Fachveranstaltungen 2022

Langzeitpflege und Eingliederungshilfe nach zwei Jahren Corona-Pandemie – Was hat sich geändert, was ist zu tun?

  • Datum: 23.02.2022, 09:30 Uhr bis 24.02.2022, 13:00 Uhr
  • Zielgruppe: Vertreter/innen von Bundes- und Landesministerien, Kommunen, Fachverwaltungen, Fach- und Leitungskräfte von öffentlichen und freien Trägern in den Bereichen Alter, Pflege und Menschen mit Behinderungen in Bund, Ländern und Kommunen, Träger der Eingliederungshilfe, Pflegekassen, Interessenvertretungen von älteren und pflegebedürftigen Menschen sowie von Menschen mit Behinderungen, Pflege- und Rehabilitationswissenschaft und weitere Interessierte

    Veranstaltungsgröße:

    Max. 120 Personen

  • Anmeldung bitte bis: 28.01.2022, 23:59 Uhr
  • Veranstaltungsnummer: F 4237/22
  • Ort: Digitale Fachveranstaltung

Langzeitpflege und Eingliederungshilfe waren und sind in besonderer Weise von der Corona-Pandemie und den Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung betroffen. Insbesondere das Spannungsfeld von Gesundheitsschutz und Teilhabe tritt hier in besonderer Schärfe hervor. Erste Bestandsaufnahmen machen deutlich, dass gute Kommunikations- und Kooperationsbeziehungen vor Ort entscheidende Faktoren für die Bewältigung der akuten Krisensituationen sind. Deutlich wurde, dass es in der Krise verbindlicher Abstimmungen zwischen den unterschiedlichen Akteuren auf allen Ebenen bedarf. Das betrifft insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsämtern, Heimaufsichten und den Trägern von Diensten und Einrichtungen. In der Krise sind neue Formen der Zusammenarbeit und der Kommunikation entstanden. Es gilt zu diskutieren, ob diese auch künftig genutzt und gegebenenfalls ausgebaut werden sollten. Zur (Weiter-)Entwicklung einer resilienten sozialen Infrastruktur braucht es inklusive Quartiere und Nachbarschaften. Der Wiederaufbau ehrenamtlicher Strukturen spielt hier ebenso eine Rolle wie die Öffnung von Einrichtungen in die Nachbarschaft und der krisenfeste Ausbau bestehender Versorgungsstrukturen (z.B. Tagespflege, psychosoziale Dienste, MZEB und SPZ). Beteiligung und Partizipation an Entscheidungs- und Lösungsprozessen kamen angesichts der Neuartigkeit der Herausforderungen in der Krise oft zu kurz. Welche Schritte sind in der Zukunft notwendig, um in unterschiedlichen Kontexten stabile Beteiligungsstrukturen zu etablieren? Auch diese Frage soll im Rahmen der digitalen Fachtagung erörtert werden.
Die Fachtagung zielt darauf aufzuzeigen, welche Strukturen sich im Hinblick auf Zusammenarbeit, Quartiersentwicklung und Beteiligung in der Pflege und Eingliederungshilfe geändert haben. Außerdem soll diskutiert werden, welche Rahmenbedingungen zur Gestaltung einer resilienten sozialen Infrastruktur notwendig sind.

Leistungen/Ablauf

    Die Veranstaltung findet in 2 Blöcken an insgesamt 2 Tagen statt:
  • 1. Block: 23.02.2022, 09.30 bis 13.00 Uhr, (Wie kann Partizipation und Beteiligung auch in Krisensituationen in Einrichtungen und außerhalb aufrechterhalten werden? Inklusive Quartiere und Nachbarschaften partizipativ entwickeln, krisenfeste sozialräumliche Strukturen schaffen)
  • 2. Block: 24.02.2022, 09.30 bis 13.00 Uhr, (Kooperation und Kommunikation zwischen unterschiedlichen Akteuren in der Corona-Krise und Podiumsdiskussion mit Vertreter/innen der Bundesministerien)


Wie nehme ich teil?

  • Zur Durchführung von Online-Veranstaltungen verwenden wir Webex. Sie brauchen lediglich auf den Link in Ihrer Einladung zu klicken. Damit können Sie Webex auf Ihrem Desktop und/oder auf Ihren Mobilgeräten (Smartphone, Tablet) sowohl temporär als auch fest installieren.
    Bestehen unter Umständen keine optimalen Netzwerkbedingungen können Sie die Verbindung über die Telefonnummern des betreffenden Meetings herstellen.
  • Weitere Informationen zur Teilnahme entnehmen Sie der Anleitung zur Nutzung von Webex (PDF) .


Unsere Referentinnen und Referenten

  • André Delor, Ansprechpartner für Selbstvertreter Lebenshilfe Schleswig-Holstein e.V., Kiel
  • Marcus Haß, Vorsitzender der LAG Bewohnerbeiräte aus Einrichtungen der Eingliederungshilfe in Schleswig-Holstein
  • Hans Peter Knips, bpa Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
  • Benjamin Lachat, Städtetag Baden-Württemberg, Stuttgart
  • Wolfgang Rombach, Leiter der Unterabteilung Vb - Sozialhilfe und Eingliederungshilfe, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin
  • Stefanie Rutsch, Heimleitung Senioren- und Pflegezentrum Bethanien, Braunschweig
  • Dr. Martin Schölkopf, Ständiger Vertreter Abteilung 4 – Pflegesicherung, Bundesministerium für Gesundheit, Berlin
  • Ramona Schoor, Projektleitung "Teilhabe XXL im Quartier", Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e. V., Berlin
  • Christiane Viere, Leiterin der Unterabteilung 30, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin


  • Lernziele der Veranstaltung

    • Neue Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteuren – Lernerfahrungen aus der Krise
    • Etablierung neuer Beteiligungsstrukturen in Einrichtungen und außerhalb – wie kann Partizipation auch in der Krise gelingen?
    • Inklusive Quartiere und Nachbarschaften partizipativ entwickeln und krisenfeste sozialräumliche Strukturen schaffen


    Dokumente:

    Veranstaltungsprogramm im PDF-Format [PDF, 160 KB]


    Kosten:

    Veranstaltungskosten Deutscher Verein:
    Mitglieder: 87,00 € | Nichtmitglieder: 109,00 €

    Hier geht's zur Onlineanmeldung



    Sachbearbeiter/in:

    Petra Prums
    Telefonische Sprechzeiten: Mo. - Mi. von 9:00 - 14:00 Uhr, Do. von 9:00 - 16:00 Uhr

    Tel: +49 30 62980 419
    Fax: +49 30 62980 650
    E-Mail: prums@deutscher-verein.de



    Referent/-innen:

    Wissenschaftliche Referentin
    Dr. Anna Sarah Richter
    Pflegeversicherung, pflegerische Versorgung und Altenhilfe

    Tel: +49 30 62980 133
    Fax: +49 30 62980 350
    E-Mail: richter@deutscher-verein.de


    Wissenschaftliche Referentin
    Alexandra Nier
    Rehabilitation und Teilhabe behinderter und psychisch kranker Menschen

    Tel: +49 30 62980 309
    Fax: +49 30 62980 350
    E-Mail: nier@deutscher-verein.de



    nach oben