Empfehlungen/Stellungnahmen 2011

27.09.2011 – Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Weiterentwicklung kommunalen Managements am Übergang Schule – Beruf: benachteiligungssensibel – chancengerecht – inklusiv [1">

Der erfolgreiche Übergang von der Schule in den Beruf ist eine wichtige Voraussetzung für ein unabhängiges Leben und gesellschaftliche Teilhabe wie auch für die gesamtgesellschaftliche ökonomische Leistungsfähigkeit. Gerade angesichts der zunehmenden Entstandardisierung und Individualisierung von Übergangswegen und Lebensläufen brauchen junge Menschen Unterstützung beim Übergang. Mit dem bestehenden Übergangssystem gelingt es gleichwohl nicht ausreichend, allen jungen Menschen die Hilfen anzubieten, die sie für ihre berufliche Integration benötigen. Ausgehend von der Bedeutung der kommunalen Ebene für die Bildung, Betreuung und Erziehung junger Menschen empfiehlt der Deutsche Verein den Auf- und Ausbau von kommunalem Übergangsmanagement sowie dessen Weiterentwicklung hin zu einer benachteiligungssensiblen, chancengerechten, inklusiven Ausgestaltung. Dem zu Grunde liegt das Verständnis, dass auf kommunaler Ebene eine Koordinierung der vielfältigen Leistungen gelingen kann. Unter Berücksichtigung der Vielfalt und Pluralität der Strukturen vor Ort werden in den vorliegenden Empfehlungen grundlegende Elemente und Aufgaben kommunalen Übergangsmanagements benannt sowie Möglichkeiten der Weiterentwicklung aufgezeigt. Die vorliegenden Empfehlungen sollen damit zur Stärkung der kommunalen Verantwortung für junge Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf beitragen.

[1"> Verantwortliche Referentin im Deutschen Verein: Mara Dehmer. Die Empfehlungen wurden von der Arbeitsgruppe „Übergänge junger Menschen in die Berufs- und Arbeitswelt“ erarbeitet und nach Beratungen in den Fachausschüssen „Rehabilitation und Teilhabe“ sowie „Jugend und Familie“ am 27. September 2011 vom Präsidium des Deutschen Vereins verabschiedet.

Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 27.09.2011 [PDF, 260 KB]

nach oben