Fachveranstaltungen 2022

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe: Was ändert sich durch die neue Brüssel IIb-Verordnung? | belegt

  • Datum: 13.09.2022, 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
  • Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die in ihrer Arbeit mit grenzüberschreitenden Konstellationen in Berührung kommen können.


    Veranstaltungsgröße: max. 100 Personen
  • Anmeldung bitte bis: 12.08.2022, 23:59 Uhr
  • Veranstaltungsnummer: F 1746/22
  • Ort: Digitale Fachveranstaltung

INHALT


Die Bearbeitung von grenzüberschreitenden Einzelfällen stellt Fachkräfte der Sozialen Arbeit häufig vor besondere Herausforderungen sowohl in der fachlichen Einschätzung als auch in der notwendigen Zusammenarbeit mit Fachstellen im Ausland. Für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union stehen jetzt wesentliche Veränderungen bevor: zum 1. August 2022 löst die neue sogenannte Brüssel IIb-Verordnung, die die Zuständigkeit, Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Ehesachen und in Verfahren betreffend die elterliche Verantwortung sowie über internationale Kindesentführungen regelt, die bisherigen Regeln der sogenannten Brüssel IIa-Verordnung ab. Damit verbunden sind wesentliche Neuerungen für die Zusammenarbeit mit dem Ausland, die sich auch auf die Praxis der Sozialen Arbeit auswirken. Dies betrifft insbesondere das Einholen von Sozialberichten und die Zusammenarbeit bei der Unterbringung von Minderjährigen im Ausland. Diese Veränderungen und insbesondere die zukünftigen Wege der Zusammenarbeit mit dem Ausland sollen in der Veranstaltung erläutert werden.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Bundesamt für Justiz als deutsche Zentrale Behörde durchgeführt.


ABLAUF


Die Veranstaltung findet in zwei Blöcken statt:
1. Block: 10.00 bis 11.15 Uhr, die Besonderheiten grenzüberschreitender Zusammenarbeit und die Angebote des ISD und der ZB zur Unterstützung in der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union
2. Block: 11.30 bis 13.00 Uhr, die Platzierung von Kindern im Ausland aus Sicht des SGB VIII und die Durchführung des Konsultationsverfahrens

LERNZIELE


- Die Teilnehmenden kennen die Herausforderungen grenzüberschreitender Fälle – insbesondere auch von Unterbringungen im Ausland - und sind für Besonderheiten sensibilisiert.
- Sie kennen die einschlägigen Vorschriften aus der Brüssel IIb-Verordnung, sowie deren Absicht und Anwendung
- Sie kennen konkrete Handlungsmöglichkeiten in entsprechenden Fällen

Wie nehme ich teil?

  • Zur Durchführung von Online-Veranstaltungen verwenden wir Webex. Sie brauchen lediglich auf den Link in Ihrer Einladung zu klicken. Damit können Sie Webex auf Ihrem Desktop und/oder auf Ihren Mobilgeräten (Smartphone, Tablet) sowohl temporär als auch fest installieren.
    Bestehen unter Umständen keine optimalen Netzwerkbedingungen können Sie die Verbindung über die Telefonnummern des betreffenden Meetings herstellen.
  • Weitere Informationen zur Teilnahme entnehmen Sie der Anleitung zur Nutzung von Webex (PDF) .


Referentinnen und Referenten

  • Stefan Schlauß, Abteilungsleiter Internationales Zivilrecht, Bundesamt für Justiz
  • Christian Höhn, Referatsleiter Internationales Sorgerecht, Bundesamt für Justiz
  • Marc Bauer, Erziehungswissenschaftler, Referent im Deutschen Verein, Arbeitsfeld I, Internationaler Sozialdienst
  • Sebastian Regitz, Sozialarbeiter, Referent im Deutschen Verein, Arbeitsfeld I, Internationaler Sozialdienst


  • Dokumente:

    Veranstaltungsprogramm [PDF, 110 KB]


    Kosten:

    Veranstaltungskosten Deutscher Verein:
    Mitglieder: 0,00 € | Nichtmitglieder: 0,00 €


    Sachbearbeiter/in:

    Adrian Knippel
    Telefonische Sprechzeiten: Mo. - Mi. von 9:00 - 14:00 Uhr, Do. von 9:00 - 16:00 Uhr

    Tel: +49 30 62980 424
    Fax: +49 30 62980 650
    E-Mail: adrian.knippel@deutscher-verein.de



    Referent/-innen:

    Arbeitsfeldleiterin Grenzübergreifende Sozialarbeit, Internationaler Sozialdienst
    Ursula Rölke

    Tel: +49 30 62980 408
    E-Mail: roelke@deutscher-verein.de



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