Kindheit, Jugend, Familie, Alter

Aktuelle Empfehlungen/Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 20. September 2022

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der
Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2023


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 20. September 2022 [PDF, 150 KB]

Bei der Unterbringung eines jungen Menschen in Vollzeitpflege ist gemäß § 39 Abs. 1 i.V.m. § 33 SGB VIII bzw. § 35a Abs. 2 Nr. 3 SGB VIII der notwendige Unterhalt des Kindes oder Jugendlichen außerhalb des Elternhauses sicherzustellen.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 20. September 2022

Empfehlungen des Deutschen Vereins für eine Reform des Familien- und Familienverfahrensrechts unter Berücksichtigung von häuslicher Gewalt


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 20. September 2022 [PDF, 770 KB]

Eine Reform des Sorge-, Umgangs- und Unterhaltsrechts wird seit einigen Jahren intensiv diskutiert. Nunmehr ist eine Modernisierung des Familienrechts auch im aktuellen Koalitionsvertrag festgehalten. Der Deutsche Verein weist ausdrücklich darauf hin, dass bei den anstehenden Diskussionen um eine umfassende Reform des Familienrechts und Familienverfahrensrechts insbesondere auch auf die Fälle zu schauen ist, in denen aus unterschiedlichen Gründen die gemeinsame Wahrnehmung der elterlichen Verantwortung nicht im Sinne des Kindeswohls ist oder nicht verwirklicht werden kann.

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 24. November 2022

Dringend gebraucht: Bessere und verlässliche Schutz- und Unterstützungsmaßnahmen für gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder


Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. weist anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November 2022 auf die Dringlichkeit eines bedarfsgerechten Hilfesystems für gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder hin – auch im aktuellen Vodcast von Vorstand Michael Löher.

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Pressemitteilung vom 24. Oktober 2022

Deutscher Verein fordert eine neue eigenständige Regelung auf Bundesebene außerhalb der bestehenden Sozialgesetzbücher zur Absicherung des Hilfesystems für von Gewalt betroffenen Mädchen, Frauen und ihre Kinder


Am 20. September 2022 hat der Deutsche Verein Empfehlungen zur Absicherung des Hilfesystems für von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffene Mädchen, Frauen und ihre Kinder verabschiedet. Sie sollen dazu beitragen, einheitliche und verbindliche Regelungen in Deutschland für ein bundesweit bedarfsgerechtes, barrierefreies und diskriminierungsfrei zugängliches Hilfesystem zu entwickeln.

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Pressemitteilung vom 19. Oktober 2022

Nicht immer risikofrei: Maßnahmen für Jugendliche im Ausland


Neue Eckpunkte des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur Durchführung von Auslandsmaßnahmen, insbesondere von intensivpädagogischen Einzelmaßnahmen im Ausland, erschienen

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Publikationen

Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 1. März 2023, 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr bis 12:30 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 1750/23

Soziale Arbeit über Grenzen hinweg – Kinderschutzfälle mit Auslandsbezug und grenzüberschreitende Unterbringung


INHALT


Gegenstand der Veranstaltung sind die Herausforderungen von Kinderschutzfällen mit Auslandsbezug. Einerseits wird es um Fälle gehen, in denen Kinderschutzverfahren begonnen wurden und dann abgebrochen werden mussten, weil die Familie in das Ausland verzogen ist. Wir beschäftigen uns mit den Verpflichtungen, Möglichkeiten und Grenzen, diese auch über Grenzen hinweg durch die Einschaltung dortiger Fachstellen weiterzuverfolgen.
Außerdem beschäftigen wir uns mir den Herausforderungen von Unterbringungen im Ausland. Dies betrifft Pflegefamilien, die ins Ausland verziehen oder dies beabsichtigen ebenso wie Fälle von Unterbringung in Verwandtenpflege oder in Einrichtungen der Jugendhilfe im Ausland und damit auch die häufig besonderen Fälle der Auslandsintensivmaßnahmen.
Die rechtlichen Grundlagen werden vorgestellt, insbesondere auch die Veränderungen die sich aus der neuen Brüssel IIb Verordnung sowie aus der Reform des SGB VIII sowie des Vormundschaftsrechts ergeben haben.

ABLAUF


Teil 1:
–Einstieg mit Fallbeispielen und Problemstellung/Fragen
–Lösung durch int. Abkommen: MSÜ, BIIb, KSÜ, SGB 8
–Möglichkeiten der Weiterverfolgung von Kindeswohlgefährdungsmeldungen
über Grenzen hinweg.

Teil 2 : Unterbringung im Ausland
–Verschiedene Konstellationen – unterschiedliche Herausforderungen
–Was ist zu Bedenken aus Sicht des deutschen Rechts
–Was ergibt sich aus internationalen Rechtsvorschriften: Die Pflicht zur Konsultation
–Wie kann der Vormund weiter seine Aufgabe ausüben.

LERNZIELE


Die Teilnehmenden kennen die Herausforderungen internationaler Kinderschutzfälle sowie Auslandsunterbringungen und sind für Besonderheiten sensibilisiert.
Sie kennen die einschlägigen internationalen Übereinkommen, sowie deren Absicht und Anwendung sowie die relevanten Neuregelungen im SGB VIII (§38)
Sie kennen konkrete Handlungsmöglichkeiten in entsprechenden Fällen
Zugang zu weiterführenden Informationen, Gesetzestexte, Fachartikel, Anlaufstellen.

Wie nehme ich teil?

  • Zur Durchführung von Online-Veranstaltungen verwenden wir Webex. Sie brauchen lediglich auf den Link in Ihrer Einladung zu klicken. Damit können Sie Webex auf Ihrem Desktop und/oder auf Ihren Mobilgeräten (Smartphone, Tablet) sowohl temporär als auch fest installieren.
    Bestehen unter Umständen keine optimalen Netzwerkbedingungen können Sie die Verbindung über die Telefonnummern des betreffenden Meetings herstellen.
  • Weitere Informationen zur Teilnahme entnehmen Sie der Anleitung zur Nutzung von Webex (PDF) .

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Veranstaltungen vom 22. März 2023, 14:00 Uhr bis 24. März 2023, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 2343/23

Jugendhilfe im Strafverfahren – Sozialpädagogik zwischen Neukonzeption und hundertjähriger Erfahrung


Die Grundidee "Erziehung statt Strafe" prägt das Jugendstrafverfahren seit nunmehr 100 Jahren. Ausgehend von EU-Richtlinien mit dem Ziel der Stärkung der Verfahrensrechte von Beschuldigten im Jugendstrafverfahren sind aber erst jüngst zahlreiche Änderungen und Neuregelungen des Jugendgerichtsgesetzes (JGG) in Kraft getreten. Dadurch hat sich das Gesamtbild der Mitwirkungsaufgabe der Jugendhilfe im Strafverfahren (JuhiS)beträchtlich verändert; die Praxis der JuhiS muss(te) an vielen Stellen angepasst werden.

Erforderlich sind neue Handlungsroutinen in etablierten Kooperationsbeziehungen unter geänderten Rahmenbedingungen. Insbesondere ist eine frühere und intensivere Kommunikation mit der Strafjustiz erforderlich und Schnittstellen müssen ausgestaltet werden. Wie kann die JuhiS die Reform als Anstoß für einen umfassenden Qualitätsentwicklungs- und Professionalisierungsprozess nutzen und so im Spannungsfeld der unterschiedlichen Rollenerwartungen zu einer neuen Stärke gelangen? Wie kann sie weiterhin als Motor im Aufgabenfeld der Jugendkriminalrechtspflege wirken? Welche sinnvollen Hilfen und Angebote für strafffällige junge Menschen geben vermehrte Diversionsmöglichkeiten und welche passgenauen individuellen Hilfen für belastete junge Menschen sollten ausgebaut werden?

Die Veranstaltung beleuchtet die JuhiS im Spannungsfeld zur Strafjustiz aus dem Blickwinkel der Kinder- und Jugendhilfe und bietet Gelegenheit, über grundlegende und aktuelle Themen zu diskutieren.

Es gilt dieInfektionsschutzverordnung des Landes Brandenburg.

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Veranstaltungen vom 23. März 2023, 10:00 Uhr bis 24. März 2023, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 4518/23

Handlungsfelder für eine zukunftsorientierte kommunale Wohnungspolitik


Vor dem Hintergrund der demografischen und sozialen Veränderungen muss die Wohnungspolitik zukunftsgerecht und sozial-ökologisch gestaltet werden. Kommunen können nur dann eine zukunftsgerechte Wohnungspolitik mitgestalten, wenn sie eine klare Vorstellung davon haben, für wen sie Stadt, Gemeinde, Quartier sein wollen, welchen Bedarf sie decken und welche sozialräumlichen und sozialpolitischen Ziele sie erreichen wollen. Der angespannte Wohnungsmarkt und daraus resultierende oder sich verschärfende soziale Ungleichheiten sind dabei eine große Herausforderung und eine Erschwernis. Kommunen sind maßgebliche Akteure bei der Entwicklung regionaler Wohnungsmärkte, aber sie können die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum nicht allein bewältigen.
Kommunale soziale und gemeinnützige Wohnungsanbieter wie z. B. Genossenschaften, Stiftungen, privatwirtschaftliche Initiativen und kommunale Tochterunternehmen sind relevante und potente Akteure beim Wohnungsneubau, beim Erhalt von bezahlbarem Wohnraum sowie der sozialräumlichen Weiterentwicklung von Quartieren und beim Generationenwohnen.
Der Fokus der digitale Veranstaltung liegt auf den Möglichkeiten der Kommunen und weiterer Akteure, selbst als soziale und gemeinnützige Wohnungsanbieter aufzutreten. Anhand von Praxisbeispielen werden konkrete Anwendungsmöglichkeiten und Gestaltungsspielräume zur Gestaltung sozialer und gemeinnütziger Wohnungspolitik kommunaler Wohnungspolitik veranschaulicht und erörtert.

Leistungen/Ablauf


Die Veranstaltung findet in 4 Blöcken an insgesamt 2 Tagen statt:

  • 1. Block: 23.03.2023, 10.00 bis 11.30 Uhr, (Begrüßung, Einführung sowie erster Vortrag plus Diskussion)
  • 2. Block: 23.03.2023, 11.45 bis 13.00 Uhr, (Vortrag plus Diskussion)
  • 3. Block: 24.03.2023, 10.00 bis 11.30 Uhr, (Vortrag plus Diskussion)
  • 4. Block: 24.03.2023, 11.45 bis 13.00 Uhr, (Vortrag plus Diskussion, Resümee und Verabschiedung)


Wie nehme ich teil?

  • Zur Durchführung von Online-Veranstaltungen verwenden wir Webex. Sie brauchen lediglich auf den Link in Ihrer Einladung zu klicken. Damit können Sie Webex auf Ihrem Desktop und/oder auf Ihren Mobilgeräten (Smartphone, Tablet) sowohl temporär als auch fest installieren.
    Bestehen unter Umständen keine optimalen Netzwerkbedingungen können Sie die Verbindung über die Telefonnummern des betreffenden Meetings herstellen.
  • Weitere Informationen zur Teilnahme entnehmen Sie der Anleitung zur Nutzung von Webex (PDF) .

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