2017

04.12.2017 – Pressemitteilung: Teilnehmende des Dialogforums „Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“ diskutieren Ergebnisse

Berlin – Am 4.12.2017 diskutierten im Umweltforum in Berlin rund 200 Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Ländern, Kommunen, Verbänden sowie Einrichtungen der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe, ausgewählte Ergebnisse des Dialogforums „Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“. Die Veranstaltung bildet den Abschluss des gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. durchgeführten Dialogforums. Im Rahmen einer Auftakt- und einer Zwischenveranstaltung sowie insgesamt zehn Arbeitsgruppensitzungen sei es gelungen, wichtige Akteure der Jugend- und Behindertenhilfe als gleichberechtigte Partner an einen Tisch zu bringen. Gemeinsam wurden wesentliche Stellschrauben auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere hinsichtlich einer inklusiven Lösung und der Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung erörtert.

„Für eine nachhaltige und fachlich tragfähige Kinder- und Jugendhilfe ist es essentiell, sich aufeinander einzulassen, offen und auch kontrovers zu diskutieren und die notwendigen Änderungen herauszuarbeiten“, sagte Johannes Fuchs, Präsident des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V., im Rahmen der Eröffnung.

Die Ergebnisse sollen auch Grundlage für die Arbeit der Bundesregierung in der kommenden Legislaturperiode sein.

Pressemitteilung "Teilnehmende des Dialogforums „Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“ diskutieren Ergebnisse" im PDF-Format [PDF, 150 KB]

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer, der privatgewerblichen Anbieter sozialer Dienste und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der Sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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