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dv aktuell 4/2019 

 
 
1. Schwerpunktthema: Wohnen als soziale Frage – Sozialraum als Antwort?
2. Stellungnahmen und Empfehlungen
3. Gutachten – exklusiv für unsere Mitglieder im Mitgliederportal
4. ASD-Bundeskongress vom 18. bis 20. September 2019 in Bielefeld
5. Vom Mitgliederportal des Deutschen Vereins profitieren
6. Veranstaltungshinweise
7. Neuerscheinungen
 
   
 
Foto von Michael Löher, Hoffotografen 

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitglieder des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.,

der Fachkräftemangel ist auch in den sozialen Berufen und Gesundheitsberufen eine Herausforderung. Ein Lösungsansatz könnten Fachkräfte aus dem Ausland sein. Daher ist das geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz der Bundesregierung grundsätzlich begrüßenswert. Die vorgesehenen Erleichterungen für Fachkräfte mit nicht-akademischer Berufsausbildung sind ebenso sinnvoll wie die neue Möglichkeit, in Deutschland nach einem Ausbildungsplatz zu suchen. Einige im Entwurf vorgesehene Voraussetzungen sind aus Sicht des Deutschen Vereins allerdings zu hoch und nicht praxisgerecht ausgestaltet.

Das Aufenthaltsrecht sollte aber nicht isoliert betrachtet und überschätzt werden. Einwanderung ist ein Baustein von vielen. Sie muss eingebettet sein in eine Strategie. Inländische Potenziale müssen berücksichtigt, allen hier lebenden Menschen muss berufliche Teilhabe ermöglicht werden. Auch müssen Absprachen zur Anwerbung ausländischer Pflegekräfte entwicklungs-, sozial- und integrationspolitisch verantwortungsvoll ausgestaltet sein.

Und: Ob Fachkräfte kommen und bleiben, hängt davon ab, welche Arbeits- und Lebensbedingungen sie hier vorfinden. Gerade im Bereich der Pflege gibt es noch einiges zu tun, um die Arbeitsbedingungen attraktiver zu gestalten.

Ihr
Michael Löher
(Vorstand)

PS: Sie suchen noch eine interessante Lektüre für die Ostertage? Dann empfehle ich Ihnen den aktuellen und mittlerweile 20. Band unserer Reihe "Soziale Arbeit kontrovers". Darin bieten die Autoren Paul-Stefan Roß und Roland Roth interessante Perspektiven zum Thema Soziale Arbeit und bürgerschaftliches Engagement.

 
   
 
 Schwerpunktthema: Wohnen als soziale Frage – Sozialraum als Antwort?Hinweis-Button zum nach oben-springen 
   
 
Logo des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. 

von Beate Maria Hagen
Die angespannten Wohnungsmärkte in Ballungszentren offenbaren eine jahrelang vernachlässigte Wohnungspolitik. Sie rücken auch das Wohnen als soziale Frage in den Fokus der Aufmerksamkeit: Tausende Menschen gehen auf die Straße und demonstrieren gegen "Mietenwahnsinn" und Verdrängung. Wohnraummangel und explodierende Mieten verstärken den Verdrängungseffekt und betreffen immer mehr Menschen. Studien belegen eine steigende soziale und demografische Segregation.

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 Stellungnahmen und EmpfehlungenHinweis-Button zum nach oben-springen 
   
 
Foto: eine Reihe an Zetteln mit einem Männchen drauf und ein Puzzlestück 

Langzeitarbeitslosigkeit

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Umsetzung der Förderung nach § 16i SGB II "Teilhabe am Arbeitsmarkt"

Mit der "Teilhabe am Arbeitsmarkt" steht den Jobcentern nun seit dem 1. Januar 2019 erstmals eine gesetzliche Regelförderung zur Verfügung, mit der sie Langzeitarbeitslose gezielter finanziell unterstützen und sozial begleiten können. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. fordert in seinen aktuellen Empfehlungen, die neue Förderung zügig und umfassend umzusetzen – und zeigt auf, was dabei beachtet werden muss.

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Foto: Mann und Frau mit Kopftuch 

Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung

Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Gesetzentwurf der Bundesregierung über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung vom 19. Dezember 2018

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. fordert, Geduldeten in Ausbildung oder Beschäftigung eine realistische Perspektive auf Aufenthalt in Deutschland zu geben.

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Foto: Stromzähler und Münzen 

Ermittlung der Regelbedarfe

Problemanzeige des Deutschen Vereins zur Bemessung des Bedarfs an Haushaltsenergie und des Mehrbedarfs bei dezentraler Warmwasserbereitung in Haushalten der Grundsicherung und Sozialhilfe – Lösungsperspektiven

Die Stromkosten vieler Haushalte in der Grundsicherung und Sozialhilfe sind oft höher, als die gezahlten Pauschalen, mit der Folge, dass sie in Zahlungsrückstände geraten und sogar Stromsperren in Kauf nehmen müssen. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. macht Vorschläge für eine alternative Bemessung der Kosten für Haushaltsenergie und die dezentrale Warmwasserbereitung.

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Foto: Pfeilschild mit der Aufschrift "Fachkräfte willkommen" 

Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz vom 19. Dezember 2018

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. begrüßt geplante Verbesserungen durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz der Bundesregierung. Einige im Entwurf vorgesehene Voraussetzungen bewertet er jedoch als zu hoch und nicht praxisgerecht.

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Bundesteilhabegesetz

Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Neunten und Zwölften Buches Sozialgesetzbuch und anderer Rechtsvorschriften (SGB IX/ SGB XII – Änderungsgesetz)

Der Deutsche Verein bekräftigt weiterhin das Anliegen, die gleichberechtigte, selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Hinblick auf die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) fortzuentwickeln.

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 Gutachten: exklusiv für unsere Mitglieder im MitgliederportalHinweis-Button zum nach oben-springen 
   
 

Zum Ausschluss von Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses wegen Befangenheit

Gegenstand des Gutachtens ist die Frage, unter welchen Voraussetzungen ein Ausschluss von Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses aufgrund von Befangenheit rechtlich möglich ist. Hintergrund der Bearbeitung ist der Umstand, dass die Geschäftsstelle des Deutschen Vereins wiederholt mit der Fragestellung konfrontiert wurde. Das 1995 vom Deutschen Verein erstellte Gutachten wird in diesem Rahmen konkretisiert.

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 ASD-Bundeskongress vom 18. bis 20. September 2019 in BielefeldHinweis-Button zum nach oben-springen 
   
 
Logo des ASD-Bundeskongress 2019 

ASD-Bundeskongress

Jetzt anmelden!

Reicht bezogen auf die gesellschaftlichen Umbrüche ein fachliches und strukturelles "Update" aus, oder sind die dem ASD zugrunde liegenden Konzepte grundsätzlich zu verändern und in einem "Setup" neu zu installieren? Antworten auf diese und viele Fragen mehr gibt es vom 18. bis 20. September 2019 auf dem ASD-Bundeskongress in der Fachhochschule Bielefeld.

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 Vom Mitgliederportal des Deutschen Vereins profitierenHinweis-Button zum nach oben-springen 
   
 
Logo des Mitgliederportals 

Unser exklusives Mitgliederportal bietet zahlreiche Vorteile: Sie können als Mitglied bereits am 1. eines Monats den NDV digital lesen und herunterladen, eigene Veranstaltungen bewerben, auf Rechtsgutachten sowie auf weitere Publikationen des Deutschen Vereins zugreifen und vieles mehr.

Sie sind Mitglied und haben Fragen zu unserem Portal, dann sprechen Sie uns gern an!
Ansprechpartnerin: Beate Maria Hagen

 
   
 
 VeranstaltungshinweiseHinweis-Button zum nach oben-springen 
   
 
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Mitgliederversammlung

Save the date! Wohnen als soziale Frage – Sozialraum als Antwort?, in Berlin

Am 19. Juni 2019 findet von 9.30 bis 16.00 Uhr in der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin unsere Mitgliederversammlung statt.

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir das Motto "Wohnen als soziale Frage – Sozialraum als Antwort?" aus sozialräumlicher Perspektive diskutieren: Wie muss der dringend notwendige quantitative Ausbau von Wohnraum gestaltet sein, damit lebendige und durchmischte Quartiere entstehen? Wie gelingt ein sozial nachhaltiger Wohnungsbau? Wie können Sozialräume weiterentwickelt werden? Und ist der Sozialraum die richtige Antwort? Was ist überhaupt möglich und was bleibt Utopie?

Das komplette Programm der Veranstaltung steht Ihnen in Kürze auf unseren Internetseiten zur Verfügung.

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Foto: Veranstaltungen, Anke Seeliger 

Teilhabe an Bildung, vom 3. bis 5. Juni 2019, in Hannover

Mit dem Bundesteilhabegesetz wird erstmals klargestellt, dass die Teilhabe an Bildung eine eigene Reha-Leistung ist. Künftig wird dadurch sowohl die Förderung einer schulischen oder hochschulischen beruflichen Weiterbildung im Anschluss an eine duale oder schulische Berufsausbildung (Meisterkurs, Bachelorstudium) möglich wie auch die Förderung einer rein akademischen Aus- und Weiterbildung (Masterstudium im Anschluss an ein Bachelorstudium). Mit diesen Themen beschäftigt sich die Vertiefungsveranstaltung des Projekts "Umsetzungsbegleitung Bundeteilhabegesetz" zur Teilhabe an Bildung.

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Cover des Veranstaltungsprogramms 

Jugendhilfe

Keiner darf verloren gehen! Jugendhilfe und Arbeitsförderung gemeinsam als Lotse für junge Menschen im Übergang Schule – Beruf, vom 21. bis 23. August 2019, in Berlin

Diese als Workshop konzipierte Fachveranstaltung bietet Kommunen, die bereits eine systematische rechtskreisübergreifende Kooperation eingegangen sind, die Möglichkeit, die Kriterien bzw. Schnittstellenprobleme zwischen den Systemen der verschiedenen Leistungsgesetze zu bearbeiten. Aufbauend auf den Kriterien einer tragfähigen Kooperation werden Impulse gegeben, um Verbesserungsmöglichkeiten für die schon bestehende
Zusammenarbeit zu finden.

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Cover des Veranstaltungsprogramms 

Menschen mit Behinderungen

Netzwerktreffen für kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, vom 29. bis 30. August 2019, in Erkner

Das Netzwerktreffen für kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderungen dient dem Austausch, der Diskussion und der Weiterentwicklung aktueller Fragen aus der Praxis auf dem Gebiet des SGB IX, der Gleichstellungsgesetze und der Unterstützungssysteme für Menschen mit Behinderung. Gerade die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes wirft viele Fragen auf, für die es noch kaum abschließende Lösungen gibt, die aber diskutiert werden sollten. Auch die Weiterentwicklung von Barrierefreiheit und Inklusion ist ungemindert ein wesentliches Thema, für das es guter Ideen bedarf.

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Cover des Veranstaltungsprogramms 

Kinder- und Jugendhilfe

Ausländerrecht und Kinder- und Jugendhilfe – Kindeswohl als Kooperationsgrundlage, vom 9. bis 11. September 2019, in Hannover

Die Fachveranstaltung befasst sich mit den Kooperationsmöglichkeiten von Ausländerbehörden und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe im Lichte des gemeinsamen Schutzauftrags "Kindeswohl". In der Fachveranstaltung werden Probleme der Fachkräfte bei der Wahrung ihres Schutzauftrages in rechtlich nicht eindeutigen und sozialpädagogisch kontroversen Einzelfällen aufgegriffen und in Tandems (jeweils Mitarbeiter/innen aus der Ausländerbehörde und dem Jugendamt) diskutiert. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden unter Berücksichtigung praktischer Erfahrungen und bestehender nationaler und internationaler rechtlicher Regelungen Möglichkeiten der besseren Zusammenarbeit eruiert.

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Foto: Banner des ESN-Kongresses im Juni 2019 

Qualität guter Dienste für mehr Lebensqualität – Europäische Konferenz des Sozialwesens 2019, vom 5. bis 7. Juni 2019, in Mailand

Das European Social Network (ESN) lädt vom 5. bis 7. Juni 2019 zur 27. Konferenz des Sozialwesens mit über 400 Fach- und Führungskräften aus ganz Europa ein. Der diesjährige Erfahrungs- und Wissensaustausch steht unter dem Motto "Qualität als Ziel – Qualität guter Dienste für mehr Lebensqualität" und findet in Mailand statt. In Plenar- und Podiumsrunden bzw. den ca. 30 Workshops wird es um neue Trends und Lösungen bei der Planung, Aufsicht und Evaluation von – vor allem kommunalen – sozialen Angeboten für personenzentrierte Pflege und Betreuung gehen. Traditionell thematisiert ESN in seinen Veranstaltungen auch stark die Zusammenarbeit von Fachleuten mit Wissenschaftlern, Geldgebern und Nutzer/innen der sozialen Dienste sowie die Entwicklung integrierter Angebote. Die Konferenz bietet erfahrungsgemäß eine sehr gute Gelegenheit, sich mit Fachleuten aus anderen Ländern, die die gleichen Interessen haben, zu vernetzen. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. wird auf der Konferenz durch seinen Vorstand, Michael Löher, sowie mit einem eigenen Workshop zur Qualität stationärer Erziehungshilfen in Kooperation mit dem DJI vertreten sein. Weitere Informationen zum Programm (deutschsprachig) und Anmeldung: https://essc-eu.eu/programm/#1554389915386-11c9340b-d08c

 
   
 
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Cover des 20. Bandes SAK 

Soziale Arbeit kontrovers

Soziale Arbeit und bürgerschaftliches Engagement: gegeneinander – nebeneinander – miteinander?

Perspektiven von Paul-Stefan Roß und Roland Roth
2019, 64 Seiten, kart.; 7,50 €; für Mitglieder 6,50 €
ISBN 978-3-7841-3052-1
ISBN E-Book 978-3-7841-3053-8

Betreuung und Pflege, die "Mitleidsökonomie" der Tafeln sowie die Unterstützung geflüchteter Menschen sind elementar auf bürgerschaftliches Engagement angewiesen. Das Verhältnis zur professionellen Sozialen Arbeit ist jedoch oft problematisch. Die Autoren zeigen die gesellschaftspolitischen Ursachen auf und entwickeln Perspektiven für eine konstruktive Zusammenarbeit.

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