Gesundheit, Pflege, Rehabilitation

Aktuelle Empfehlungen/Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 14. Dezember 2016

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur gesundheitsbezogenen Ausrichtung der Integration in Arbeit


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 14. Dezember 2016 [PDF, 150 KB]

Schnittstellen zum Gesundheitssystem sind für Jobcenter und Agenturen für Arbeit kein neues Thema. Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen jeglicher Art (somatische und psychische Erkrankungen, einschließlich Abhängigkeitserkrankungen) nehmen die Beratungs- und Vermittlungsangebote der Arbeitsförderung in Anspruch. Der aktuelle Gesundheitszustand erwerbsfähiger Leistungsberechtigter kann den Integrationsprozess nachhaltig beeinträchtigen.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 14. Dezember 2016

Empfehlungen des Deutschen Vereins: Von der Schulbegleitung zur Schulassistenz in einem inklusiven Schulsystem


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 14. Dezember 2016 [PDF, 110 KB]

Schule muss nach der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) auf dem Weg zu einem inklusiven Bildungssystem weiterentwickelt werden. Allen Kindern und Jugendlichen ist in ihrer Verschiedenheit die Teilhabe an Bildung und zwar in allen Schulformen und Klassenstufen zu gewährleisten. In diesem Umgestaltungsprozess ist die Politik gefordert, die entsprechenden Strukturen zu schaffen und für die erforderlichen Finanzmittel zu sorgen.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 27. September 2016

Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Gesetzentwurf der Bundesregierung eines Dritten Gesetzes zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Drittes Pflegestärkungsgesetz – PSG III)


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 27. September 2016 [PDF, 430 KB]

Mit dem vorliegenden Entwurf sollen zum einen die Empfehlungen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Stärkung der Rolle der Kommunen in der Pflege aufgegriffen und umgesetzt werden. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf verbesserte Möglichkeiten zur Steuerung der örtlichen Angebotsstruktur sowie der Kooperation und Koordination der Strukturen durch die Kommunen. Zum anderen wird der ab dem 1. Januar 2017 in der sozialen Pflegeversicherung geltende neue Pflegebedürftigkeitsbegriff auch für die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII zum 1. Januar 2017 eingeführt.

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Aktuelle Gutachten

Gutachten vom 11. Januar 2017

Zur Frage der Kostentragung bei ordnungsbehördlicher Wiedereinweisung in ein Pflegeheim


G 3/14

Gutachten vom 9. Januar 2017

Zum Antragserfordernis bei der Weiter-/Gewährung von ambulanten Hilfen zur Erziehung


G 5/15

Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 4. Januar 2017

Gemeinsames Lernen mit qualifizierter Schulassistenz


Vollständige Pressemitteilung vom 4. Januar 2017 [PDF, 150 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. verabschiedet Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Schulbegleitung zur Schulassistenz in einem inklusiven Schulsystem.

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Pressemitteilung vom 19. Dezember 2016

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. empfiehlt engere Verzahnung von Gesundheits- und Arbeitsförderung


Vollständige Pressemitteilung vom 19. Dezember 2016 [PDF, 150 KB]

Wird die gesundheitliche Situation arbeitsloser Menschen gezielt in den Integrationsprozess einbezogen, verbessern sich Arbeitsmarktchancen und Teilhabemöglichkeiten.

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Pressemitteilung vom 1. Dezember 2016

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen: Teilhabegesetz für gute Teilhabeplanung nutzen!


Vollständige Pressemitteilung vom 1. Dezember 2016 [PDF, 100 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. fordert, für eine gelingende Teilhabeplanung auch die Pflegeversicherung verpflichtend einzubeziehen.

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Publikationen

Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 10. Mai 2017, 14:00 Uhr bis 12. Mai 2017, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: AT 4199/17 | neue Veranstaltung

Fallbearbeitung mit Hilfe der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit (ICF)


Einleitung


Die ICF gewinnt zunehmend an Bedeutung bei dem Verständnis und der Beschreibung von Behinderung. In dieser Akademietagung werden Aufbau und die Struktur der ICF vorgestellt und anhand von Fällen aus der Eingliederungshilfe (SGB VIII und SGB XII alte Fassung bzw. SGB IX Teil 2 neue Fassung) erarbeitet. Ziel ist eine umfassende und differenzierte Beschreibung eines Falles anhand der Bestandteile und Kriterien der ICF.
Anschließend erfolgt eine fallspezifische Einschätzung in Bezug auf eine „wesentliche Beeinträchtigung der Teilhabe“.

Im Vordergrund des Seminars steht die Auseinandersetzung mit und Anwendung der ICF-Konzepte. Die Codierung der ICF wird in ihren Grundzügen und den mit einer Verschlüsselung verbundenen Herausforderungen (Stichworte: Zuverlässigkeit, Verständlichkeit, Zugänglichkeit) eingebunden.

Auf aktuelle Entwicklungen im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) wird Bezug genommen.

Ziele


Nach Abschluss der Akademietagung sind folgende Kenntnisse erworben
worden:

  • Die Teilnehmenden kennen die Struktur der ICF und ihre zunehmende Bedeutung in der Eingliederungshilfe in Deutschland.
  • Aufbau und Inhalte der ICF können erläutert und beschrieben werden.
  • Die Teilnehmenden kennen die unterschiedlichen Begriffe der Behinderung.
  • Die Teilnehmenden haben sich mit dem Begriff der Teilhabe auseinandergesetzt.
  • Ein Fall aus der Praxis kann mit Hilfe der ICF beschrieben werden.
  • Es hat einen Austausch zwischen Leistungserbringern und Leistungsträgern
    stattgefunden.


Inhalte

  • Die Bedeutung der ICF in der Eingliederungshilfe in Deutschland
  • Begriffe der Behinderung nach ICF, SGB IX (alt und neu) und SGB XII/ BTHG (nach aktuellem Stand)
  • Aufbau der ICF
  • Konzepte der Körperfunktionen und -strukturen
  • Konzept der Aktivitäten: Leistung und Leistungsfähigkeit
  • Konzept der Kontextfaktoren: Umwelt- und personenbezogene Faktoren
  • Konzept der Teilhabe


Kursorganisation/Arbeitsformen


Präsentationen, Theorie-Input, Wechsel von Plenum und Kleingruppen; Fallbearbeitung aus der Praxis der Teilnehmenden: Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, einen Fall zur Bearbeitung einzubringen. Werden mehr Fälle eingebracht, als im Rahmen des Seminars bearbeitet werden können, entscheidet die Seminarleitung.

Veranstaltungsleitung (fachliche Fragen)
Thomas Schmitt-Schäfer (Dipl. Pädagoge, Verwaltungsbetriebswirt VWA)
Eva Maria Keßler (FH Soziale Arbeit, M.A. Master of Arts)
transfer – Unternehmen für soziale Innovation
U. a. hat transfer im Auftrag des Landschaftsverbands Rheinland die „Individuelle Hilfeplanung“ in der Eingliederungshilfe zu einem ICF-basierten Hilfeplanungsinstrument weiterentwickelt (IHP3).
Telefon: 06571 1499771
seminare@transfer-net.de
Internet: www.transfer-net.de

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Veranstaltungen vom 11. Mai 2017, 14:00 Uhr bis 12. Mai 2017, 14:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: AT 4175/17

Sozialraumorientierte Eingliederungshilfe – wie geht das?


Einleitung


Die Eingliederungshilfe befindet sich in einem teilweise rasanten Veränderungsprozess.
Einflussfaktoren sind der stetig steigende Kostendruck; die Inklusion, die zunehmend in das Bewusstsein der Menschen rückt; die Personenzentrierung, die den Menschen mit Behinderung in den Focus stellt, sowie Ansätze der Sozialraumorientierung.

Ausgehend von der Inklusion, die letztlich bedeutet, dass sich Menschen mit und ohne Behinderung in ihrem gemeinsamen Lebensraum als zugehörig betrachten, bekommt das Thema der Sozialraumorientierung eine besondere Bedeutung. Denn Eingliederungshilfe muss an der Lebenswelt der Menschen ansetzen.

Sozialraumorientierung stellt u.a. die nachfolgenden Anforderungen:

  • den Willen und die Interessen des leistungsberechtigten Menschen als Ausgangspunkt zu sehen,
  • Hilfe zur Selbsthilfe stärken und ressourcenorientiert arbeiten,
  • professionelle Arbeit zielgruppen- und bereichsübergreifend anlegen,
  • Vernetzung der unterschiedlichen sozialen Dienste, fallübergreifende Arbeit in und mit Netzwerken,
  • Angebote in „kleinräumigen“ Sozialräumen, die von den Bürger/innen erreichbar sind, zu schaffen.


Im Rahmen der Akademietagung werden Best-Practice-Modelle vorgestellt. In die Gesamtbetrachtungen fließen die Empfehlung des Deutschen Vereins zur Bedarfsermittlung und Hilfeplanung in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen vom 17.06.2009 sowie die Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Weiterentwicklung des SGB IX vom 20.03.2013 und die Eckpunkte des Deutschen Vereins für einen inklusiven Sozialraum vom 07.12.2011 ein.

Ziele


Die Teilnehmenden kennen aktuelle Beispiele zur Inklusion, die unter sozialräumlichen Aspekten verwirklicht worden sind. Sie verfügen über Anregungen, die zu einer Umsetzung in der eigenen Organisation führen können.

Inhalte


Vorstellung von Praxisprojekten zur sozialraumorientierten Eingliederungshilfe.

Entwicklung von konkreten Handlungsansätzen zur Realisierung sozialraumorientierter
Eingliederungshilfe.

Kursorganisation/Arbeitsformen


Präsentation von Praxisbeispielen, Arbeit in Kleingruppen (z.B. World Cafe), Diskussion. Von den Teilnehmer/innen wird die Bereitschaft erwartet, aktiv an einem offenen Prozess mitzuarbeiten und Ideen für sozialräumliche Ansätze in ihren eigenen Organisationen zu entwickeln.

Veranstaltungsleitung (fachliche Fragen)
Jürgen Berenfänger,
Dipl. Psychologe, Dipl. Sozialarbeiter
Die Lupe, Werkstatt für Management
und Personaltraining
Telefon: 0163 4604645
juergen@berenfaenger.de
Internet: www.berenfaenger.de

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Veranstaltungen vom 17. Mai 2017, 14:00 Uhr bis 18. Mai 2017, 14:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: AT 4173/17

Mit Zielen in der Eingliederungshilfe steuern


Einleitung


Um individuelle Bedarfe der Menschen mit Behinderungen in personenzentrierte Leistungen der Eingliederungshilfe zu übersetzen, nutzt der Eingliederungshilfeträger die Teilhabe- bzw. Gesamtplanung. Der Plan soll die Ziele umfassen, nach denen die Unterstützung gewährt und durchgeführt wird.

Im Zentrum dieses Verständigungs- und Verhandlungsprozesses (Zielentwicklung) steht der Mensch mit Behinderung. In der Praxis ist es oftmals schwierig, ein passendes Zielsystem mit den Beteiligten zu erstellen. Im Rahmen der Akademietagung wird ein bereits in einigen Bundesländern praktiziertes dreistufiges Zielsystem vorgestellt und die Anwendung anhand von praktischen Beispielen trainiert.

Die Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Bedarfsermittlung und Hilfeplanung in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen vom 17. Juni 2009 sowie die Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Weiterentwicklung des SGB IX vom 20. März 2013 fließen in die Betrachtung mit ein.

Ziele


Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, ein dreistufiges Zielsystem bei der Erstellung von Hilfe- und Gesamtplänen aufzustellen und in der Praxis anzuwenden.

Inhalte

  • Die Bedeutung von Zielen in der Hilfeplanung (Hilfe- und Gesamtpläne)
  • Vorstellung eines dreistufigen Zielsystems zur Einzelfallsteuerung im Rahmen von Hilfe- und Gesamtplänen
  • Training des Zielsystems anhand von praktischen Fällen
  • Überlegungen für den Transfer in die eigene Dienststelle


Kursorganisation/Arbeitsformen


Theorie-Input, Bearbeitung von Fallbeispielen

Veranstaltungsleitung (fachliche Fragen)
Jürgen Berenfänger,
Dipl. Psychologe, Dipl. Sozialarbeiter
Die Lupe, Werkstatt für Management
und Personaltraining
Telefon: 0163 4604645
juergen@berenfaenger.de
Internet: www.berenfaenger.de

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