2021

Im Dialog

11.06.2021 – Fachgespräch zur Zukunft des Europäischen Sozialfonds thematisiert die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung

Am 10. Juni 2021 veranstaltete der Deutsche Verein ein Fachgespräch zur Zukunft des Europäischen Sozialfonds. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Planungen der Bundesministerien zu den wahrscheinlich 29 Bundes-Förderprogrammen, die überwiegend im Laufe des Jahres 2022 starten sollen. Von besonderem Interesse waren dabei die Förderprogramme zur Stärkung der Sozialwirtschaft, zur sozialen Inklusion von Familien durch Elternbegleitung, zur sozialen Teilhabe älterer Menschen sowie zur Qualifikation und Arbeitsmarktintegration benachteiligter Gruppen.

Eingeladen waren die Mitglieder und Gäste der Fachgremien des Deutschen Vereins "Hilfen für Personen in besonderen sozialen Schwierigkeiten" und "Internationale Zusammenarbeit und europäische Integration". ESF-Begleitausschussmitglied Andreas Bartels, Referent für Europäische Kohäsions- und Strukturpolitik, Zentrum für Drittmittelförderung, Diakonie Deutschland, berichtete über die Vorarbeiten zur Umsetzung des Europäischen Sozialfonds in der Förderperiode 2021-2027 (dann: ESF+) in Deutschland. Auch der "Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP)" wird demnächst in den ESF+ überführt; die Zielgruppen werden dort weiterhin neuzugewanderte EU-Bürger/innen und ihre Kinder, Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen sein.

Am 8. Juni hatte das Europäische Parlament den "Europäischen Sozialfonds+" formell beschlossen, nachdem Ende Januar eine politische Einigung mit dem Rat der EU erreicht worden war: https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20210604IPR05527/neuer-eu-sozialfonds-unterstutzt-junge-und-sozial-schwache-menschen

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