Pflege

Dokumentation "Soziales zukunftsfest machen – Wie weiter mit der Pflege?"

In einer spannenden digitalen Veranstaltung, zu der der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. (DV) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) eingeladen hatten, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Fachwelt die drängendsten Fragen der Pflege. Insbesondere wie die Eigenanteile der Pflegebedürftigen schnell und spürbar begrenzt werden können, war ein Schwerpunkt der Diskussion.

Im inoffiziellen Arbeitsentwurf aus dem Bundesgesundheitsministeriums (BMG) ist eine zeitlich gestaffelte prozentuale Begrenzung der pflegebedingten Eigenanteile vorgesehen. Von Seiten der Wissenschaft wie auch von Vertreterinnen der Opposition und der Freien Wohlfahrt wurde dieser Vorschlag heftig kritisiert.

Die vom BMG vorgelegten Vorschläge zur Senkung der Eigenanteile reichten nicht aus um pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen Sicherheit zu geben und die Sorge vor finanzieller Überforderung zu nehmen. Gefordert wird dagegen eine bundesweit einheitliche Begrenzung der Eigenanteile.

In seinen Positionen und Empfehlungen zur Weiterentwicklung und nachhaltigen Finanzierung der Pflege hat der Deutsche Verein die grundlegende Idee eines festen und damit in der Höhe und ggf. auch in der Dauer begrenzbaren Eigenanteils als richtungsweisend eingeschätzt.



Aufzeichnung der Veranstaltung

Zusammenfassung der Veranstaltung von Michael Löher und Dr. Gerhard Timm

Vortrag von Prof. Dr. Heinz Rothgang [PDF, 1,1 MB]

Bericht zur Veranstaltung von Dr. Anna Richter, Wissenschaftliche Referentin im AF IV

gemeinsame Pressemitteilung der BAGFW und des Deutschen Vereins zur Veranstaltung zur Veranstaltung

Programm der digitalen Veranstaltung "Soziales zukunftsfest machen – Wie weiter mit der Pflege?"



Fotos: © dirk hasskarl/fotografie

Begrüßung und Gesamtmoderation: Dr. Gerhard Timm, Geschäftsführer der BAGFW
Wissenschaftliche Einordnung durch Prof. Dr. Heinz Rothgang, Universität Bremen, Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Moderation der Diskussion: Michael Löher, Vorstand DV
In der Diskussion: Brigitte Döcker, Vorsitzende der BAGFW-Sozialkommission und Vorstand AWO-Bundesverband
In der Diskussion: Gernot Kiefer, stellv. Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes
In der Diskussion: Kordula Schulz-Asche, pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN
In der Diskussion: Dagmar Vogt-Janssen, Fachbereichsleiterin der Landeshauptstadt Hannover
Hinter den Kulissen

Gesetzliche Pflegeversicherung

Stellungnahmen/Empfehlungen
Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Bedarfsdeckung nach dem Dritten Pflegestärkungsgesetz

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Bedarfsdeckung nach dem Dritten Pflegestärkungsgesetz

Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Referentenentwurf eines Dritten Gesetzes zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Drittes Pflegestärkungsgesetz – PSG III) [PDF, 330 KB]

Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Regierungsentwurf eines Zweiten Gesetzes zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Zweites Pflegestärkungsgesetz – PSG II) [PDF, 180 KB]

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Qualität von niedrigschwelligen Betreuungs- und Entlastungsangeboten gemäß § 45b Abs. 4 SGB XI [PDF, 330 KB]

Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Elften Buches Sozialgesetzbuch – Leistungsausweitung für Pflegebedürftige, Pflegevorsorgefonds vom 23. Juni 2014 [PDF, 180 KB]

Pflegesystem den gesellschaftlichen Strukturen anpassen! Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Weiterentwicklung der Pflege [PDF, 80 KB]

Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Entwurf eines Pflege-Neuausrichtungsgesetzes vom 28. März 2012 (PNG) [PDF, 160 KB]


Schwerpunktthema: "Was das 3. Pflegestärkungsgesetz bringt?" [PDF, 90 KB]

Handbuch "PEQ & Pflege, Engagement und Qualifizierung"

Cover des PEQ Handbuchs Welche Inhalte finde ich im Handbuch?
Das Handbuch "PEQ – Pflege, Engagement und Qualifizierung" beschreibt das Aufgaben- und Kompetenzprofil von Ehrenamtlichen im Umfeld von Pflege, bietet ein modulares Curriculum für praxisrelevante Schulungen und gibt Tipps für die Begleitung von Ehrenamtlichen vor Ort. Auf ansprechend gestalteten Seiten wird kompakt und anhand von Schulungsbeispielen beschrieben, welche Handlungsfelder für Engagierte im Umfeld von Pflege in Betracht kommen und wie Schulungsthemen, wie zum Beispiel "Kommunikation", "Recht und Regeln", "Begleitung" oder "Angehörige und Bezugspersonen" konkret umgesetzt werden können.
Zum Inhaltsverzeichnis des Handbuchs [PDF, 540 KB]
Leseprobe des Handbuches [PDF, 540 KB]

Wie bekomme ich die Download-Version mit den dazugehörigen Anlagen und was bietet mir die Internetseite des Deutschen Vereins?
Das komplette Handbuch steht Ihnen als Download-Version [PDF, 2,4 MB] zur Verfügung. Außerdem stellen wir Ihnen die einzelnen Bausteine analog zum Buch vor, so finden Sie schnell und übersichtlich genau das, was Sie gerade gesucht haben.
Baustein I: Aufgaben- und Kompetenzprofil
Baustein II: Modulares Curriculum
Baustein III: Leitfaden zur Umsetzung des Curriculums

Wie kann ich das Buch bestellen?
Das Buch ist zurzeit vergriffen und steht nur noch als Download-Version [PDF, 2,4 MB] zur Verfügug.

Kompetent im Ehrenamt – Interview mit Geschäftsführerin Nora Schmidt
Zum Interview

Wie ist das Buch entstanden?
Über ein Jahr lang hat der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. mit Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Projekt für Pflege, Engagement und Qualifizierung, kurz PEQ, umgesetzt. Daraus ist ein Handbuch für Schulungen von Ehrenamtlichen im Umfeld von Pflege entstanden.

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