Eltern und Familien in der Fremdunterbringung annehmen, fördern, stärken | neue Veranstaltung, belegt

  • Datum: 09.06.2017, 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr
  • Zielgruppe: Fach- und Leitungskräfte, die für die Fremdunterbringung junger Menschen in Pflegefami-lien und Heimeinrichtungen bei öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhil-fe zuständig sind sowie an alle Interessierten, auch aus dem Hochschule- und For-schungsbereich.
  • Anmeldung bitte bis: 18.04.2017, 23:00 Uhr
  • Veranstaltungsnummer: AT 4198/17
  • Ort: Deutscher Verein Berlin | Michaelkirchstraße 17-18

Akademietagung des Bundesnetzwerk Fachpolitik für Eltern und Familien in der Kinder- und Jugendhilfe e.V. (BEFKJ)



INHALT
Die Anzahl der im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe unterstützten Familien ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Über 1. Mio. junge Menschen und ihre Familien erhalten Unterstützungsangebote im Rahmen der Erzieherischen Hilfen. Bei den betroffe-nen Familien handelt es sich zumeist um Alleinerziehende und um Eltern mit schlechten gesellschaftlichen Ausgangschancen. Sie leben überwiegend in schwierigen sozialen Rahmenbedingungen. Gleichwohl wird ihnen abverlangt, dass sie mit nur sehr begrenzten finanziellen und sozialen Mitteln und Ressourcen ihren Alltag mit den Kindern gut und ge-lungen organisieren. Vielen Familien gelingt dies überzeugend. Ein anderer Teil greift im Interesse ihrer Kinder auf sozialstaatliche Unterstützungsangebote im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe zurück. Im Falle der Fremdunterbringung ihrer Kinder sind leibliche El-tern/Herkunftseltern jedoch häufig eher das „fünfte Rad am Wagen“ und nicht gleichbe-rechtigte Erziehungspartner. Von ihnen wird, wie selbstverständlich, erwartet, dass sie den Akteuren wie Jugendamt, Heim, Pflegefamilie etc. das Erziehungsterrain und die Verant-wortung für ihr Kind überlassen.

ZIELE
Mit dieser Akademietagung wollen wir neue Arbeitsstrategien im Umgang der sozialen Dienste mit leiblichen Eltern austarieren. Dabei stellen wir unter anderem beteiligungsori-entierte Arbeitsformen vor, die eine Stärkung der Elternverantwortung ermöglichen und die darauf abzielen, Herkunftseltern auch während der Fremdunterbringung im Interesse ihrer Kinder aktiv einzubeziehen. Insofern wird die Veranstaltung neben einem grundsätzlichen Fachdiskurs über rechtliche und fachpolitische Perspektiven gerade auch Arbeitsansätze mit leiblichen Eltern in den Blick nehmen, die erweiterte Handlungsoptionen für die Fach-kräfte und die beteiligten Akteure eröffnen.


Dokumente:

AT 4198/17 Veranstaltungsprogramm im PDF Format [PDF, 180 KB]


Kosten:

Veranstaltungskosten Deutscher Verein:
Mitglieder: 135 € | Nichtmitglieder: 169 €


Sachbearbeiter/in:

Mark Ernstberger
Telefonische Sprechzeiten: Mo. - Mi. von 9:00 - 14:00 Uhr, Do. von 9:00 - 16:00 Uhr, Fr. von 9:00 - 12:00 Uhr

Tel: +49 30 62980 606
Fax: +49 30 62980 650
E-Mail: ernstberger@deutscher-verein.de




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