Internationaler Sozialdienst (ISD)

Aktuelles

ISS veröffentlich die "Verona Principles" zum Schutz der Kinderrechte in Zusammenhang mit alternativen Reproduktionsmethoden

Kinderrechte

Das Generalsekretariat des International Social Service (ISS) hat vor Kurzem die "Verona Principles" zum Schutz der Kinderrechte im Zusammenhang mit Leihmutterschaft und anderen alternativen Reproduktionsmethoden herausgebracht.

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90 Jahre ISD

Internationaler Sozialdienst (ISD)

Am 20. Juni 1930 wurde der ISD, damals unter dem Namen "Internationale Auswandererhilfe", erstmals ins Vereinsregister Berlin eingetragen. Im Zweiten Weltkrieg untergegangen, wurde er direkt nach dem Krieg von einer Delegation des Gesamtverbandes ISS wieder ins Leben gerufen und 1956 erneut ins Vereinsregister Frankfurt eingetragen. 2001 kam es dann zur Fusion mit dem Deutschen Verein, mit dem der ISD von seinen Anfängen an immer eng verbunden gewesen war.

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Empfehlungen und Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 20. September 2022

Eckpunkte des Deutschen Vereins zur Durchführung von Auslandsmaßnahmen, insbesondere von intensivpädagogischen Einzelmaßnahmen im Ausland


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 20. September 2022 [PDF, 510 KB]

Auslandsmaßnahmen sind Hilfen zur Erziehung, die im Ausland erbracht werden. 2008 hatte der Deutsche Verein Eckpunkte zu den Auslandsmaßnahmen verabschiedet.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 12. Februar 2021

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Durchführung der Verordnung (EU) 2019/1111 über die Zuständigkeit, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Ehesachen und in Verfahren betreffend die elterliche Verantwortung und über internationale Kindesentführungen sowie zur Änderung sonstiger Vorschriften


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 12. Februar 2021 [PDF, 220 KB]

Die Geschäftsstelle des Deutschen Vereins dankt für die Möglichkeit der Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz "Entwurf eines Gesetzes zur Durchführung der VO (EU) 2019/1111 über die Zuständigkeit, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Ehesachen und in Verfahren betreffend die elterliche Verantwortung und über internationale Kindesentführungen sowie zur Änderung sonstiger Vorschriften"

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Empfehlung/Stellungnahme vom 7. Oktober 2019

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hilfen für Familien bei Adoption (Adoptionshilfe-Gesetz)


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 7. Oktober 2019 [PDF, 280 KB]

Seit der letzten Reform des Adoptionsrechts im Jahr 1976 haben sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stark gewandelt; die rechtlichen Rahmenbedingen haben diesen Wandel bisher nicht abbilden können. Einzig die Auslandsadoption hat durch die Implementierung des Haager Adoptionsübereinkommens im Jahr 2002 weitgehende neue Regelungen erfahren, die nunmehr einer Nachjustierung bedürfen.

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 19. Oktober 2022

Nicht immer risikofrei: Maßnahmen für Jugendliche im Ausland


Neue Eckpunkte des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zur Durchführung von Auslandsmaßnahmen, insbesondere von intensivpädagogischen Einzelmaßnahmen im Ausland, erschienen

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Pressemitteilung vom 25. Mai 2022

ZAnK.de: Durch gezielte und frühzeitige Beratung, Information und Mediation Entführungen verhindern


Mehrere hundert Anrufe von Elternteilen, die nach einer hochstrittigen Trennung eine Entführung ihres Kindes befürchten, gehen jährlich bei den Beraterinnen und Beratern der Zentralen Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte und Mediation (ZAnK) ein. ZAnK.de berät Eltern und Fachkräfte allparteilich, kostenfrei und stets am Kindeswohl orientiert.

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Pressemitteilung vom 25. Mai 2021

Mit mehr Reisemöglichkeiten droht die Zahl der Kindesentführungen wieder zu steigen


Vollständige Pressemitteilung vom 25. Mai 2021 [PDF, 100 KB]

Die coronabedingten Reisebeschränkungen des letzten Jahres könnten einige Kindesentführungen ins Ausland durch eines der Elternteile verhindert haben. Mit der Aufhebung der Beschränkungen ist zu befürchten, dass die Zahlen wieder steigen. Eltern sollten daher Warnsignale ernst nehmen und sich frühzeitig beraten lassen.

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Publikationen

Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 1. März 2023, 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr bis 12:30 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 1750/23

Soziale Arbeit über Grenzen hinweg – Kinderschutzfälle mit Auslandsbezug und grenzüberschreitende Unterbringung


INHALT


Gegenstand der Veranstaltung sind die Herausforderungen von Kinderschutzfällen mit Auslandsbezug. Einerseits wird es um Fälle gehen, in denen Kinderschutzverfahren begonnen wurden und dann abgebrochen werden mussten, weil die Familie in das Ausland verzogen ist. Wir beschäftigen uns mit den Verpflichtungen, Möglichkeiten und Grenzen, diese auch über Grenzen hinweg durch die Einschaltung dortiger Fachstellen weiterzuverfolgen.
Außerdem beschäftigen wir uns mir den Herausforderungen von Unterbringungen im Ausland. Dies betrifft Pflegefamilien, die ins Ausland verziehen oder dies beabsichtigen ebenso wie Fälle von Unterbringung in Verwandtenpflege oder in Einrichtungen der Jugendhilfe im Ausland und damit auch die häufig besonderen Fälle der Auslandsintensivmaßnahmen.
Die rechtlichen Grundlagen werden vorgestellt, insbesondere auch die Veränderungen die sich aus der neuen Brüssel IIb Verordnung sowie aus der Reform des SGB VIII sowie des Vormundschaftsrechts ergeben haben.

ABLAUF


Teil 1:
–Einstieg mit Fallbeispielen und Problemstellung/Fragen
–Lösung durch int. Abkommen: MSÜ, BIIb, KSÜ, SGB 8
–Möglichkeiten der Weiterverfolgung von Kindeswohlgefährdungsmeldungen
über Grenzen hinweg.

Teil 2 : Unterbringung im Ausland
–Verschiedene Konstellationen – unterschiedliche Herausforderungen
–Was ist zu Bedenken aus Sicht des deutschen Rechts
–Was ergibt sich aus internationalen Rechtsvorschriften: Die Pflicht zur Konsultation
–Wie kann der Vormund weiter seine Aufgabe ausüben.

LERNZIELE


Die Teilnehmenden kennen die Herausforderungen internationaler Kinderschutzfälle sowie Auslandsunterbringungen und sind für Besonderheiten sensibilisiert.
Sie kennen die einschlägigen internationalen Übereinkommen, sowie deren Absicht und Anwendung sowie die relevanten Neuregelungen im SGB VIII (§38)
Sie kennen konkrete Handlungsmöglichkeiten in entsprechenden Fällen
Zugang zu weiterführenden Informationen, Gesetzestexte, Fachartikel, Anlaufstellen.

Wie nehme ich teil?

  • Zur Durchführung von Online-Veranstaltungen verwenden wir Webex. Sie brauchen lediglich auf den Link in Ihrer Einladung zu klicken. Damit können Sie Webex auf Ihrem Desktop und/oder auf Ihren Mobilgeräten (Smartphone, Tablet) sowohl temporär als auch fest installieren.
    Bestehen unter Umständen keine optimalen Netzwerkbedingungen können Sie die Verbindung über die Telefonnummern des betreffenden Meetings herstellen.
  • Weitere Informationen zur Teilnahme entnehmen Sie der Anleitung zur Nutzung von Webex (PDF) .

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Veranstaltungen vom 25. April 2023, 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr bis 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 1748/23

Zusammenarbeit in grenzüberschreitenden Einzelfällen nach der Brüssel IIb Verordnung


INHALT


Die Bearbeitung von grenzüberschreitenden Einzelfällen stellt Fachkräfte der Sozialen Arbeit häufig vor besondere Herausforderungen, sowohl in der fachlichen Einschätzung als auch in der notwendigen Zusammenarbeit mit Fachstellen im Ausland. Für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gab es zum 1. August 2022 eine wesentliche Änderung: Die sogenannte Brüssel IIb-Verordnung trat in Kraft, die die Zuständigkeit, Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Ehesachen und in Verfahren betreffend die elterliche Verantwortung sowie über internationale Kindesentführungen regelt.
Damit verbunden sind wesentliche Neuerungen für die Zusammenarbeit mit dem Ausland, die sich auch auf die Praxis der Sozialen Arbeit auswirken. Dies betrifft insbesondere das Einholen von Sozialberichten und die Zusammenarbeit bei der Unterbringung von Minderjährigen im Ausland. Diese Veränderungen und insbesondere die aktuellen Wege der Zusammenarbeit mit dem Ausland sollen in der Veranstaltung erläutert werden.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Bundesamt für Justiz als deutsche Zentrale Behörde durchgeführt.

ABLAUF


Die Veranstaltung findet in zwei Blöcken statt:
1. Block: 10.00 bis 11.15 Uhr, die Besonderheiten grenzüberschreitender Zusammenarbeit und die Angebote des ISD und der ZB zur Unterstützung in der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union
2. Block: 11.30 bis 13.00 Uhr, die Platzierung von Kindern im Ausland aus Sicht des SGB VIII und die Durchführung des Konsultationsverfahrens

LERNZIELE


-Die Teilnehmenden kennen die Herausforderungen grenzüberschreitender Fälle – insbesondere auch von Unterbringungen im Ausland - und sind für Besonderheiten sensibilisiert.
-Sie kennen die einschlägigen Vorschriften aus der Brüssel IIb-Verordnung, sowie deren Absicht und Anwendung
-Sie kennen konkrete Handlungsmöglichkeiten in entsprechenden Fällen

Wie nehme ich teil?

  • Zur Durchführung von Online-Veranstaltungen verwenden wir Webex. Sie brauchen lediglich auf den Link in Ihrer Einladung zu klicken. Damit können Sie Webex auf Ihrem Desktop und/oder auf Ihren Mobilgeräten (Smartphone, Tablet) sowohl temporär als auch fest installieren.
    Bestehen unter Umständen keine optimalen Netzwerkbedingungen können Sie die Verbindung über die Telefonnummern des betreffenden Meetings herstellen.
  • Weitere Informationen zur Teilnahme entnehmen Sie der Anleitung zur Nutzung von Webex (PDF) .

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Veranstaltungen vom 10. Mai 2023, 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr bis 15:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 1749/23

Jugendhilfe über Grenzen hinweg – zur Unterbringung von Minderjährigen in intensivpädagogischen Einzelmaßnahmen im Ausland


INHALT


Angebote der Jugendhilfe im Ausland haben in Deutschland eine lange Tradition. Es gibt sie vor allem als Aufenthalte in ausländischen Standprojekten aber auch wieder als erlebnispädagogische Reiseprojekte. Manchmal als Projekte und Außenstellen von Trägern der Heimerziehung in Deutschland, manchmal als Angebote von Organisationen, die sich genau darauf spezialisiert haben. Für die betroffenen Jugendlichen, die meist bereits viele Stationen der Jugendhilfe in Deutschland durchlaufen haben, bedeutet diese Form der Unterbringung, fernab des bisherigen Sozialraums, häufig eine (letzte) Chance. Und auch aus Sicht der Fachkraft im Jugendamt ist diese Form der Hilfe oft die letzte Alternative vor der geschlossenen Unterbringung.
Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu schwierigen Situationen, manchmal bis hin zu diplomatischen Verwerfungen. International gesehen stößt diese Hilfeform im Ausland oft auf Skepsis. In der innerdeutschen Debatte wurde immer wieder die mangelhafte Aufsicht durch die erlaubniserteilenden Behörden beklagt.
In der Folge wurden zuletzt sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene die Unterbringung von Minderjährigen im Ausland neu geregelt. Der Deutsche Verein hat im Jahr 2022 hierzu Eckpunkte herausgebracht.
Gegenstand der Veranstaltung sind die tatsächlichen und rechtlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Platzierung von Minderjährigen in intensivpädagogischen Auslandsmaßnahmen. Die aktuellen gesetzlichen Regelungen werden vorgestellt, die Fragen der beteiligten Fachkräfte aufgegriffen, diskutiert und wenn möglich beantwortet.

ABLAUF


1.Sinn und Unsinn von Platzierung im Ausland
2.Rechtliche Grundlagen
entlang der Eckpunkte:
2.1.das Konsultationsverfahren – Bonn
2.2 die deutsche Regelung – ein LJA
3.Die neuen Regelungen zur Erfassung und Bündelung von Informationen
4.Auswirkungen auf die Praxis (Dauer, Umstand vs. Größere Fachlichkeit und Planbarkeit, Aussieben von schwarzen Schafen)

LERNZIELE


- Die Teilnehmenden kennen die neuen nationalen und internationalen Regelungen, deren Absicht und Anwendung,
- Sie sind für die Besonderheiten der Platzierung im Ausland sensibilisiert,
- Sie kennen konkrete Handlungspflichten und -möglichkeiten,
- Zugang zu weiterführenden Informationen, Gesetzestexte, Fachartikel, Anlaufstellen.

Wie nehme ich teil?

  • Zur Durchführung von Online-Veranstaltungen verwenden wir Webex. Sie brauchen lediglich auf den Link in Ihrer Einladung zu klicken. Damit können Sie Webex auf Ihrem Desktop und/oder auf Ihren Mobilgeräten (Smartphone, Tablet) sowohl temporär als auch fest installieren.
    Bestehen unter Umständen keine optimalen Netzwerkbedingungen können Sie die Verbindung über die Telefonnummern des betreffenden Meetings herstellen.
  • Weitere Informationen zur Teilnahme entnehmen Sie der Anleitung zur Nutzung von Webex (PDF) .

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