Empfehlungen/Stellungnahmen 2010

10.03.2010 – Erste Empfehlungen zur Verbesserung der Erwerbsintegration von Menschen mit Migrationshintergrund [1">

Vorbemerkung
Deutschland ist seit vielen Jahren ein Einwanderungsland und wird auch in Zukunft Zuwanderung erfahren. Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund[2"> in Deutschland liegt derzeit bei knapp 20 %. Dabei ist dieser Teil der Gesellschaft ebenso vielfältig wie seine Erwerbsverhältnisse heterogen sind. Dennoch sind Menschen mit Migrationshintergrund seit Jahrzehnten überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen und unterdurchschnittlich in Führungspositionen, dem öffentlichen Dienst sowie Berufen mit guten Karrierechancen und/oder hohem Lohnniveau anzutreffen. Dies hat komplexe Ursachen, aber vor allem weitreichende Folgen für die Betroffenen wie auch für die Gesellschaft insgesamt.


[1"> Verantwortliche Referentin im Deutschen Verein: Simone Brandmayer. Die Empfehlungen wurden von der Arbeitsgruppe „Erwerbsintegration von Menschen mit Migrationshintergrund“ erarbeitet, im Arbeitskreis „Grundsicherung und Sozialhilfe“ und im Fachausschuss „Sozialpolitik, soziale Sicherung, Sozialhilfe“ beraten und am 10. März 2010 vom Präsidium des Deutschen Vereins verabschiedet.

[2"> Nach der Definition des Statistischen Bundesamtes im Rahmen des Mikrozensus zählen zu den Menschen mit Migrationshintergrund „alle nach 1949 auf das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland Zugewanderten, sowie alle in Deutschland geborenen Ausländer und alle in Deutschland als Deutsche Geborenen mit zumindest einem zugewanderten oder als Ausländer in Deutschland geborenen Elternteil“.

Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 10.03.2010 [PDF, 100 KB]

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