Empfehlungen/Stellungnahmen 2012

14.03.2012 – Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fachkräftegewinnung in der Altenpflege[1]

In der Altenpflege werden künftig noch mehr und besser qualifizierte Fachkräfte gebraucht. Um sie zu gewinnen, sind attraktive Rahmenbedingungen nötig, wie bessere Aus-, Fort- und Weiterbildung, Angebote zur Nachqualifizierung und Aufstiegschancen, gute Arbeitsbedingungen, die den Altenpflegeberuf und den Verbleib im Beruf attraktiver machen sowie der Abbau von Vereinbarkeitshürden.

Altenpflege wird künftig vielfältiger, flexibler und individueller organisiert sein. Der Ausbau wohnortnaher, kleinräumiger, flexibler Pflegearrangements und die Gestaltung eines intelligenten Hilfe-Mix, die Stärkung primärer Hilfenetze und die Einbeziehung von (qualifiziertem) freiwilligem Engagement sowie eine bessere Begleitung und wirksame Entlastung pflegender Angehöriger bringen neue attraktive Tätigkeitsfelder in der Altenpflege mit sich. Neue Versorgungsformen und -konzepte werden einen breiteren Personal- und Kompetenzmix zulassen. Die nachfolgenden Empfehlungen beleuchten Handlungsfelder im Berufsfeld der Altenpflege und ergänzend Fragen der Einbeziehung von bürgerschaftlichem Engagement und der Unterstützung und Entlastung pflegender Angehöriger.

[1]Verantwortliche Referentin im Deutschen Verein: Barbara Kahler. Die Empfehlungen wurden nach Beratung im Fachausschuss „Alter und Pflege“ vom Präsidium des Deutschen Vereins am 14. März 2012 verabschiedet.

Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 14.03.2012 [PDF, 320 KB]

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