Pressemitteilungen 2017

04.01.2017 – Gemeinsames Lernen mit qualifizierter Schulassistenz

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. verabschiedet Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Schulbegleitung zur Schulassistenz in einem inklusiven Schulsystem.

Berlin – Die Empfehlungen setzen sich mit der Verpflichtung der Bundesländer zur Umsetzung eines inklusiven Bildungssystems auseinander. Derzeit würde die Assistenz bei der Schulbegleitung überwiegend von der Eingliederungshilfe finanziert.

„Schulbegleitung als personale Unterstützung einzelner oder von Gruppen von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen ist zweifelsohne ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur inklusiven Schule,“ so Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. „Sie darf jedoch nicht als Ausfallbürge für systemische Defizite des Schulsystems herhalten.“

Der Deutschen Verein empfiehlt die Weiterentwicklung der Schulbegleitung zu einer qualifizierten Schulassistenz in den Formen systemischer und persönlicher Assistenz zur schulischen Teilhabe. Die Empfehlungen geben Anregungen und Hilfen zur Implementierung einer qualifizierten Schulassistenz. Um den Übergangsprozess zu gestalten enthalten sie gleichzeitig fachlich-konzeptionelle Überlegungen zur derzeitigen Praxis von Schulbegleitung.

Die ausführlichen Empfehlungen sind abrufbar unter https://www.deutscher-verein.de/de/uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2016/dv-20-16-schulassistenz.pdf

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Vollständige Pressemitteilung vom 04.01.2017 [PDF, 150 KB]

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