SAk 16 | Hat Soziale Arbeit ein Geschlecht? Antworten von Mechthild Bereswill

Kompaktes Wissen zu aktuellen Themen aus Sozialpolitik und sozialer Arbeit

Reihe Soziale Arbeit kontrovers
Die Schriftenreihe für Studierende, Fachkräfte und alle an sozialen Themen Interessierte. In loser Folge erscheinen kompakte Abhandlungen zu aktuellen Themen, die Sozialpolitik und Soziale Arbeit betreffen.

Unter jeweils provokanten Titeln erfolgt eine sachliche Erörterung unterschiedlicher Positionen. Vorurteile, populistische Gemeinplätze oder Halbwahrheiten werden aufgegriffen, auf ihre Bedeutung, Wahrheit und Relevanz untersucht, Hintergründe und Zusammenhänge dargestellt und in eine fachlich angemessene Richtung geführt.

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SAk 16 | Hat Soziale Arbeit ein Geschlecht? Antworten von Mechthild Bereswill
Auflage: 2016
Seitenzahl: 64
ISBN: 978-3-7841-2934-1
Autoren: Mechthild Bereswill
Artikelnummer: SAk 16

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„Für alle diejenigen, die sich einen komprimierten und konzentrierten Überblick zu aktuellen geschlechtertheoretischen Ansätzen und deren jeweiliger Bedeutung für die Soziale Arbeit verschaffen möchten, empfehle ich diese kurze, aus meiner Sicht sehr strukturiert und ausgezeichnet lesbar gestaltete Schrift von Mechthild Bereswill als Lektüre. (...) eignet sich diese Schrift insbesondere auch für den Einsatz im Rahmen relevanter Studiengänge sowie der Fortbildung von Fach- und Leitungskräften der Sozialen Arbeit“ (Prof. Dr. Ruth Enggruber, socialnet, 16.12.2016)

Weitere Informationen

„Gender Studies“ als angeblich rein akademische, praxisferne Konzepte stehen aktuell im Fokus medialer und populistischer Kritik. Dagegen zeigt Mechthild Bereswill, wie die Kategorie „Geschlecht“ sehr konkret die Verhältnisse in der Sozialen Arbeit strukturiert – auf der Ebene der Fachkräfte, der Adressat/innen und der Organisationen. Sie betrachtet die Diskussion um „mehr Männer in die Soziale Arbeit“ durch verschiedene „Theoriebrillen“ und erläutert damit anschaulich die gängigen geschlechtertheoretischen Ansätze und ihren Nutzen für das Professionsverständnis der Sozialen Arbeit.


Inhaltsverzeichnis


1. Einleitung: Antworten auf eine irreführende Frage
1.1 Geschlecht im Alltagsverständnis
1.2 Sichtweisen der Geschlechterforschung
1.3 Zur Bedeutung von Geschlecht für die Soziale Arbeit
1.4 Aktuelle Wandlungsprozesse der gesellschaftlichen Ordnung
1.5 Verschiedene „Theoriebrillen“ und Anwendung auf die Debatte um „mehr Männer in der Sozialen Arbeit“
2. Geschlechterverhältnisse – Geschlecht als Strukturkategorie
2.1 Geschlecht als intersektionale Kategorie
2.2 Der aktuelle Diskurs um Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit
2.3 Das Geschlechterungleichgewicht in der Sozialen Arbeit
3. Geschlechterordnungen – Geschlecht als soziale Konstruktion
3.1 Doing Gender in der Sozialen Arbeit
3.2 Typisch männlich, typisch weiblich?
3.3 Männerarbeit – Frauenarbeit
3.4 Das „Gleichheitstabu“
3.5 Männer in Frauenberufen
3.6 Geschlechterverhältnisse in den sozialen Berufen
3.7 Aufwertung sozialer Berufe durch mehr Männer?
4. Geschlechteridentitäten – Geschlecht als Konfliktkategorie
4.1 Geschlechtsidentität als lebenslanger Prozess
4.2 Die subjektive Aneignung von Geschlecht
4.3 Geschlechtsbezogene Ansätze in der Praxis der Sozialen Arbeit
5. Geschlechterdiskurse – Geschlecht als performativer Akt
5.1 Diskursanalyse und Queer Studies
5.2 Diskurse über Geschlecht in der Sozialen Arbeit
6. Ausblick: Geschlecht als sensibilisierendes Konzept
6.1 Paradoxien in der Auseinandersetzung mit „Geschlecht“
6.2 Geschlechterwissen und Professionsverständnis der Sozialen Arbeit
Literatur


Autoreninfo


Prof. Dr. Mechthild Bereswill lehrt Soziologie sozialer Differenzierung und Soziokultur am Institut für Sozialwesen der Universität Kassel.

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