Fachforum 3.2: Soziale Netze knüpfen – Erfahrungen und Entwicklungsthemen sozialräumlichen Arbeitens

Zusammenfassung

Sozialräumliche Arbeit und Netzwerkarbeit sind schillernde Begriffe, die sehr verschieden interpretiert werden. Gleichwohl wird Sozialraum- und Netzwerkarbeit in vielen Kommunen geleistet. Dabei sind große Unterschiede zu beobachten. Das Spektrum reicht von der Zusammenarbeit in der AG 78 bis hin zum sozialräumlichen Umbau der Sozial- und Jugendhilfeverwaltung.

Ein weites Feld, das sehr unterschiedlich bestellt und auf dem Vieles erprobt wird. Warum beschäftigen wir uns mit Sozialraumarbeit? Die vielschichtigen Probleme demografischer Wandel, Inklusion, Armut, Integration sind mit bisherigen Strategien kaum zu bewältigen. Kommunalverwaltungen allein können sie nicht lösen. Lösungen sind nur in Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und ihren Organisationen und mit anderen Stakeholdern möglich. Synergien entstehen durch vernetzte Zusammenarbeit. Neue Lösungen sollen entstehen nach dem Motto „das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“. Eher hinderlich und für übergreifende Arbeitsansätze wenig geeignet sind fachlich versäulte Verwaltungsstrukturen. Wir brauchen neue Zusammenarbeitsformen, Verbundformen und übergreifendes Lernen.

Die Herausforderungen wurden aus drei Blickrichtungen vorgestellt und diskutiert. Die Landesperspektive: hier als anregender und fördernder Akteur, vertreten durch Frau Sara Bode, Ministerium Soziales und Integration Baden-Württemberg. Sie stellte die Landesstrategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ vor.
Frau Mariana Siggel vom Kreis Potsdam-Mittelmark vermittelte die kommunale Perspektive: die Kommune als zentraler und für Sozialraumorientierung verantwortlicher Akteur. Die Zivilgesellschaft als beteiligter und initiierender Akteur wurde von Herrn Herr Heinz Gerstlauer, Evangelische Gesellschaft Stuttgart, vorgestellt.

Mitwirkende

Moderation

  • Uwe Hellwig, Referent im Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V., Berlin
  • Klaus-Jürgen Titz, Referent im Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V., Berlin



Vortrag/Diskussion

  • Sara Bode, Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg,
    Stuttgart
  • Heinz Gerstlauer, Vorstand der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e. V.
  • Dr. Daniela Neumann, Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg, Stuttgart
  • Mariana Siggel, Strategisches und operatives Sozialcontrolling, Landkreis Potsdam-Mittelmark

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