Soziale Sicherungssysteme und Sozialrecht

Aktuelle Empfehlungen und Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 22. März 2017

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Hilfe für junge Erwachsene in besonderen Problemlagen


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 22. März 2017 [PDF, 140 KB]

Mit diesen Empfehlungen wendet sich der Deutsche Verein an Fach- und Leitungskräfte sowie Entscheidungsträger/innen, die in Jugendämtern, Jobcentern, Agenturen für Arbeit, Sozial- und Ordnungsämtern sowie bei freien Trägern mit der Unterstützung und Förderung von jungen Menschen befasst sind.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 27. Januar 2017

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins als sachkundiger Dritter (§ 27a BVerfGG) in dem Verfahren BVerfG 1 BvL 7/16


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 27. Januar 2017 [PDF, 80 KB]

Wir nehmen Stellung zur Frage, ob § 31a i.V.m. §§ 31 und 31b SGB II insoweit mit Art. 1 Abs. 1 GG i.V.m. Art. 20 Abs. 1 GG und dem sich daraus ergebenden Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums vereinbar ist, als sich das für die Sicherung des soziokulturellen Existenzminimums maßgebliche Arbeitslosengeld II aufgrund von Pflichtverletzungen um 30 % bzw. 60 % des für die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person maßgebenden Regelbedarfs mindert bzw. bei weiteren Pflichtverletzungen vollständig entfällt.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 4. Januar 2017

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins zum Entwurf des Fünften Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung (vom 12. Dezember 2016)


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 4. Januar 2017 [PDF, 100 KB]

Der vorliegende Regierungsentwurf zum Fünften Armuts- und Reichtumsbericht vom 12. Dezember 2016 (5. ARB) bildet eine wichtige Grundlage, um die Öffentlichkeit und verantwortliche Akteure über die Ausmaße, Entwicklungstendenzen und Ursachen von Armut sowie über Maßnahmen zu ihrer Vermeidung und Reduzierung zu informieren und einen öffentlichen Diskurs hierüber anzuregen.

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 15. März 2017

Kampf gegen Gewalt an Frauen und deren Kinder – über den Internationalen Frauentag hinaus


Vollständige Pressemitteilung vom 15. März 2017 [PDF, 150 KB]

Frauenhäuser und Fachberatungsstellen leisten seit Jahren wichtige Hilfen und müssen finanziell gesichert werden.

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Pressemitteilung vom 2. März 2017

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. mit „Aufrechten Paragrafen“ ausgezeichnet


Vollständige Pressemitteilung vom 2. März 2017 [PDF, 160 KB]

Evangelischer Bundesfachverband Existenzsicherung und Teilhabe e.V. würdigt den Deutschen Verein für seine Empfehlungen „Leistungsberechtigte in besonderen sozialen Schwierigkeiten bedarfsdeckend unterstützen“.

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Pressemitteilung vom 19. Dezember 2016

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. empfiehlt engere Verzahnung von Gesundheits- und Arbeitsförderung


Vollständige Pressemitteilung vom 19. Dezember 2016 [PDF, 150 KB]

Wird die gesundheitliche Situation arbeitsloser Menschen gezielt in den Integrationsprozess einbezogen, verbessern sich Arbeitsmarktchancen und Teilhabemöglichkeiten.

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Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 12. Juni 2017, 14:00 Uhr bis 14. Juni 2017, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 3389/17 | freie Plätze

Einsatz von Einkommen und Vermögen in der Sozialhilfe – HLU , Grundsicherung und Hilfe zur Pflege


Das fürsorgerechtliche Nachrangprinzip verpflichtet die nachfragenden Personen, vor der Inanspruchnahme von Leistungen der Sozialhilfe alle Möglichkeiten zur Selbsthilfe wahrzunehmen. Dabei ist regelmäßig von Bedeutung– und im laufenden Leistungsbezug immer wieder festzustellen –, in welchem Umfang eigenes Einkommen und Vermögen vorhanden ist und was davon nicht eingesetzt bzw. verwertet werden muss. Wesentlich ist dabei die Abgrenzung zwischen Einkommen und Vermögen. Bei der Einkommensberücksichtigung ist neben der Prüfung, bei welchem Einkommen es sich um zweckbestimmte Leistungen handelt und in welchem Umfang diese angerechnet werden können, insbesondere auch festzustellen, ob Einkommen bezogen wird, das grundsätzlich anrechnungsfrei zu bleiben hat. Die dabei auftretenden Fragen bilden den Schwerpunkt der Veranstaltung. In Hinblick auf eine bundesweit möglichst einheitliche Anwendung der Vorschriften zum Einkommens- und Vermögenseinsatz wird besonders berücksichtigt, wie sich das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung auf Grundlage der Bundesauftragsverwaltung in Bezug auf die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (4. Kapitel SGB XII) positioniert hat. Entsprechende Weisungen oder Verwaltungsrichtlinien des Bundes haben zwar keine Bindungskraft bei Durchführung der
übrigen in kommunaler Eigenverantwortung erbrachten Leistungen des SGB XII, wirken auf die insoweit geübte Praxis aber ebenso ein wie unter Beschränkung auf das 4. Kapitel SGB XII gesetzlich vorgesehene Erweiterungen bei der Freilassung von Einkommen.

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Veranstaltungen vom 4. September 2017, 14:00 Uhr bis 8. September 2017, 14:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: AT 4185/17

Neu in der Eingliederungshilfe tätig? – Eine Einführungswoche für neue Mitarbeiter/innen in der Eingliederungshilfe SGB XII


Einleitung


Bundesweit sind die Kosten der Leistungen der Eingliederungshilfe des SGB XII in den letzten Jahren gestiegen. Um die Steuerung der Eingliederungshilfe leisten zu können, bedarf es eines theoretischen Hintergrundwissens über Methoden der Bedarfserhebung und Zielentwicklungsverfahren.

In der fünftägigen Akademietagung werden die Teilnehmenden mit den Besonderheiten der Eingliederungshilfe vertraut gemacht. Dabei liegen die Schwerpunkte in der Vermittlung des Wissens, wie Teilhabebeeinträchtigungen identifiziert, der Bedarf erhoben und wie mit Hilfe eines Zielsystems effektiv und effizient gesteuert werden kann. Die Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Bedarfsermittlung und Hilfeplanung in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen vom 17. Juni 2009 sowie die Empfehlung zur Weiterentwicklung des SGB IX vom 20. März 2013 werden erörtert.

Ziele


Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage,

  • Fälle der Eingliederungshilfe zielorientiert zu steuern,
  • Teilhabeplanung und Gesamtplanung gestalten und steuern zu können,
  • Wirkfaktoren gekonnt zu identifizieren,
  • mit Hilfe der entsprechenden Gesprächsführung Hilfeplan-/Gesamtplankonferenzen zu leiten.


Inhalte

  • Rollenverständnis der Mitarbeiter/innen in der Eingliederungshilfe
  • Grundlagen der Eingliederungshilfe (u.a. Was ist der Unterschied zwischen „wesentlicher“ Behinderung "nach altem Recht" und „erheblicher Behinderung“ nach aktuellem geplanten Recht?)
  • Grundlagen und Philosophie des Fallmanagements für die Eingliederungshilfe
  • Wirkfaktoren in der Eingliederungshilfe
  • Was ist ein Teilhabeplan? Was ist ein Gesamtplan?
  • Methoden der Bedarfsermittlung (Was ist ein „Bedarf“ und wie kann er erhoben werden und von wem?)
  • Grundlagen eines Zielsystems in der Steuerung der Eingliederungshilfe (Grundsatz-, Rahmen- und Ergebnisziele)
  • Sozialraumorientierte Ansätze in der Eingliederungshilfe
  • Aktive Verhandlungs- und Gesprächsführung
  • Leitung von Hilfeplan-/Gesamtplankonferenzen


Kursorganisation/Arbeitsformen


Seminararbeit und Übungen, Präsentationen, Fallbeispiele, Theorie-Input

Veranstaltungsleitung (fachliche Fragen)
Jürgen Berenfänger,
Dipl. Psychologe, Dipl. Sozialarbeiter
Die Lupe, Werkstatt für Management
und Personaltraining
Telefon: 0163 4604645
juergen@berenfaenger.de
Internet: www.berenfaenger.de

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Veranstaltungen vom 13. September 2017, 14:00 Uhr bis 14. September 2017, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 3386/17

Aktuelle Herausforderungen im Jobcenter – eine Fachveranstaltung für Leitungskräfte


Nach einer Erprobung in sechs Jobcentern wird seit Sommer 2016 die sogenannte e-Akte in den gemeinsamen Einrichtungen eingeführt. Diese Innovation geht mit erheblichen Änderungen in der Arbeitsorganisation und in den Arbeitsabläufen einher. Die Veränderungen werden vorgestellt und es wird erörtert, welche Auswirkungen im Echtbetrieb auftreten und welche Effekte sie haben.

Die IT-Perspektive wird ergänzt um eine Organisationsperspektive. Experten/innen stellen dar, was aus ihrer Sicht die Stärken und Schwächen der Strukturen und Abläufe in den Jobcentern ausmachen und welche Veränderungsbedarfe sich daraus ergeben. Weitere Themen sind die Qualität der Arbeit und das Qualitätsmanagement.

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Publikationen

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