2022

Übergang von Schule zum Beruf

21.06.2022 – Pressemitteilung: Unterstützung aus einem Guss

Bild: Ortsschild Übergang von der Schule zur AusbildungFoto: istock.com/ © cmfotoworks

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. begrüßt und unterstützt den Auf- bzw. Ausbau einer systematischen Zusammenarbeit der Arbeitsagenturen, Jobcenter, Träger der Jugend- und der Eingliederungshilfe. Die "Empfehlungen des Deutschen Vereins zur qualitativen Weiterentwicklung der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit von SGB II, SGB III, SGB VIII und SGB IX" geben Impulse und greifen die Weiterentwicklungen der Praxis auf.

"Aus der Praxis zu lernen heißt festzustellen, dass die in Kooperation gelebte Verantwortung der Sozialleistungsträger das A und O ist der gemeinsamen Unterstützung für die betroffenen jungen Menschen ist", so der Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V., Michael Löher.

Die Empfehlungen machen deutlich, an welchen konkreten Schnittstellen die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit die Abstimmung einer gemeinsamen Integrations- und Hilfeplanung unter Beteiligung des jungen Menschen erfordert.

"Der Übergang von der Schule in den Beruf ist einer der wesentlichen Schritte im Leben eines jeden jungen Menschen. Die Empfehlungen geben den Kooperationspartnern ein Rüstzeug für die gemeinsam zu gestaltenden Schnittstellen an die Hand. Wir können es uns gesellschaftlich nicht leisten, junge Menschen ohne Berufsperspektive zu lassen. Deswegen möchten wir mit diesen Empfehlungen die systematische und verbindliche Verantwortungsgemeinschaft stärken und ihre Fortschritte in der Praxis unterstützen", erläutert Michael Löher.

Die Empfehlungen sind abrufbar unter: https://www.deutscher-verein.de/de/uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2022/dv-31-20_unterstuetzung-uebergang-schule-beruf.pdf

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer, der privatgewerblichen Anbieter sozialer Dienste und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der Sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation sowie der Migration und Integration. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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