Möglichkeit digitaler Kommunikation mit KlientInnen

Referent: Alexander Markus Oswald, Berufsbildungswerk des Sächsischen Garten-, Landschafts- und Wasserbaus, Dresden

Moderation: Jürgen Termath, Jugendamt Stadt Eschweiler

Titel des Workshops: Möglichkeit digitaler Kommunikation mit KlientInnen [PDF, 1,5 MB]

Auch für die Soziale Arbeit stellt die Digitalisierung eine fortwährende Querschnittsaufgabe dar, welche gestaltet werden muss. Über die Jahre haben sich in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern eigene Wege entwickelt, digitale Medien zu nutzen und diese auf unterschiedlichste Weise in die konkrete KlientInnenarbeit einzubeziehen: Zwei wichtige Stichworte in der Diskussion um Soziale Arbeit "online" sind die Fragen um Erreichbarkeit und Rationalisierung. Mit Erreichbarkeit ist gemeint, ob digitale Dienste in der Sozialen Arbeit einen Mehrwert erbringen können, um KlientInnen besser anzusprechen – sei es, weil sie über herkömmliche Angebotsstrukturen nicht mehr oder nur noch unzureichend angesprochen werden. Zentral für solche Überlegungen sind daher auch die Nutzungsverhaltensweisen der betreffenden Zielgruppen. Die Rationalisierungstendenzen zeigen sich auch in der Infrastruktur Sozialer Arbeit bzw. deren Ausstattung. Hierbei stellt sich unter anderem die Frage, inwieweit Onlineangebote die Arbeit effektiver gestalten helfen können, vor allem wenn die Ressourcen knapper werden. Beispielsweise in peripheren Räumen wird mittelfristig ein Rückzug öffentlicher Infrastruktur bemerkbar werden, sodass online-Lösungen bei der Abdeckung psychosozialer Angebote helfen können. Wie und in welchen Maße online-Lösungen nutzbringend für die bestehende Praxis sind und welche Herausforderungen sich daraus ergeben sollen in der angebotenen Veranstaltung erörtert werden.

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