Soziale Arbeit und soziale Berufe

Aktuelle Empfehlungen und Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 27. September 2016

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Zulassung in die Ausbildung zur Heilpädagogin/zum Heilpädagogen an Fachschulen und Fachakademien


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 27. September 2016 [PDF, 230 KB]

Mit diesen Empfehlungen soll eine stärkere Durchlässigkeit in der Ausbildung von Heilpädagog/innen erreicht und eine höhere Systematik für den Zugang in die Ausbildung im Bereich Heilpädagogik an Fachschulen und Fachakademien geschaffen werden. Der Deutsche Verein fordert bundesweit ähnliche oder gleiche Voraussetzungen für die Zulassung zur Ausbildung in der Heilpädagogik, um Transparenz, Durchlässigkeit und die Qualität der Ausbildung zu erhöhen sowie den Zugang zur Ausbildung und die Wahl dieses Berufs zu erleichtern und damit letztlich ausreichend Fachkräfte zu gewinnen.

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Aktuelle Gutachten

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 14. Oktober 2016

Internationaler Tag zur Beseitigung der Armut: Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung ist auch in Deutschland wichtig


Vollständige Pressemitteilung vom 14. Oktober 2016 [PDF, 160 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. fordert anlässlich des Tages zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober, Menschen in sozialen Notlagen, Ältere sowie Kinder und ihre Familien wirksamer als bisher vor Armut zu schützen.

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Pressemitteilung vom 7. Oktober 2016

Transparent und mit System


Vollständige Pressemitteilung vom 7. Oktober 2016 [PDF, 100 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. setzt sich für verbesserte Zugänge zur Ausbildung von Heilpädagoginnen und Heilpädagogen ein.

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Pressemitteilung vom 9. September 2016

Tag der Wohnungslosen: Mehr lokale Netzwerke der Wohnungsnotfallhilfe


Vollständige Pressemitteilung vom 9. September 2016 [PDF, 40 KB]

Deutscher Verein fordert anlässlich des Tages der Wohnungslosen am 11. September die Hilfen für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohter Menschen weiter zu stärken.

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Publikationen

Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 10. Mai 2017, 15:00 Uhr bis 12. Mai 2017, 15:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: A 15/4168/17

Führung gestalten


Zeitplan


3 Module à 3 Seminartage

Modul 1
10.05.2017 – 12.05.2017
Modul 2
03.07.2017 – 05.07.2017
Modul 3
04.10.2017 – 06.10.2017

Die Seminare beginnen am ersten Tag um 15.00 Uhr und enden am letzten Tag um 15.00 Uhr.

Einleitung


Das Handeln der Führungskraft wird zu großen Teilen von Kommunikation bestimmt. Führungskräfte entwickeln Ziele, planen deren Umsetzung, überprüfen Ergebnisse, sie kontrollieren und regeln Konflikte. Alles verbunden mit intensiven Kommunikationsprozessen. Neben dem Alltagsgeschäft haben Führungskräfte den Auftrag, ihre Organisation bzw. Organisationseinheit weiterzuentwickeln, um sie den veränderten Rahmenbedingungen bzw. fachlichen Entwicklungen anzupassen. Nachhaltiges Führen und Leiten hängt dabei wesentlich vom Kommunikationsverhalten
und dem Kommunikationskonzept der Leitung ab.

Ziele


Die Fortbildung bietet Führungskräften die Möglichkeit, Methoden und Handwerkszeug für gelingende Kommunikation im Leiten und Führen zu erlernen, deren Anwendung zu reflektieren und in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Im Akademiekurs werden Kenntnisse für souveränes und reflektierendes Führungsverhalten vermittelt. In der praktischen Erprobung von Führungssituationen kann die eigene Wirkung wahrgenommen werden, um daraus Schritte für die künftige Praxis abzuleiten.

Inhalte


1. Führungsinstrumente einsetzen

  • Das eigene Führungsleitbild und Führungsverständnis
  • Leitfragen zur Führung in sozialen Organisationen/Verwaltungen
  • Das Leadershipmodell − Einführung zu Rolle und Aufgaben von Führungskräften
  • Führungsinstrumente anwenden und reflektieren
  • Arbeit mit dem Führungsregelkreis
  • Führungsinstrumente


2. Führungsbezogene Kommunikation

  • Das Dreifeldermodell zur Beziehungsgestaltung in der Führung von Mitarbeiter/innen
  • Grundlagen der Kommunikation mit Mitarbeiter/innen − Gesprächstechniken anwenden
  • Zusammenarbeit im Team:
  • Teamdefinition und -diagnose
  • Teams führen − Anforderungen an Führung
  • Stärkenergänzung im Team
  • Diskrepanzen im Team
  • Selbstreflexion und Lernen durch Feedback


3. Kommunikation in Konfliktsituationen

  • Kommunikation in schwierigen Situationen
  • Konfliktverlauf und Interventionen
  • Reflexion von Konfliktverläufen
  • Konstruktive Konfliktregelung und Konfliktgespräche mit Mitarbeiter/innen führen
  • Kommunikation in Veränderungsprozessen und Umgang mit Widerstand


Kursorganisation/Arbeitsformen

  • Arbeit mit konkreten Anliegen der Teilnehmer/innen aus der Praxis
  • Inputs und Impulse zu Führungsthemen
  • Übungen
  • Einzel- und Gruppenarbeit
  • Lernen durch Feedback
  • Möglichkeit zur Selbstreflexion


Abschluss


Zertifikat des Deutschen Vereins

Veranstaltungsleitung (fachliche Fragen)
Klaus Titz, Dipl. Sozialpädagoge,
Organisationsberater
Titz&Partner GbR, Hannover
Telefon: 0511 6968715
titz@titzundpartner.de
Internet: www.titzundpartner.de

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Veranstaltungen vom 15. Juni 2017, 14:00 Uhr bis 16. Juni 2017, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: AT 4188/17

Digitalisierung der Kinder- und Jugendhilfe – Potenziale, Herausforderungen und Perspektiven für Fachkräfte und Träger


Einleitung


In den vergangenen Jahren hat die Digitalisierung des Alltags auch die Kinder- und Jugendhilfe erreicht. Onlineberatung, Kontaktaufnahme zwischen Schulsozialarbeiter/innen und Jugendlichen über WhatsApp, aufsuchende Sozialarbeit im Internet, Onlinepräsenzen von Institutionen auf Facebook – dies alles gehört mittlerweile vielerorts zu den digitalen Formen Sozialer Arbeit. Neue Mischungsverhältnisse zwischen Privatem und Beruflichem bzw. Öffentlichem ergeben sich in diesen Zusammenhängen sowie Fragen an fachliche Standards wie Datenschutz, Jugendschutz und Medienkompetenz. Gleichzeitig gibt es viele Fachkräfte und Träger, die den digitalen Medien äußerst skeptisch gegenüberstehen, Zweifel am Sinn der Nutzung dieser Medien im pädagogischen Setting und die Befürchtung haben, sich mit technisch-medialen Fragen befassen zu müssen, die den „normalen“ beruflichen Kontext überschreiten.

Die Akademietagung bietet ein Forum, um sich einerseits über aktuelle Entwicklungen der Digitalisierung des Alltags von Adressat/innen (Kinder, Jugendliche, Familien) und Fachkräften sowie Organisationen (Fachsoftware, digitale Mediennutzung im privaten und beruflichen Kontext) der Kinder- und Jugendhilfe zu informieren, auszutauschen und fachliche Fragen unter Anleitung zu reflektieren und zu diskutieren. Dabei werden
Grundkenntnisse über Handlungsmöglichkeiten mit digitalen Medien im institutionellen Alltag, fachliche Herausforderungen und Ansätze für den Umgang damit auf Fachkräfte- wie Trägerebene vermittelt und diskutiert.

Ziele


Die Teilnehmenden haben sich mit der Digitalisierung ihres eigenen Alltags und ihrer Adressat/innen auseinandergesetzt, fachliche Fragen in diesem Zusammenhang für die Aufgaben von Fachkräften und Trägerorganisationen als Begleiter/innen in einer digitalisierten Gesellschaft erörtert und erhalten bzw. entwickeln Handlungsansätze für die eigene Praxis.

Inhalte

  • Digitalisierung von Kindheit, Jugend und Familie
  • Mediatisierung der Kinder- und Jugendhilfe als fachliche Herausforderung
  • Konzeptionelle und methodische Ansätze des Arbeitens mit digitalen Medien in der Kinder- und Jugendhilfe
  • Fachliche Standards – Kinder- und Jugendschutz, Datenschutz und Big Data


Kursorganisation/Arbeitsformen


Die Veranstaltungsleitungen geben zu den verschiedenen Themenkomplexen inhaltlichen Input, im Mittelpunkt stehen die Fragen und Interessen der Teilnehmer/innen, die in Reflexions- und Austauschrunden sowie in der Diskussion mit der Seminarleitung bearbeitet werden. Ziel dabei ist es, dass die Teilnehmer/innen am Ende sowohl ein Überblickswissen über Grundfragen, Herausforderungen als auch konkrete Handlungsansätze für ihre jeweiligen Praxisfelder mitnehmen.

Veranstaltungsleitung (fachliche Fragen)
Prof‘in Dr. Nadia Kutscher, Dipl. Päd., Dipl.-Sozialpäd. (FH),
Professorin für Soziale Arbeit und Ethik an der Universität Vechta
Department I – Soziale Arbeit, Arbeitsbereich Soziale Arbeit und Ethik
Telefon: 04441 15-628
nadia.kutscher@uni-vechta.de
http://www.uni-vechta.de/soziale-arbeit/mitglieder/nadia-kutscher/

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Veranstaltungen vom 28. September 2017, 14:00 Uhr bis 29. September 2017, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 4489/17

Aktuelle Fragen des Gemeinnützigkeitsrechts


In Zeiten sinkender Drittmittel sind immer mehr gemeinnützige Organisationen zu größerer Wirtschaftlichkeit angehalten. Das Zusammenwirken gemein- und wirtschaftsorientierter Tätigkeit ist mittlerweile mit erheblichen komplexen steuerlichen Abgrenzungs- und Bewertungsfragen verbunden. Zudem treibt viele gemeinnützige Organisationen die Sorge um, den Status der Gemeinnützigkeit verlieren zu können. Die Veranstaltung wird die praktischen Abgrenzungsfragen von gemeinnütziger gegenüber gewerblicher Tätigkeit im steuerrechtlichen Sinne zum Gegenstand haben. Gleichzeitig dient die Veranstaltung dem überregionalen Erfahrungsaustausch und gibt Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit Regelungen
durch den Bund. Anhand aktueller Rechtsprechung und Verwaltungsentscheidungen werden neben den ertragssteuerlichen Grundlagen des Gemeinnützigkeitsrechts auch aktuelle umsatzsteuerliche Entwicklungen insbesondere für die Bereiche der Wohlfahrtspflege dargestellt und gemeinsam erörtert. Ein weiterer Fokus der Veranstaltung richtet sich auf das Sponsoring und Spendenrecht. Darüber hinaus werden die vorhandenen Unternehmensformen für gemeinnütziges und bürgerschaftliches Engagement vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in den Blick genommen und Weiterentwicklungsbedarf zur Schaffung alternativer Rechtsformen gemeinnütziger Unternehmen diskutiert.

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