Reihe „Soziale Arbeit kontrovers“

Kompaktes Wissen zu aktuellen Themen aus Sozialpolitik und sozialer Arbeit

Reihe Soziale Arbeit kontrovers
Die Schriftenreihe für Studierende, Fachkräfte und alle an sozialen Themen Interessierte. In loser Folge erscheinen kompakte Abhandlungen zu aktuellen Themen, die Sozialpolitik und Soziale Arbeit betreffen.

Unter jeweils provokanten Titeln erfolgt eine sachliche Erörterung unterschiedlicher Positionen. Vorurteile, populistische Gemeinplätze oder Halbwahrheiten werden aufgegriffen, auf ihre Bedeutung, Wahrheit und Relevanz untersucht, Hintergründe und Zusammenhänge dargestellt und in eine fachlich angemessene Richtung geführt.

Jeder Band kostet 7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins 6,50 €. Ab 20 Stück eines Bandes: 5,– €. Das Paket: Band 1–8 im Paket zum Sonderpreis von 50,– €.

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Welche Zukunft hat der Sozialstaat? Eine Prognose von Michael Opielka

SAk 17 | Welche Zukunft hat der Sozialstaat? Eine Prognose von Michael Opielka

Der Sozialstaat ist bedroht: Demografischer und kultureller Wandel, Arbeit 4.0 und die Auflösung der Familienverhältnisse entziehen ihm seine Grundlagen. Aus diesem Szenario heraus entwirft der Autor Lösungen für eine Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts, die einem Programm „Sozialer Nachhaltigkeit“ verpflichtet ist. Er diskutiert die Idee des Grundeinkommens im Lichte unterschiedlicher Gerechtigkeitsprinzipien und Wohlfahrtsregime und zeigt die Rolle der Sozialen Arbeit und die Bedeutung von Partizipation bei der künftigen Gestaltung des Sozialstaats auf.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-3001-9

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Hat Soziale Arbeit ein Geschlecht? Antworten von Mechthild Bereswill

SAk 16 | Hat Soziale Arbeit ein Geschlecht? Antworten von Mechthild Bereswill

„Gender Studies“ als angeblich rein akademische, praxisferne Konzepte stehen aktuell im Fokus medialer und populistischer Kritik. Dagegen zeigt Mechthild Bereswill, wie die Kategorie „Geschlecht“ sehr konkret die Verhältnisse in der Sozialen Arbeit strukturiert – auf der Ebene der Fachkräfte, der Adressat/innen und der Organisationen. Sie betrachtet die Diskussion um „mehr Männer in die Soziale Arbeit“ durch verschiedene „Theoriebrillen“ und erläutert damit anschaulich die gängigen geschlechtertheoretischen Ansätze und ihren Nutzen für das Professionsverständnis der Sozialen Arbeit.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-2934-1

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Demenz: Ausschluss aus der inklusiven ­Gesellschaft? Ein Einspruch von Peter Wißmann

SAk 15 | Demenz: Ausschluss aus der inklusiven ­Gesellschaft? Ein Einspruch von Peter Wißmann

Das Thema „Demenz“ ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und gleichzeitig werden immer mehr „exklusive“ Hilfsangebote für Menschen mit Demenz geschaffen – entgegen dem Inklusionsanspruch der UN-Behindertenrechtskonvention.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-2878-8

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Inklusion: Ideal oder realistisches Ziel? Eine Kritik von Suitbert Cechura

SAk 14 | Inklusion: Ideal oder realistisches Ziel? Eine Kritik von Suitbert Cechura

Das von der UN-Behindertenrechtskonvention vorgegebene Ziel der Inklusion behinderter Menschen stößt zunehmend auf Kritik an seiner mangelhaften Umsetzung. Dagegen argumentiert Suitbert Cechura, dass dieser Widerspruch auf einem falschen Verständnis von Inklusion als Ideal beruht: Unter den gegebenen gesellschaftlichen Verhältnissen bedeute Teilhabe „Recht auf Teilhabe an der Konkurrenz“ um Noten, Wohnungen und Arbeitsplätze.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-27552

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Was hindert Frauen an der Karriere? Eine Versachlichung von Dagmar Müller

SAk 13 | Was hindert Frauen an der Karriere? Eine Versachlichung von Dagmar Müller

Noch immer sind Frauen in Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert – auch im sozialen Bereich. Was hindert sie am beruflichen Aufstieg?
Auf Grundlage empirischer Studien setzt sich die Autorin kritisch mit verbreiteten Klischees auseinander, zeigt die Ursachen für die fehlende berufliche Gleichstellung von Männern und Frauen auf und diskutiert aktuelle Lösungsansätze wie die Geschlechterquote und partnerschaftliche Arbeitszeitmodelle.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-27668

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Wie ist der Jugendhilfe zu helfen?

SAk 12 | Wie ist der Jugendhilfe zu helfen?

In den aktuellen Diskursen über Missstände und Defizite der Jugendhilfe wird deren Weiterentwicklung im Wesentlichen als eine Aufgabe von Steuerung und Systembeherrschung gesehen. Der Autor stellt diesen Ansatz grundsätzlich infrage und entwickelt stattdessen Anforderungen an ein transparentes, effektives und kundenorientiertes Jugendhilfesystem.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-2834-4

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Mehr Kinder durch monetäre Leistungen?

SAk 11 | Mehr Kinder durch monetäre Leistungen?

Die deutsche Familienpolitik ist gescheitert, da sie keine Steigerung der Geburtenrate erreicht hat - so die medial verbreitetet Einschätzung. Ihr stellt Irene Gerlach Ergebnisse aktueller Studien zur Wirkung der verschiedenen ehe- und familienbezogenen Leistungen auf die Fertilität entgegen. Sie kommt zu dem Befund: Nicht durch Geld allein werden mehr Kinder geboren, aber durch gezielt eingesetzte monetäre und v.a. infrastrukturelle Maßnahmen.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-2824-5

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Wie wirtschaftet die Sozialwirtschaft?

SAk 10 | Wie wirtschaftet die Sozialwirtschaft?

Begriffe wie Social Business, Social Entrepreneur u.a. bezeichnen vermeintlich neue Phänomene in der Sozialwirtschaft. Der Autor analysiert kritisch ihren innovativen Gehalt und hinterfragt die trennscharfe Unterscheidung zwischen gewinnorientierten Unternehmen und gemeinnützigen Wohlfahrtsorganisationen. An Beispielen zeigt er, wie schwierig der gesellschaftliche Nutzen wirtschaftlicher Aktivitäten zu bestimmen ist.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-2716-3

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Kinderschutz: Kontrolle oder Hilfe zur Veränderung?

SAk 9 | Kinderschutz: Kontrolle oder Hilfe zur Veränderung?

In der öffentlichen Debatte um Kinderschutz steht die Forderung nach mehr Kontrolle im Vordergrund. Dagegen argumentiert Marie-Luise Conen, dass die Reduzierung der ASD-Sozialarbeiter/innen auf Kontrollaufgaben eine Lösung der Probleme „kostenintensiver Multiproblemfamilien“ verhindere. Sie entwickelt einen systemischen Ansatz, mit dem sich komplexe Dynamiken erfassen und verändern lassen. Eine solche veränderungsorientierte Kinderschutzarbeit bedarf der fachlichen Qualität und einer Kulturveränderung im ASD.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-2556-5

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SAk 1-8 im Paket

SAk | SAk 1-8 im Paket

Die ersten acht Bände unserer Reihe gibt es auch als Paket zum Sonderpreis.
50,00 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 50,00 €
ISBN: 978-3-7841-2490-2

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Hartz IV: Jobwunder oder Armut per Gesetz? Eine Bilanz von Helmut Hartmann

SAk 8 | Hartz IV: Jobwunder oder Armut per Gesetz? Eine Bilanz von Helmut Hartmann

Die Arbeitsmarktreform von 2005 war von Beginn an heftig umstritten: Fördert sie die Integration Arbeitsloser in den Arbeitsmarkt oder schaffen ihr Leistungsrecht und ihre arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen eine neue, sich verfestigende Armut?

Zur Versachlichung der kontroversen Debatte stellt der Autor die Strukturen des Systems „Hartz IV“, seine Wirkungen und Kosten dar. Er zieht eine kritische Bilanz der bisherigen Entwicklung und zeigt Perspektiven dafür auf, wie den negativen Folgen der Reform entgegengesteuert werden kann.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-2472-8

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Was hilft gegen Armut? Ein Essay von Georg Cremer

SAk 7 | Was hilft gegen Armut? Ein Essay von Georg Cremer

Die aktuelle Debatte um Armut in Deutschland wird erregt geführt, ist aber am Ende meist fruchtlos für eine Politik der Armutsprävention.

Aus Perspektive der gesellschaftlichen Teilhabe diagnostiziert der Autor Bildungsarmut und Langzeitarbeitslosigkeit als größte Armutsrisiken. Er identifiziert Defizite in Schule und Ausbildung sowie in den Hilfesystemen und in der Arbeitsmarktpolitik. Diese Probleme verhindern eine erfolgreiche Teilhabe am Arbeitsmarkt. Der Autor zeigt Ansätze zur Befähigung und damit zu einer Politik der Armutsprävention.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-2465-0

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Wie neu sind die „neuen Väter“? Eine Klärung von Johanna Possinger

SAk 6 | Wie neu sind die „neuen Väter“? Eine Klärung von Johanna Possinger

Immer mehr Väter beanspruchen Elternzeit – aber bedeutet dies einen Wandel hin zu einer egalitären Arbeitsteilung in den Familien? Die Autorin untersucht die Diskrepanzen zwischen dem Anspruch und der tatsächlichen Beteilung von Vätern an der Sorgearbeit. Sie zeigt die Hindernisse, die einer Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienleben entgegenstehen, und identifiziert fünf politische „Stellschrauben“ zur Förderung einer engagierten Vaterschaft.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-2464-3

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Ist Integration nötig? Eine Streitschrift von María do Mar Castro Varela

SAk 5 | Ist Integration nötig? Eine Streitschrift von María do Mar Castro Varela

Dass die Integration eingewanderter Menschen nötig ist, steht anscheinend außer Frage, diskutiert wird nur, wie sie gelingen kann.

Demgegenüber charakterisiert die Autorin Integrationspolitiken als Normalisierungs- und Disziplinierungsregimes. Sie analysiert, wie mit Begriffen wie „Menschen mit Migrationshintergrund“ diese als Nicht-Zugehörige konstruiert und als Zielgruppe sozialarbeiterischen Handelns festgeschrieben werden.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-2405-6

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Sozialraumorientierung – Fachkonzept oder Sparprogramm? Ein Beitrag von Oliver Fehren und Wolfgang Hinte

SAk 4 | Sozialraumorientierung – Fachkonzept oder Sparprogramm? Ein Beitrag von Oliver Fehren und Wolfgang Hinte

Sozialraumorientierung ist zu einem zentralen Ansatz in der Sozialen Arbeit geworden, um soziale und infrastrukturelle Ressourcen bei der Gestaltung individueller Hilfeearrangements zu nutzen. Kritische Einschätzungen sehen ihn dagegen als Mittel zum Abbau des Rechtsanspruchs auf einzelfallbezogene Hilfe.

Nach einer Einführung in das Fachkonzept Sozialraumorientierung erörtern die Autoren kritische Positionen, klären Missverständnisse und bilanzieren Gewinne und Verluste für die Fachlichkeit Sozialer Arbeit.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-2404-9

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Was sollen Männer in Kitas? Eine Erörterung von Michael Cremers und Jens Krabel

SAk 3 | Was sollen Männer in Kitas? Eine Erörterung von Michael Cremers und Jens Krabel

Männliche Erzieher sollen einerseits dem Fachkräftemangel abhelfen und „männliche Rollenvorbilder“ in die Elementarpädagogik einbringen; andererseits stehen sie unter dem „Generalverdacht“ des sexuellen Missbrauchs. Die Autoren analysieren aktuelle Strategien zur Erhöhung des Männeranteils in Kitas und die Gefahr, damit stereotype Geschlechterbilder zu verstärken. Dem setzen sie einen geschlechtersensiblen und gleichstellungspolitischen Ansatz entgegen, der zur Professionalisierung des Erzieher/innenberufs insgesamt beiträgt.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-2403-2

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Alternde Gesellschaft – eine Bedrohung? Ein Gegenentwurf von Andreas Kruse

SAk 2 | Alternde Gesellschaft – eine Bedrohung? Ein Gegenentwurf von Andreas Kruse

Die Prognosen über die Bevölkerungsentwicklung mit einem zunehmenden Anteil alter Menschen werden oft als Bedrohung dargestellt. Andreas Kruse stellt diesem „Belastungsszenario“ die These entgegen, dass die Potenziale des Alters unterschätzt und vernachlässigt werden – insbesondere im Hinblick auf Arbeitswelt und Zivilgesellschaft. Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen entwickelt der Autor Kriterien einer alters- und pflegefreundlichen Kultur, die diese Potenziale fördert und die gesellschaftliche Teilhabe selbst in Grenzsituationen wie Demenzerkrankungen sichert.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-2406-3

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Ist Deutschland bildungsfeindlich? Eine Analyse von Klaus Hurrelmann

SAk 1 | Ist Deutschland bildungsfeindlich? Eine Analyse von Klaus Hurrelmann

Seit der ersten PISA-Studie im Jahr 2000 steht die deutsche Bildungspolitik auf dem Prüfstand. Statt populärer Lösungen analysiert der Autor die konservative Wohlfahrtstradition und die föderale Kleinstaaterei als strukturelle Hindernisse auf dem Weg zur „Bildungsrepublik Deutschland“. Im Vergleich mit anderen Ländern identifiziert er notwendige Reformen, um das Bildungssystem effizient und gerecht zu machen.
7,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins: 6,50 €
ISBN: 978-3-7841-2127-7

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