Kindheit, Jugend, Familie, Alter

Aktuelle Empfehlungen/Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 23. März 2018

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur angemessenen Einordnung der Pflegeberufe in den Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR)-Niveau 5


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 23. März 2018 [PDF, 160 KB]

Die Entscheidungen für Zuordnungen in den Deutschen Qualifikationsrahmen sollten verstärkt an Kompetenzen ausgerichtet werden.

Daher empfiehlt der Deutsche Verein der Bund-Länder-Koordinierungsstelle (BLKS), dem Arbeitskreis Deutscher Qualifikationsrahmen (AK DQR), der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), bei der Einordnung der Pflegeberufe in den DQR die Einwände aus Fachöffentlichkeit und Politik (AG Gesundheitsberufe des AK DQR1, BAGFW, Gesundheitsministerkonferenz, Deutscher Pflegerat) gegenüber der Einordnung auf Niveau 4 zu berücksichtigen. Eine kompetenzorientierte Betrachtung der Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann2 ergibt eine Zuordnung dieser Berufe mindestens zum DQR-Kompetenzniveau 5. Dies ist nicht nur eine semantische Frage (der Kompetenzbenennungen), sondern zeigt sich auch im tatsächlichen aktuellen Anforderungsniveau, das sich auch aufgrund des rasanten medizinischen und wissenschaftlichen Fortschritts weiterhin permanent erhöht.
Zudem erfordert die gesetzliche Neuregelung der Pflegeberufe durch das Pflegeberufegesetz eine Überprüfung der Zuordnungen.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 7. März 2018

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins zum Antrag der Fraktion der SPD „Zukunftskonzept Schulsozialarbeit erarbeiten“ anlässlich der Anhörung des Ausschusses für Schule und Bildung in Nordrhein-Westfalen am 14. März 2018


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 7. März 2018 [PDF, 130 KB]

Der Deutsche Verein begrüßt die intensive Befassung des Landtages Nordrhein-Westfalen mit dem Thema Schulsozialarbeit und stimmt den in dem o.g. Antrag enthaltenen Feststellungen grundsätzlich zu. Er weist allerdings darauf hin, dass die zentrale Anforderung an ein Zukunftskonzept Schulsozialarbeit eine verbindliche Festlegung über Auftrag, Rolle und Zuständigkeit von Schulsozialarbeit voraussetzt.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 13. Februar 2018

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge anlässlich der Anhörung des Sozial- und Integrationspolitischen Ausschusses des Hessischen Landtages am 8. März 2018 zum Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für ein Gesetz zur Änderung des Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuches und anderer Rechtsvorschriften (Drucks. 19/5472) und zum Gesetzentwurf der Fraktion der SPD für ein Gesetz zur Chancengleichheit und zur Qualitätsverbesserung in der frühkindlichen Bildung (Drucks. 19/5467)


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 13. Februar 2018 [PDF, 90 KB]

Mit dem vorgelegten Gesetzentwurf planen die Landtagsfraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen die schrittweise Freistellung von Teilnahme- und Kostenbeiträgen für den Besuch eines öffentlich geförderten Kindertagesbetreuungsangebotes. Zudem sollen die finanzielle Förderung der Träger von Kindertageseinrichtungen, Fachberatungen und Kindertagespflegepersonen, die nach dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan arbeiten bzw. dessen Umsetzung unterstützen sollen, erhöht werden.

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 20. Dezember 2017

Wie erreichen Jobcenter „entkoppelte“ junge Menschen?


Vollständige Pressemitteilung vom 20. Dezember 2017 [PDF, 150 KB]

Jobcenter sollen Hilfe und Förderung organisieren, die die hilfebedürftigen jungen Menschen annehmen und dabei unterstützen, ihren individuellen Weg in Ausbildung und Arbeit zu finden. Wie dies gelingen kann, hat der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. in seinen aktuellen Empfehlungen erarbeitet.

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Pressemitteilung vom 6. Dezember 2017

Altersarmut vermeiden – arbeitende Gefangene in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen


Vollständige Pressemitteilung vom 6. Dezember 2017 [PDF, 150 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. fordert Bund und Länder auf, den Weg für eine Einbeziehung von Gefangenen in die gesetzliche Rentenversicherung freizumachen. Die meisten Gefangenen arbeiten während der Haft. Sie erwerben dafür aber keine Rentenansprüche. Damit ist Altersarmut insbesondere bei langen Haftstrafen vorprogrammiert.

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Pressemitteilung vom 4. Dezember 2017

Teilnehmende des Dialogforums „Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“ diskutieren Ergebnisse


Vollständige Pressemitteilung vom 4. Dezember 2017 [PDF, 150 KB]

Am 4.12.2017 diskutierten im Umweltforum in Berlin rund 200 Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Ländern, Kommunen, Verbänden sowie Einrichtungen der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe, ausgewählte Ergebnisse des Dialogforums „Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“.

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Publikationen

Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 29. Juni 2018, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr bis 17:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 2263/18

Forum monetäre Leistungen für Familien und Kinder


Das System monetärer Leistungen für Familien und Kinder in Deutschland wird als kompliziert, organisatorisch zersplittert, intransparent und nicht kohärent aufeinander bezogen kritisiert. Historisch gewachsen und verfassungsrechtlich geformt sind die ehe- und familienbezogenen Maßnahmen kein einheitliches System mit klaren Zielsetzungen. Vielfach werden sie auch den Lebenswirklichkeiten von Familien nicht gerecht, sodass eine Weiterentwicklung notwendig ist. Im Rahmen der Veranstaltung werden notwendige Schritte auf dem Weg zu einem konsistenten Gesamtkonzept der Unterstützung von Familien eruiert werden.

Mit der Reform des UVG wurde ein wichtiger Schritt zur besseren Unterstützung alleinerziehender Mütter und Väter umgesetzt. Zugleich gibt es an der Schnittstelle zwischen UVG und SGB II noch Verbesserungsbedarf. Weitere konkrete Schritte, mit denen die vielfältigen monetären Leistungen für Familien und Kinder besser aufeinander abgestimmt werden können, sind seit Längerem in der Diskussion. Die Fachveranstaltung bietet den Teilnehmer/innen die Gelegenheit, sich über ausgewählte Handlungsbedarfe und Reformvorschläge auszutauschen. Sie versteht sich aber auch als Forum für den Austausch über eine weiterreichende Umstrukturierung des Systems monetärer Leistungen mit dem Ziel, ein einheitliches, nachvollziehbar und bedarfsgerecht berechnetes soziokulturelles Existenzminimum für Kinder zum Ausgangspunkt für alle Systeme zu machen.

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Veranstaltungen vom 29. August 2018, 14:00 Uhr bis 31. August 2018, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: AT 4217/18

Örtliche Zuständigkeit und Kostenerstattung in der Jugendhilfe


Einleitung


Mit den Vorschriften zur örtlichen Zuständigkeit (§§ 86 ff. SGB VIII) und Kostenerstattung der öffentlichen Träger untereinander (§§ 89 ff. SGB VIII) wird geklärt, welcher öffentliche Träger der Kinder- und Jugendhilfe zu handeln hat und welcher hierfür letztlich die Kosten trägt.

Die Vorschriften sind sehr differenziert und vielschichtig aufgebaut, um sowohl den fachlichen Anforderungen an die Gestaltung der Hilfeprozesse gerecht zu werden als auch eine unangemessene Belastung einzelner Träger der öffentlichen Jugendhilfe zu verhindern. Bei der Anwendung der Normen ergeben sich in der Praxis regelmäßig sowohl in rechtlicher als auch in tatsächlicher Hinsicht Schwierigkeiten. Der sichere Umgang mit den Regelungen ermöglicht ein schnelleres und effizienteres Arbeiten, wovon sowohl Träger der Kinder- und Jugendhilfe selbst als auch die Leistungsberechtigten profitieren.

Ziele


Die Teilnehmenden erhalten einen grundlegenden Überblick über die Vorschriften zur örtlichen Zuständigkeit und Kostenerstattung in der Jugendhilfe. Sie sollen befähigt werden, Fälle zu prüfen und dafür die richtigen Fragen zu stellen und Antworten zu finden.

Inhalte


Örtliche Zuständigkeit für Leistungen und andere Aufgaben − Überblick
Regelungsinhalt des § 86 SGB VIII im Einzelnen
Erörterung zentraler Begriffe
·· gewöhnlicher Aufenthalt
·· Personensorgerecht und Antragstellung
·· Zuständigkeitswechsel/Fallübergaben
·· (vor) Beginn der Leistung
Sonderzuständigkeiten
·· Dauerpflege
·· Hilfen für junge Volljährige und Hilfen nach § 19 SGB VIII
·· Hilfen für begleitete und unbegleitete ausländische Kinder und Jugendliche
Kostenerstattung – Überblick
·· Regelungsinhalt der §§ 89 bis 89f SGB VIII im Einzelnen
·· Erörterung relevanter Vorschriften des SGB X

Kursorganisation/Arbeitsformen


Dis Kursinhalte werden mithilfe von Präsentationen und Übersichten vermittelt. Zudem ist Fall- und Gruppenarbeit vorgesehen, um das Erlernte einzuüben und den direkten Austausch zu ermöglichen. Es ist Raum für Fragen und eigene mitgebrachte Fälle.

Veranstaltungsleitung (fachliche Fragen)
Diana Eschelbach, Volljuristin,
Referentin für Kinder- und Jugendhilferecht
Telefon: 0177 2581701
eschelbach@email.de

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Veranstaltungen vom 10. September 2018, 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr bis 17:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 2302/18

Vereinbarkeit von Pflege und Beruf - was tun?


Mit Stand Ende Juni 2017 liegt die Zahl der Pflegebedürftigen bereits bei 3,1 Mio. und wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten weiter zunehmen. Die Mehrzahl der Pflegebedürftigen wird von den eigenen Angehörigen in der häuslichen Umgebung versorgt. Damit verbunden ist die Frage, wie die geltenden (gesetzlichen) Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf weiter verbessert werden können. Vor diesem Hintergrund werden im Rahmen der Fachveranstaltung grundlegende Fragen der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf angesprochen, die bislang nicht in diesem Umfang thematisiert wurden. Dies betrifft die Anforderungen an eine gute Vereinbarkeit von Pflege und Beruf einerseits, hier beispielweise vor dem Hintergrund einer digitalisierten Arbeitswelt sowie die Frage nach den Bedarfen pflegender Angehöriger andererseits, wie etwa Maßnahmen zur Beratung und Unterstützung.

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