2022

Zum Welt-Alzheimertag am 21. September 2022

20.09.2022 – Pressemitteilung: Verbunden bleiben – Demenz darf nicht zu Einsamkeit führen

Foto: alter Mann mit Frau, istock.com/©CasarsaGuruFoto: istock.com/©CasarsaGuru

Verbunden bleiben trotz einer Demenzerkrankung, dafür brauchen Menschen mit Demenz und ihre Zu- und Angehörigen vielfältige Unterstützung.

"Demenz ist eine gesellschaftliche Herausforderung, deren Bewältigung Mitmenschlichkeit, Wissen und ein breites Spektrum unterstützender Strukturen sowie sozialer Netzwerke erfordert", so Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Darauf macht der Welt-Alzheimertag jedes Jahr am 21. September aufmerksam, in diesem Jahr unter dem Motto "Demenz – Verbunden bleiben".

Alleinlebende und alleinstehende Menschen mit Demenz sowie pflegende Angehörige sind in besonderem Maße auf gute nachbarschaftliche Kontakte und die Einbindung in ein soziales Netzwerk sowie zugehende Hilfe- und Beratungsangebote angewiesen, um weiterhin an gesellschaftlichen Aktivitäten teilhaben zu können.

Im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie beteiligt sich der Deutsche Verein an der Entwicklung eines Angebots, insbesondere für alleinlebende Menschen. Nach einer Demenzdiagnose sollen sie durch Ehrenamtliche begleitet werden. Diese sollen den Betroffenen helfen, sich in der neuen Situation zu orientieren und einen Überblick über bestehende Beratungs- und Unterstützungsangebote vor Ort zu bekommen – um weiterhin mit anderen Menschen verbunden bleiben zu können.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer, der privatgewerblichen Anbieter sozialer Dienste und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der Sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation sowie der Migration und Integration. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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