Bedarfsermittlung und Leistungsplanung auf Grundlage der ICF | neue Veranstaltung

  • Datum: 24.10.2018, 14:00 Uhr bis 26.10.2018, 13:00 Uhr
  • Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter/innen von (zukünftigen) Trägern der Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege sowie angrenzender Fachbereiche, an Mitarbeiter/innen der Landesministerien, an Leistungserbringer sowie an Dienste und Einrichtungen, die mit der Hilfeplanung und Bedarfsfeststellung befasst sind.
  • Anmeldung bitte bis: 27.04.2018, 23:59 Uhr
  • Veranstaltungsnummer: P 11/4499/18
  • Ort: Dormero Hotel Halle | Leipziger Straße 76 (Zufahrt über Franckestraße 1)

Logo des Projekts "Umsetzungsbeteiligung Bundesteilhabegesetz"

INHALT

Ein Individueller Hilfeplan ist ein Planungsinstrument, das dazu dient, den individuellen Hilfebedarf einer Person und die zur Bedarfsdeckung notwendigen Leistungen nach vorgegebenen Regeln und Verfahren zu ermitteln.

Die ICF ist eine Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation. Sie beinhaltet einige der für eine Hilfeplanung definierten Regeln. Das bedeutet auch: Die ICF an sich ist kein Instrument zur Bedarfsfeststellung. Sie kann und soll jedoch in solchen Instrumenten genutzt und angewandt werden (§ 13 Abs. 2 SGB IX-neu, § 118 Abs. 1 SGB IX-neu).

Wie dies gelingen kann und welche Rolle die Ziele der Hilfeplanung dabei spielen, ist Gegenstand dieser Veranstaltung. Die Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Bedarfsermittlung und Hilfeplanung in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen vom 17. Juni 2009 sowie die ab dem 1. Januar 2018 geltenden rechtlichen Bedingungen nach dem Bundesteilhabegesetz werden in dem Seminar aufgegriffen und berücksichtigt. Hierfür werden einleitend der Hintergrund und die wesentlichen Inhalte des Bundesteilhabegesetzes im Überblick vorgestellt.

ZIELE

  1. Sie kennen den Hintergrund, die wesentlichen Inhalte und die Phasen des Inkrafttretens des Bundesteilhabegesetzes.
  2. Die Zielhierarchie eines Hilfeplans sowie deren Bedeutung für die Hilfeplanung sind bekannt.
  3. Die Teilnehmenden kennen das Verständnis von Behinderung nach der ICF sowie die wesentlichen Inhalte der UN-Behindertenrechtskonvention.
  4. Aufbau und Inhalte der ICF sind bekannt.
    • Schädigungen der Körperfunktionen und -strukturen können identifiziert werden.
    • Die Leistungsfähigkeit der Betroffenen kann wahrgenommen und beschrieben werden.
    • Barrieren und Förderfaktoren können wahrgenommen und benannt werden.
    • Die Beeinträchtigung der Fähigkeit zur Teilhabe kann beschrieben werden.

  5. Sie wissen, was Ziele sind, wie wichtig sie sind, wie sie formuliert und wie sie überprüft werden (S.M.A.R.T. - Kriterien).
    • Die Maßnahmen werden als Mittel zur Zielerreichung begriffen und umgesetzt.
    • Die Zielerreichung kann überprüft werden.
    • Es kann gesagt werden, was (welche Maßnahmen) geholfen bzw. nicht geholfen hat, um die Ziele zu erreichen.

  6. Es hat ein Austausch zwischen Leistungsträgern und Leistungserbringern stattgefunden.


Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz“ (www.umsetzungsbegleitung-bthg.de) statt. Das Projekt ist in Trägerschaft des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. und wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gefördert.


Bitte melden Sie sich hier für die Tagungsstätte an.


Dokumente:

Veranstaltungsprogramm im PDF Format [PDF, 140 KB]


Kosten:

Veranstaltungskosten Deutscher Verein:
Mitglieder: 160 € | Nichtmitglieder: 200 €


Anmeldung:

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Sachbearbeiter/in:

Mark Ernstberger
Telefonische Sprechzeiten: Mo. - Mi. von 9:00 - 14:00 Uhr, Do. von 9:00 - 16:00 Uhr, Fr. von 9:00 - 12:00 Uhr

Tel: +49 30 62980 606
Fax: +49 30 62980 650
E-Mail: ernstberger@deutscher-verein.de



Referent/-innen:

Wissenschaftlicher Referent
Florian Steinmüller

Tel: +49 30 62980 523
Fax: +49 30 62980 551
E-Mail: steinmueller@deutscher-verein.de



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