Interview mit Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V.

Die Mitglieder des Hauptausschusses des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. haben Frau Dr. Irme Stetter-Karp am 25. November 2020 mit großer Mehrheit zur Präsidentin gewählt. In unserem Kurz-Interview möchten wir Ihnen unsere neue Präsidentin vorstellen.

Herzlichen Glückwunsch zur Wahl zur neuen Präsidentin des Deutschen Vereins, Frau Dr. Stetter-Karp. Was verbinden Sie persönlich mit dem Deutschen Verein?
Dr. Irme Stetter-Karp: Eine fachliche Adresse ersten Ranges und ein zentrales Forum in der Sozialen Arbeit in Deutschland. Seine Stärke liegt in der Vielfalt seiner Akteure und Mitglieder und der Diskurs zwischen diesen.

Wie Ihr Vorgänger im Amt, Johannes Fuchs, kommen Sie aus Württemberg. Ist das Zufall oder sind Schwaben für diese Aufgabe besonders prädestiniert?
Dr. Irme Stetter-Karp: Zufall, keine Frage! Im Spaß geantwortet: Ich wüsste nicht, dass Kehrwochendienst im DV ansteht.

Wie sehen Sie das Verhältnis von Freier Wohlfahrtspflege und Kommunen, gerade im Hinblick auf die künftig anstehenden sozialen Herausforderungen?
Dr. Irme Stetter-Karp: Die Herausforderungen werden nach der Pandemie gewiss nicht kleiner sein. Wir brauchen Augenmaß, wechselseitigen Respekt und die Verständigung von gemeinsamen strategischen Zielen.

Anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums haben wir den NDV neu gestaltet. Wie gefällt Ihnen sein neues Erscheinungsbild?
Dr. Irme Stetter-Karp: Das Mehr an Farbe steht dem Heft sehr gut zu Gesicht. Es ist lesefreundlicher, frischer und wirkt dezent erneuert.

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