Kindheit, Jugend, Familie, Alter

Aktuelle Empfehlungen/Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 13. Februar 2018

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge anlässlich der Anhörung des Sozial- und Integrationspolitischen Ausschusses des Hessischen Landtages am 8. März 2018 zum Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für ein Gesetz zur Änderung des Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuches und anderer Rechtsvorschriften (Drucks. 19/5472) und zum Gesetzentwurf der Fraktion der SPD für ein Gesetz zur Chancengleichheit und zur Qualitätsverbesserung in der frühkindlichen Bildung (Drucks. 19/5467)


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 13. Februar 2018 [PDF, 90 KB]

Mit dem vorgelegten Gesetzentwurf planen die Landtagsfraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen die schrittweise Freistellung von Teilnahme- und Kostenbeiträgen für den Besuch eines öffentlich geförderten Kindertagesbetreuungsangebotes. Zudem sollen die finanzielle Förderung der Träger von Kindertageseinrichtungen, Fachberatungen und Kindertagespflegepersonen, die nach dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan arbeiten bzw. dessen Umsetzung unterstützen sollen, erhöht werden.

Empfehlung/Stellungnahme vom 6. Dezember 2017

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Umsetzung des §16h SGB II – Förderung schwer zu erreichender junger Menschen


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 6. Dezember 2017 [PDF, 310 KB]

Jugendarbeitslosigkeit ist eine der Herausforderungen, denen sich die Akteure der Arbeitsmarktpolitik stellen. Das SGB II verpflichtet die Jobcenter, unverzüglich Leistungen zur Eingliederung in Arbeit zu erbringen oder Möglichkeiten zur Vermittlung in eine Ausbildung zu nutzen, wenn kein Berufsabschluss vorhanden ist (§ 3 Abs. 2 SGB II).

mehr Informationen

Empfehlung/Stellungnahme vom 12. September 2017

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) für das Jahr 2018


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 12. September 2017 [PDF, 110 KB]

Der Deutsche Verein überprüft regelmäßig die Höhe der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für die Kosten für den Sachaufwand sowie für die Kosten für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen und passt sie einer eventuellen Steigerung der Lebenshaltungskosten der privaten Haushalte an. Zudem prüft er, ob Änderungen der Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung bzw. der Rentenversicherung erfolgt sind, die zu einer Anpassung seiner Empfehlungen führen.

mehr Informationen

Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 20. Dezember 2017

Wie erreichen Jobcenter „entkoppelte“ junge Menschen?


Vollständige Pressemitteilung vom 20. Dezember 2017 [PDF, 150 KB]

Jobcenter sollen Hilfe und Förderung organisieren, die die hilfebedürftigen jungen Menschen annehmen und dabei unterstützen, ihren individuellen Weg in Ausbildung und Arbeit zu finden. Wie dies gelingen kann, hat der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. in seinen aktuellen Empfehlungen erarbeitet.

mehr Informationen

Pressemitteilung vom 6. Dezember 2017

Altersarmut vermeiden – arbeitende Gefangene in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen


Vollständige Pressemitteilung vom 6. Dezember 2017 [PDF, 150 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. fordert Bund und Länder auf, den Weg für eine Einbeziehung von Gefangenen in die gesetzliche Rentenversicherung freizumachen. Die meisten Gefangenen arbeiten während der Haft. Sie erwerben dafür aber keine Rentenansprüche. Damit ist Altersarmut insbesondere bei langen Haftstrafen vorprogrammiert.

mehr Informationen

Pressemitteilung vom 4. Dezember 2017

Teilnehmende des Dialogforums „Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“ diskutieren Ergebnisse


Vollständige Pressemitteilung vom 4. Dezember 2017 [PDF, 150 KB]

Am 4.12.2017 diskutierten im Umweltforum in Berlin rund 200 Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Ländern, Kommunen, Verbänden sowie Einrichtungen der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe, ausgewählte Ergebnisse des Dialogforums „Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“.

mehr Informationen

Publikationen

Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 9. April 2018, 14:00 Uhr bis 10. April 2018, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 6640/18 | freie Plätze

Aktuelle Fragen zum Vergaberecht nach der Reform der EU-Vorschriften zum öffentlichen Beschaffungswesen – Fokus soziale Dienste


2014 wurden die Vorschriften für das öffentliche Auftragswesen auf der EU-Ebene reformiert und neue Vergabe-Richtlinien vorgelegt. Die europäischen Vorgaben sind mittlerweile in das deutsche Recht aufgenommen worden. Die Fachveranstaltung gibt einen Überblick über die Neuerungen im Vergaberecht für kommunale Stellen und potentielle Auftragnehmer/ innen im Sozialbereich. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wird diskutiert, wie sich öffentliche Beschaffungen im Sozialbereich angesichts der neuen Rechtslage und Instrumente vor Ort gestalten lassen. Ziel ist es, mehr Rechtsklarheit und -sicherheit für die kommunale Praxis und die Träger sozialer Dienste zu schaffen. Besonderes Augenmerk wird den Handlungsspielräumen für strategische Beschaffungen (soziale, innovative oder qualitative Aspekte), Verfahren und Rechtsschutz im Unterschwellenbereich, Schwerpunkten der Debatte über die Entwicklung eines „Sozialvergaberechts“, Schnittstellen zum Zuwendungsrecht und ggf. Anforderungen an e-Vergabe-Verfahren gelten. Abschließend wird der Bedarf an der Weiterentwicklung des Vergaberechts für soziale Dienste und Hilfeangebote – insbesondere im Lichte des europäischen Trends – mit den Teilnehmenden erörtert.

mehr Informationen

Veranstaltungen vom 9. April 2018, 14:00 Uhr bis 11. April 2018, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 2260/18 | freie Plätze

Forum Fachberatung: aktuelle Entwicklungen in der Kindertagesbetreuung


Die Fachveranstaltung versteht sich als bundesweites Forum für Fachberater/innen im System der Kindertagesbetreuung (Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege). Fachberatung ist ein wichtiges qualitätsentwickelndes und -sicherndes Unterstützungssystem. Sie steht an der Schnittstelle zwischen Einrichtungen, Trägern, Verwaltung, Politik und Wissenschaft. Die Fachberater/innen sind Vermittler/innen und Multiplikator/innen von Ideen, Initiativen, Konzepten und Reformimpulsen.

Ziel und Inhalt der Veranstaltung ist es, die derzeitige Situation der Fachberatung auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse zu beleuchten und in Workshops konkrete Handlungs- und Weiterentwicklungsbedarfe für die Praxis zu identifizieren. Ausgehend von dem durch den Bund angestoßenen Prozess zur Entwicklung von Eckpunkten für ein Qualitätsentwicklungsgesetz richtet sich der Fokus insbesondere auf die Themen Qualität in der Kindertagesbetreuung und im System der Fachberatung. Hierzu gehören u. a. auch die Umsetzung von Beteiligung und Beschwerde in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, die Ausgestaltung von multiprofessionellen Teams in Kindertageseinrichtungen, Fachkräftegewinnung /-bindung sowie die Umsetzung von Inklusion in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege. Die Veranstaltung bietet Raum für den fachlichen, bundesweiten Austausch.

mehr Informationen

Veranstaltungen vom 29. Juni 2018, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr bis 17:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 2263/18

Forum monetäre Leistungen für Familien und Kinder


Das System monetärer Leistungen für Familien und Kinder in Deutschland wird als kompliziert, organisatorisch zersplittert, intransparent und nicht kohärent aufeinander bezogen kritisiert. Historisch gewachsen und verfassungsrechtlich geformt sind die ehe- und familienbezogenen Maßnahmen kein einheitliches System mit klaren Zielsetzungen. Vielfach werden sie auch den Lebenswirklichkeiten von Familien nicht gerecht, sodass eine Weiterentwicklung notwendig ist. Im Rahmen der Veranstaltung werden notwendige Schritte auf dem Weg zu einem konsistenten Gesamtkonzept der Unterstützung von Familien eruiert werden.

Mit der Reform des UVG wurde ein wichtiger Schritt zur besseren Unterstützung alleinerziehender Mütter und Väter umgesetzt. Zugleich gibt es an der Schnittstelle zwischen UVG und SGB II noch Verbesserungsbedarf. Weitere konkrete Schritte, mit denen die vielfältigen monetären Leistungen für Familien und Kinder besser aufeinander abgestimmt werden können, sind seit Längerem in der Diskussion. Die Fachveranstaltung bietet den Teilnehmer/innen die Gelegenheit, sich über ausgewählte Handlungsbedarfe und Reformvorschläge auszutauschen. Sie versteht sich aber auch als Forum für den Austausch über eine weiterreichende Umstrukturierung des Systems monetärer Leistungen mit dem Ziel, ein einheitliches, nachvollziehbar und bedarfsgerecht berechnetes soziokulturelles Existenzminimum für Kinder zum Ausgangspunkt für alle Systeme zu machen.

mehr Informationen

nach oben