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dv aktuell 2/2021 

 
 
1. 5 Fragen an Prof. Dr. Arne Manzeschke
2. Cäcilia-Schwarz-Förderpreis: Bewerben Sie sich bis zum 31. März 2021
3. Für Mitglieder und die, die es werden wollen
4. Neuerscheinungen
5. Veranstaltungshinweise
6. Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG
7. Unsere Netzwerke
 
   
 
Foto von Michael Löher, © Hoffotografen 

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Mitglieder des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.,

die COVID-19-Pandemie hat in den letzten Monaten viele Bereiche unseres Lebens zunehmend "digitalisiert". Digitalisierung ist ja eigentlich kein neues Thema und wie sie nutzbringend ein- und umgesetzt werden kann, wird seit vielen Jahren diskutiert.

Zu oft leider auch nur diskutiert. Handeln sollten wohl immer nur "die Anderen". Man sieht es an den Themen Netzausbau, Bildung / Schule, digitale öffentliche Verwaltung, Gesundheitskarte und vielem mehr.

Auch am Beispiel der Pflege: Hier wird meistens Digitalisierung effektvoll mit "Pflegerobotern" gleichgesetzt, die es so noch gar nicht gibt. Mehr dazu können Sie im Interview mit Arne Manzeschke, Professor für Anthropologie und Ethik für Gesundheitsberufe in dieser Newsletter-Ausgabe lesen.

Natürlich gibt es bereits zahlreiche digitale Lösungen in vielen Bereichen der Pflege: von der Dokumentation und interprofessionellen Zusammenarbeit bis zu Assistenzsystemen und Beratungsangeboten. Nicht alles führt zu Entlastung.

In unserem aktuellen Themenheft zur Digitalisierung in der Pflege erläutern Fachleute aus Wissenschaft und Praxis Potenziale und Risiken digitaler Lösungen. Auch vor dem Hintergrund der Erfahrungen in der Pandemie erörtern sie u. a., inwieweit damit die Autonomie pflegebedürftiger Menschen und die Entlastung pflegender Angehöriger und Fachkräfte gefördert werden können. Eine spannende Lektüre!

Die Digitalisierung leistet hier vielfach gute Dienste, aber um eine gute pflegerische Versorgung zu erreichen, ist eine ausreichende Personalausstattung unerlässlich.

Zur Bekämpfung des Personalmangels und zur Gewinnung von Pflegekräften sind die angestrebten Lohnerhöhungen ebenso notwendig wie höhere Personalschlüssel und weitere Verbesserungen der Arbeitsbedingungen. Alle diese dringend notwendigen Maßnahmen führen zu steigenden Kosten in der Pflege, die gegenfinanziert werden müssen. Der Deutsche Verein hat zur Weiterentwicklung und nachhaltigen Finanzierung der Pflege bereits im November letzten Jahres Positionen und Empfehlungen verabschiedet. Am 23. März wollen wir gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in einer digitalen Veranstaltung unter dem Motto "Soziales zukunftsfest machen – Wie weiter mit der Pflege?" den Reformbedarf u. a. mit Abgeordneten des Bundestages diskutieren. Zu Beginn werden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und die Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt, per Videobotschaft ihre Statements übermitteln. Es wird sicherlich sehr interessant! Den Link zum Live-Stream finden Sie in Kürze auf unserer Homepage.

Bleiben Sie gesund – und uns gewogen,

Ihr Michael Löher
(Vorstand)

 
   
 
 5 Fragen an Prof. Dr. Arne ManzeschkeGrafik: Pfeil 
   
 
Foto von Prof. Dr. Arne Manzeschke, © Rummelsberger Diakonie 

Prof. Dr. Arne Manzeschke lehrt Anthropologie und
Ethik für Gesundheitsberufe an der Evangelischen Hochschule Nürnberg.

Für unser aktuelles Archivheft hat er den einführenden Beitrag über "Roboter in der Pflege: ethische Überlegungen zu einem unklaren Phänomen" verfasst.

Im Interview haben wir ihn u. a. gefragt, ob Roboter fehlende Pflegekräfte ersetzen könnten und ob bzw. wie der Gesetzgeber den Einsatz von Robotern regeln sollte.

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 Cäcilia-Schwarz-Förderpreis: Bewerben Sie sich bis zum 31. März 2021Grafik: Pfeil 
   
 

Altenhilfe

Bereits zum siebten Mal lobt der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. seinen Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe aus. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wendet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die sich mit innovativen Entwicklungen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse älterer Menschen beschäftigen. Es können Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationsschriften oder andere bedeutende wissenschaftliche Arbeiten aus den Bereichen Geriatrie, Gerontologie, Pflege- und Therapiewissenschaft, Sozialwissenschaft, Gesundheitswissenschaft und verwandten Disziplinen eingereicht werden. Schirmherrin ist Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Einreichungsfrist ist der 31. März 2021. Der Preis wird im Rahmen der Mitgliederversammlung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. am 15. September 2021 in Berlin übergeben.

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 Für Mitglieder und die, die es werden wollenGrafik: Pfeil 
   
 
Alternativtext: Grafik zur Mitgliederbewerbung, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge 

Wir begrüßen die neuen Mitglieder im Deutschen Verein und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Allianz für Assistenzhunde – Pfotenpiloten e.V. in Frankfurt/Main,
Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr in Bonn,
Erica´s Manna Mobil e.V. in Wiesbaden,
Internationaler Bund Südwest gGmbH für Bildung und Soziale Dienste in Darmstadt,
Eurobalance in Rückersdorf,
Evangelische Jugendhilfe Friedenshort GmbH in Freudenberg,
Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern e.V. in Schwerin,
Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort in Freudenberg,
Thiele-Winckler-Haus GmbH in Freudenberg
und 2 Einzelmitglieder.

Sie wollen Mitglied werden und von den vielen Vorteilen profitieren?
Ansprechpartnerin: Diana Pech

 
   
 
Grafik des Buchshops, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge 

Vom Mitgliederportal des Deutschen Vereins profitieren

Unser exklusives Mitgliederportal bietet zahlreiche Vorteile: Sie können als Mitglied bereits am 1. eines Monats den NDV digital lesen und herunterladen, eigene Veranstaltungen bewerben, auf Rechtsgutachten sowie auf weitere Publikationen des Deutschen Vereins zugreifen und Vieles mehr.

Sie sind Mitglied und haben Fragen zu unserem Portal, dann sprechen Sie uns gern an!
Ansprechpartnerin: Beate Maria Hagen

 
   
 
 NeuerscheinungenGrafik: Pfeil 
   
 
Cover des Archivheftes 1/2021 

Archiv 1/2021 Digitalisierung in der Pflege: mehr als Robben und Roboter

Herausgeber: Prof. Dr. Peter Buttner
88 Seiten
16,00 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins 13,00 €
ISSN: 0340-3564
ISBN: 978-3-7841-3338-6

Nicht zuletzt die Pandemie hat die Forderung nach „digitalen Lösungen“ in der Pflege laut werden lassen. In diesem Heft wird dargestellt, welche Technologien und Assistenzsysteme bereits zum Einsatz kommen. Ihre Auswirkungen auf Pflegebedürftige, Angehörige, Fachkräfte sowie die Träger und Erbringer von Pflegeleistungen werden analysiert. Notwendige Rahmenbedingungen werden identifiziert, um eine gesellschaftliche Teilhabe der Nutzenden sicherzustellen.

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 VeranstaltungshinweiseGrafik: Pfeil 
   
 
Grafik: Digital-Button Veranstaltung 

Aktuelle Fragen der Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten (§§ 67 ff. SGB XII), vom 20. bis 21. April 2021

Die Situation auf dem Wohnungsmarkt ist in Deutschland von regional unterschiedlichen Entwicklungen geprägt. Zumindest in den großen Großstädten und in Ballungsgebieten sind die Wohnkosten in den letzten Jahren stärker gestiegen als die Einkommen, insbesondere in den unteren Einkommensgruppen. Die Prävention hat deshalb als Handlungsfeld der Wohnungsnotfallhilfe an Bedeutung gewonnen.

Mit seinen Empfehlungen zur Umsetzung von Maßnahmen zum Wohnraumerhalt in den Kommunen hat der Deutsche Verein im Jahr 2020 Handlungsmöglichkeiten, Instrumente und Maßnahmen aufgezeigt, mit denen Kommunen im Zusammenwirken mit Vermieterinnen und Vermietern, Amtsgerichten, Beratungsstellen, sozialen Diensten und freien Trägern durch rechtzeitige und gezielte Interventionen in Wohnungsnotfällen Wohnungsverluste vermeiden und bedrohte Wohnverhältnisse erhalten können.

Der Deutsche Verein erwartet, dass die Relevanz für Maßnahmen der Wohnungsnotfallprävention im Zuge der Folgen der Corona-Pandemie und ihrer Gegenmaßnahmen sowie der in einigen Regionen und Kommunen nach wie vor angespannten Wohnungsmarktlage weiter zunehmen wird.
Im Rahmen der digitalen Fachtagung sollen deshalb die Maßnahmen und Handlungsmöglichkeiten zur Stärkung des Wohnraumerhalts in den Kommunen mit Praktikerinnen und Praktikern, Entscheidungstragenden und Expertinnen und Experten vertieft erörtert werden. Der fachliche Austausch soll zur Verbreitung geeigneter und erforderlicher Handlungsansätze beitragen.

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Grafik: Digital-Button Veranstaltung 

ASD-Bundeskongress 2021 – digitaler Kongress: 31.08. bis 01.09.2021

Digitalisierung, Inklusion, Transformation: Wir | Machen | Was

Gesellschaftliche Umbrüche und sich wandelnde soziale Normen durch Digitalisierung und Inklusion erfordern eine Positionierung des ASD zu diesen Umbrüchen. Im ASD zeigen sich die strukturellen Ambivalenzen der Sozialen Arbeit wie unter einem Brennglas und sind zugleich verbunden mit einer hohen Entscheidungsverantwortung. Aufgaben und Aufgabenerweiterungen werden von außen an den ASD herangetragen und stehen zum Teil im Widerspruch zur geforderten Professionalisierung. Dies ist die Ausgangslage, aus der heraus im ASD mit aktuellen Entwicklungen und Erwartungen umgegangen werden muss.

In den vier Foren "Positionen", "Ressourcen", "Profession" und "Prozesse" wird erörtert, wie sich die Situation heute darstellt, welche Erwartungen an den ASD herangetragen werden und was Fachlichkeit in diesem Kontext bedeutet. Inwieweit sollte sich der ASD als systemrelevant darstellen?
Welche Effekte gehen davon aus, auch unter begrenzten Ressourcen als systemrelevant anerkannt zu werden? Besteht die Gefahr einer Verengung des Bildes vom ASD auf den Kinderschutz?

In welchem Verhältnis steht dies zum Selbstbild des ASDs, eine beratende und unterstützende Infrastruktur zu sein? Wie verändert sich durch den Ausbau von Regelangeboten (Schule, Kita) das Umfeld des ASD und welche Rückwirkungen gehen von diesen Veränderungen für den ASD selbst aus? Wie positioniert sich der ASD in dieser Transformation?

Das Programm des Kongresses wird demnächst auf unserer Website veröffentlicht.

 
   
 
 Projekt Umsetzungsbegleitung BTHGGrafik: Pfeil 
   
 
Grafik: Deutschlandkarte mit BTHG-Logo, © Anke Seeliger 

Umsetzungsstand in den Ländern

Das Projekt Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz hat auf seiner Website den Umsetzungsstand des BTHG in den Bundesländern umfassend überarbeitet. Dort finden Sie nun neu strukturiert und inhaltlich erweitert für jedes Bundesland u.a. folgende Inhalte:

- Landesspezifische Regelungen zur Struktur der Eingliederungshilfe
- Landesspezifische Regelungen zur Bedarfsermittlung, zum Gesamt- und Teilhabeplanverfahren
- Landesspezifische Regelungen zu den Leistungsgruppen der Eingliederungshilfe
- Inhalte des Landesrahmenvertrags nach § 131 SGB IX bzw. Regelungen der Übergangsvereinbarungen

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 Unsere NetzwerkeGrafik: Pfeil 
   
 
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3. Speyerer Sozialrechtstage – Gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen als kommunale Aufgabe, vom 11. bis 12. März 2021

Die Tagung geht der Frage nach, inwieweit auf kommunaler Ebene verbindlich sogenannte kommunale Präventionsketten für Kinder, Jugendliche und Familien etabliert werden können, die ein sinnvolles und aufeinander abgestimmtes Ineinandergreifen der verschiedenen involvierten Rechtsgebiete – vom Schulrecht über das Grundsicherungs- bzw. Sozialhilferecht bis hin zum Gesundheitsrecht und der Kinder- und Jugendhilfe – ermöglichen. Eine Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung i.S.v. §15 FAO ist möglich.

Ansprechpartnerin
Martina Dieterle – Sekretariat
Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
Lehrstuhl für Sozialrecht und Verwaltungswissenschaft
Tel.: 06232/654-359

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Logo der Bank für Sozialwirtschaft 

Umfrage zu wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie – Die Ergebnisse sind nun ausgewertet

Die ständige Weiterentwicklung der Corona-Pandemie ist zunehmend besorgniserregend und belastet die Organisationen des Sozial- und Gesundheitswesen sowie die Freie Wohlfahrtspflege. Um zu ermitteln, wie sich das Fortschreiten der Pandemie wirtschaftlich auf das Sozial- und Gesundheitswesen auswirkt und wie sich die Zahlen fortschreiben, haben wir eine Umfragereihe durchgeführt. Die erste Befragung lief vom 15. Mai bis zum 15. Juni 2020, eine erneute Datenerhebung fand von Mitte November bis Mitte Dezember 2020 statt. An der zweiten Umfrage haben rund 1.400 Akteure des Sozial- und Gesundheitswesens teilgenommen, an der ersten rund 1.000.

Die Umfragereihe haben wir in enger Zusammenarbeit mit den Spitzenverbänden AWO, Caritas, Diakonie, DRK, ZWST, dem Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge (DV) sowie dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) und der Universität Köln entwickelt. Die Ergebnisse wurden und werden mit den Gremien des Sozial- und Gesundheitswesens, der Freien Wohlfahrtspflege sowie der Politik diskutiert.

Ansprechpartnerin
Britta Klemm, Leiterin
Kompetenzzentrum Sozialwirtschaft
E-Mail: b.klemm@sozialbank.de

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UpdateDeutschland gestartet!

UpdateDeutschland ist ein deutschlandweiter Open Social Innovation Prozess unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzleramts. Die Ausgangsfrage ist: Wie gestalten wir ein krisenfestes, klimaneutrales und demokratisches Deutschland im digitalen Zeitalter, das gestärkt aus der Corona-Pandemie hervorgeht? Die Kernidee: Politik, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürger reichen konkrete Herausforderungen ein und Bürgerinnen und Bürger entwickeln, unterstützt von Expertinnen und Experten, innovative Lösungen.

Damit schließt UpdateDeutschland an #WirVsVirus an, der von der Bundesregierung im März 2020 als Reaktion auf die ersten Herausforderungen der Corona-Pandemie initiierte wurde. Der Hackathon und das anschließende Umsetzungsprogramm haben mit über 28.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezeigt, wie die Innovationskraft der Zivilgesellschaft mit der Umsetzungskraft eines lernenden Staates erfolgreich zusammenwirken kann.

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