2020

07.12.2020 – Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. anlässlich der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages am 14. Dezember
2020 zu den Anträgen

1. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
"Sofa-Hopping ist keine Perspektive – Strategien gegen Wohnungslosigkeit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen"
vom 3. Dezember 2019 (BT-Drucks. 19/20785 (neu)

2. der Fraktion DIE LINKE:
"Zuerst ein Dach über dem Kopf – Neue Perspektiven für Straßenkinder und wohnungslose junge Menschen eröffnen"
vom 24. November 2020 (BT-Drucks. 19/24642)

Die nachstehende Stellungnahme wurde von der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins erarbeitet. Dabei stützt sie sich weit überwiegend auf Beschlusslagen des Präsidiums des Deutschen Vereins, ansonsten auf Stellungnahmen der Geschäftsstelle
des Deutschen Vereins.

1. Vorbemerkungen
Der Deutsche Verein betont, dass Wohnen ein elementares Grundbedürfnis ist. Daher sollte jeder Mensch in Deutschland das Menschenrecht auf angemessenen Wohnraum einlösen können.1 Der Deutsche Verein teilt die Ansätze der Anträge der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Fraktion DIE LINKE in Hinblick auf einen gemeinsamen, kooperativen Ansatz, die besondere Problematik junger Menschen, die sich in Wohnungsnotfällen befinden oder davon bedroht sind, ganzheitlich und rechtskreisübergreifend zu betrachten. Gleichwohl sieht die Geschäftsstelle des Deutschen Vereins einige Punkte kritisch.

Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 07.12.2020 [PDF, 120 KB]

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