Soziale Sicherungssysteme und Sozialrecht

Aktuelle Empfehlungen und Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 3. Juli 2019

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins zum Referentenentwurf der Bundesregierung für ein Gesetz zur Entlastung unterhaltsverpflichteter Angehöriger in der Sozialhilfe und in der Eingliederungshilfe vom 12. Juni 2019 (Angehörigen-Entlastungsgesetz)


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 3. Juli 2019 [PDF, 130 KB]

Der Deutsche Verein begrüßt die Intention des Gesetzgebers, eine Entlastung unterhaltsverpflichteter Angehöriger zu erreichen. Familien leisten Hilfe und Unterstützung in hohem Maß. Die weitaus meisten Pflegebedürftigen werden in der Häuslichkeit gepflegt, häufig über Jahre und mit einer hohen zeitlichen und psychosozialen Belastung pflegender Angehöriger, selbst dann, wenn Pflegedienste sie unterstützen.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 20. März 2019

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Umsetzung der Förderung nach § 16i SGB II "Teilhabe am Arbeitsmarkt"


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 20. März 2019 [PDF, 430 KB]

Der Deutsche Verein will dazu beitragen, dass die Ziele des Teilhabechancengesetzes erreicht und verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit sowie Langzeitleistungsbezug reduziert werden. Hierzu gibt der Deutsche Verein im Folgenden fachliche Empfehlungen zur Umsetzung der neuen Förderung nach § 16i SGB II. Bezüge zu anderen gesetzlichen Regelungen und Maßnahmen werden aufgezeigt.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 20. März 2019

Problemanzeige des Deutschen Vereins zur Bemessung des Bedarfs an Haushaltsenergie und des Mehrbedarfs bei dezentraler Warmwasserbereitung in Haushalten der Grundsicherung und Sozialhilfe – Lösungsperspektiven


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 20. März 2019 [PDF, 330 KB]

Viele Haushalte der Grundsicherung und Sozialhilfe sind durch hohe Stromkosten belastet. Es besteht die Gefahr von Überschuldung, Stromsperre und Wohnungsverlust. Die vorliegende Problemanzeige des Deutschen Vereins soll dazu beitragen, dass diese Haushalte die benötigte Haushaltsenergie als Infrastruktur des alltäglichen Lebens sicher nutzen können. Die derzeitige Ermittlung des Regelbedarfs und des Mehrbedarfs bei dezentraler Warmwasserbereitung wird unter dieser Perspektive bewertet.

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 16. April 2019

Gute Ideen aber hohe Hürden


Vollständige Pressemitteilung vom 16. April 2019 [PDF, 200 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. fordert, Geduldeten in Ausbildung oder Beschäftigung eine realistische Perspektive auf Aufenthalt in Deutschland zu geben.

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Pressemitteilung vom 10. April 2019

Stromkosten der Hartz-IV-Haushalte neu bemessen


Vollständige Pressemitteilung vom 10. April 2019 [PDF, 110 KB]

Die Stromkosten vieler Haushalte in der Grundsicherung und Sozialhilfe sind oft höher, als die gezahlten Pauschalen. Mit der Folge, dass sie in Zahlungsrückstände geraten und sogar Stromsperren in Kauf nehmen müssen. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. macht Vorschläge für eine alternative Bemessung der Kosten für Haushaltsenergie und die dezentrale Warmwasserbereitung.

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Pressemitteilung vom 26. März 2019

Bei der Förderung von Langzeitarbeitslosen zählt Qualität mehr als Quantität


Vollständige Pressemitteilung vom 26. März 2019 [PDF, 210 KB]

Mit der "Teilhabe am Arbeitsmarkt" steht den Jobcentern nun seit dem 1. Januar 2019 erstmals eine gesetzliche Regelförderung zur Verfügung, mit der sie Langzeitarbeitslose gezielter finanziell unterstützen und sozial begleiten können.

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Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 9. September 2019, 14:00 Uhr bis 10. September 2019, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 3404/19

Aktuelle Fragen des Sozialhilferechts


Die Sozialhilfe hat weiterhin in erheblichem Umfang existenzsichernde Leistungen zu erbringen. Wegen des zunehmenden Risikos unzureichender Rentenansprüche wird die Bedeutung der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung voraussichtlich noch deutlich zunehmen. Durch das BTHG erfährt das SGB XII fortlaufende Veränderungen. Aufgrund des hohen Anpassungsbedarfs ist davon auszugehen, dass im Jahr 2019 weitere Reformvorhaben umgesetzt werden. Die Veranstaltung informiert über aktuelle Fragen der Rechtsentwicklung, insbesondere über die (zu erwartenden) Veränderungen im Leistungsrecht des SGB XII, und eröffnet den Teilnehmenden die Möglichkeit, im kollegialen Austausch die eigene Praxis zu reflektieren.

Um aktuelle Entwicklungen aufgreifen zu können, werden die inhaltlichen Schwerpunkte der Fachveranstaltung kurzfristig festgesetzt.

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Veranstaltungen vom 16. September 2019, 14:00 Uhr bis 17. September 2019, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 3385/19

Aktuelle Herausforderungen im Jobcenter - eine Tagung für Leitungskräfte


Teil der umfassenden Unterstützung von Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende ist die Vermittlung in eine berufliche Rehabilitation. Aufgabe der Jobcenter ist es, die Schnittstelle zu den Trägern beruflicher Rehabilitation effektiv zu gestalten. In der Fachveranstaltung werden die langjährige Praxis der Bewältigung dieser Aufgabe ausgewertet und Handlungsstrategien daraus abgeleitet. Es wird auch um Methoden und Instrumente gehen, die dafür eingesetzt werden.

Ein anderer Teil der umfassenden Unterstützung von Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende ist die Vermittlung von Leistungsberechtigten in Maßnahmen, die individuellem und spezifischem Förderbedarf entsprechen. Dafür sind im Rahmen der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes u.a. mit dem Bundesprogramm „rehapro“ neue Möglichkeiten entstanden. Erfahrungen mit der Teilnahme an diesem Programm werden in der Fachveranstaltung vorgestellt und Konsequenzen für die weitere Arbeit der Jobcenter daraus abgeleitet.

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Veranstaltungen vom 18. September 2019, 14:00 Uhr bis 20. September 2019, 12:30 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 4450/19 | neue Veranstaltung

ASD-Bundeskongress 2019 Update oder Setup? ASD in gesellschaftlichen Umbrüchen


Gesellschaftliche Umbrüche wie sich wandelnde soziale Normen, Anforderungen durch Migration, Inklusion und Veränderungen der Arbeitsprozesse erfordern fachliche und organisatorische Entwicklungen seitens der Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD). In diesem Prozess spielt der Blick auf die konzeptionellen Grundlagen des ASD eine wesentliche Rolle,
verbunden mit der Frage, ob bisherige Prinzipien wie Hilfe zur Selbsthilfe, Beziehungsarbeit und Beteiligungsorientierung, Prävention und Bürgernähe noch gelten; oder lösen Kontrollaspekte in der ASD-Arbeit und Aufgaben im Kinderschutz die persönliche Beratungs- und Unterstützungsangebote ab bzw. verschiebt sich das Verhältnis von Sozialarbeit hin zur Verwaltungsarbeit. Reicht bezogen auf die gesellschaftlichen Umbrüche eine fachliche und strukturelle konzeptionelle Überarbeitung aus, oder sind die dem ASD zugrundeliegenden Konzepte grundsätzlich zu verändern und organisatorisch neu zu positionieren? Der ASD-Bundeskongress leuchtet das Spektrum der Umbrüche aus und sucht Antworten auf die Frage, welche konzeptionellen, strukturellen und organisatorischen Anforderungen sich für den ASD stellen.

Ziel des Bundeskongresses ist es, unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen die Kernaufgaben und die Entwicklungsperspektiven des ASD zu benennen, sich zu diesen Entwicklungen zu positionieren und Vorschläge für konkretes Handeln zu erarbeiten. Nur so kann der ASD seine Rolle im Kontext sozialstaatlicher Hilfesysteme klären.

Hotelübernachtungen
Hinweis: Zimmerbuchungen nehmen Sie bitte so früh wie möglich vor, da
im September 2019 die Nachfrage in Bielefeld sehr hoch sein wird.

Links zu den Online-Buchungsservices:

www.bielefeld.de/ASD19

https://www.tch-hotels.de/teilnehmermanagement/ASD_Bundeskongress2019/

Gästewohnungen über gewerbe@bgw-bielefeld.de unter Angabe aller Vertragsdaten buchbar, Stichwort: Deutscher-Verein - ASD-Kongress

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