Kindheit, Jugend, Familie, Alter

Aktuelle Empfehlungen/Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 7. Oktober 2019

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hilfen für Familien bei Adoption (Adoptionshilfe-Gesetz)


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 7. Oktober 2019 [PDF, 280 KB]

Seit der letzten Reform des Adoptionsrechts im Jahr 1976 haben sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stark gewandelt; die rechtlichen Rahmenbedingen haben diesen Wandel bisher nicht abbilden können. Einzig die Auslandsadoption hat durch die Implementierung des Haager Adoptionsübereinkommens im Jahr 2002 weitgehende neue Regelungen erfahren, die nunmehr einer Nachjustierung bedürfen.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 26. September 2019

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zur Umsetzung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. März 2019 zum Ausschluss der Stiefkindadoption in nichtehelichen Familien


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 26. September 2019 [PDF, 160 KB]

Das Bundesverfassungsgericht hat am 26. März 2019 – 1 BvR 673/17 (BGBl. I S. 737) – den vollständigen Ausschluss der Stiefkindadoption in nichtehelichen Familien für verfassungswidrig erklärt und den Gesetzgeber verpflichtet, bis zum 31. März 2020 eine Neuregelung zu treffen. Mit dem vorliegenden Referentenentwurf setzt das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz dieses Urteil um. Die Geschäftsstelle des Deutschen Vereins begrüßt den Referentenentwurf als eine Anpassung an die Lebensrealität vieler Menschen in Deutschland.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 11. September 2019

Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur Weiterentwicklung des Systems monetärer Unterstützung von Familien und Kindern


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 11. September 2019 [PDF, 510 KB]

Das gegenwärtige System monetärer Leistungen für Familien und Kinder steht seit vielen Jahren v.a. hinsichtlich der Vielzahl nebeneinander bestehender Leistungen und Systeme sowie der Wirksamkeit bzw. Zielgenauigkeit der Leistungen in der Kritik. Bereits der Siebte Familienbericht1 forderte eine konsistente Gesamtstrategie, die die Lebensumstände und -situationen der Familien realitätsgerecht berücksichtigt. Auch aufgrund der vielseitigen, teils gewollten, teils nicht beabsichtigten Wechselwirkungen und Inkonsistenzen ist es nach Ansicht des Deutschen Vereins notwendig, die familien- und familienmitgliederbezogenen Transferleistungen ganzheitlich zu betrachten und ein auf Transparenz und soziale Ausgewogenheit ausgerichtetes Gesamtkonzept der Kinder- und Familienförderung zu entwickeln.

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 16. Oktober 2019

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. veröffentlicht Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Systems monetärer Unterstützung von Familien und Kindern


Vollständige Pressemitteilung vom 16. Oktober 2019 [PDF, 210 KB]

Nach wie vor ist das derzeitige System monetärer Unterstützung von Familien und Kindern kompliziert, organisatorisch zersplittert und birgt zahlreiche, teils nicht intendierte Wechselwirkungen sowie Inkonsistenzen in sich. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. spricht Empfehlungen zur neuen Gestaltung von Schnittstellen im bestehenden System aus und formuliert Aspekte für eine Diskussion von Konzepten einer Kindergrundsicherung.

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Pressemitteilung vom 30. September 2019

Aufwachsen in einer Familie ermöglichen – Mehr Geld für Kinder in Pflegefamilien


Vollständige Pressemitteilung vom 30. September 2019 [PDF, 210 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. empfiehlt, für das Jahr 2020 die Pauschalbeträge für die Pflege und Erziehung sowie für den Sachaufwand anzuheben.

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Pressemitteilung vom 20. September 2019

Demenz. Einander offen begegnen


Vollständige Pressemitteilung vom 20. September 2019 [PDF, 190 KB]

"Je mehr das Thema Demenz aus einer Grauzone in den Mittelpunkt der Gesellschaft gerückt wird, umso selbstverständlicher wird es, dass die Betroffenen und ihre Angehörigen mitten in unsere Gesellschaft gehören und umso offener kann der Umgang mit ihnen sein", sagt Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V. aus Anlass der diesjährigen Woche der Demenz.

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Publikationen

Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 2. März 2020, 14:00 Uhr bis 3. März 2020, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 2209/20

Kinder und Jugendliche in Fremdunterbringung – Einbeziehung der Eltern


Werden Kinder und Jugendliche außerhalb des Elternhauses in einer Pflegefamilie oder einer stationären Einrichtung untergebracht, so stellt die Zusammenarbeit mit den leiblichen Eltern häufig eine besondere Herausforderung dar. Fachkräfte sehen sich mit der Anforderung konfrontiert, Eltern angemessen am Hilfeplanverfahren zu beteiligen, ihre Erziehungsfähigkeiten zu unterstützen und Rückführungsperspektiven zu erarbeiten. Ist dies nicht möglich, sollen sie eine verlässliche Perspektivplanung für die betroffenen Kinder und Jugendlichen gewährleisten und die Eltern ggf. in ihrer neuen Rolle als Eltern eines dauerhaft fremduntergebrachten Kindes begleiten und dabei stets das Wohl des Kindes im Blick behalten.

Die Veranstaltung greift den aktuellen bundesweiten Diskussionsstand, auch vor dem Hintergrund geplanter Gesetzesänderungen, auf und trägt mit der Vorstellung gelungener Beispiele zur Unterstützung der Fachpraxis bei.

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