03.06.2024

Nationaler Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit // Auftaktkongress am 3. Juni 2024 in Berlin: Bis 2030 Obdach- und Wohnungslosigkeit überwinden – Aktive Rolle des Deutschen Vereins im Umsetzungsprozess

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. ist seit dem 1. Februar 2024 der Träger des vom Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) geförderten Projekts "Facharbeitsgruppen im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans gegen Wohnungslosigkeit".

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Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. ist seit dem 1. Februar 2024 der Träger des vom Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) geförderten Projekts "Facharbeitsgruppen im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans gegen Wohnungslosigkeit".

Am 24. April 2024 hat das Bundeskabinett den Nationalen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit beschlossen. Mit diesem soll das im Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP für die 20. Wahlperiode formulierte Ziel der Bundesregierung umgesetzt werden, "bis 2030 Obdach- und Wohnungslosigkeit zu überwinden".

Startschuss für die Umsetzungsphase ist der Auftaktkongress "Nationales Forum gegen Wohnungslosigkeit" des BMWSB am 3. Juni 2024 in Berlin, an dem auch Nora Schmidt, Geschäftsführerin des Deutschen Vereins (DV) teilnimmt: "Ich freue mich sehr, dass der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. aktiver denn je diesen Prozess begleiten kann. Für den Deutschen Verein war und ist Wohnungslosigkeit schon immer ein Kernthema. Die steigenden Zahlen der Wohnungslosen verdeutlichen, wie dringend hier Handlungsbedarf besteht. Gemeinsame Anstrengungen aller beteiligten Institutionen und Akteure sind gefragt, um Wohnungs- und Obdachlosigkeit in Deutschland zu überwinden – der Handlungsleitfaden des Nationalen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit macht dies deutlich."

Diesen Prozess hat der Deutsche Verein von Beginn an kritisch begleitet. Seine langjährige sozialrechtliche und fachliche Expertise im Bereich der Wohnungsnotfallhilfen bringt der DV nun als Träger des vom BMWSB finanzierten Projekts "Facharbeitsgruppen im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans gegen Wohnungslosigkeit" ein. Organisatorisch und fachlich betreut der DV zwei von drei Facharbeitsgruppen: "Prävention von Wohnungs- und Obdachlosigkeit" und "Hilfen, Hilfesysteme, Notversorgung".

Ziel dieser Facharbeitsgruppen ist es, die im Nationalen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit formulierten Leitlinien aufzugreifen und auf dieser Grundlage Maßnahmen und Arbeitsprogramme in den jeweiligen Themenbereichen zu erarbeiten und in das Nationale Forum Wohnungslosigkeit einzubringen. Hierzu erfolgt in einzelnen Workshops die Identifizierung und Priorisierung von Themen und Einzelaspekten in den jeweiligen Themenschwerpunkten, die im weiteren Arbeitsprozess weiter konkretisiert werden.

Weitere Infos und Publikationen zum Thema Wohnungslosigkeit finden Sie auf der Website des Deutschen Vereins. "Druckfrisch" sind folgende Publikationen aktuell im Verlag erschienen:

Das Archiv-Heft "Wohnungsnotfallhilfe zwischen Ordnungsrecht und Housing First




"Welchen politischen Einfluss haben Wohnungslose?" von Martina Pistor aus der Reihe Soziale Arbeit kontrovers.



Die Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zum Referentenentwurf des Nationalen Aktionsplans gegen Wohnungslosigkeit 2024 – Gemeinsam für ein Zuhause – vom 4. März 2024 können Sie hier abrufen: https://www.deutscher-verein.de/de/uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2024/dv-7-24_nationaler_aktionsplan_gegen_wohnungslosigkeit.pdf

Die Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Umsetzung von Maßnahmen zum Wohnraumerhalt in den Kommunen können Sie hier abrufen: https://www.deutscher-verein.de/de/uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2020/dv-30-19_wohnraumerhalt-in-kommunen.pdf
Die Empfehlungen des Deutschen Vereins zum Housing First-Ansatz in den Wohnungsnotfallhilfen können Sie hier abrufen: https://www.deutscher-verein.de/de/uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2022/dv-1-22_housing-first.pdf

Für Hintergrundfragen oder Interviews stehen wir zur Verfügung.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer, der privatgewerblichen Anbieter sozialer Dienste und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der Sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation sowie der Migration und Integration.