Fachveranstaltungen 2021

"COVID 19 - any lessons learned?!" -Teilhabe und Selbstbestimmung von alten, pflegebedürftigen Menschen und Menschen mit Behinderungen sichern – Lernerfahrungen aus der COVID-19-Pandemie und Schlussfolgerungen für notwendige Veränderungen | belegt

Diese digitale Fachveranstaltung ist komplett ausgebucht. Auch Anmeldungen zur Warteliste sind nicht mehr möglich.

  • Datum: 22.06.2021, 10:00 Uhr bis 15:45 Uhr
  • Zielgruppe: Entscheider/innen, Fach- und Leitungskräfte von öffentlichen und freien Trägern in den Bereichen Alter, Pflege und Menschen mit Behinderungen in Bund, Ländern und Kommunen

    Veranstaltungsgröße:

    200 Personen

  • Anmeldung bitte bis: 08.06.2021, 23:59 Uhr
  • Veranstaltungsnummer: F 4233/21
  • Ort: Digitale Fachveranstaltung

Inhalt


Im Rahmen der dreiteiligen Veranstaltungsreihe „COVID 19 – Any lessons learned?!“ soll reflektiert werden, welche bisherigen Lernerfahrungen für sozialpolitisches Handeln aus der Covid 19-Pandemie und den zu ihrer Bekämpfung ergriffenen Maßnahmen gezogen werden können. Die Pandemie hat zum einen bereits bestehende soziale Ungleichheiten sowie Benachteiligungen im Bereich der Bildung und gesellschaftlichen Teilhabe wie unter einem Brennglas sichtbar gemacht. Zum anderen ist es nach über einem Jahr Pandemie-Erfahrung an der Zeit, die getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens kritisch zu bilanzieren: Welche Maßnahmen haben sich bewährt, welche sind gescheitert und bedürfen einer Anpassung? Welche Maßnahmen können Wegweiser für die weitere Entwicklung in der Sozialen Arbeit und Sozialpolitik sein? Welche nachsorgenden Maßnahmen sind nötig?
Die Veranstaltungsreihe wird sich auf Handlungs- und Gestaltungsperspektiven konzentrieren. In einem ressortübergreifenden Ansatz sollen bisher isoliert angegangene Themen unter dem Dach des Deutschen Vereins reflektiert und unterschiedliche Perspektiven diskutiert werden.
Neben den Überlegungen wie die sozialen Infrastrukturen für die ältere Bevölkerung, in der Pflege sowie für Menschen mit Behinderungen krisenfester gestaltet werden können, sind insbesondere nachsorgende Maßnahmen zur Milderung der negativen Folgen der Pandemie zu überlegen. Wie gelingen gute Schutz- und Öffnungskonzepte und eine Rückkehr zum Alltag, welche Optionen bietet z.B. die Digitalisierung in Bezug auf ein Mehr an geschütztem Kontakt und sozialem Leben in den Einrichtungen und besonderen Wohnformen, wie kann es gelingen, den Abbruch von tagesstrukturierenden Infrastrukturen wie Werkstätten, Tagespflege usw. zu verhindern?

Ablauf


Die Veranstaltung findet in 3 Blöcken am 22.06.2021 statt:

  • 1. Block: 10:00 – 12:00 Uhr, (als Webex-Event, Begrüßung und Eröffnung, Gespräch mit Betroffenen, Vorträge von Prof. Dr. Tesch-Römer und Prof. Dr. Nicklas-Faust)
  • 2. Block: 12:45 – 14:15 Uhr (drei parallele Foren als Webex-Meeting zu Selbstbestimmung und soziales Leben in bes. Wohnformen und Einrichtungen der stat. Pflege; Tagesstrukturierende Angebote auch in Krisenzeiten ermöglichen; Handlungsfeld Gesundheit und Prävention)
  • 3. Block: 14:15 – 15:30 Uhr (als Webex-Event, Podiumsdiskussion „Was ist nun zu tun – was haben wir gelernt?“)


Ziele

  • Welche Lernerfahrungen können für die Gruppe alter, pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderungen aus der Covid 19-Pandemie und den zu ihrer Bekämpfung ergriffenen Maßnahmen gezogen werden?
  • Welche Auswirkungen für die Betroffenen wie z.B. Einschränkung von Teilhabe und Selbstbestimmungsrechten; Kontakt- und Besuchsbeschränkungen; Wegfall von Infrastrukturen müssen künftig vermieden werden und welche Schritte sind dazu nötig?
  • Wie kann die Rückkehr zum „Alltag“ gelingen und welche nachsorgenden Maßnahmen sind nötig?
  • Welche Schlussfolgerungen können aus den Erfahrungen der Pandemie für Änderungsbedarfe in der Alten- und Pflegepolitik und in der Politik für Menschen mit Behinderungen gezogen werden?


Wie nehme ich teil?

  • Zur Durchführung von Online-Veranstaltungen verwenden wir Webex. Sie brauchen lediglich auf den Link in Ihrer Einladung zu klicken. Damit können Sie Webex auf Ihrem Desktop und/oder auf Ihren Mobilgeräten (Smartphone, Tablet) sowohl temporär als auch fest installieren.
    Bestehen unter Umständen keine optimalen Netzwerkbedingungen können Sie die Verbindung über die Telefonnummern des betreffenden Meetings herstellen.
  • Weitere Informationen zur Teilnahme entnehmen Sie der Anleitung zur Nutzung von Webex (PDF) .


Referentinnen und Referenten

  • Brigitte Döcker, Vorstand, Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, Berlin
  • Konstantin Fischer, Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V., Frankfurt am Main
  • Barbara Heuerding, Geschäftsführerin, Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V., Berlin
  • Uwe Lübking, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Berlin
  • Gitta Bernshausen, Vorständin, Sozialwerk St. Georg, Gelsenkirchen
  • Karolina Molter, Generalsekretariat Deutsches Rotes Kreuz, Berlin
  • Franz Müntefering, Vorsitzender Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), Bundesminister a.D., Bonn
  • Birgit Naase, Leiterin der Abteilung 4, Pflege und Prävention, BMG
  • Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust, Bundesgeschäftsführerin Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V., Berlin
  • Robert Richard, Leiter der Abteilung 3, Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt
  • Andreas Sauder, Landesfachstelle Demenz, Saarland
  • Prof. Dr. Matthias von Schwanenflügel, Leiter der Abteilung 3, Demografischer Wandel, Ältere Menschen, Wohlfahrtspflege, BMFSFJ
  • Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.
  • Dr. Annette Tabbara, Leiterin der Abteilung V, Teilhabe, Belange von Menschen mit Behinderungen, Soziale Entschädigung, Sozialhilfe, BMAS
  • Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer, Leiter Deutsches Zentrum für Altersfragen (DZA), Berlin
  • Dagmar Vogt-Janssen, Leiterin Fachbereich Senioren, Landeshauptstadt Hannover

  • Lothar Guckeisen, Gesamtmoderation


Dokumente:

Veranstaltungsprogramm im PDF-Format [PDF, 180 KB]


Kosten:

Veranstaltungskosten Deutscher Verein:
Mitglieder: 0 € | Nichtmitglieder: 0 €


Sachbearbeiter/in:

Petra Prums
Telefonische Sprechzeiten: Mo. - Mi. von 9:00 - 14:00 Uhr, Do. von 9:00 - 16:00 Uhr

Tel: +49 30 62980 419
Fax: +49 30 62980 650
E-Mail: prums@deutscher-verein.de



Referent/-innen:

Arbeitsfeldleiterin Alter, Pflege, Rehabilitation, Sozialplanung
Barbara Kahler

Tel: +49 30 62980 314
Fax: +49 30 62980 350
E-Mail: kahler@deutscher-verein.de



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