ASD-Bundeskongress 2019 "Update oder Setup? ASD in gesellschaftlichen Umbrüchen"

Reicht bezogen auf die gesellschaftlichen Umbrüche ein fachliches und strukturelles "Update" aus, oder sind die dem ASD zugrundliegende Konzepte grundsätzlich zu verändern und in einem "Setup" neu zu installieren? Antworten auf diese und viele Fragen mehr gibt es vom 18. bis 20. September 2019 auf dem ASD-Bundeskongress in der Fachhochschule Bielefeld.


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Logo des ASD-Kongresses 2019Programm des ASD-Bundeskongresses [PDF, 320 KB]








Schwerpunkt-Artikel im dv aktuell 2/2019: ASD/KSD – Update oder Setup?

Programm des 1. Kongresstages

Ab 13.00 Uhr Ankommen und Anmeldung

14.00 bis 15.00 Uhr Kongresseröffnung

  • Michael Löher, Vorstand Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V.


Grußwort

  • Prof. Dr. Ingeborg Schramm­Wölk, Präsidentin, Fachhochschule Bielefeld
  • Pit Clausen, Oberbürgermeister, Stadt Bielefeld


Begrüßung

  • Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


15.00 bis 15.50 Uhr

  • Moderation: Daniel Grein, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V.
  • Der ASD in gesellschaftlichen Umbrüchen: Herausforderungen und Perspektiven
    Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Universität Hildesheim


15.50 bis 16.10 Uhr Pause und Netzwerken

16.10 bis 17.00 Uhr

  • Konzeptionelle, strukturelle und organisatorische Anforderungen aus den gesellschaftlichen Entwicklungen für den ASD?
    Prof. Dr. Stefan Bestmann, Europäisches Institut für Sozialforschung


17.00 bis 18.00 Uhr

  • Der ASD als ‚Hot Spot‘ der Kinder- und Jugendhilfe. Kernaufgaben sind immer auch neue Herausforderungen. Diskussion

    Moderation: Daniel Grein, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V.
    Prof. Dr. Stefan Bestmann, Europäisches Institut für Sozialforschung
    Dieter Göbel, Landschaftsverband Rheinland
    Michael Löher, Vorstand Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V.
    Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Universität Hildesheim


18:00 Uhr Ende erster Kongresstag

Programm des 2. Kongresstages

9.00 Uhr Begrüßung und Start in den Kongresstag

  • Moderation: Daniel Grein, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V.


9.05 bis 11.05 Uhr Forumsvorträge

Forum "Digitalisierung"

  • Gestaltung des Sozialwesens im Zeitalter der Digitalisierung
    Prof. Dr. Tim Hagemann, Fachhochschule der Diakonie Bielefeld


Forum "Personal"

  • "Ja, wo laufen sie denn" – Personalplanung als zentrale Herausforderung der nächsten Jahre
    Benjamin Landes, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V.


Forum "Kooperation – Vernetzung – Zusammenarbeit"

  • Gelingende Kooperation – mehr als ein Glücksfall in entgrenzten Arbeitszusammenhängen im ASD
    Heinz Müller, Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gemeinnützige GmbH


Forum "Strukturentwicklung"

  • Gefährdungseinschätzungen als (un)lösbare Aufgabe der ASD? Vom Umgang mit Kinderschutzrisiken und Fehlern in Organisationen
    Prof. Dr. Thomas Klatetzki, Universität Siegen


11.05 bis 11.35 Uhr Pause und Netzwerken

11.35 bis 13.35 Uhr Workshops und Vorträge

Forum "Personal"
Wenn nicht jetzt, wann dann? – Bedeutung des Personalmanagements im ASD
Dr. Hildegard Pamme, Landschaftsverband Westfalen­-Lippe

  • Aufgabenprofil und Stellenumfang von ASD-Leitungen
    Benjamin Landes, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V.


Arbeiten für das, was man schätzt: Personalgewinnung, Einarbeitung und Personalbindung für die Bezirkssozialarbeit in München
Cornelia Broich und Markus Peick, beide Sozialreferat der Landeshauptstadt München

Mentoring-Programm zur Gewinnung zukünftiger Führungskräfte im Jugendamt Stadt Köln
Kathrin Welter und Renate Schäfer­-Sikora beide Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln

Gesund bleiben im ASD – Belastungen entgegenwirken
Ria van Weegen, ConsultContor, Köln

Der ASD in strukturellen Zwängen
Thora Ehlting, Hochschule Koblenz

Forum "Digitalisierung"
Arbeitsbedingungen im Wandel – strukturelle und inhaltliche Auswirkungen auf den ASD
Prof. Dr. Udo Seelmeyer, Fachhochschule Bielefeld

Digitalisierung in der ASD-Arbeit: Was müssen Fachkräfte wissen und können?
Prof. Dr. Markus Emanuel und Prof. Dr. Marc Weinhardt, beide Evangelische Hochschule Darmstadt

IT Fachverfahren als Katalysatoren der Entfremdung
Matthias Stein, Mitarbeiter im ASD, Hamburg und Philipp Heinze, Mitglied der "ver.di Bundesfachgruppe SKJ / AK Soziale Arbeit"

Möglichkeiten direkter Kommunikation mit Klientinnen und Klienten
Alexander Oswald, Berufsbildungswerk Dresden
Moderation: Jürgen Termath, Jugendamt Stadt Eschweiler

Digitale Dokumentation im Jugendamt zwischen Legitimation, Steuerung und professioneller Selbstvergewisserung
Thomas Ley, Universität Bielefeld

Forum "Kooperation – Vernetzung – Zusammenarbeit"

  • Kooperation und Vernetzung: Was geht?
    Heinz Müller, Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gemeinnützige GmbH, Mainz und Matthias Röder, Jugendamt, Main­Kinzig­Kreis
  • Kinderschutz braucht multiprofessionelle und multi institutionelle Perspektiven! Gestaltung der Zusammenarbeit zwischen Erwachsenenpsychiatrie und Jugendhilfe
    Anke Berkemeyer, Jugendamt Bielefeld und Michael Leggemann, Evangelisches Klinikum Bethel
  • Kooperation von Beratungsstelle, Schule und ASD – Gemeinsame Bildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit besonders herausforderndem Verhalten
    Thomas Juhl, Regionales Bildungs­ und Beratungszentrum Billstedt, Hamburg und Nadine Chrissostomidis, Jugendamt Hamburg­Mitte
  • Gute Vereinbarungen = Basis für erfolgreiche Zusammenarbeit – Aushandlung ambulanter Erziehungshilfen mit freien Trägern — Dr. Monika Weber und Beate Rotering, beide Landschaftsverband Westfalen­Lippe
  • Früher vernetzt gut anfangen: Mit Kitasozialarbeit junge Familien erreichen
    Ruth Piedboeuf­Schaper und Christian Papies, beide Jugendamt Bochum
  • Die Rolle des ASD im Kontext von Ausbeutung und Handel mit Kindern
    Martina Döcker, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. und Barbara Eritt, IN VIA Katholische Mädchenarbeit für das Erzbistum Berlin e.V.
  • Alte Probleme, neue Wege: Partizipation Jugendlicher und junger Erwachsener in der Wohnungslosenhilfe. Herausforderungen und Lösungsansätze für die Praxis und den ASD am Beispiel des Projekts MoMo aus Hamburg
    Burkhard Czarnitzki, basis & woge e.V. und Dr. Sascha Facius, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V.


Forum "Strukturentwicklung"

  • Geht Qualität in jeder Struktur? Zum Zusammenhang zwischen Aufbauorganisation von Sozialen Diensten, deren Qualität sowie Arbeitszufriedenheit
    Marco Szlapka, Institut für Sozialplanung und Organisationsentwicklung (IN/S/O) und Olaf Pütz, Stadt Oberhausen
  • Die Garantenpflichten des ASD: Ihre rechtliche Rahmung sowie ihre individuellen und strukturellen Wirkungen auf den ASD und dessen Fachkräfte
    Stephan Siebenkotten-Dalhoff, Jugendamt Düsseldorf und Prof. Dr. Andreas Siemes, Fachhochschule Münster
  • Flexible Hilfen und Steuerungsverantwortung des ASD – Praxiserfahrungen aus dem ASD Augsburg
    Manfred Klopf, Jugendamt Stadt Augsburg
  • Die Auswirkungen des BTHG auf die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe
    Tilman Fuchs, Landkreis Steinfurt, Christian Steinfeld, Kreisjugendamt Steinfurt und Sandra Eschweiler, Landschaftsverband Rheinland
    Moderation: Max Rössel, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V.
  • Inklusive Hilfeplanung! Aber wie?
    Tina Cappelmann, Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg und Karl Materla, BAG ASD/ KSD
    Moderation: Sabine Gallep, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V.


13.35 bis 15.00 Uhr Mittagspause

15.00 bis 17.00 Uhr Wiederholung der Workshops und Vorträge vom Vormittag

ab 19.00 Uhr Abend der Begegnung
Gespräche und Musik in der "Hechelei", Ravensberger Park 6, 33607 Bielefeld

Programm des 3. Kongresstages

9.00 Uhr Start in den Kongresstag
Moderation: Benjamin Landes, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V.

9.05 bis 10.30 Uhr Vorträge

  • Das Jugendamt der Zukunft. Zentrale für gelingendes Aufwachsen oder Kinderschutzamt?
    Prof. Dr. Kay Biesel, Fachhochschule Nordwestschweiz
  • Jeder ASD ist anders!? – ASD zwischen Profil als Fachdienst und örtlich autonomer Entwicklung
    Prof. Dr. Joachim Merchel, Fachhochschule Münster


10.30 bis 10.50 Uhr Pause und Netzwerken

10.50 bis 11.50 Uhr Update oder Setup? ASD in gesellschaftlichen Umbrüchen
Diskussion
Moderation: Benjamin Landes, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V.

  • Karl Materla, BAG ASD/KSD
  • Prof. Dr. Kay Biesel, Fachhochschule Nordwestschweiz
  • Prof. Dr. Joachim Merchel, Fachhochschule Münster
  • Anke Berkemeyer, Stadt Bielefeld
  • Sabine Trockel, Kreis Steinfurt


11.50 bis 12.20 Uhr Improtheater "Die Stereotypen"

12.20 Uhr Resümee
Klaus Titz, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

12.30 Uhr Kongressende

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