2020

ISD

28.04.2020 – Die Arbeit des Internationalen Sozialdienstes und der Zentralen Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte (ZAnK) und Mediation während der Corona-Pandemie

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Während der globalen COVID-19 Pandemie stehen viele Sozialarbeiter/innen weltweit vor der Herausforderung ihre Arbeit im Homeoffice fortzusetzen. Dies wirft zahlreiche fachliche und praktische Fragen auf, wie etwa in Fällen von grenzüberschreitendem Kinderschutz, Familienkonflikten mit Auslandsbezug oder Unterbringungen im Ausland unterstützt und kooperiert werden kann.

Der Internationale Sozialdienst steht Ihnen weiterhin als Ansprechpartner zur Seite


Auch unsere Mitarbeiter/innen arbeiten in Heimarbeit und sind unverändert per E-Mail oder telefonisch erreichbar. Unsere telefonischen Beratungszeiten gelten unverändert: montags, mittwochs und donnerstags in der Zeit von 9.00 bis 16.00 Uhr.

Verzögerungen in der Fallarbeit sind unvermeidbar


Jeder Sozialdienst und jede Organisation in einem von der Pandemie betroffenen Land hat zusätzliche Aufgaben zu bewältigen, um eine größtmögliche Sicherheit seiner Mitarbeitenden zu gewährleisten, Ausfälle zu kompensieren und die jeweils aktuelle Gesetzeslage umzusetzen. Länder, in denen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und Kontaktbeschränkungen vorliegen, müssen individuelle Lösungen für die Fallarbeit finden oder notfalls auch die Kooperation ablehnen. Leider ist daher in der Fallarbeit mit zum Teil erheblichen Verzögerungen zu rechnen.

In diesen ungewöhnlichen Zeiten gilt es dort, wo persönliche Kontakte und Hausbesuche nicht möglich sind, ungewöhnliche Wege zu finden und z.B. auch technische Lösungen zu nutzen, insbesondere bei der Durchführung von Gesprächen und Überprüfungen oder dem Erstellen von Berichten.

Im Einzelfall wird überprüft werden, inwiefern durch digitale Lösungen Sozialarbeit fortgesetzt werden kann


Manche Länder und Organisationen bieten an, persönliche Kontakte und Hausbesuche durch Videokontakte zu ersetzen. Dahinter steht die Überlegung, dass ein telefonisches oder per Videokonferenz durchgeführtes Gespräch besser ist, als gar keins. Ein persönlicher Kontakt kann und soll dadurch aber nicht vollständig ersetzt werden. Wie genau solche Kontakte organisiert und durchgeführt werden können, ist abhängig von der Konstellation des Einzelfalls, den Möglichkeiten der Arbeitspartner im jeweiligen Land, den technischen Voraussetzungen und der Bereitschaft aller Beteiligten.

Gerne beraten wir Sie bezüglich der Möglichkeiten im Ausland.




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