2023

Fortbildungsreihe für Mitarbeitende der Betriebserlaubnis erteilenden Behörde

  • Datum: 22.05.2023, 14:00 Uhr bis 25.05.2023, 13:00 Uhr
  • Zielgruppe: Mitarbeitende in den Ministerien und Landesjugendämtern, die die Aufgaben der Betriebserlaubnis erteilenden Behörde neu übernommen haben. Es handelt sich um Betriebserlaubnisverfahren für die stationäre Jugendhilfe, nicht für die Aufsicht von Kindertagesstätten.

    Veranstaltungsgröße:

    24 Personen

  • Anmeldung bitte bis: 21.03.2023, 23:59 Uhr
  • Veranstaltungsnummer: F 2337/23
  • Ort: Hotel Kaiserin Augusta Weimar | Carl-August-Allee 17

Zeitplan
2 Module à 4 Seminartage

Modul 1:
22.05.2023 -25.05.2023

Modul 2:
24.07.2023 -27.07.2023

Die Seminare beginnen am ersten Tag um 14.00 Uhr und enden am letzten Tag um 13.00 Uhr.

Referent/innen (geplant):
Thomas Friedrich, Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung, Schleswig-Holstein
Maren Gäde, Schabernack e.V., Zentrum für Praxis und Theorie der Jugendhilfe, Güstrow
Sabine Gallep, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Land Brandenburg
N.N., Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Land Brandenburg
Stephan Klein, Landschaftsverband Rheinland
Dr. Thomas Meysen, SOCLES International Centre for Socio-Legal Studies, Heidelberg
Denis Ruby, Regierung von Oberfranken, Bayreuth
Britta Ratjens, Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren , Integration und Gleichstellung, Schleswig-Holstein

Moderatorin: Veronika Bergmann, RPTU Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau, Bundesnetzwerk Fortbildung und Beratung in der Frühpädagogik e.V., freiberufliche Moderatorin

Inhalt
Die Arbeit in den Betriebserlaubnis erteilenden Behörden der Landesjugendämter und Ministerien ist vielfältig, verantwortungsvoll und mit besonderen Herausforderungen verbunden. Die Beurteilung von Konzeptionen, die Beratung von Trägern, aufsichtliches Tätigwerden und damit verbundene Prüfungen setzen breites Wissen und einen bedachten Umgang mit anderen Akteuren und mit Konfliktsituationen voraus. Um dem inhärenten Spannungsfeld zwischen Aufsicht und Beratung gerecht zu werden, sind Selbstreflexion und Rollenklarheiten erforderlich.
Der Deutschen Verein bietet in Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter eine Fortbildung für neue Mitarbeitende in diesem Arbeitsfeld an, um ihnen für ihre anspruchsvolle Tätigkeit eine gute Grundlage mit auf den Weg zu geben.
Die Fortbildung besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen. Zwischen den Modulen findet eine eintägige kollegiale Beratungseinheit in selbstorganisierten Gruppen statt.
Modul I
-Das Betriebserlaubnisverfahren: Rechtliche Instrumentarien des SGB VIII mit besonderem Blick auf Konzeption, Fachkräfte sowie Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit des Trägers
-Beratung: Erörterung und Erprobung verschiedener Beratungssettings in Hinblick auf die Einrichtungen, Fortschreibung der Konzeption, Fortbildung der Mitarbeitenden, Personalmanagement, Krisenmanagement sowie Kernauftrag und Grenzen der Beratung
-Rolle und Selbstverständnis der Heimaufsicht, Selbstreflexion

Modul II
- Örtliche Prüfung: Rechtliche Instrumentarien des SGB VIII, Vorbereitung, Ausgestaltung, Dokumentation und Mängelbeseitigung
- Rechtliche Grundlagen von Meldepflichten und Tätigkeitsuntersagung
- Zusammenarbeit mit freien Trägen bei Vorkommnissen und Beschwerden
- Konfliktlösungsstrategien für die Gesprächsführung im Umgang mit Widerstand

Ziele
Die Teilnehmenden
-kennen die die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen.
-kennen die fachlichen Empfehlungen der BAG LJÄ.
-kennen die Voraussetzungen für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Prüfungen.
-können zwischen der Rolle des Beraters/der Beraterin und der Aufsichtsrolle differenzieren.
-können in konflikthaften Situationen adäquate Gesprächstechniken anwenden.


Verantwortlich:
Arbeitsfeldleiterin Kindheit, Jugend, Familie, Soziale Berufe
Henriette Harms
Tel: +49 30 62980 216


Die Kosten und die Anmeldungen gelten für beide Module.


Es gilt die Infektionsschutzverordnung des Landes Thüringen .


Leseempfehlungen:

Cover von Archiv Nr. 4/2021

Cover vom Fachlexikon der 9. Auflage


Kosten:

Veranstaltungskosten Deutscher Verein:
Mitglieder: 668,00 € | Nichtmitglieder: 668,00 €

Tagungsstättenkosten (incl. Unterkunft/ Verpflegung/ Raum- und Technikkosten und gesetzl. Ust.):
Mitglieder: 960,00 € | Nichtmitglieder: 960,00 €

* Sie haben die Auswahl zwischen drei Pauschalen der Tagungsstätte. Die Höhe der anderen Pauschalen entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular. Die Buchung mindestens einer Tagungspauschale, die damit für jeden Tag der Veranstaltung festgelegt ist und nicht geändert werden kann, ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Veranstaltung. Wir bitten Sie, sich rechtzeitig anzumelden, um sich die Übernachtung zu sichern.

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Sachbearbeiter/in:

Bärbel Winter
Telefonische Sprechzeiten: Di. - Mi. von 9:00 - 14:00 Uhr, Do. von 9:00 - 16:00 Uhr, Fr. von 9:00 - 12:00 Uhr

Tel: +49 30 62980 605
E-Mail: winter@deutscher-verein.de




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