P 4 | Persönliches Budget - wie rechnet sich das? Lösungen aus betriebswirtschaftlicher Sicht

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P 4 | Persönliches Budget - wie rechnet sich das? Lösungen aus betriebswirtschaftlicher Sicht
Auflage: 1. Auflage 2008
Seitenzahl: 168
ISBN: 978-3-7841-1844-4
Autoren: Brigitte Göltz
Artikelnummer: P 4
€ 19,80
€ 15,80 (Preis für DV-Mitglieder)


Weitere Informationen

Seit dem 1. Januar 2008 besteht ein Rechtsanspruch für Menschen mit Behinderung auf das Persönliche Budget nach Antragstellung (vgl. § 159 Abs. 5 SGB IX). Im Rahmen der Einführung des Persönlichen Budgets stellt sich für die Leistungserbringer die Frage, wie in diesem neuen Leistungsbaustein der Sozialhilfe die Finanzierung der Leistung zwischen Leistungsempfänger/innen und Leistungserbringern gestaltet sein kann.

Ziel der Publikation ist die praxisorientierte Bearbeitung des Themas aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Durch die angebotenen betriebswirtschaftlichen Lösungen soll die Umsetzung dieser komplexen Leistungen für Leistungsanbieter in der Eingliederungshilfe handhabbar und einschätzbar werden.

Das Buch stellt das Leistungssystem und seine Innovation unter folgenden Aspekten vor:

•gesetzliche Grundlagen der Eingliederungshilfe;
•Steuerung im Leistungssystem;
•der Paradigmenwechsel in der Behindertenhilfe;
•gesetzliche Grundlagen und Zielsetzung des Persönlichen Budgets.

Die betriebswirtschaftlichen Lösungen erstrecken sich auf die praxisorientierte Kalkulation und Leistungsbemessung bedarfsgerechter personenzentrierter Leistungen sowie auf die Gestaltung des Veränderungsprozesses und auf die Steuerungsbedarfe im Unternehmen. Ihr sind zwei Excelinstrumente auf CD-ROM zur Kalkulation und Leistungsbemessung beigefügt sowie eine Vertragsvorlage für Dienstleistungen im Non-Profit-Bereich.

Die theoretische Aufarbeitung, Umsetzungsvorschläge, Checklisten und konkreten Handlungsempfehlungen weisen den Weg zu einer erfolgreichen Umsetzung des Persönlichen Budgets in sozialen Unternehmen. Das Buch ist nicht nur als ein Handbuch für Praktiker/innen zu verstehen, sondern auch hervorragend für das Studium und die Fort- und Weiterbildung geeignet.


Inhaltsverzeichnis


Einleitung

Teil I Das Leistungssystem und seine Innovation

1. Das Leistungssystem in der Eingliederungshilfe
1.1Einführung  

1.2Die Entwicklung der Eingliederungshilfe – Statistische Angaben 
1.3Gesetzliche Grundlagen
1.3.1Anspruch der Menschen mit Behinderung auf bedarfsgerechte  
Sozialhilfeleistungen
1.3.2Die Finanzierung von Eingliederungshilfeleistungen im SGB XII  
1.3.3Landesrahmenverträge nach § 79 Abs. 1 SGB XII am Beispiel von Baden-Württemberg  
1.4Das sozialrechtliche Dreiecksverhältnis
1.5Steuerungsprozesse im Leistungssystem
1.6Exkurs: Unternehmen der Eingliederungshilfe im Markt und Wettbewerb
1.7Fazit  

2. Das Persönliche Budget
2.1Einführung 
2.2Der Paradigmenwechsel in der Behindertenhilfe
2.3Der Budgetbegriff
2.3.1Budgetmöglichkeiten für Leistungsberechtigte
2.3.2Budgets im Rahmen der Leistungserbringung
2.3.3Erfahrungen mit Budgets
2.4Gesetzliche Grundlagen des Persönlichen Budgets
2.4.1Das Persönliche Budget
2.4.2Das Trägerübergreifende Persönliche Budget
2.4.3Budgetfähige Leistungen
2.4.4Zielgruppen – leistungsberechtigte Personen
2.5Zielsetzung des Persönlichen Budgets
2.6Aufhebung des sozialrechtlichen Dreiecksverhältnisses –  
Neugestaltung der Rechtsbeziehungen
2.7Steuerungsprozesse  
2.8Personenzentrierung und Persönliches Budget
2.9Fazit

Teil II Lösungen aus betriebswirtschaftlicher Sicht
3.Kalkulation und Leistungsbemessung im Persönlichen Budget – Praxisorientierte Instrumente  
3.1Einführung 
3.2Rahmenbedingungen
3.3Der theoretische Rahmen
3.3.1Die Kosten- und Leistungsrechnung
3.3.2Kalkulationsverfahren 
3.3.3Analyse der Leistungen 
3.3.4Die Kalkulation von Leistungen im Persönlichen Budget 
3.4Das „Kalkulationsinstrument Persönliches Budget“ 
3.4.1Definitionen  
3.4.2Aufbau des „Kalkulationsinstrumentes Persönliches Budget“ 
3.5Das Instrument „Leistungsbemessung Persönliches Budget“ 
3.5.1Bedarfsfeststellung/Hilfeplanung
3.5.2Aufbau des Instrumentes „Leistungsbemessung Persönliches Budget“
3.6Vertragswesen – Vereinbarungen zwischen leistungsberechtigter Person und Leistungserbringer 
3.7Fazit  

4. Umsetzungskonzept „Einführung des Persönlichen Budgets“ 
4.1Einführung 
4.2Der Wandel in Organisationen  
4.2.1Grundlagen
4.2.2Change Management
4.2.3Bezugsrahmen für den Wandel: das 3-W-Modell
4.2.4Wo greift der Wandel?
4.3Den Wandel gestalten
4.3.1Doppeltes Gegenstromverfahren als Modell für Change Management
4.3.2Prozess der Veränderung
4.3.3Verhalten im Wandel
4.4Schritte zur „Einführung des Persönlichen Budgets“
4.4.1Einführung
4.4.2Auftaktveranstaltung
4.4.3Prozessgestaltung
4.5Steuerung im Kontext des Persönlichen Budgets
4.5.1Einführung 
4.5.2Controlling
4.5.3Personal
4.5.4Marketing 
4.6Fazit

5. Die Bedeutung des persönlichen Budgets für die Führung von Unternehmen im Wohlfahrtsbereich

Literatur- und Quellenverzeichnis
Ausgewählte Links zum Persönlichen Budget
Mustervertrag Persönliches Budget
Die Autorin


Autoreninfo


Brigitte Göltz, geboren 1963, Diplom-Sozialpädagogin (FH), Diplom-Betriebswirtin (FH), Master of Arts – Unternehmensführung im Wohlfahrtsbereich. Von 1987 bis 1998 verschiedene, teils leitende Tätigkeiten in unterschiedlichen Bereichen der Sozialpädagogik/Sozialarbeit. Von 2001 bis 31. März 2008 Referentin in der Abteilung Wirtschaftsberatung des Diakonischen Werkes Württemberg e.V. Seit 1. April 2008 Servicebereich Entgelte des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes e. V., Landesverband Baden-Württemberg, zuständig für die Verhandlungen in Kommissionen für alle Hilfebereiche sowie für die wirtschaftliche Beratung von Trägern und Einrichtungen, Vorbereitung/Durchführung von Vergütungsverhandlungen und Begleitung bei Schiedsstellenverfahren. Freiberufliche Beratungs- und Lehrtätigkeiten, ehrenamtliches Aufsichtsratsmitglied eines Eingliederungshilfeträgers.

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