EU 3 | Perspektiven für das soziale Europa

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EU 3 | Perspektiven für das soziale Europa
Auflage: 1. Auflage 2011
Seitenzahl: 92
ISBN: 978-3-7841-2042-3
Herausgeber: Johannes Eisenbarth
Artikelnummer: EU 3
€ 12,80
€ 9,80 (Preis für DV-Mitglieder)


Weitere Informationen

Dokumentation der Konferenz "Perspektiven für das soziale Europa" am 20. Oktober 2010. Veranstaltet vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Die EU-Binnenmarktintegration, das Wettbewerbsrecht und die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs haben große Auswirkungen auf die Sozialsysteme. Es wird Zeit, Perspektiven für eine sinnvolle und planmäßige Gestaltung des „sozialen Europas“ zu entwickeln.

Der Deutsche Verein veranstaltete die Konferenz „Perspektiven für das soziale Europa – Sozialpolitische Gestaltung über Marktintegration und Rechtsprechung hinaus“ im Oktober 2010. Hier wurde die soziale Dimension der europäischen Integration genauer beleuchtet:



· Überlassen wir das soziale Europa den Richtern und Märkten?

· Welche sozialen Rechte bringt die europäische Einigung?
· Brauchen wir eine Sozialunion?


Die Dokumentation fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen. Die Beiträge analysieren aktuelle Politikprozesse oder blicken auf die großen Entwicklungslinien sowie Besonderheiten des politischen Systems Europa.


Inhaltsverzeichnis


Begrüßung und Einführung
Michael Löher

Das soziale Europa – Den Richtern und Märkten überlassen?
Stephan Leibfried

Der Europäische Gerichtshof und soziale Leistungen für Unionsbürger
Gisbert Brinkmann

Der Europäische Gerichtshof und die Sozialpolitik
Eberhard Eichenhofer

Europa als Sozialunion – eine Frage der politischen Verantwortung
Angelica Schwall-Düren

Binnenmarkt und Sozialpolitik – Gefüge und Entwicklungen aus Sicht der Europäischen Kommission
Gerald Rosskogler

Europäische Integration und Wettbewerb in den Sozialsystemen
Bernd Schlüter

Podiumsdiskussion: Neue Perspektiven für das soziale Europa

Schlusswort
Cornelia Markowski

Referenten- und Autorenverzeichnis?


Autoreninfo


Dr. Gisbert Brinkmann ist Leiter des Referats „Recht der Europäischen Union, Europäische Migration“ beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in Berlin.

Prof. Dr. Dr. h.c. Eberhard Eichenhofer lehrt Sozialrecht und Bürgerliches Recht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und ist Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Prof. Dr. Stephan Leibfried ist Inhaber des Lehrstuhls „Institutionen und Geschichte des Wohlfahrtsstaates“ am Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen und Sprecher des Sonderforschungsbereichs „Staatlichkeit im Wandel“.

Michael Löher
ist Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. in Berlin.

Cornelia Markowski ist Leiterin der Stabsstelle Internationales des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. in Berlin.

Conny Reuter ist Präsident der Platform of European Social NGOs (Social Platform) sowie ­Generalsekretär des europäischen Dachverbandes Solidar in Brüssel.

Gerald Rosskogler ist Referent in der Politischen Abteilung in der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin.

Prof. Dr. Bernd Schlüter lehrt an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin rechtliche Grundlagen der Sozialen Arbeit und der Heilpädagogik, ist Rechtsanwalt und Mitglied des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA).

Dr. Angelica Schwall-Düren ist Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen.

Dr. Franz Terwey ist Direktor der Deutschen Sozialversicherung Arbeitsgemeinschaft Europa ­(DSVAE) sowie Präsident der European Social Insurance Platform (ESIP) in Brüssel.

Dr. Gerhard Timm ist Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. (BAGFW) in Berlin.

Dr. Irene Vorholz ist Beigeordnete für Soziales und Arbeit beim Deutschen Landkreistag (DLT) in Berlin.

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