SAk 23 | Wie lässt sich Wohnungslosigkeit verhindern?

Kompaktes Wissen zu aktuellen Themen aus Sozialpolitik und sozialer Arbeit

Reihe Soziale Arbeit kontrovers

Die Schriftenreihe für Studierende, Fachkräfte und alle an sozialen Themen Interessierte. In loser Folge erscheinen kompakte Abhandlungen zu aktuellen Themen, die Sozialpolitik und Soziale Arbeit betreffen.

Unter jeweils provokanten Titeln erfolgt eine sachliche Erörterung unterschiedlicher Positionen. Vorurteile, populistische Gemeinplätze oder Halbwahrheiten werden aufgegriffen, auf ihre Bedeutung, Wahrheit und Relevanz untersucht, Hintergründe und Zusammenhänge dargestellt und in eine fachlich angemessene Richtung geführt.

Jeder Band kostet 7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins 6,50 €. Ab 20 Stück eines Bandes: 5,– €. Das Paket: Band 1–8 im Paket zum Sonderpreis von 50,– €.

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SAk 23 | Wie lässt sich Wohnungslosigkeit verhindern?
Auflage: 2020
Seitenzahl: 64
ISBN: 978-3-7841- 3267-9
Autoren: Jutta Henke
Artikelnummer: SAk 23
€ 9,00
€ 7,50 (Preis für DV-Mitglieder)


Weitere Informationen

Das Problem der Wohnungslosigkeit ist in den Städten lange schon sichtbar – doch die Zahl der Menschen, die ohne gesicherte Wohnung leben, wird deutschlandweit immer größer. Zudem finden einmal wohnungslos gewordene Menschen immer schwerer neuen Wohnraum.
Anhand der Befunde einer bundesweiten Studie kommt die Autorin zu dem Ergebnis: Die Instrumente, um Wohnungslosigkeit zu beheben oder gar nicht erst entstehen zu lassen, sind vorhanden, sie müssten jedoch neu organisiert werden. Wir brauchen eine Fokusverschiebung weg von der Akutversorgung hin zu mehr Prävention und nachhaltiger Wohnungssicherung.


Inhaltsverzeichnis


1. Einleitung
2. Das Problem richtig definieren – Hilfen in Wohnungsnotfällen
3. Die Instrumente sind vorhanden
4. Wohnungslos wird nur, wer keine Alternative hat
5. Wie viele Menschen in Wohnungsnotfällen gibt es?
6. Hilfen in Wohnungsnotfällen setzen oft die falschen Schwerpunkte
7. Prävention, Prävention, Prävention
8. „Ich bin ja jetzt Selbstverschulder“ – Schwacher Glaube an den Sozialstaat
9. Jobcenter könnten viel mehr tun
10. Ein starkes Instrument – die Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII
11. Männer brauchen viel bessere Prävention, Frauen eine viel bessere Notversorgung
12. Und wenn Prävention nicht möglich ist?
13. Für geklärte Aufträge in rechtskreis- und trägerübergreifenden Systemen
Literatur


Autoreninfo


Jutta Henke ist Geschäftsführerin der Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung e.V. (GISS) in Bremen.