Kindheit, Jugend, Familie, Alter

Aktuelle Empfehlungen/Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 12. September 2018

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2019


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 12. September 2018 [PDF, 70 KB]

Der Deutsche Verein überprüft regelmäßig die Höhe der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für die Kosten für den Sachaufwand sowie für die Kosten für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen und passt sie einer eventuellen Steigerung der Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte an. Zudem prüft er, ob Änderungen der Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung bzw. der Rentenversicherung erfolgt sind, die zu einer Anpassung seiner Empfehlungen führen.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 16. August 2018

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins anlässlich der Anhörung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung im Niedersächsischen Landtag zu Frauenhäusern für von Gewalt betroffene Frauen am 16. August 2018


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 16. August 2018 [PDF, 170 KB]

Der Deutsche Verein fordert gesicherte, verlässliche und bedarfsgerechte Schutz- und Unterstützungsmaßnahmen für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder. Diese sollen allen körperlich oder seelisch misshandelten oder von Misshandlung bedrohten Frauen und ihren Kindern uneingeschränkt, d.h. unabhängig von Einkommen, Aufenthaltsstatus, Wohnort und Gesundheitszustand, zugänglich sein.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 3. August 2018

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Qualität in der Kindertagesbetreuung


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 3. August 2018 [PDF, 350 KB]

Mit seinen Empfehlungen zu Fragen der Qualität in Kindertageseinrichtungen aus dem Jahre 2013 hatte der Deutsche Verein die bundesweite Debatte um die Qualität in der Kindertagesbetreuung mit angestoßen und befördert.

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 20. September 2018

Mehr Geld für Kinder in Pflegefamilien


Vollständige Pressemitteilung vom 20. September 2018 [PDF, 110 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. empfiehlt für das Jahr 2019 die Pauschalbeträge für den Sachaufwand sowie für die Anerkennung der Pflege- und Erziehungsleistungen anzuheben. Die Pauschalbeträge für die Unfallversicherung und Rentenversicherung sollen unverändert fortgeschrieben werden.

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Pressemitteilung vom 20. September 2018

Demenz – dabei und mittendrin


Vollständige Pressemitteilung vom 20. September 2018 [PDF, 150 KB]

Der Welt-Alzheimertag am 21. September 2018 in der Woche der Demenz macht auf die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen aufmerksam. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. unterstreicht das vorrangige Ziel, Menschen mit Demenz ein selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen.

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Pressemitteilung vom 19. September 2018

Kinder bleiben Kinder – egal woher sie kommen


Vollständige Pressemitteilung vom 19. September 2018 [PDF, 140 KB]

Anlässlich des diesjährigen Weltkindertages am 20. September fordert der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., auch Flüchtlingskinder vor allem als Kinder zu behandeln und ihnen umfassenden Schutz und uneingeschränkten Zugang zu Bildung zu gewähren.

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Publikationen

Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 17. Oktober 2018, 14:00 Uhr bis 19. Oktober 2018, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: AT 4220/18

Vormundschaft und Pflegschaft gem. §§ 1773 ff. BGB – rechtliche und sozial-pädagogische Kompetenzen für die Vertretung und Interessenwahrnehmung Minderjähriger


Termine


Modul 1 -- 17.10.2018 · 14.00 Uhr – 19.10.2018 · 13.00 Uhr
Modul 2 -- 27.11.2018 · 14.00 Uhr – 29.11.2018 · 13.00 Uhr

Einleitung


Aktuell bestehen ca. 65.000 Vormundschaften und Pflegschaften in Deutschland. Die Führung der Vormundschaft bzw. Pflegschaft für und mit Minderjährigen stellt dabei zweifellos eine der komplexesten beruflichen Tätigkeiten in der Jugendhilfe dar. Die fachlichen und professionellen Anforderungen an die Fachkräfte in diesem Aufgabenbereich sind ausgeprägt und entwickeln sich stetig weiter. Der Fachkräftebedarf ist entsprechend hoch. Eine Vormundschaft bzw. Pflegschaft zu führen bedeutet für die Fachkraft stets, im Spannungsfeld der Rechte und Interessen des Kindes oder des Jugendlichen und den systemisch-gesellschaftlichen Anforderungen an diese zu agieren. Dabei gilt es, den Blick auf das Kind nicht zu verlieren. Der betroffene junge Mensch hat einen Anspruch auf gesellschaftliche Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Somit auch auf eine individuelle Förderung, die eine autonome und selbstbestimmte Lebensführung ermöglicht.
Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die betroffenen Kinder und Jugendlichen in der Regel vor Einrichtung einer Vormundschaft oder Pflegschaft schon auf eine gravierende Negativentwicklung und Benachteiligung zurückblicken. Auch dieser Umstand verweist darauf, dass Vormundinnen und Vormünder und Pfleger/innen im Kontext ihrer Tätigkeit in einem besonderen Verantwortungsbereich der Jugendhilfe aktiv sind.

Ziele


Auseinandersetzung mit relevanten rechtlichen und fachlich-sozialpädagogischen
Grundlagen des Führens der Vormundschaft bzw. Pflegschaft. Reflexion und Diskussion der Rolle und fachlichen Haltung als Vormund/ in oder Pfleger/in.

Konkret: der/die Minderjährige (Kind, Jugendliche/r) steht im Mittelpunkt.
Bedeutung für die vormundschaftliche Praxis. Vormundinnen und Vormünder und Pfleger/innen im Helfersystem.

Inhalte


·· Rechtliche Grundlagen, u. a. Vormundschaftsrecht §§ 1773 ff., Verfahrensrecht
§§ 151 ff. FamFG, Sozialleistungen, Haftung als Vormund/in.
·· Elemente der Rollengestaltung und des Rollenverständnisses in der Vormundschaft sowie Abgrenzungsfragen. Entwicklung einer Rollenidentität als Grundlage einer individuellen Konzeptentwicklung zur Führung der Vormundschaft bzw. Pflegschaft.
·· (Sozial-)Pädagogische Handlungselemente – Das Führen einer Vormundschaft/Pflegschaft als Beziehungsarbeit. Was benötigen die Betroffenen, um gute Bedingungen des Aufwachsens und der gesellschaftlichen Integration/Teilhabe erreichen zu können?
·· Entwicklungsbedingungen des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen unter schwierigen Bedingungen und in prekären Lebenslagen.
·· Aufträge und Rollen der Kooperationspartner der Vormundinnen und Vormünder im Helfersystem. Kommunikation, Kooperation, Hilfeplanung/ Hilfemanagement und Abgrenzungen.
·· Lernen am Fall: Reflexion und Erörterung geeigneter Fallbeispiele der Teilnehmer/innen.
·· Vormundschaft in Entwicklung – Gesetzgebung, Angebotsformate, wissenschaftliche und statistische Aspekte.

Kursorganisation/Arbeitsformen


Die Akademietagung besteht aus zwei Modulen mit sechs Seminartagen (2 x 3 Tage) mit einem angemessenen zeitlichen Abstand. Herstellung einer prozessualen Komponente zur Auseinandersetzung mit der eigenen Praxis.

Modul 1 ist mit inhaltlichen Schwerpunkten geplant.
Modul 2 vertieft diese Schwerpunkte und fokussiert dabei die Praxisperspektive.

Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung nur für beide Module möglich ist. Vertretungen werden nicht zugelassen.

Arbeitsformen: Diskursive Inhaltsvermittlung, Arbeitsgruppenphasen u. Fallarbeit,
Fall-/Praxisreflexion mit kreativen Darstellungsformen. Zwischenund
Abschlussauswertung.


Veranstaltungsleitung (fachliche Fragen)
Wolfgang Rüting, berufliche Tätigkeit in der Jugendhilfe, u. a. Vormundschaften.
Dipl.-Sozialpädagoge, Supervisor DGSv.
awrwaf@rueting.eu

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Veranstaltungen vom 19. November 2018, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr bis 17:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 2313/18 | neue Veranstaltung

Herausforderung BTHG – was ändert sich wirklich für die Kinder- und Jugendhilfe?


INHALT

Leistungen wie aus einer Hand – das Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (kurz BTHG) nimmt grundlegende Veränderungen im System der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung vor und führt zu umfangreichen Änderungen in den Sozialgesetzbüchern und in der bisherigen Praxis. Auch die Kinder- und Jugendhilfe als zuständiger Rehabilitationsträger für die Eingliederungshilfe für Kinder mit seelischer Behinderung gemäß § 35a SGB VIII ist nunmehr gesetzlich verpflichtet, die veränderten Zuständigkeitszuweisungen und die Anforderungen des neuen Teilhabeplanverfahrens nach dem BTHG umzusetzen.


ZIELE

In dieser Fachveranstaltung werden die Neuregelungen des BTHG und die damit in Verbindung stehenden Änderungen sowie Herausforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe aufbereitet und diskutiert, unter anderem Aspekte der Zuständigkeitsklärung und der Bedarfsermittlung. Zudem soll ein Forum zu aktuellen (Reform-) Entwicklungen hinsichtlich einer inklusiven Ausgestaltung der Kinder- und Jugendhilfe geboten werden mit der Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und der Information.

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Veranstaltungen vom 26. November 2018, 14:00 Uhr bis 30. November 2018, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: AT 4218/18 | neue Veranstaltung

Neu in der Pflegekinderhilfe - ein Grundlagenkurs


Einleitung


Die Pflegekinderhilfe ist ein eigenes Aufgabenfeld innerhalb der Kinder und
Jugendhilfe, in dem die Fachkräfte mit unterschiedlichen Akteuren rund um das Pflegekind herum zusammenarbeiten. Die Arbeit im Kontext von zwei Familien, als Ansprechpartner/in für Pflegekinder, Pflegeeltern und Eltern in guten wie in schlechten Zeiten fordert spezifische Kenntnisse und Sicherheit – auch in Bezug auf den rechtlichen Rahmen. In der Pflegekinderhilfe sind die Fachkräfte umso mehr gefordert, weil die Leistungserbringer der Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII Privatfamilien sind.

Das Aufgabenspektrum kann dabei sehr vielfältig sein: Von der Vorbereitung und Eignungseinschätzung potenzieller Pflegepersonen über die Beratung der Eltern und die Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen, die passgenaue Vermittlung, Hilfeplanung, Begleitung der Pflegeverhältnisse, die Unterstützung bei Umgangskontakten, Biografiearbeit, die Planung von Rückkehrprozessen, die Gestaltung von Übergängen, die Verwirklichung und Koordination weitergehender Hilfen, das Angebot von Fortbildungen bis zur Unterstützung in Krisen – das Kindeswohl immer im Blick.

Ziele


Die Pflegekinderhilfe ist regional sehr unterschiedlich organisiert, sowohl im Jugendamt selbst als auch im Hinblick auf die Tätigkeit freier Träger. In diesem Grundlagenkurs wird deshalb ein fundierter Überblick gegeben, der allgemein auf die Arbeit als Fachkraft in der Pflegekinderhilfe vorbereitet.

Die Teilnehmenden erhalten einen umfassenden Einblick in die wichtigsten Themenbereiche, eine förderliche Haltung für die anspruchsvolle Aufgabe mit vielen Beteiligten sowie Rechtsgrundlagen der Pflegekinderhilfe, um in die ihnen obliegenden Aufgaben kompetent und gut vorbereitet einsteigen zu können.

Inhalte


·· Überblick über die Pflegekinderhilfe in Deutschland
·· Rechtliche Grundlagen: Leistungsvoraussetzungen und -gewährung, Sorge- und Umgangsrecht, Verbleibensanordnung, familiengerichtliche Verfahren
·· Vorbereitung und Eignungseinschätzung
·· Passung und Vermittlung
·· Perspektivklärung und Hilfeplanung
·· Partizipation: das Kind im Mittelpunkt
·· Beratung und Begleitung der Pflegefamilie
·· Bindung, Identitätsfindung und Biografiearbeit
·· Rückkehrprozesse
·· Elternarbeit und Umgangskontaktgestaltung
·· Kontinuitätssicherung, Übergänge und weitergehende Hilfen

Kursorganisation/Arbeitsformen


Schwerpunkt des Grundlagenkurses ist die Wissensvermittlung, einzelne Bereiche werden erfahrungsbasiert praktisch erarbeitet. Eigene Ideen sowie Fragen der Teilnehmenden haben Raum.

Veranstaltungsleitung (fachliche Fragen)
Heidrun Sauer, Soziologin M.A., Fortbildnerin und Coach, langjährige Erfahrung in der
Pflegekinderhilfe
Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V.
Service für Fachdienste
Stresemannstraße 78
10963 Berlin
heidrun.sauer@kompetenzzentrum-pflegekinder.de
www.kompetenzzentrum-pflegekinder.de

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