EU 5 | Soziale Bürgerschaft in der Familienpolitik

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EU 5 | Soziale Bürgerschaft in der Familienpolitik
Auflage: 2015
Seitenzahl: 352
ISBN: 978-3-7841-2722-4
Autoren: Sören Hoyer
Artikelnummer: EU 5

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Erwerbstätige Mütter und lernende Kinder als neue europäische Sozialbürger? Deutschland und Irland im Vergleich

Wie wandelt sich das Verständnis sozialer Bürgerschaft im europäischen Kontext?
Anhand familienpolitischer Reformprozesse in Deutschland und Irland werden Konstruktionen sozialer Bürgerschaft untersucht. Die Studie zeigt, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten als „Sozialraum“ mit familienpolitischen Standards anerkannt und genutzt werden.


Inhaltsverzeichnis


1. Einleitung

TEIL I: Soziale Bürgerschaft aus theoretisch-konzeptioneller Sicht 2. Die (Staats-)Bürgerschaft – Das zentrale Verhältnis zwischen dem Staat und seinen Bürgern
2.1 Staatsbürgerschaft als Mitgliedschaft zum souveränen Staat
2.2 Die Staatsbürgerschaft als politisches Konstrukt der Inklusion
2.3 Staatsbürgerschaft – Öffnungs- und Schließungstendenzen beim Zugang
2.4 Die Verschachtelung von Bürgerschaft im europäischen Mehrebenensystem
2.5 Zwischenfazit
3. Soziale Bürgerschaft – Staatlich vermittelte Inklusion über Schutz- und Teilhaberechte
3.1 Soziale Bürgerschaft – Eine Definition
3.2 Die soziale Bürgerschaft in der vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung
3.3 Zwischenfazit – inklusive soziale Bürgerschaft und mögliche soziale Rechte
4. Operationalisierung sozialer Bürgerschaft
4.1 Verschiedene Konzeptionen von Ideen
4.2 Die soziale Konstruktion von Wirklichkeit in politischen Entscheidungsprozessen
4.3 Analysekategorien von Ideen
4.3.1 Kognitive und normative Ideen
4.3.2 Ideen als Policy-Lösungen
4.3.3 Ideen als Problemdefinitionen
4.3.4 Ideen als Weltanschauungen
4.4 Soziale Bürgerschaftsverständnisse im Prozess der Problemdefinition – Entwicklung eines Analyseschemas
4.4.1 Dimensionen von Problemdefinitionen
4.4.2 Sprachliche Mittel zur Verbindung der Dimensionen von Problemdefinitionen
4.5 Zwischenfazit
5. Forschungsdesign und Methode
5.1 Der empirische Vergleich
5.1.1 Die Auswahl der Vergleichsländer
5.1.2 Die Europäisierungsperspektive
5.2 Interpretativ-diskursanalytische Massentextanalyse
5.3 Familienpolitische Problemdefinitionen – offenes Kodierschema

TEIL II: Die empirische Analyse
6. Die „Familienpolitik“ der Europäischen Union
6.1 Die Phase der Richtlinien – 1992 bis 1996
6.2 Der Beginn der Antidiskriminierungspolitik und die Phase der frühen Europäischen Beschäftigungsstrategie – 1997 bis 2000
6.3 Die Phase der Lissabon-Strategie – 2000 bis 2007
6.4 Fazit
7. Die Republik Irland – Der Beitrag der Mütter zum Celtic Tiger
7.1 Familienpolitik im Entstehen – 1997 bis 2002
7.1.1 Fianna Fáil
7.1.2 Fine Gael
7.1.3 Labour Party
7.1.4 Europäisierung der sozialen Bürgerschaftsverständnisse
7.2 Fortschreitender Ausbau der familienpolitischen Leistungen – 2002 bis 2007
7.2.1 Fianna Fáil
7.2.2 Fine Gael
7.2.3 Labour Party
7.2.4 Europäisierung der sozialen Bürgerschaftsverständnisse
7.3 Länderfazit Irland
8. Die Bundesrepublik Deutschland – Geburtenrate, erwerbstätige Mütter und lernende Kinder
8.1 Gleichstellung der Geschlechter versus Kinderwohl – 1998 bis 2002
8.1.1 SPD
8.1.2 CDU/CSU
8.1.3 Bündnis 90/Die Grünen
8.1.4 FDP
8.1.5 PDS
8.1.6 Europäisierung der sozialen Bürgerschaftsverständnisse
8.2 Geburtenrate und wirtschaftliche Notwendigkeit – 2002 bis 2005
8.2.2 CDU/CSU
8.2.3 Bündnis 90/Die Grünen
8.2.4 FDP
8.2.5 Europäisierung der sozialen Bürgerschaftsverständnisse
8.3 Die Umsetzung zentraler Reformen in der großen Koalition – 2005 bis 2008
8.3.1 SPD
8.3.2 CDU/CSU
8.3.3 Bündnis 90/Die Grünen
8.3.4 FDP
8.3.5 Die Linkspartei
8.3.6 Europäisierung der sozialen Bürgerschaftsverständnisse
8.4 Länderfazit Deutschland
9. Fazit
9.1 Der Wandel sozialer Bürgerschaftsverständnisse
9.2 Ein „europäisches Verständnis“ sozialer Bürgerschaft im Entstehen?

Literaturverzeichnis


Autoreninfo


Dr. Sören Hoyer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Beobachtungsstelle für gesellschaftspolitische Entwicklungen in Europa, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V., Berlin.

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