Soziale Sicherungssysteme und Sozialrecht

Aktuelle Empfehlungen und Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 6. Dezember 2017

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Umsetzung des §16h SGB II – Förderung schwer zu erreichender junger Menschen


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 6. Dezember 2017 [PDF, 310 KB]

Jugendarbeitslosigkeit ist eine der Herausforderungen, denen sich die Akteure der Arbeitsmarktpolitik stellen. Das SGB II verpflichtet die Jobcenter, unverzüglich Leistungen zur Eingliederung in Arbeit zu erbringen oder Möglichkeiten zur Vermittlung in eine Ausbildung zu nutzen, wenn kein Berufsabschluss vorhanden ist (§ 3 Abs. 2 SGB II).

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Empfehlung/Stellungnahme vom 6. Dezember 2017

Empfehlungen des Deutschen Vereins zum Fallmanagement im Jobcenter


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 6. Dezember 2017 [PDF, 220 KB]

Gut 13 Jahre nach Einführung des SGB II ist Fallmanagement weiterhin gefordert, die Langzeitarbeitslosigkeit und den Langzeitbezug abzubauen und dazu beizutragen, den Betroffenen ein Leben zu ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 6. Dezember 2017

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Beratung, Begleitung und Unterstützung Gründungswilliger und Selbstständiger in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II)


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 6. Dezember 2017 [PDF, 350 KB]

Die Grundsicherung für Arbeitsuchende soll erwerbsfähige Leistungsberechtigte bei der Aufnahme oder Beibehaltung einer Erwerbstätigkeit unterstützen und den Lebensunterhalt sichern, soweit sie ihn nicht auf anderer Weise bestreiten können.

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 20. Dezember 2017

Wie erreichen Jobcenter „entkoppelte“ junge Menschen?


Vollständige Pressemitteilung vom 20. Dezember 2017 [PDF, 150 KB]

Jobcenter sollen Hilfe und Förderung organisieren, die die hilfebedürftigen jungen Menschen annehmen und dabei unterstützen, ihren individuellen Weg in Ausbildung und Arbeit zu finden. Wie dies gelingen kann, hat der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. in seinen aktuellen Empfehlungen erarbeitet.

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Pressemitteilung vom 19. Dezember 2017

Fallmanagement in den Jobcentern stärken


Vollständige Pressemitteilung vom 19. Dezember 2017 [PDF, 150 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. sieht Verbesserungspotenziale bei der Beratung und Betreuung von Hartz IV-Beziehern.

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Pressemitteilung vom 15. Dezember 2017

Berufliche Selbstständigkeit und Hartz IV – eine Herausforderung für alle Beteiligten


Vollständige Pressemitteilung vom 15. Dezember 2017 [PDF, 150 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. veröffentlicht Praxishinweise zur Beratung, Begleitung und Unterstützung Gründungswilliger und Selbstständiger, die auf Jobcenterleistungen angewiesen sind.

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Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 23. Juli 2018, 14:00 Uhr bis 27. Juli 2018, 14:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: AT 4234/18 | neue Veranstaltung

Neu in der Eingliederungshilfe tätig? – eine Einführungswoche für neue Mitarbeiter/innen in der Eingliederungshilfe SGB IX und XII


Inhalt


Aufgrund der durch das Bundesteilhabegesetz resultierenden Stellenerweiterungen in der Eingliederungshilfe werden derzeit viele neue Mitarbeitende mit Aufgaben der Eingliederungshilfe beauftragt. Allerdings haben sie bislang noch wenig Erfahrungen und Kenntnisse über diesen herausfordernden Gesetzesbereich. Insbesondere an diese neuen Mitarbeitenden richtet sich die Einführungswoche.

Das Bundesteilhabegesetz hat die Steuerungsverantwortung beim Träger der Eingliederungshilfe verortet. Diesem obliegt die Durchführung einer ICF-gestützten Bedarfsermittlung und die Verantwortung für die Durchführung des Teilhabe- und des Gesamtplanverfahrens.

Die Rollen und Profile der Prozessbeteiligten verändern sich. Zunehmend beschäftigen Träger der Eingliederungshilfe Mitarbeitende aus Heil- und Sozialpädagogischen Berufen.

In der fünftägigen Akademietagung werden die Teilnehmenden mit den Besonderheiten der Eingliederungshilfe vertraut gemacht. Dabei liegen die Schwerpunkte in den Berei-chen:

Was sind die Leitgedanken der Eingliederungshilfe?

  • Die „logische Kette“ der Eingliederungshilfe
  • Der Prozess der Eingliederungshilfe und seine Bestandteile
  • Die ICF-gestützte Bedarfsermittlung
  • Das Teilhabe- bzw. Gesamtplanverfahren


Ziele


Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage,

  • Fälle der Eingliederungshilfe zielorientiert zu steuern,
  • Teilhabe-/Gesamtpläne zu gestalten und zu steuern,
  • Wirkfaktoren gekonnt zu identifizieren,
  • mit Hilfe der entsprechenden Gesprächsführung Hilfeplan-/Gesamtplankonferenzen zu leiten.


Kursorganisation/Arbeitsformen


Seminararbeit und Übungen, Präsentationen, Fallbeispiele, Theorie-Input

Veranstaltungsleitung (fachliche Fragen)
Jürgen Berenfänger,
Dipl. Psychologe, Dipl. Sozialarbeiter
Die Lupe, Werkstatt für Management
und Personaltraining
Telefon: 0163 4604645
juergen@berenfaenger.de
Internet: www.berenfaenger.de

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Veranstaltungen vom 2. August 2018, 14:00 Uhr bis 3. August 2018, 14:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: AT 4204/18 | neue Veranstaltung

Mit Zielen in der Eingliederungshilfe steuern


Einleitung


Um individuelle Bedarfe der Menschen mit Behinderungen in personenzentrierte Leistungen der Eingliederungshilfe zu übersetzen, nutzt der Eingliederungshilfeträger die Teilhabe- bzw. Gesamtplanung. Der Plan soll die Ziele umfassen, nach denen die Unterstützung gewährt und durchgeführt wird.

Leistungen der Eingliederungshilfe werden so lange geleistet, wie die Teilhabeziele nach Maßgabe des Gesamtplanes (§ 121 Bundesteilhabegesetz) erreichbar sind. Nach § 19 BTHG soll der Teilhabeplan „erreichbare und überprüfbare Teilhabeziele und deren Fortschreibung“ enthalten, der Träger der Eingliederungshilfe kann zudem die Teilhabeziele mit Hilfe einer Zielvereinbarung vereinbaren. Damit kommt der Zielentwicklung im Teilhabe- und Gesamtplanverfahren eine besondere Bedeutung zu.

Im Zentrum dieses Verständigungs- und Verhandlungsprozesses (Zielentwicklung) steht der Mensch mit Behinderung. In der Praxis ist es oftmals schwierig, ein passendes Zielsystem mit den Beteiligten zu erstellen. Im Rahmen der Akademietagung wird ein bereits in einigen Bundesländern praktiziertes dreistufiges Zielsystem vorgestellt und die Anwendung anhand von praktischen Beispielen trainiert.

Ziele


Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, ein dreistufiges Zielsystem bei der Erstellung von Hilfe- und Gesamtplänen aufzustellen und in der Praxis anzuwenden.

Inhalte

  • Die Bedeutung von Zielen in der Teilhabe- und Gesamtplanung
  • Vorstellung eines dreistufigen Zielsystems zur Einzelfallsteuerung im Rahmen von Hilfe- und Gesamtplänen
  • Training des Zielsystems anhand von praktischen Fällen
  • Überlegungen für den Transfer in die eigene Dienststelle


Kursorganisation/Arbeitsformen


Theorie-Input, Bearbeitung von Fallbeispielen

Veranstaltungsleitung (fachliche Fragen)
Jürgen Berenfänger,
Dipl. Psychologe, Dipl. Sozialarbeiter
Die Lupe, Werkstatt für Management
und Personaltraining
Telefon: 0163 4604645
juergen@berenfaenger.de
Internet: www.berenfaenger.de

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Veranstaltungen vom 7. August 2018, 14:30 Uhr bis 9. August 2018, 14:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: AT 4201/18 | neue Veranstaltung

Sozialverfahrensrecht für Praktiker/innen der Leistungsträger SGB VIII, IX und XII


Einleitung


Der Weg zu einer rechtmäßigen Entscheidung führt unweigerlich über den breiten Pfad des Verfahrensrechts. Wenngleich zuweilen die materiellrechtlichen Anspruchsvoraussetzungen des Sozialrechts im Vordergrund stehen, sind formell-rechtliche Prüfschritte vorgeschaltet, denen es gilt, besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Die Sozialgerichte messen beiden Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen gleichermaßen große Bedeutung zu, weil ein faires wie ein ebenso sorgfältig durchzuführendes Verfahren von der Antragstellung bis zur Entscheidung die Grundlage für die Durchsetzung von Sozialleistungsansprüchen bildet.
Für eine qualifizierte Sachbearbeitung und Führungsfunktion sowohl für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer Verwaltungsausbildung als auch für Kolleginnen und Kollegen der Sozialen Dienste ist ein fundiertes Fachwissen über das verfassungsrechtlich garantierte Durchsetzungsrecht unverzichtbare Arbeitsgrundlage, um gerichtsfeste Entscheidungen nachvollziehbar und substanzvoll vorzubereiten.

Die Akademietagung:

  • vermittelt Basiswissen über wichtige verfahrensrechtliche Bestimmungen,
  • gibt anschaulich praktische Hinweise für die tägliche Arbeit,
  • vertieft durch einprägsame Fallbeispiele,
  • bietet Sicherheit durch Prüfschemata,
  • zeigt auf, wie Sie in vielen Fällen durch Kommunikation Konsens
    erreichen können,
  • hilft, Argumentationstechniken streitvermeidend einzusetzen,
  • transformiert schwer verständliche Rechtssprache in leicht verständliche
    Entscheidungsbegründungen,
  • soll sozialgerichtliche Verfahren reduzieren helfen.

Im Rahmen dieser Akademietagung erfolgt auch ein „verfahrensrechtlicher Einstieg“ in die Teilhabe- und Gesamtplanung nach dem Bundesteilhabegesetz.

Ziele


Nach Abschluss der Akademietagung kennen die Teilnehmenden die wichtigsten Grundlagen für die formalrechtlichen Prüfschritte, die im Verfahrensrecht zu beachten sind. Sie besitzen Kenntnisse, um gerichtsfeste Entscheidungen vorbereiten zu können.

Inhalte


1. Sozialrechtliche Grundsätze
Grundsatz der Individualisierung, Nachrangigkeit, Prävention, ambulant vor stationär, Grundsatz der Nichtförmlichkeit.
2. Verfahrensrecht des SGB I und X
Verwaltungsverfahren, Beratungs- und Unterstützungspflichten, Aktivierung, Untersuchungsgrundsatz, Datenschutz, Beweisführung, Mitwirkungspflichten, Ermessen, Anhörung, Zielvereinbarungen, sozialrechtliches Dreiecksverhältnis.
3. Verhandlungsführung
Beteiligungsrechte, außergerichtliche Vergleiche, Verwaltungsverträge, Aktenführung.
4. Bescheid- und Vertragstechnik
Musterentwürfe: richtiger Adressat mit Vertretung, Inhalte, Aufbau, Begründung, Bekanntgabe.
5. Widerspruchs- und sozialgerichtliche Verfahren
formelle Voraussetzungen, Rechtmäßigkeits- und Zweckmäßigkeitsprüfung, Beteiligung sozial erfahrener Personen.

Die Teilnehmenden erhalten:

  • Skripte
  • Fallbeispiele mit Musterlösungen
  • Prüfschemata
  • Musterbescheide
  • Vertragsentwürfe

Die Teilnehmenden werden gebeten, die Sozialgesetzbücher I, II, X und XII in der jeweils aktuellen Fassung mitzubringen.

Kursorganisation/Arbeitsformen


Theorie-Input, Seminararbeit und Übungen in Kleingruppen, Fallbeispiele.

Veranstaltungsleitung (fachliche Fragen)
Jürgen Berenfänger,
Dipl. Psychologe, Dipl. Sozialarbeiter
„Die Lupe“, Werkstatt für Management und
Personaltraining
Telefon 0163 4604645
juergen@berenfaenger.de
Internet: www.berenfaenger.de

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Publikationen

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