Kindheit, Jugend, Familie, Alter

Aktuelle Empfehlungen/Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 21. April 2021

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur ganztägigen Förderung von Kindern im Grundschulalter (Ganztagsförderungsgesetz – GaFöG)


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 21. April 2021 [PDF, 140 KB]

Mit dem vorgelegten Referentenentwurf plant die Bundesregierung die Einführung eines Rechtsanspruchs für ganztägige Erziehung, Bildung und Betreuung für Kinder im Grundschulalter. Die Geschäftsstelle des Deutschen Vereins begrüßt dieses Vorhaben ausdrücklich. Bereits 2015 hatte sich der Deutsche Verein für die Prüfung, einen solchen Rechtsanspruch einzuführen, ausgesprochen. 2019 formulierte er Empfehlungen zur Implementierung und Ausgestaltung desselben.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 24. März 2021

Empfehlungen des Deutschen Vereins zu Anpassungen im Adoptionsverfahren vor dem Hintergrund der Reform des Adoptionsrechts


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 24. März 2021 [PDF, 450 KB]

Ziel einer Adoption ist es, Eltern für ein adoptionsbedürftiges Kind zu finden. Zentrale Leitschnur ist dabei das Wohl des Kindes, denn die Adoption verändert die familiäre Zugehörigkeit eines Kindes durch Gerichtsbeschluss und stellt so einen tiefgreifenden Eingriff in das Persönlichkeitsrecht eines Kindes dar. Seit der letzten umfassenden Reform des Adoptionsrechts im Jahr 1976 haben sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stark gewandelt, und neue wissenschaftliche Erkenntnisse der Adoptionsforschung wurden erarbeitet. Damit eine Adoption dem Wohl des Kindes gerecht wird, muss das Adoptionsrecht die Lebensbedingungen von Familien heute und die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Adoptionsforschung berücksichtigen.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 15. Februar 2021

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge anlässlich der öffentlichen Anhörung zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz –
KJSG) (BT-Drucks. 19/26107) im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend des Deutschen Bundestages am 22. Februar 2021


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 15. Februar 2021 [PDF, 180 KB]

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. begleitet und unterstützt seit vielen Jahren die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe auf vielfältige Weise. Auch im vergangenen Jahr hat sich der Deutsche Verein mit der SGB VIII-Reform befasst und nach intensiven Diskussionen Stellung zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG) genommen

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 15. Mai 2021

Familien brauchen jetzt einen unkomplizierten Zugang zu Unterstützungsstrukturen und Leistungen


Vollständige Pressemitteilung vom 15. Mai 2021 [PDF, 230 KB]

In den letzten zwölf Monaten haben Familien immenses geleistet. Kinderbetreuung, Schule, Homeschooling und Angehörigenpflege mussten mit der eigenen Erwerbstätigkeit inner- oder außerhalb der eigenen vier Wände übereingebracht und ständig neu organisiert werden und dies weitgehend ohne Unterstützung durch sozialer bzw. familiärer Netzwerke. Das ist nicht nur für Eltern, sondern zunehmend auch für Kinder und Jugendliche eine große Herausforderung. Sie leiden häufiger als vor der Pandemie unter psychischen Auffälligkeiten und Sorgen, Ängste, psychosomatische Beschwerden nehmen zu.

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Pressemitteilung vom 13. April 2021

Entwicklungen von Armut, Reichtum und sozialer Mobilität in Deutschland


Vollständige Pressemitteilung vom 13. April 2021 [PDF, 410 KB]

Geschäftsstelle des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. nimmt als Mitglied des Beraterkreises Stellung zum Entwurf des 6. Armuts- und Reichtumsbericht.

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Pressemitteilung vom 31. März 2021

Begleitung, Beratung, Offenheit – Familien bei der Adoption besser unterstützen


Vollständige Pressemitteilung vom 31. März 2021 [PDF, 250 KB]

Das Adoptionshilfe-Gesetz wird am 1. April 2021 in Kraft treten und zentrale Aspekte der Adoptionsvermittlung reformieren. Die aktuellen Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zeigen die daraus folgenden Umsetzungsschritte und Folgen für die Fachpraxis der Adoptionsvermittlungsstellen in Deutschland auf.

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Publikationen

Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 19. Mai 2021, 10:00 Uhr bis 20. Mai 2021, 13:30 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 2214/21

Geschlechtergerechtigkeit in der Digitalisierung? Der Dritte Gleichstellungsbericht


Die Veranstaltung findet in 2 Blöcken an insgesamt 2 Tagen statt, die genauen Daten der Veranstaltung geben wir so bald wie möglich bekannt:

Digitalisierung bewirkt eine Neugestaltung von Erwerbsarbeit, wie die Flexibilisierung von Ort und Zeit an denen Tätigkeiten ausgeübt werden, die auch das Verhältnis von Erwerbsarbeit und Sorgearbeit verändert und Grenzen zwischen beiden den Lebensbereichen verschwimmen lässt. Ob und in welchem Ausmaß sich die Chancen und Risiken solcher Digitalisierungseffekte für Frauen und Männer unterschiedlich darstellen ist zentraler Gegenstand des Dritten Gleichstellungsberichts. Auf dieser digitalen Veranstaltung sollen kommunale Gleichstellungsbeauftragte über noch zu bestimmende Aspekte des Berichts informiert werden. Darüber hinaus werden einzelne Aspekte der EU-Gleichstellungsstrategie beleuchtet.

2. Blöcke
An beiden Tagen werden je unterschiedliche Aspekte des Gleichstellungsberichts vorgestellt (z.B. Digitalisierung der Erwerbsarbeit und Auswirkungen auf informelle Sorgearbeit) und durch Ko-Referate diskutiert. Nach einer Pause gibt es die Gelegenheit zum Austausch in Kleingruppen, um die Bedeutung des Themas für die kommunale Praxis auszuleuchten. Die Ergebnisse dieses Austauschs werden anschließend im Forum zusammengetragen.

Wie nehme ich teil?

  • Zur Durchführung von Online-Veranstaltungen verwenden wir Webex. Sie brauchen lediglich auf den Link in Ihrer Einladung zu klicken. Damit können Sie Webex auf Ihrem Desktop und/oder auf Ihren Mobilgeräten (Smartphone, Tablet) sowohl temporär als auch fest installieren.
    Bestehen unter Umständen keine optimalen Netzwerkbedingungen können Sie die Verbindung über die Telefonnummern des betreffenden Meetings herstellen.
  • Weitere Informationen zur Teilnahme entnehmen Sie der Anleitung zur Nutzung von Webex (PDF) .

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Veranstaltungen vom 14. Juli 2021, 08:00 Uhr bis 16. Juli 2021, 12:30 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 2217/21 | belegt

Örtliche Zuständigkeit und Kostenerstattung – Fragen der wirtschaftlichen Jugendhilfe


INHALT


In der digitalen Fachveranstaltung wird zunächst ein grundlegender Überblick über die Vorschriften der örtlichen Zuständigkeit sowie der Kostenerstattung der Träger der öffentlichen Jugendhilfe untereinander (§§ 86 ff. SGB VIII) gegeben, um dann anhand von Fallbesprechungen auf problematische Konstellationen und die typischen Rechtsfragen sowie aktuelle Rechtsprechung in diesem Bereich einzugehen.

ABLAUF


Die Veranstaltung findet in 3 Blöcken an insgesamt 3Tagen statt:

1. Block: 14. Juli 2021, 8:30 - 12:30 Uhr
2. Block: 15. Juli 2021, 8:45 - 12:30 Uhr
3. Block: 16. Juli 2021, 8:45 - 12:30 Uhr

LERNZIELE DER VERANSTALTUNG


- Kenntnis des Systems der Örtlichen Zuständigkeit und Kostenerstattung (§§ 86 ff. SGB VIII)
- Sicherer Umgang mit den Vorschriften und den zentralen Begriffen wie: gewöhnlicher Aufenthalt, (vor) Beginn der Leistung, Personensorge, u.a.
- Fähigkeit, Fälle eigenständig zu lösen

Wie nehme ich teil?

  • Zur Durchführung von Online-Veranstaltungen verwenden wir Webex. Sie brauchen lediglich auf den Link in Ihrem Zusageschreiben zu klicken. Damit können Sie Webex auf Ihrem Desktop und/oder auf Ihren Mobilgeräten (Smartphone, Tablet) sowohl temporär als auch fest installieren.
    Bestehen unter Umständen keine optimalen Netzwerkbedingungen können Sie die Verbindung über die Telefonnummern des betreffenden Meetings herstellen.

  • Weitere Informationen zur Teilnahme entnehmen Sie der Anleitung zur Nutzung von Webex (PDF) .

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Veranstaltungen vom 31. August 2021, 10:00 Uhr bis 1. September 2021, 14:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 4520/21 | Vorankündigung

ASD-Bundeskongress 2021: Digitalisierung, Inklusion, Transformation. WIR | MACHEN | WAS


Digitalisierung, Inklusion, Transformation: Wir | Machen | Was



INHALT


Gesellschaftliche Umbrüche und sich wandelnde soziale Normen durch Digitalisierung und Inklusion erfordern eine Positionierung des ASD zu diesen Umbrüchen, gerade im Hinblick auf die COVID-19-Pandemie. Im ASD zeigen sich die strukturellen Ambivalenzen der Sozialen Arbeit wie unter einem Brennglas und sind zugleich verbunden mit einer hohen Entscheidungsverantwortung. Aufgaben und Aufgabenerweiterungen werden von außen an den ASD herangetragen und stehen zum Teil im Widerspruch zur geforderten Professionalisierung. Dies ist die Ausgangslage, aus der heraus im ASD mit aktuellen Entwicklungen und Erwartungen umgegangen werden muss.

In den Sessions der vier Foren "Positionen", "Ressourcen", "Profession" und "Prozesse" wird erörtert, wie sich die Situation heute darstellt, welche Erwartungen an den ASD herangetragen werden und was Fachlichkeit im jeweiligen Kontext bedeutet. Inwieweit sollte sich der ASD als systemrelevant darstellen? Welche Effekte gehen davon aus, auch unter begrenzten Ressourcen als systemrelevant anerkannt zu werden?
In welchem Verhältnis steht dies zum Selbstbild des ASD eine beratende und unterstützende Infrastruktur zu sein? Besteht die Gefahr einer Verengung des Bildes vom ASD auf den Kinderschutz?
Wie verändert sich durch den Ausbau von Regelangeboten (Schule, Kita) das Umfeld des ASD und welche Rückwirkungen gehen von diesen Veränderungen für den ASD selbst aus? Wie positioniert sich der ASD in dieser Transformation?

Ziel des Bundeskongresses ist, unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen, die Kernaufgaben und die Entwicklungsperspektiven des ASD zu benennen, sich zu diesen Entwicklungen zu positionieren und Vorschläge für konkretes Handeln zu erarbeiten.

ABLAUF


Die Veranstaltung findet in zwei Blöcken an insgesamt zwei Tagen statt:
1. Block: 31.08.2021, 10.00 bis 16.15 Uhr, (Grußworte, Vorträge, zeitgleiche Sessions, Podiumsdiskussion)
2. Block: 01.09.2021,09.00 bis 13.45 Uhr, (Vorträge und zeitgleiche Sessions)


ZIELE


Der Kongress befasst sich mit den durch neue gesellschaftliche und gesetzliche Entwicklungen verbundenen Anforderungen an den ASD.
Unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen werden die Kernaufgaben und die Entwicklungsperspektiven des ASD diskutiert.
Neben der Entwicklung von Fachlichkeitsprofilen werden grundlegende sozialstaatliche Sicherungssysteme in ihrer Bedeutung für den ASD beleuchtet.

Wie nehme ich teil?

  • Zur Durchführung von Online-Veranstaltungen verwenden wir Webex. Sie brauchen lediglich auf den Link in Ihrem Zusageschreiben zu klicken. Damit können Sie Webex auf Ihrem Desktop und/oder auf Ihren Mobilgeräten (Smartphone, Tablet) sowohl temporär als auch fest installieren.
    Bestehen unter Umständen keine optimalen Netzwerkbedingungen können Sie die Verbindung über die Telefonnummern des betreffenden Meetings herstellen.
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