Pflege und Rehabilitation

Aktuelle Empfehlungen/Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 12. September 2018

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Trennung der Fachleistungen von den Leistungen zur Existenzsicherung im Bereich der Wohnformen nach § 42a Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 SGB XII n.F. gemäß dem Bundesteilhabegesetz


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 12. September 2018 [PDF, 120 KB]

Mit der Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes vom 23. Dezember 2016 wurde ein weitreichender Reformprozess des Rechts für Menschen mit Behinderungen normiert, der seit dem 1. Januar 2017 stufenweise in Kraft tritt. Zu den maßgeblichen Zielen des Reformprozesses gehörte nach dem Koalitionsvertrag der CDU/CSU und SPD für die 18. Legislaturperiode, „die Menschen, die aufgrund einer wesentlichen Behinderung nur eingeschränkte Möglichkeiten der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft haben, aus dem bisherigen „Fürsorgesystem“ [herauszuführen"> und die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht [weiterzuentwickeln">. [..."> Leistungen sollen nicht länger institutionenzentriert, sondern personenzentriert bereitgestellt werden.“

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Empfehlung/Stellungnahme vom 6. Juli 2018

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Pflegepersonals (Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz – PpSG)


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 6. Juli 2018 [PDF, 190 KB]

Mit dem vorliegenden Entwurf sollen zum einen spürbare Verbesserungen im Alltag der Pflegekräfte in der Alten- und Krankenpflege durch bessere Personalausstattung und bessere Arbeitsbedingungen erreicht werden. Zum anderen zielt der Gesetzentwurf auf die Verbesserung der Pflege und Betreuung von Patienten und Patientinnen sowie der Pflegebedürftigen.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 23. März 2018

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur angemessenen Einordnung der Pflegeberufe in den Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR)-Niveau 5


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 23. März 2018 [PDF, 160 KB]

Die Entscheidungen für Zuordnungen in den Deutschen Qualifikationsrahmen sollten verstärkt an Kompetenzen ausgerichtet werden.

Daher empfiehlt der Deutsche Verein der Bund-Länder-Koordinierungsstelle (BLKS), dem Arbeitskreis Deutscher Qualifikationsrahmen (AK DQR), der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), bei der Einordnung der Pflegeberufe in den DQR die Einwände aus Fachöffentlichkeit und Politik (AG Gesundheitsberufe des AK DQR1, BAGFW, Gesundheitsministerkonferenz, Deutscher Pflegerat) gegenüber der Einordnung auf Niveau 4 zu berücksichtigen. Eine kompetenzorientierte Betrachtung der Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann2 ergibt eine Zuordnung dieser Berufe mindestens zum DQR-Kompetenzniveau 5. Dies ist nicht nur eine semantische Frage (der Kompetenzbenennungen), sondern zeigt sich auch im tatsächlichen aktuellen Anforderungsniveau, das sich auch aufgrund des rasanten medizinischen und wissenschaftlichen Fortschritts weiterhin permanent erhöht.
Zudem erfordert die gesetzliche Neuregelung der Pflegeberufe durch das Pflegeberufegesetz eine Überprüfung der Zuordnungen.

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 3. Dezember 2018

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen: Das Ziel ist Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe


Vollständige Pressemitteilung vom 3. Dezember 2018 [PDF, 200 KB]

Der Gesetzgeber möchte die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht weiter entwickeln. So sollen Menschen mit Behinderung die notwendigen Leistungen personenzentriert erhalten. Das schafft hohe Erwartungen. Damit das Vorhaben gelingt, muss das neue Bundesteilhabegesetz in den nächsten Jahren als modernes Teilhaberecht umgesetzt und mit Leben erfüllt werden.

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Pressemitteilung vom 9. November 2018

Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. 2019 ausgelobt


Vollständige Pressemitteilung vom 9. November 2018 [PDF, 190 KB]

Zum sechsten Mal lobt der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. seinen Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe aus. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die sich mit innovativen Entwicklungen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse älterer Menschen beschäftigen.

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Pressemitteilung vom 21. September 2018

Orientierungshilfe zum Bundesteilhabegesetz


Vollständige Pressemitteilung vom 21. September 2018 [PDF, 90 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. verabschiedet Empfehlungen für den praktischen Umgang mit den Veränderungen in der Finanzierung bisheriger als stationär bezeichneter Einrichtungen der Eingliederungshilfe.

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Publikationen

Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 21. Februar 2019, 13:00 Uhr bis 22. Februar 2019, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 4484/19

Fachforum - Leitung örtlicher Betreuungsbehörden


Inhalt


Das Fachforum für Leiterinnen und Leiter örtlicher Betreuungsbehörden dient dem wechselseitigen Austausch von Fach- und Erfahrungswissen. Es bietet einen geschützten Raum für die Diskussion aktueller Fragen aus der betreuungsbehördlichen Praxis und zugleich die Möglichkeit zur Netzwerkbildung.

Ziel des Veranstaltungsformats ist der Wissenstransfer zwischen Betreuungsbehörden zu spezifische Themen wie:

  • Rolle und Selbstverständnis von Betreuungsbehörden
  • Qualität in der rechtlichen Betreuung im Aufgabenfeld der örtlichen Betreuungsbehörde
  • Netzwerkarbeit zum Vollzug des Betreuungsbehördengesetzes
  • Prozessteuerung im Hinblick auf „andere Hilfen“
  • Abgrenzung an den Schnittstellen von sozialer und rechtlicher Betreuung
  • Datenschutz im Aufgabenbereich der Betreuungsbehörde


Referentinnen/Referenten
Dagmar Budde, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Örtliche Betreuungsbehörden beim Deutschen Verein, Sachgebietsleiterin der Betreuungsstelle, Stadt Bonn
Klaus Gölz, Leiter der Betreuungsbehörde, Landeshauptstadt Stuttgart
Torsten Joecker, RiAG, Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
Christian Kaul, Berufsbetreuer, Bayreuth
Holger Kersten, Leiter im Fachamt für Hilfen nach dem Betreuungsgesetz, Hamburg
Birgit Kuhberg, Leiterin der Betreuungsstelle, Kreis Borken
Katja Lohmeier, Leiterin der Betreuungsbehörde, Kreis Segeberg
Roger Müller, Abteilungsleiter der Betreuungsbehörde, Stadt Kassel
Dr. Irene Vorholz, Beigeordnete, Dezernat Soziales und Arbeit, Deutscher Landkreistag
Guy Walther, Datenschutzbeauftragter, Frankfurt am Main
Bettina Wurzel, Abteilungsleiterin der Betreuungsstelle, kommunale Behindertenbeauftragte, Stadt Bayreuth
Katharina Zodehougan, Sachgebietsleiterin der Betreuungsbehörde, Landeshauptstadt Dresden

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Veranstaltungen vom 4. April 2019, 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr bis 16:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 7808/19

Aktuelle Fragen der Engagementpolitik: Engagement für alle - niedrigschwellige Zugänge im Quartier


Der Beitrag des Engagements für den sozialen Zusammenhalt in den Kommunen wird der Themenschwerpunkt der regelmäßig stattfindenden Fachveranstaltung zu aktuellen Fragen der Engagementpolitik sein.

Um die Herausforderungen aus demographischem und strukturellem Wandel zu bewältigen, brauchen wir eine starke Zivilgesellschaft und starke Kommunen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht in den Lebens- und Wirkungsräumen der Menschen. Um Lebensqualität für alle zu gewährleisten − unabhängig von Einkommen, Herkunft und Region −, brauchen wir eine neue Kultur des Miteinanders im Dorf, in der Gemeinde,
in der Stadt.

Freiwilliges Engagement lebt von der Vielfalt der Akteure und ist ein Grundpfeiler unserer Demokratie, ein Beitrag zur Solidarität und zur Teilhabe. Es ermöglicht insbesondere für ausgegrenzte Menschen Erfahrungen der Selbstwirksamkeit und eine sinnstiftende Tätigkeit.

Welche Rahmenbedingungen lassen sich als förderlich identifizieren?

Wie kann freiwilliges Engagement gewonnen und gehalten werden?

Die Fachveranstaltung findet in Kooperation mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement statt.

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Veranstaltungen vom 15. April 2019, 15:00 Uhr bis 17. April 2019, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 4421/19

Netzwerktagungen für Controller/innen und Führungskräfte aus den Bereichen der SGB VIII, IX und XII


Netzwerktagungen unterstützen den Prozess der Weiterentwicklung von Planungs-, Steuerungs- und Evaluationsverfahren von Leistungsträgern und Leistungserbringern. Sie tragen zum besseren Verständnis der beteiligten Organisationen bei und unterstützen die erforderliche Zusammenarbeit. Leistungserbringer stehen zunehmend vor der Aufgabe, die Qualität der Leistungen zu dokumentieren und deren Wirkungen u. a. Leistungsträgern gegenüber abzubilden.

Das macht Erfassungsinstrumente und ein Berichtswesen erforderlich, das neben Leistungs- und Finanzinformationen auch Informationen über die qualitativen Ergebnisse der Einzelfälle und der Gesamtleistung der Organisation abbilden. Mit Input- und Output-Kennzahlen arbeiten Organisationen seit einigen Jahren. Nun gilt es aber, diese mit Informationen über erwartete und erreichte Wirkungen zu ergänzen. Dies erfordert von Leistungsträgern und Leistungserbringern neben dem Finanzcontrolling ein Fachcontrolling, das z. B. Hilfeprozesse von der Hilfeplanung bis zur Beendigung begleitet, die Verläufe evaluiert und daraus aggregierte Informationen an die Steuerungsebene zurück gibt. Das bedarf auf Qualitäts- und Wirkungserfassung ausgerichtete Verfahren und eine dialogorientierte Verarbeitung gewonnener Informationen. Leistungsträger stehen vor der Aufgabe, ein Anbietercontrolling aufzubauen, das Wirksamkeitsprüfungen auf der Grundlage von vertraglichen Vereinbarungen leistet.

Im Verlauf der Netzwerktagung stellen Praktiker/innen Anwendungserfahrungen aus der Jugend-, Behinderten- und Sozialhilfe zu den angesprochenen Themenfeldern vor. Im Zusammenhang mit Steuerungsthemen stehende Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen und erprobter Praxis werden vorgestellt. Erkenntnisse aus der Anwendung neuer Steuerungsverfahren im Zusammenhang mit der Umsetzung des BTHG sind ein Themenschwerpunkt.

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