Junge volljährige Geflüchtete, ein Fall für die Jugendhilfe? - Jugendhilfe zwischen Arbeitsförderung und Abschiebungsbescheid

  • Datum: 22.02.2018, 14:00 Uhr bis 23.02.2018, 13:00 Uhr
  • Zielgruppe: Fach- und Leitungskräfte der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe
    sowie von Jobcentern und Arbeitsagenturen, Flüchtlingskoordinator/innen
    in Jugend- und Sozialämtern, Fach- und Führungspersonal in Flüchtlingsunterkünften, politische Entscheidungsträger/innen sowie Vertreter/
    innen aus Wissenschaft und Fachverbänden.
  • Anmeldung bitte bis: 04.01.2018, 23:59 Uhr
  • Veranstaltungsnummer: F 2265/18
  • Ort: pentahotel Berlin-Köpenick | Grünauer Straße 1

Junge volljährige Geflüchtete werden häufig als Gruppe beschrieben, die das Integrationsmanagement von Kommunen vor besondere Herausforderungen stellt.

Bei der Integration in Bildung, Ausbildung und Arbeit sowie bei der Bewältigung
belastender Lebenssituationen zeigt sich ein Bedarf an vielfacher Unterstützung sowie abgestimmten Handlungskonzepten. Aus Sicht der Kinder- und Jugendhilfe ist die „Befähigung zu einer eigenständigen Lebensführung“

  • unter häufig besonders schwierigen Rahmenbedingungen
  • mit der Volljährigkeit keineswegs automatisch erreicht.

Der Bedarf an weiterführenden Unterstützungsmaßnahmen ist eher die Regel, denn
die Ausnahme. Die Frage des Umgangs mit einer großen Anzahl an „Care Leavern“ (die überdies oft nur wenige Monate oder Jahre von den Leistungen des deutschen Jugendhilfesystems profitieren konnten und mit der Volljährigkeit zusätzlich häufig in eine aufenthaltsrechtlich prekäre Situation rutschen) stellt sich in diesem Zusammenhang ebenso wie die Frage nach den Anforderungen an eine konkrete rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit bei der Unterstützung von Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarktintegration.

Die Fachveranstaltung reflektiert − vor dem Hintergrund aktueller gesetzlicher Entwicklungen − integrationspolitische Handlungskonzepte für junge volljährige Flüchtlinge im Spannungsfeld von Jugendhilfe, Aufenthaltsrecht und Arbeitsförderung, bietet Gelegenheit zum Austausch und stellt Beispiele gelungener Praxis vor.


Dokumente:

Auszug Veranstaltungsheft [PDF, 450 KB]
Anmeldung Tagungsstätte [PDF, 430 KB]


Kosten:

Veranstaltungskosten Deutscher Verein:
Mitglieder: 120,00 € | Nichtmitglieder: 150,00 €

Tagungsstättenkosten (incl. Unterkunft/ Verpflegung/ Raum- und Technikkosten und gesetzl. Ust.):
Mitglieder: 150,00 € | Nichtmitglieder: 150,00 €

* Sie haben die Auswahl zwischen drei Pauschalen der Tagungsstätte. Die Höhe der anderen Pauschalen entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular. Die Buchung mindestens einer Tagungspauschale, die damit für jeden Tag der Veranstaltung festgelegt ist und nicht geändert werden kann, ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Veranstaltung. Wir bitten Sie, sich rechtzeitig anzumelden, um sich die Übernachtung zu sichern.


Anmeldung:

Hier geht's zur Onlineanmeldung    Anmeldung an die Tagungsstätte




Sachbearbeiter/in:

Bärbel Winter
Telefonische Sprechzeiten: Di. - Mi. von 9:00 - 14:00 Uhr, Do. von 9:00 - 16:00 Uhr, Fr. von 9:00 - 12:00 Uhr

Tel: +49 30 62980 605
Fax: +49 30 62980 650
E-Mail: winter@deutscher-verein.de



Referent/-innen:

Kommissarische Arbeitsfeldleiterin
Réka Fazekas
Grundsatzfragen der Kinder- und Jugendhilfe, Kinderschutz, Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Tel: +49 30 62980 220
Fax: +49 30 62980 251
E-Mail: fazekas@deutscher-verein.de

kurzvita-fazekas.pdf



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