auf die Auslegung der Mitwirkung in besonderen sozialen Schwierigkeiten präsentiert.

Die Fachveranstaltung wird mit einem interdisziplinären fachlichen Austausch neue Impulse setzen für fach-, rechts- und sozialpolitische Diskussion zur Realisierung der §§ 67 ff. SGB XII.

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