Gesundheit, Pflege, Rehabilitation

Aktuelle Empfehlungen/Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 22. März 2017

Würde und Selbstbestimmung älterer Menschen in der letzten Lebensphase – Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Stärkung der hospizlichen Begleitung und Palliativversorgung


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 22. März 2017 [PDF, 130 KB]

Eine Gesellschaft, in der das Sterben selbstverständlicher Teil des Lebens ist, zeichnet sich dadurch aus, dass sie allen Menschen ein Lebensende in Selbstbestimmung und Würde ermöglicht.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 14. Dezember 2016

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur gesundheitsbezogenen Ausrichtung der Integration in Arbeit


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 14. Dezember 2016 [PDF, 150 KB]

Schnittstellen zum Gesundheitssystem sind für Jobcenter und Agenturen für Arbeit kein neues Thema. Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen jeglicher Art (somatische und psychische Erkrankungen, einschließlich Abhängigkeitserkrankungen) nehmen die Beratungs- und Vermittlungsangebote der Arbeitsförderung in Anspruch. Der aktuelle Gesundheitszustand erwerbsfähiger Leistungsberechtigter kann den Integrationsprozess nachhaltig beeinträchtigen.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 14. Dezember 2016

Empfehlungen des Deutschen Vereins: Von der Schulbegleitung zur Schulassistenz in einem inklusiven Schulsystem


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 14. Dezember 2016 [PDF, 110 KB]

Schule muss nach der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem weiterentwickelt werden. Allen Kindern und Jugendlichen ist in ihrer Verschiedenheit die Teilhabe an Bildung und zwar in allen Schulformen und Klassenstufen zu gewährleisten. In diesem Umgestaltungsprozess ist die Politik gefordert, die entsprechenden Strukturen zu schaffen und für die erforderlichen Finanzmittel zu sorgen.

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 29. März 2017

Würde und Selbstbestimmung auch in der letzten Lebensphase


Vollständige Pressemitteilung vom 29. März 2017 [PDF, 100 KB]

Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. setzen sich für eine bedarfsgerechte Versorgung schwerstkranker und sterbender älterer Menschen an ihren vertrauten Lebensorten ein.

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Pressemitteilung vom 4. Januar 2017

Gemeinsames Lernen mit qualifizierter Schulassistenz


Vollständige Pressemitteilung vom 4. Januar 2017 [PDF, 150 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. verabschiedet Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Schulbegleitung zur Schulassistenz in einem inklusiven Schulsystem.

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Publikationen

Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 4. September 2017, 14:00 Uhr bis 8. September 2017, 14:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: AT 4185/17

Neu in der Eingliederungshilfe tätig? – Eine Einführungswoche für neue Mitarbeiter/innen in der Eingliederungshilfe SGB XII


Einleitung


Bundesweit sind die Kosten der Leistungen der Eingliederungshilfe des SGB XII in den letzten Jahren gestiegen. Um die Steuerung der Eingliederungshilfe leisten zu können, bedarf es eines theoretischen Hintergrundwissens über Methoden der Bedarfserhebung und Zielentwicklungsverfahren.

In der fünftägigen Akademietagung werden die Teilnehmenden mit den Besonderheiten der Eingliederungshilfe vertraut gemacht. Dabei liegen die Schwerpunkte in der Vermittlung des Wissens, wie Teilhabebeeinträchtigungen identifiziert, der Bedarf erhoben und wie mit Hilfe eines Zielsystems effektiv und effizient gesteuert werden kann. Die Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Bedarfsermittlung und Hilfeplanung in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen vom 17. Juni 2009 sowie die Empfehlung zur Weiterentwicklung des SGB IX vom 20. März 2013 werden erörtert.

Ziele


Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage,

  • Fälle der Eingliederungshilfe zielorientiert zu steuern,
  • Teilhabeplanung und Gesamtplanung gestalten und steuern zu können,
  • Wirkfaktoren gekonnt zu identifizieren,
  • mit Hilfe der entsprechenden Gesprächsführung Hilfeplan-/Gesamtplankonferenzen zu leiten.


Inhalte

  • Rollenverständnis der Mitarbeiter/innen in der Eingliederungshilfe
  • Grundlagen der Eingliederungshilfe (u.a. Was ist der Unterschied zwischen „wesentlicher“ Behinderung "nach altem Recht" und „erheblicher Behinderung“ nach aktuellem geplanten Recht?)
  • Grundlagen und Philosophie des Fallmanagements für die Eingliederungshilfe
  • Wirkfaktoren in der Eingliederungshilfe
  • Was ist ein Teilhabeplan? Was ist ein Gesamtplan?
  • Methoden der Bedarfsermittlung (Was ist ein „Bedarf“ und wie kann er erhoben werden und von wem?)
  • Grundlagen eines Zielsystems in der Steuerung der Eingliederungshilfe (Grundsatz-, Rahmen- und Ergebnisziele)
  • Sozialraumorientierte Ansätze in der Eingliederungshilfe
  • Aktive Verhandlungs- und Gesprächsführung
  • Leitung von Hilfeplan-/Gesamtplankonferenzen


Kursorganisation/Arbeitsformen


Seminararbeit und Übungen, Präsentationen, Fallbeispiele, Theorie-Input

Veranstaltungsleitung (fachliche Fragen)
Jürgen Berenfänger,
Dipl. Psychologe, Dipl. Sozialarbeiter
Die Lupe, Werkstatt für Management
und Personaltraining
Telefon: 0163 4604645
juergen@berenfaenger.de
Internet: www.berenfaenger.de

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Veranstaltungen vom 18. Oktober 2017, 14:00 Uhr bis 20. Oktober 2017, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: AT 4196/17 | neuer Termin

Individuelle Hilfeplanung auf Grundlage der Internationalen Klassifikation für Funktionsfähigkeit (ICF)


Einleitung


Ein Individueller Hilfeplan ist ein Planungsinstrument, das dazu dient, den individuellen Hilfebedarf einer Person und die zur Bedarfsdeckung notwendigen Leistungen nach vorgegebenen Regeln und Verfahren zu ermitteln.
Die ICF ist eine Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation. Sie beinhaltet einige der für eine Teilhabeplanung definierten Regeln. Das bedeutet auch: Die ICF an sich ist kein Instrument zur Bedarfsfeststellung. Sie kann und soll jedoch in solchen Instrumenten genutzt und angewandt werden.
Wie dies gelingen kann und welche Rolle die Ziele der Hilfeplanung dabei spielen, ist Gegenstand dieses Seminars.
Die Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Bedarfsermittlung und Hilfeplanung in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen vom 17. Juni 2009 sowie die aktuelle Entwicklung im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes werden in dem Seminar aufgegriffen.

Ziele


Nach Abschluss der Akademietagung liegen folgende Kenntnisse vor:

  1. Die Zielhierarchie eines Hilfeplans sowie deren Bedeutung für die Hilfeplanung sind bekannt.
  2. Sie kennen das Verständnis von Behinderung nach der ICF sowie die wesentlichen Inhalte der UN-Konvention.
  3. Aufbau und Inhalte der ICF sind bekannt.
    • Barrieren und Förderfaktoren können wahrgenommen und benannt werden.
    • Die Leistungsfähigkeit der Betroffenen kann wahrgenommen und
      beschrieben werden.

  4. Es ist gewusst, was Ziele sind, wie wichtig sie sind, wie sie formuliert
    werden (S.M.A.R.T.-Kriterien) und wie sie überprüft werden.
    • Die Maßnahmen werden als Mittel zur Zielerreichung begriffen und umgesetzt.
    • Die Zielerreichung kann überprüft werden.
    • Es kann gesagt werden, was (welche Maßnahmen) geholfen bzw. nicht geholfen hat, um die Ziele zu erreichen.

  5. Es hat einen Austausch zwischen Leistungserbringern und Leistungsträgern
    stattgefunden.


Inhalte

  • Begriffe der Behinderung nach ICF, SGB IX (alt und neu) und SGB XII/ BTHG (nach aktuellem Stand)
  • Aufbau und Inhalte der ICF
  • Konzept der Aktivitäten: Leistung und Leistungsfähigkeit
  • Konzept der Kontextfaktoren: umwelt- und personenbezogene Faktoren
  • Konzept der Teilhabe
  • Zielhierarchie: Angestrebte Wohn- und Lebensform und konkrete Handlungsziele
  • Zielformulierung und Zielüberprüfung


Kursorganisation/Arbeitsformen


Präsentationen, Theorie-Input, Wechsel von Plenum und Kleingruppen; Fallbearbeitung aus der Praxis der Teilnehmenden. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, einen Fall zur Bearbeitung einzubringen. Werden mehr Fälle eingebracht, als im Rahmen des Seminars bearbeitet werden können, entscheidet die Seminarleitung.

Veranstaltungsleitung (fachliche Fragen)
Thomas Schmitt-Schäfer (Dipl. Pädagoge, Verwaltungsbetriebswirt VWA)
Eva Maria Keßler (FH Soziale Arbeit, M.A. Master of Arts)
transfer – Unternehmen für soziale Innovation
U. a. hat transfer im Auftrag des Landschaftsverbands Rheinland die „Individuelle Hilfeplanung“ in der Eingliederungshilfe zu einem ICF-basierten Hilfeplanungsinstrument weiterentwickelt (IHP3).
Telefon: 06571 1499771
seminare@transfer-net.de
Internet: www.transfer-net.de

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Veranstaltungen vom 19. Oktober 2017, 14:00 Uhr bis 20. Oktober 2017, 14:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: AT 4139/17 | neue Veranstaltung

Sozialraumorientierte Eingliederungshilfe – wie geht das?


Einleitung


Die Eingliederungshilfe befindet sich in einem teilweise rasanten Veränderungsprozess.
Einflussfaktoren sind der stetig steigende Kostendruck; die Inklusion, die zunehmend in das Bewusstsein der Menschen rückt; die Personenzentrierung, die den Menschen mit Behinderung in den Focus stellt, sowie Ansätze der Sozialraumorientierung.

Ausgehend von der Inklusion, die letztlich bedeutet, dass sich Menschen mit und ohne Behinderung in ihrem gemeinsamen Lebensraum als zugehörig betrachten, bekommt das Thema der Sozialraumorientierung eine besondere Bedeutung. Denn Eingliederungshilfe muss an der Lebenswelt der Menschen ansetzen.

Sozialraumorientierung stellt u.a. die nachfolgenden Anforderungen:

  • den Willen und die Interessen des leistungsberechtigten Menschen als Ausgangspunkt zu sehen,
  • Hilfe zur Selbsthilfe stärken und ressourcenorientiert arbeiten,
  • professionelle Arbeit zielgruppen- und bereichsübergreifend anlegen,
  • Vernetzung der unterschiedlichen sozialen Dienste, fallübergreifende Arbeit in und mit Netzwerken,
  • Angebote in „kleinräumigen“ Sozialräumen, die von den Bürger/innen erreichbar sind, zu schaffen.


Im Rahmen der Akademietagung werden Best-Practice-Modelle vorgestellt. In die Gesamtbetrachtungen fließen die Empfehlung des Deutschen Vereins zur Bedarfsermittlung und Hilfeplanung in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen vom 17.06.2009 sowie die Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Weiterentwicklung des SGB IX vom 20.03.2013 und die Eckpunkte des Deutschen Vereins für einen inklusiven Sozialraum vom 07.12.2011 ein.

Ziele


Die Teilnehmenden kennen aktuelle Beispiele zur Inklusion, die unter sozialräumlichen Aspekten verwirklicht worden sind. Sie verfügen über Anregungen, die zu einer Umsetzung in der eigenen Organisation führen können.

Inhalte


Vorstellung von Praxisprojekten zur sozialraumorientierten Eingliederungshilfe.

Entwicklung von konkreten Handlungsansätzen zur Realisierung sozialraumorientierter
Eingliederungshilfe.

Kursorganisation/Arbeitsformen


Präsentation von Praxisbeispielen, Arbeit in Kleingruppen (z.B. World Cafe), Diskussion. Von den Teilnehmer/innen wird die Bereitschaft erwartet, aktiv an einem offenen Prozess mitzuarbeiten und Ideen für sozialräumliche Ansätze in ihren eigenen Organisationen zu entwickeln.

Veranstaltungsleitung (fachliche Fragen)
Jürgen Berenfänger,
Dipl. Psychologe, Dipl. Sozialarbeiter
Die Lupe, Werkstatt für Management
und Personaltraining
Telefon: 0163 4604645
juergen@berenfaenger.de
Internet: www.berenfaenger.de

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