Gesundheit, Pflege, Rehabilitation

Aktuelle Empfehlungen/Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 23. März 2018

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur angemessenen Einordnung der Pflegeberufe in den Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR)-Niveau 5


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 23. März 2018 [PDF, 160 KB]

Die Entscheidungen für Zuordnungen in den Deutschen Qualifikationsrahmen sollten verstärkt an Kompetenzen ausgerichtet werden.

Daher empfiehlt der Deutsche Verein der Bund-Länder-Koordinierungsstelle (BLKS), dem Arbeitskreis Deutscher Qualifikationsrahmen (AK DQR), der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), bei der Einordnung der Pflegeberufe in den DQR die Einwände aus Fachöffentlichkeit und Politik (AG Gesundheitsberufe des AK DQR1, BAGFW, Gesundheitsministerkonferenz, Deutscher Pflegerat) gegenüber der Einordnung auf Niveau 4 zu berücksichtigen. Eine kompetenzorientierte Betrachtung der Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann2 ergibt eine Zuordnung dieser Berufe mindestens zum DQR-Kompetenzniveau 5. Dies ist nicht nur eine semantische Frage (der Kompetenzbenennungen), sondern zeigt sich auch im tatsächlichen aktuellen Anforderungsniveau, das sich auch aufgrund des rasanten medizinischen und wissenschaftlichen Fortschritts weiterhin permanent erhöht.
Zudem erfordert die gesetzliche Neuregelung der Pflegeberufe durch das Pflegeberufegesetz eine Überprüfung der Zuordnungen.

mehr Informationen

Empfehlung/Stellungnahme vom 12. September 2017

Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Vorschlag für eine Richtlinie zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben für Eltern und pflegende Angehörige


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 12. September 2017 [PDF, 170 KB]

Die EU-Kommission möchte mit ihrer Initiative1 die Unterrepräsentation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt abbauen. Die Differenz zwischen den Beschäftigungsquoten von Männern und Frauen bei den 20- bis 64-Jährigen lag 2015 auf ganz Europa gerechnet bei fast 12 % (Männer: 75,9 %, Frauen: 64,3 %).

mehr Informationen

Empfehlung/Stellungnahme vom 22. März 2017

Würde und Selbstbestimmung älterer Menschen in der letzten Lebensphase – Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Stärkung der hospizlichen Begleitung und Palliativversorgung


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 22. März 2017 [PDF, 130 KB]

Eine Gesellschaft, in der das Sterben selbstverständlicher Teil des Lebens ist, zeichnet sich dadurch aus, dass sie allen Menschen ein Lebensende in Selbstbestimmung und Würde ermöglicht.

mehr Informationen

Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 28. März 2018

Pflegeberufe mit ihren Kompetenzen anerkennen


Vollständige Pressemitteilung vom 28. März 2018 [PDF, 100 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. empfiehlt eine angemessene Einordnung der Pflegeberufe in den Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR). Die Zuordnungen in den Qualifikationsrahmen müssen verstärkt an Kompetenzen ausgerichtet werden. Nur so werden die Pflegeberufe gestärkt.

mehr Informationen

Pressemitteilung vom 7. Februar 2018

Inklusion: Wie gelingt die Umsetzung vor Ort?


Vollständige Pressemitteilung vom 7. Februar 2018 [PDF, 160 KB]

Neues Handbuch mit Erfahrungen aus über 30 Kommunen. Ergebnis: Inklusion ist machbar!

mehr Informationen

Pressemitteilung vom 1. Dezember 2017

Teilhabe am Arbeitsmarkt ist auch eine Frage der Haltung


Vollständige Pressemitteilung vom 1. Dezember 2017 [PDF, 100 KB]

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2017 erinnert der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. an wichtige Bedingungen für einen inklusiven Arbeitsmarkt.

mehr Informationen

Publikationen

Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 16. Mai 2018, 16:00 Uhr bis 17. Mai 2018, 11:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 4422/18 | neue Veranstaltung, freie Plätze

Netzwerktreffen für kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderungen


Der Deutsche Verein hat 2017 für die kommunalen Beauftragten für Menschen mit Behinderungen erstmals ein Fach- und Austauschforum angeboten. Das neue Format soll mit einem jährlichen Treffen fortgesetzt werden. 2018 wird das Treffen im Rahmen des 81. Deutschen Fürsorgetages (DFT), dem Leitkongress des Sozialen, stattfinden.
Ermöglicht werden soll der gemeinsame Austausch über die unterschiedlich ausgestalteten Aufgaben und Funktionen kommunaler Behindertenbeauftragter, über Erfahrungen mit der Konzeption und Umsetzung konkreter Projekte sowie über Möglichkeiten der Vernetzung. Dieser Austausch findet als geschlossene Veranstaltung für kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderungen statt.

Die Teilnahmegebühr beinhaltet eine Dauerkarte zum DFT, die zum Besuch sämtlicher Veranstaltungen des Fürsorgetages berechtigt. Das breitgefächerte Programm beinhaltet auch Veranstaltungen zu Fachthemen, die für Behindertenbeauftragte von Interesse sind. Eine gesonderte Anmeldung zum DFT ist nicht erforderlich.


Der Deutsche Verein hat in verschiedenen Hotels Abrufkontingente reserviert, die bis zum 4. April 2018 hier abrufbar sind .

mehr Informationen

Veranstaltungen vom 18. Juni 2018, 14:00 Uhr bis 19. Juni 2018, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: P 6/4499/18 | neue Veranstaltung

Individuelle soziale Teilhabe - die neuen Leistungen in der Eingliederungshilfe


Logo des Projekts "Umsetzungsbeteiligung Bundesteilhabegesetz"


INHALT

Mit den §§ 76 -84 SGB IX (Teil 1, Kapitel 13) regelt das BTHG seit dem 01.01.2018 für alle Rehabilitationsträger verbindlich, welche Leistungen zur „Sozialen Teilhabe“ künftig zu erbringen sind. Mit den §§ 113-116 BTHG (Teil 2, Kapitel 6) wird der weiterhin offene Leistungskatalog zum 01.01.2020 für die Träger der Eingliederungshilfe weiter spezifiziert.

Ziel der Änderungen ist es einerseits, dem Wunsch und Wahlrecht der Leistungsberechtigten besser Rechnung tragen zu können, und andererseits, besser steuern zu können, wer welche Leistung zur Erreichung welches konkreten Teilhabeziels erhält.

Die Teilnehmenden werden für die engen Zusammenhänge sensibilisiert, die zwischen personenzentrierter, lebensweltbezogener und sozialraumorientierter Bedarfsfeststellung, der Entwicklung eines inklusiven Sozialraums und der Erbringung passgenauer Leistungen bestehen. Sie erhalten Gelegenheit sich mit Vertretern der jeweils anderen Akteurs-gruppen darüber auszutauschen, welche Leistungen zu entwickeln sind und auf welchem Weg soziale Teilhabe zu verwirklichen und in Rahmenverträgen und Leistungsvereinbarungen umzusetzen ist.

ZIELE

Die Teilnehmenden werden sich im Rahmen der Veranstaltungen mit der neuen Rechtslage zum 1. Januar 2020 vertraut machen. Es werden Voraussetzungen und Wege zur Ausgestaltung einer sozialraum- und lebensweltorientierten Eingliederungshilfe anhand von Beispielen dargestellt.

Die Teilnehmenden erhalten Gelegenheit, sich über die Entwicklung neuer Leistungen, eines inklusiven Sozialraums und sinnvolle Arbeitsstrukturen auszutauschen.


Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz“ (www.umsetzungsbegleitung-bthg.de) statt. Das Projekt ist in Trägerschaft des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. und wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gefördert.

mehr Informationen

Veranstaltungen vom 23. Juli 2018, 14:00 Uhr bis 27. Juli 2018, 14:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: AT 4234/18 | neue Veranstaltung

Neu in der Eingliederungshilfe tätig? – eine Einführungswoche für neue Mitarbeiter/innen in der Eingliederungshilfe SGB IX und XII


Inhalt


Aufgrund der durch das Bundesteilhabegesetz resultierenden Stellenerweiterungen in der Eingliederungshilfe werden derzeit viele neue Mitarbeitende mit Aufgaben der Eingliederungshilfe beauftragt. Allerdings haben sie bislang noch wenig Erfahrungen und Kenntnisse über diesen herausfordernden Gesetzesbereich. Insbesondere an diese neuen Mitarbeitenden richtet sich die Einführungswoche.

Das Bundesteilhabegesetz hat die Steuerungsverantwortung beim Träger der Eingliederungshilfe verortet. Diesem obliegt die Durchführung einer ICF-gestützten Bedarfsermittlung und die Verantwortung für die Durchführung des Teilhabe- und des Gesamtplanverfahrens.

Die Rollen und Profile der Prozessbeteiligten verändern sich. Zunehmend beschäftigen Träger der Eingliederungshilfe Mitarbeitende aus Heil- und Sozialpädagogischen Berufen.

In der fünftägigen Akademietagung werden die Teilnehmenden mit den Besonderheiten der Eingliederungshilfe vertraut gemacht. Dabei liegen die Schwerpunkte in den Berei-chen:

Was sind die Leitgedanken der Eingliederungshilfe?

  • Die „logische Kette“ der Eingliederungshilfe
  • Der Prozess der Eingliederungshilfe und seine Bestandteile
  • Die ICF-gestützte Bedarfsermittlung
  • Das Teilhabe- bzw. Gesamtplanverfahren


Ziele


Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage,

  • Fälle der Eingliederungshilfe zielorientiert zu steuern,
  • Teilhabe-/Gesamtpläne zu gestalten und zu steuern,
  • Wirkfaktoren gekonnt zu identifizieren,
  • mit Hilfe der entsprechenden Gesprächsführung Hilfeplan-/Gesamtplankonferenzen zu leiten.


Kursorganisation/Arbeitsformen


Seminararbeit und Übungen, Präsentationen, Fallbeispiele, Theorie-Input

Veranstaltungsleitung (fachliche Fragen)
Jürgen Berenfänger,
Dipl. Psychologe, Dipl. Sozialarbeiter
Die Lupe, Werkstatt für Management
und Personaltraining
Telefon: 0163 4604645
juergen@berenfaenger.de
Internet: www.berenfaenger.de

mehr Informationen

nach oben