Kindheit, Jugend, Familie, Alter

Aktuelle Empfehlungen/Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 9. Juli 2020

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zum Referentenentwurf eines Zweiten Gesetzes zur steuerlichen Entlastung von Familien sowie zur Anpassung weiterer steuerlicher Regelungen (Zweites Familienentlastungsgesetz – 2. FamEntlastG)


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 9. Juli 2020 [PDF, 130 KB]

Der vorliegende Referentenentwurf sieht vor, das Kindergeld ab dem 1. Januar
2021 um 15,– € pro Kind auf dann 219,– € pro Monat für das erste Kind anzuheben.
Dem entsprechend sollen der steuerliche Freibetrag für das sächliche Existenzminimum des Kindes sowie der steuerliche Freibetrag für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf (BEA) ab dem Veranlagungszeitraum 2021 erhöht werden.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 17. Juni 2020

Empfehlungen des Deutschen Vereins für die Stärkung von Familienzentren


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 17. Juni 2020 [PDF, 330 KB]

Familien können auf vielfältige interne und externe Ressourcen zurückgreifen, um ihren Alltag zu gestalten und Herausforderungen des Familienlebens zu begegnen. Familienzentren als Einrichtung, in der Bedarfe von Kindern und Familien wahrgenommen und entsprechende Angebote umgesetzt werden, können eine solche Ressource darstellen. Dabei ist die Kernidee des Konzepts Familienzentrum nicht neu.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 9. Juni 2020

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins anlässlich der Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung des Sondervermögens "Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter" (Ganztagsfinanzierungsgesetz – GaFG, BT-Drucks. 19/17294) am 15. Juni 2020


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 9. Juni 2020 [PDF, 160 KB]

Mit dem vorgelegten Gesetzentwurf plant die Bundesregierung die Errichtung eines Sondervermögens zum Anschub und zur anteiligen Mitfinanzierung von Investitionen in den quantitativen und qualitativen Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter in Höhe von 2 Mrd. € für die Jahre 2020 und 2021. Das damit verbundene Ziel ist, 2025 einen individuellen Rechtsanspruch auf diese Angebote einzuführen.

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 15. Juni 2020

Ausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder – Investition nicht nur in Plätze, sondern auch in Qualität erforderlich!


Vollständige Pressemitteilung vom 15. Juni 2020 [PDF, 250 KB]

In der Anhörung im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages am 15. Juni 2020 zum Ganztagsfinanzierungsgesetz fordert der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. als Sachverständiger eine dauerhafte und zielgenaue finanzielle Unterstützung der Länder und damit letztlich der Kommunen durch den Bund.

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Pressemitteilung vom 20. Mai 2020

Kinder und Jugendliche in Unterkünften für geflüchtete Menschen brauchen Schutz, Förderung und Teilhabe


Vollständige Pressemitteilung vom 20. Mai 2020 [PDF, 240 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. verabschiedet Empfehlungen für eine kinderrechtskonforme Unterbringung von Familien in Unterkünften für geflüchtete Menschen.

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Pressemitteilung vom 14. Mai 2020

Zum Tag der Familie: Die Unterstützung von Familien und Kindern ist in der Corona-Krise besonders wichtig – aber auch darüber hinaus


Vollständige Pressemitteilung vom 14. Mai 2020 [PDF, 270 KB]

"Der diesjährige Tag der Familie hat eine besondere Bedeutung, denn mehr als je zuvor brauchen Familien in dieser Zeit öffentliche Anerkennung und Förderung", sagt Michael Löher.

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Publikationen

Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 18. August 2020, 09:00 Uhr bis 20. August 2020, 12:30 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 2284/20

Örtliche Zuständigkeiten und Kostenerstattung - Fragen der wirtschaftlichen Jugendhilfe


Inhalt und Ablauf


Die wirtschaftliche Jugendhilfe ist mit der Anwendung sehr komplexer Regelungen des SGB VIII befasst. Mit den Vorschriften der örtlichen Zuständigkeit (§§ 86 ff. SGB VIII) und der Kostenerstattung der öffentlichen Träger untereinander (§§ 89 ff. SGB VIII) wird geklärt, welcher öffentliche Träger der Kinder- und Jugendhilfe zu handeln hat und welcher hierfür die Kosten trägt. Die Vorschriften sind sehr differenziert und vielschichtig aufgebaut, um sowohl den fachlichen Anforderungen an die Gestaltung der Hilfeprozesse gerecht zu werden als auch eine unangemessene Belastung einzelner Träger der öffentlichen Jugendhilfe zu verhindern. Bei der Anwendung der Normen ergeben sich in der Praxis regelmäßig sowohl in rechtlicher als auch in tatsächlicher Hinsicht Schwierigkeiten. Der sichere Umgang mit den Regelungen ermöglicht ein schnelleres und effizienteres Arbeiten, wovon sowohl Träger der Kinder- und Jugendhilfe selber als auch die Leistungsberechtigten profitieren.

In der grundlegenden Fachveranstaltung wird zunächst ein detaillierter Überblick über die Vorschriften der örtlichen Zuständigkeit sowie ein Überblick über die Regelungen zur Kostenerstattung gegeben, um dann anhand von Fallbesprechungen auf problematische Konstellationen und die typischen Rechtsfragen sowie aktuelle Rechtsprechung in diesem Bereich einzugehen. Dabei können die Teilnehmenden ihre Fragen einbringen. Der Bereich der Kostenbeteiligung wird nicht Teil der Veranstaltung sein.

Ablauf

  • 3 Tage vormittags mit 30 min. Pause
  • Vortrag mit Möglichkeit, Fragen zu stellen
  • Fallbearbeitungen und –besprechungen
  • Nach der digitalen Fachveranstaltung werden Ihnen die Präsentationen und Falllösungen zur Verfügung gestellt.


Lernziele

  • Kenntnis des Systems der Örtlichen Zuständigkeit und Kostenerstattung (§§ 86 ff. SGB VIII)
  • Sicherer Umgang mit den Vorschriften und den zentralen Begriffen wie: gewöhnlicher Aufenthalt, (vor) Beginn der Leistung, Personensorge, u.a.
  • Fähigkeit, Fälle eigenständig zu lösen.


Wie nehme ich teil?

  • Zur Durchführung von Online-Veranstaltungen verwenden wir Webex. Sie brauchen lediglich auf den Link in Ihrem Zusageschreiben zu klicken. Damit können Sie Webex auf Ihrem Desktop und/oder auf Ihren Mobilgeräten (Smartphone, Tablet) sowohl temporär als auch fest installieren.
    Bestehen unter Umständen keine optimalen Netzwerkbedingungen können Sie die Verbindung über die Telefonnummern des betreffenden Meetings herstellen.

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Veranstaltungen vom 18. August 2020, 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr bis 11:30 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 2210/20 | neue Veranstaltung, belegt

Keiner darf verloren gehen! – Wie arbeiten Jugendhilfe und Arbeitsförderung erfolgreich rechtskreisübergreifend zusammen?


Inhalt und Ablauf


„Keiner darf verloren gehen!“ Diese Programmatik bestimmt die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Arbeitsförderung im Übergang Schule – Beruf. Dabei steht jede Kommune vor der Herausforderung, eine Form der Zusammenarbeit zu finden, die optimal auf die eigenen regionalen Konstellationen angepasst ist. Aber:

  • Wie kann dieser Prozess gemeinsam begonnen werden?
  • Wie wird eine Jugendberufsagentur bestmöglich gestaltet?
  • Wie kann meine Kommune den Prozess weiter entwickeln?
  • Wo stehen wir eigentlich bei unserer rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit?


Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. möchte mit dieser digitalen Veranstaltung

  • die zentralen Voraussetzungen für die erfolgreiche rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Arbeitsförderung kompakt darstellen,
  • die Akteure vor Ort unterstützen, die notwendigen Schritte für die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit zu bewältigen,
  • Kommunen mit einer Art „Leitfaden“ für den Auf- und Ausbau der Kooperation vor Ort entlasten und
  • den Teilnehmenden mit einer „Checkliste“ die Gelegenheit geben herauszufinden, an welchen Faktoren sie ansetzen könnten, um den eigenen Prozess konzentriert weiterzuführen.


Ablauf

  • Die 60-minütige digitale Veranstaltung umfasst einen rund 45-minütigen Vortrag und die Möglichkeit, per Chatfunktion Fragen zu stellen.
  • Wir stellen Ihnen ein Handout für den Vortrag digital zur Verfügung.
  • Nach der digitalen Veranstaltung ist die Präsentation im Mitgliederbereich des Deutschen Vereins erhältlich.
  • Die digitale Veranstaltung wird aufgezeichnet und wird Ihnen nach der Veranstaltung zeitlich befristet als Stream zur Verfügung gestellt.


Wie nehme ich teil?

  • Zur Durchführung von Online-Veranstaltungen verwenden wir Webex. Sie brauchen lediglich auf den Link in Ihrem Zusageschreiben zu klicken. Damit können Sie Webex auf Ihrem Desktop und/oder auf Ihren Mobilgeräten (Smartphone, Tablet) sowohl temporär als auch fest installieren.
    Bestehen unter Umständen keine optimalen Netzwerkbedingungen können Sie die Verbindung über die Telefonnummern des betreffenden Meetings herstellen.

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Veranstaltungen vom 27. August 2020, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr bis 17:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 4505/20

Digitalisierung und ältere Menschen – Fachtag 8. Altersbericht


Diese Veranstaltung wird als digitale Fachveranstaltung geplant, nähere Informationen folgen demnächst.

Der Achte Altersbericht ist dem Thema „Ältere Menschen und Digitalisierung“ gewidmet. Technisierung und Digitalisierung durchdringen und verändern auch den Alltag älterer Menschen in hoher Geschwindigkeit. Chancen und Risiken der rasanten Technisierung für ein selbstbestimmtes Alter(n) werden unterschiedlich beurteilt.

Unstrittig hat die Technisierung der Lebenswelten Wirkungen auf Inklusion oder Exklusion sozialer Gruppen, auf den Zusammenhalt der Generationen, soziale Ungleichheit, Bildungschancen und Selbstbestimmung im Alter. Erwartungen bestehen auch bezogen auf den Einsatz innovativer, unterstützender Techniken in der Pflege oder in der telemedizinischen Versorgung z.B. in ländlichen Räumen. Die Achte Altersberichtskommission wird das Thema „Ältere Menschen und Digitalisierung“ intensiv beleuchten und einen gesicherten Wissensbestand aufbereiten und zu einer sachlichen Debatte beitragen. Der Deutsche Verein möchte die zentralen Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen des Achten Altersberichts in die Fachöffentlichkeit tragen und den öffentlichen Diskurs anregen.

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