Pflege und Rehabilitation

Aktuelle Empfehlungen/Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 21. August 2019

Stellungnahme der Geschäftstelle des Deutschen Vereins zum Referentenentwurf der Bundesregierung für ein Gesetz zur Stärkung von Rehabilitation und intensivpflegerischer Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz – RISG)


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 21. August 2019 [PDF, 100 KB]

Das Bundesministerium für Gesundheit hat am 14. August 2019 den Referentenentwurf
der Bundesregierung für ein Gesetz zur Stärkung von Rehabilitation und intensivpflegerischer Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung mit der Bitte um Stellungnahme bis zum 6. September 2019 übersandt. Da aufgrund der Frist zur Abgabe der Stellungnahme eine Beschlussfassung im Präsidium des Deutschen Vereins nicht möglich war, erfolgt nachstehend – vorbehaltlich weiterer Äußerungen durch das Präsidium – eine Stellungnahme der Geschäftsstelle zu ausgesuchten Regelungen der in Artikel 1 des Entwurfs vorgesehenen Änderungen im Fünften Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) zur Stärkung von Rehabilitation.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 18. Juni 2019

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Bedarfsdeckung nach dem Dritten Pflegestärkungsgesetz


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 18. Juni 2019 [PDF, 310 KB]

Mit den Empfehlungen gibt der Deutsche Verein Anregungen dafür, wie auf Grundlage des SGB XII bestehende Bedarfe ermittelt und gedeckt werden können, und weist auf möglichen weiteren gesetzgeberischen Handlungsbedarf hin. Dabei geht es darum, bestehende Grundbedarfe abzudecken und die Versorgung durch entsprechende Angebote sicherzustellen, die für ein Leben in Würde essenziell sind. Damit soll die Handlungssicherheit der Leistungsträger und Leistungserbringer erhöht werden und Anregungen dafür gegeben werden, wie Rechtssicherheit auch für die Leistungsberechtigten geschaffen werden kann.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 18. Juni 2019

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Gesamtplanung in der Eingliederungshilfe und ihr Verhältnis zur Teilhabeplanung


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 18. Juni 2019 [PDF, 460 KB]

Mit den vorliegenden Empfehlungen will der Deutsche Verein eine Hilfestellung bei der Anwendung der neuen rechtlichen Vorgaben sowie der damit verbundenen Instrumente und Verfahren der Bedarfsermittlung geben. Die Empfehlungen beschäftigen sich mit den durch das BTHG neu eingeführten Planverfahren, dem Teilhabeplanverfahren, in dem die Rehabilitationsträger sich abstimmen und zusammenarbeiten, und dem Gesamtplanverfahren in der Eingliederungshilfe. Dabei konzentriert sich das vorliegende Papier auf das Gesamtplanverfahren in der Eingliederungshilfe und bietet Hinweise für das Verhältnis von Gesamtplanung und Teilhabeplanung.

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 3. Dezember 2019

Teilhabe in allen Lebensbereichen umsetzen


Vollständige Pressemitteilung vom 3. Dezember 2019 [PDF, 200 KB]

Mit dem Behindertengleichstellungsgesetz und dem Bundesteilhabegesetz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention wurde viel auf den Weg gebracht, um Menschen mit Behinderungen eine selbstbestimmte Lebensführung und gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen – am Ziel ist man aber noch nicht.

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Pressemitteilung vom 20. September 2019

Demenz. Einander offen begegnen


Vollständige Pressemitteilung vom 20. September 2019 [PDF, 190 KB]

"Je mehr das Thema Demenz aus einer Grauzone in den Mittelpunkt der Gesellschaft gerückt wird, umso selbstverständlicher wird es, dass die Betroffenen und ihre Angehörigen mitten in unsere Gesellschaft gehören und umso offener kann der Umgang mit ihnen sein", sagt Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V. aus Anlass der diesjährigen Woche der Demenz.

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Pressemitteilung vom 28. Juni 2019

Empfehlungen zum Bundesteilhabegesetz


Vollständige Pressemitteilung vom 28. Juni 2019 [PDF, 300 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. verabschiedet Empfehlungen für die Anwendung der neuen gesetzlichen Vorgaben zur Gesamtplanung in der Eingliederungshilfe und zur Teilhabeplanung.

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Publikationen

Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 14. Mai 2020, 14:00 Uhr bis 15. Mai 2020, 15:30 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 4425/20

Digitalisierung in der Pflege


Die gesellschaftlichen Megatrends „demografischer Wandel“ und „Digitalisierung“ überschneiden sich im Kontext Pflege. Einer steigenden Anzahl Pflegebedürftiger steht ein Mangel an Pflegekräften gegenüber. Was liegt da näher, als die Lösung in der Entwicklung und Implementierung digitaler Technologien zu suchen. Diese sollen, so das Versprechen, professionell Pflegende und pflegende Angehörige so weit entlasten, dass sie (wieder) ausreichend Zeit für die Kernaufgaben der Pflege haben. Was jedoch genau zu diesen Kernaufgaben gehört, welche technischen Lösungen für welche Bereiche es bereits gibt und welche Auswirkungen der Einsatz digitaler Technologien in der Pflege für alle Beteiligten hat, ist häufig mehr als unklar. Klar ist, dass der verstärkte Einsatz digitaler Technologien in der Pflege Veränderungsprozesse generiert, die über technische Fragen hinausgehen. Die zentrale Frage lautet deshalb, wie durch digitale Technologien soziale Innovationen und Dienstleistungsinnovationen angeregt und unterstützt werden können.

Die Fachtagung gibt einen Überblick über die aktuellen technischen Entwicklungen im Bereich der Pflege und die damit zusammenhängenden ethischen, rechtlichen und ökonomischen Fragen. Anhand von Praxisbeispielen werden konkrete Anwendungsmöglichkeiten, deren Nutzen sowie die damit möglicherweise auch verbundenen Herausforderungen aufgezeigt. Leitend ist dabei die übergreifende Frage, welche technischen Unterstützungsbedarfe bei den unterschiedlichen Akteurs- und Betroffenengruppen bestehen und welche Barrieren die Nutzung bereits bestehender technischer Lösungen be- bzw. verhindern.

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Veranstaltungen vom 15. Juni 2020, 14:00 Uhr bis 16. Juni 2020, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 4506/20

Netzwerktreffen für kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderungen


Das Netzwerktreffen für kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderungen dient dem Austausch, der Diskussion und der Weiterentwicklung aktueller Fragen aus der Praxis auf dem Gebiet des SGB IX, der Gleichstellungsgesetze und der Unterstützungssysteme für Menschen mit Behinderung. Gerade die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes wirft viele Fragen auf, für die es noch kaum abschließende Lösungen gibt, die aber diskutiert werden sollten. Auch die Weiterentwicklung von Barrierefreiheit und Inklusion ist ungemindert ein wesentliches Thema, für das es guter Ideen bedarf.

Neben dem Austausch fachpolitischer Fragestellungen soll das Netzwerktreffen auch ein Forum für Erfahrungen aus der Arbeit der Beauftragten sein (Rolle und Status eines kommunalen Behindertenbeauftragten in der Verwaltung, Umgang mit Behindertenbeiräten usw.).

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Veranstaltungen vom 1. Oktober 2020, 14:00 Uhr bis 2. Oktober 2020, 16:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 4508/20

Gute Pflege - Gute Arbeit. Personalentwicklung in der Altenpflege


Die Sicherung einer ausreichenden Anzahl an Pflegefachkräften und weiteren beruflich Pflegenden ist eine wesentliche gesellschaftspolitische Aufgabe. Die Fachtagung beleuchtet unterschiedliche Dimensionen des Themas der Personalsicherung, -erhaltung und -entwicklung in der Altenpflege. Zur Forderung nach Aufwertung des Pflegeberufs gehört an erster Stelle die Frage der Entlohnung und ihrer rechtlichen Rahmenbedingungen. Aber auch die konkreten Arbeitsbedingungen können als Ausdruck von gesellschaftlicher Wertschätzung – oder dem Mangel an dieser – interpretiert werden. Schichtdienste und die zunehmende Verdichtung der Arbeitsprozesse machen den Beruf für viele unattraktiv. Um dem entgegenzuwirken gilt es, eine aktive Personalentwicklung zu etablieren, betriebliche Gesundheitsförderung zu stärken und sichere Dienstpläne zur besseren Vereinbarkeit von Pflegeberuf und Familie zu fördern. In engem Zusammenhang mit all diesen Aspekten der Arbeitsbedingungen steht die bedarfsgerechte Ausstattung mit Pflegepersonal, sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich. Aktuell werden Instrumente zur Personalbemessung in der stationären Langzeitpflege entwickelt, was beinhalten sie und wie werden sie umgesetzt? Und wie kann die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen der Gesundheitsberufe, aber auch mit Ehrenamtlichen gestaltet werden? Kann die Etablierung kleinräumiger Netzwerkstrukturen die Zusammenarbeit verbessern? Und welche Auswirkungen haben Digitalisierung und Robotik auf den Arbeitsalltag von Pflegenden? Handelt es sich hierbei um sinnvolle Instrumente zur zukünftigen Gewinnung und Bindung von Pflegepersonal? Oder dienen sie lediglich der Kosteneinsparung und führen zu weiterer Arbeitsverdichtung? Weitere mögliche Temen der Veranstaltung sind der Umgang mit Zeitarbeit und die 24-Stundenpflege im Privathaushalt, die Chancen und Risiken der Akademisierung des Pflegeberufs, die Versorgung in ländlichen Räumen und die Auflösung der Sektoren- grenzen ambulant und stationär und die damit verbundenen Möglichkeiten der Öffnung stationärer Einrichtungen ins Quartier.

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