Soziale Sicherungssysteme und Sozialrecht

Aktuelle Empfehlungen und Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 16. Juni 2021

Voraussetzungen für Berufsausbildung und Berufsausbildungsförderung für Geflüchtete – Eine Handreichung des Deutschen Vereins


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 16. Juni 2021 [PDF, 900 KB]

Der Zugang zu Berufsausbildung und Berufsausbildungsförderung hat für die Integration Geflüchteter eine zentrale Bedeutung. Zur genannten Gruppe werden im Folgenden Asylbewerberinnen und -bewerber, Schutzberechtigte, Inhaberinnen und Inhaber sonstiger humanitärer Aufenthaltstitel sowie Personen mit einer Duldung gezählt.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 16. Juni 2021

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Weiterentwicklung und Rechtsvereinfachung im SGB II


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 16. Juni 2021 [PDF, 230 KB]

Seit Einführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende im Jahr 2005 sind die komplexen Regelungen im Leistungsrecht mehrfach ergänzt und an die höchstrichterliche Rechtsprechung angepasst worden. Das zum 1. August 2016 in Kraft getretene 9. SGB II-Änderungsgesetz – Rechtsvereinfachung – wollte mehr Bürgerfreundlichkeit, die Vermeidung unnötiger Bürokratie und den nachhaltigen Einsatz der Ressourcen bewirken. Diese Ziele wurden allerdings nur bedingt erreicht. Die Komplexität des SGB II wurde an verschiedenen Stellen sogar noch gesteigert, sodass Rechtsvereinfachung im SGB II weiterhin Dauerthema bleibt.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 9. April 2021

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zum Entwurf des Sechsten Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung vom 22. März 2021


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 9. April 2021 [PDF, 320 KB]

Der vorliegende Entwurf des Sechsten Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung vom 22. März 2021 (6. ARB) ist ein umfassendes Werk statistischer Daten aus unterschiedlichen Studien und Indikatoren. Die Daten werden in dem Bericht miteinander in Verbindung gesetzt, um eine umfassende sozialpolitische Interpretation der Lebensverhältnisse in Deutschland und der Maßnahmen der Bundesregierung unter dem Aspekt der Armutsprävention und der Förderung von Wohlstand und sozialer Mobilität zu ermöglichen. Der aktuelle Bericht entwickelt die Berichterstattung des Fünften Armuts- und Reichtumsberichts methodisch und inhaltlich weiter und bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Daten, Informationen und Interpretationen zu Themenbereichen wie Arbeit, Familie, Gesundheit, Bürgerschaftliches Engagement etc.

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 10. September 2021

Zum Tag der Wohnungslosen am 11. September 2021:
Frühzeitige Hilfe in allen Wohnungsnotfällen auf die sozialpolitische Agenda setzen


Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. fordert Bund und Kommunen auf, die Prävention von Wohnungslosigkeit weiter zu stärken.

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Pressemitteilung vom 22. Juni 2021

Regelungen zur Grundsicherung: Es geht auch einfacher


Vollständige Pressemitteilung vom 22. Juni 2021 [PDF, 360 KB]

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat Empfehlungen zur Weiterentwicklung und Rechtsvereinfachung im SGB II verabschiedet. Ziel ist es, die Regelungen der Grundsicherung weiter zu vereinfachen und die Integration in den Arbeitsmarkt zu verbessern.

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Pressemitteilung vom 18. Juni 2021

Zugang zu Berufsausbildung ist zentral für die Integration Geflüchteter


Vollständige Pressemitteilung vom 18. Juni 2021 [PDF, 310 KB]

Mit der Handreichung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zu den Voraussetzungen für Berufsausbildung und Berufsausbildungsförderung für Geflüchtete erhalten Praktiker/innen eine Arbeitshilfe für eine rechtssichere und effektive Umsetzung der aktuellen Rechtslage.

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Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 14. März 2022, 09:30 Uhr bis 15. März 2022, 16:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 2324/22

Forum Monetäre Leistungen für Familien und Kinder – (Wie) Gelingt der Neustart?


Die Weiterentwicklung der monetären Leistungen für Familien und Kinder wird seit Langem insbesondere unter den Zielen Vermeidung von Kinderarmut, Verbesserung der sozialen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, einfacher Erreichbarkeit und Bürokratieabbau diskutiert. Inzwischen steht die Einführung einer Kindergrundsicherung ausdrücklich auf der politischen Agenda: in einem Neustart der Familienförderung sollen bisherige Leistungen in einer einfachen, automatisiert berechnet und ausgezahlten Förderleistung gebündelt werden. Damit stellen sich nunmehr ganz aktuell Fragen nach der konkreten Ausgestaltung und Umsetzbarkeit eines entsprechenden Modells, aber auch nach der Grundlage einer solchen Leistung. Das soziokulturelle Existenzminimum für Kinder, welches mit der Kindergrundsicherung sichergestellt werden soll, soll neu definiert werden. Das diesjährige Forum Monetäre Leistungen wird erste Schritte, Perspektiven sowie noch zu lösenden Baustellen einer Kindergrundsicherung im Austausch mit Politik, Wissenschaft und Praxis diskutieren.

Ablauf



Die Veranstaltung findet in drei Blöcken an insgesamt zwei Tagen statt:
•Teil 1 „Ein Neustart der Familienförderung – Bessere Chancen für Kinder und Jugendliche“ am 14. März 2022, 9:30 – 12:30 Uhr,
•Teil 2 „Grundlage des Neustarts: Neudefinition des soziokulturellen Existenzminimums von Kindern und Jugendlichen“ am 15. März 2022, 10:00 – 12:00 Uhr,
•Teil 3: „Wie weit sind wir in Sachen Digitalisierung der Familienleistungen? Und wie geht „automatisch“?“ am 15. März 2022, 14:00 – 16:00 Uhr.

Ziele der Veranstaltung


Die Veranstaltung dient dem Austausch zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis. Diskutiert werden erste Schritte, offene Baustellen und langfristige Perspektiven im Hinblick auf die monetäre Absicherung von Kindern durch eine Kindergrundsicherung.

Wie nehme ich teil?

  • Zur Durchführung von Online-Veranstaltungen verwenden wir Webex. Sie brauchen lediglich auf den Link in Ihrer Einladung zu klicken. Damit können Sie Webex auf Ihrem Desktop und/oder auf Ihren Mobilgeräten (Smartphone, Tablet) sowohl temporär als auch fest installieren.
    Bestehen unter Umständen keine optimalen Netzwerkbedingungen können Sie die Verbindung über die Telefonnummern des betreffenden Meetings herstellen.
  • Weitere Informationen zur Teilnahme entnehmen Sie der Anleitung zur Nutzung von Webex (PDF) .

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Veranstaltungen vom 24. März 2022, 10:00 Uhr bis 25. März 2022, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 4239/22

Wie wollen wir künftig wohnen? Weiterentwicklung kommunaler Strategien zur Wohnraummobilisierung und der Gestaltung neuer Wohnformen


Wohnen und Wohnumfeld sind wichtige Bausteine vor Ort im Hinblick auf die Bewältigung des demografischen Wandels, eine heterogener werdende Bevölkerung, familienpolitische Zielstellungen sowie das Zusammenleben der Generationen im Quartier. Hinzu kommen der Wunsch nach selbständigem und selbstbestimmtem Wohnen in vertrauter Umgebung so lange wie möglich. Diese Entwicklungen führen zu einem zunehmenden Bedarf auch an altersgerechtem, barrierefreien oder barrierearmen Wohnraum und Wohnumfeld. Um dies zu erreichen, muss die Kooperation von Kommunen, Wohnungswirtschaft, Pflege und Zivilgesellschaft in der Wohnungspolitik weiter intensiviert werden.
Der Fokus der digitale Veranstaltung liegt auf der Weiterentwicklung kommunaler Strategien zur Bereitstellung von Wohnraum, stabilen Sozialräumen und einer vitalen Quartiersentwicklung. Dafür ist der Erhalt gewachsener Bewohnerstrukturen ein wichtiger Faktor. Die Mobilisierung von Wohnraum und das Schaffen von lebendigen Quartieren mit sozialer Infrastruktur muss weiter ausgebaut werden. Anhand von Praxisbeispielen werden konkrete Anwendungsmöglichkeiten und Gestaltungsspielräume zur Umsetzung kommunaler Wohnungsstrategien veranschaulicht und erörtert.

Leistungen/Ablauf

    Die Veranstaltung findet in 3 Blöcken an insgesamt 2 Tagen statt:
  • 1. Block: 24.03.2022, 10.00 bis 13.00 Uhr, umfasst vier Vorträge mit je 15 Minuten anschließender Fragerunde und Diskussion per Chat
  • 2. Block: 25.03.2022, 10.00 bis 11.45 Uhr, umfasst zwei Vorträge mit je 15 Minuten anschließender Fragerunde und Diskussion im Chat
  • 3. Block: 25.03.2022, 11.45 bis 13.00 Uhr Diskussion in kleineren Gruppen und Zusammenfassung der Ergebnisse


Wie nehme ich teil?

  • Zur Durchführung von Online-Veranstaltungen verwenden wir Webex. Sie brauchen lediglich auf den Link in Ihrer Einladung zu klicken. Damit können Sie Webex auf Ihrem Desktop und/oder auf Ihren Mobilgeräten (Smartphone, Tablet) sowohl temporär als auch fest installieren.
    Bestehen unter Umständen keine optimalen Netzwerkbedingungen können Sie die Verbindung über die Telefonnummern des betreffenden Meetings herstellen.
  • Weitere Informationen zur Teilnahme entnehmen Sie der Anleitung zur Nutzung von Webex (PDF) .

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