Empfehlungen/Stellungnahmen 2011

23.03.2011 – Eckpunktepapier des Deutschen Vereins zu den Herausforderungen beim Ausbau der Kindertagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren[1]

Den Ausbau von Angeboten zur Bildung, Erziehung und Betreuung auch für Kinder unter drei Jahren, d.h. gute Rahmenbedingungen für das Aufwachsen von Kindern von Geburt an zu schaffen und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit zu ermöglichen, wird inzwischen nicht mehr ernsthaft in Frage gestellt. Das Kinderförderungsgesetz 2008 (KiföG) und der am 1. August 2013 in Kraft tretende Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr geben den Rahmen und das Ziel vor. Trotz aller bisherigen Anstrengungen seitens der Kommunen, Träger, Ausbildungsinstitutionen, Bundesländer und des Bundes steht die planmäßige Umsetzung des Rechtsanspruches in Frage. Der hohe Ausbaudruck und die schwierige Lage der öffentlichen, vor allem kommunalen Haushalte, führen vielerorts dazu, dass Fragen der Qualität in den Hintergrund treten.

[1] Verantwortliche Referentin im Deutschen Verein: Maria-Theresia Münch. Der Deutsche Verein hat unter dem Titel „Ausbau der Kindertagesbetreuung zwischen Notwendigkeit und Machbarkeit“ am 20. Januar 2011 einen Expert/innenworkshop durchgeführt, an dem Vertreter/innen der Kommunalen Spitzenverbände, der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, der Länder, des Bundes, der Praxis, der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie der Wissenschaft beteiligt waren. Das Eckpunktepapier wurde in der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins erarbeitet und fasst zentrale Ergebnisse des Expert/innenworkshops zusammen. Nach den Beratungen in den Fachausschüssen „Soziale Berufe“ und „Jugend und Familie“ wurde es am 23. März 2011 vom Präsidium des Deutschen Vereins verabschiedet.

Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 23.03.2011 [PDF, 50 KB]

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