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dv aktuell 10/2019 

 
 
1. 140 Jahre Deutscher Verein
2. Neuerscheinungen
3. Gutachten – exklusiv im Mitgliederportal
4. Für Mitglieder und die, die es werden wollen
5. Im Dialog
6. Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG
7. Deutscher Verein intern
8. Veranstaltungshinweise
9. Unsere Netzwerke
 
   
 
Foto von Michael Löher, Hoffotografen 

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Mitglieder des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.,

vor 100 Jahren, im Jahr 1919, fanden bedeutsame Veränderungen statt – in der deutschen Geschichte und in der Geschichte des Deutschen Vereins: Der 1880 gegründete Deutsche Verein für Armenpflege und Wohlthätigkeit unterzog sich einer grundlegenden Reform, die seine Struktur bis heute prägt. Mit dem ersten Umzug des Deutschen Vereins von Berlin nach Frankfurt am Main – wie viele von Ihnen wissen, ist es nicht bei einem geblieben – wurde eine professionelle Geschäftsstelle eingerichtet. In diesem Zusammenhang fand eine Umbenennung des Vereins in "Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V." statt. Zur organisatorischen und fachlichen Professionalisierung sowie zur Umbenennung empfehle ich Ihnen die beiden sehr interessanten Artikel in diesem Newsletter.

Seit seiner Gründung steht der Deutsche Verein für eine hohe Fachlichkeit. Wir vereinen Theorie und Praxis und bieten vor allem Akteurinnen und Akteuren des Sozialen ein Forum, eine Plattform. Zusammenzukommen, sich auszutauschen und gemeinsam Lösungen zu finden: Auch das macht den Deutschen Verein aus und ist heute wichtiger denn je. Fachlich, sachlich, konsensorientiert, auch ein Stück unabhängig, das ist die Basis unserer Akzeptanz. In unseren Gremien, mit unseren Stellungnahmen und Empfehlungen, Fachveranstaltungen oder Kongressen tragen wir zur Weiterentwicklung des Sozialstaates bei – und damit zu einer lebendigen und stabilen Demokratie!

Ihr Michael Löher
(Vorstand)

 
   
 
 140 Jahre Deutscher VereinHinweis-Button zum nach oben-springen 
   
 

Vor 100 Jahren: Der Deutsche Verein wird modern!

Das Jahr 1919 war bedeutsam für die deutsche Geschichte: Erstmals gab es einen demokratischen Staat, das Frauenwahlrecht wurde eingeführt und der Ausbau der Wohlfahrtspflege war Verfassungsauftrag. Auch der 1880 gegründete Deutsche Verein für Armenpflege und Wohlthätigkeit unterzog sich 1919 einer gründlichen Reform, die seine Struktur bis heute prägt. Das 100-jährige Jubiläum soll zum Anlass genommen werden, die damaligen Geschehnisse noch einmal zu skizzieren. Dr. Sabine Schmitt geht in dem Artikel auf die Vorgeschichte, Reformen, den Einfluss auf die Sozialgesetzgebung der Weimarer Republik ein und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Arbeit.

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Sollte der Name des Deutschen Vereins geändert werden?

Seit der ersten und einzigen Namensänderung im Jahr 1919 trägt der "Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge" – seit nunmehr also 100 Jahren – eben diese Bezeichnung. Immer wieder werden Stimmen laut, die für eine Umbenennung plädieren: Der Name sei nicht mehr zeitgemäß, beinhalte missverständliche Begriffe oder wecke gar unerwünschte Assoziationen. Ralf Mulot beleuchtet mit seinem Beitrag die Entstehungsgeschichte des Namens, unterzieht seine einzelnen Bestandteile einer kritischen Analyse und kommt zu einer Empfehlung, wie mit dem Namen umgegangen werden sollte.

Mehr Informationen zur Geschichte des Deutschen Vereins

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 NeuerscheinungenHinweis-Button zum nach oben-springen 
   
 
Cover des Buches "Leben in der Mitte der Gesellschaft: Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" 

Leben in der Mitte der Gesellschaft: Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz

Herausgegeben von Irina Pfützenreuter

2019, 111 S., E-Book
14,50 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins 10,70 €
ISBN: 978-3-7841-3166-5

An Demenz Erkrankte und deren Angehörige benötigen Information, Beratung, praktische Unterstützung und vor allem: soziale Integration. Wie kann es gelingen, Betroffenen einen Weg zu mehr sozialer Teilhabe zu ebnen? In unserem neuen E-Book stellen wir 14 Projekte vor, die im Rahmen des Bundesmodellprogramms "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz" nach Lösungswegen gesucht haben. Die Auswahl umfasst Allianzen im städtischen wie im ländlichen Raum und Projekte mit spezifischem Fokus auf Migration und kulturelle Teilhabe.

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 Gutachten – exklusiv im MitgliederportalHinweis-Button zum nach oben-springen 
   
 

Zur Auslegung von § 45 Satz 3 Nr. 3 Alternative 1 SGB XII

Der Sozialhilfeträger hat nach § 45 Satz 3 Nr. 3 Alternative 1 SGB XII bei Personen, die den Eingangs- und Berufsbildungsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen durchlaufen, das Vorliegen der medizinischen Voraussetzungen des § 41 Abs. 3 SGB XII ohne weitere Ermittlungen anzunehmen. Er hat von einer dauerhaften vollen Erwerbsminderung auszugehen, ohne eine Entscheidung des Rentenversicherungsträgers zu dieser Frage einzuholen.

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 Für Mitglieder und die, die es werden wollenHinweis-Button zum nach oben-springen 
   
 

Wir begrüßen drei neue Einzelmitglieder im Deutschen Verein und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Sie wollen Mitglied werden und von den vielen Vorteilen profitieren?
Ansprechpartnerin: Diana Pech

 
   
 
Logo des Mitgliederportals 

Vom Mitgliederportal des Deutschen Vereins profitieren

Unser exklusives Mitgliederportal bietet zahlreiche Vorteile: Sie können als Mitglied bereits am 1. eines Monats den NDV digital lesen und herunterladen, eigene Veranstaltungen bewerben, auf Rechtsgutachten sowie auf weitere Publikationen des Deutschen Vereins zugreifen und Vieles mehr.

Sie sind Mitglied und haben Fragen zu unserem Portal, dann sprechen Sie uns gern an!
Ansprechpartnerin: Beate Maria Hagen

 
   
 
 Im DialogHinweis-Button zum nach oben-springen 
   
 
Foto v.l.n.r.: Michael Löher, Cornelia Markowski und Christian Fillet 

ESN-Präsident Christian Fillet zu Gast im Deutschen Verein

Am 17.10.2019 begrüßte Vorstand Michael Löher den Präsidenten des European Social Network (ESN), Christian Fillet, im Deutschen Verein. Anlass war das Treffen der ESN-Arbeitsgruppe zur Digitalisierung sozialer Dienste, die vom 17. bis 18.10.2019 im Deutschen Verein tagte. Die neue Arbeitsgruppe, in die sich auch der Deutsche Verein fachlich einbringt, wird sich in den kommen zwei Jahren mit digitalen Lösungen im Daten- und Fallmanagement, technologiebetriebenen Diensten, assistierenden Technologien und dem Einsatz künstlicher Intelligenz bei den sozialen Diensten europaweit befassen.

Außerdem gab es einen Austausch zu den Vorbereitungen der "Europäischen Konferenz für soziale Dienste" des ESN, die vom 8. bis 10. Juli 2020 in Hamburg stattfinden wird.

Der Deutsche Verein ist eines von 120 Mitglieder in über 35 europäischen Ländern des ESN. Der ESN vertritt die Interessen der lokalen sozialen Dienste, vorwiegend der öffentlichen Seite, in Brüssel. Zudem setzt das Netzwerk ganz maßgeblich auf den internationalen Austausch von guten Praxiserfahrungen seiner Mitglieder.

 
   
 
Foto von Michael Löher und Simone Großner 

Simone Großner stellt die Arbeit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration vor

Ein fachlicher Austausch fand am 7. Oktober 2019 mit Simone Großner, Leiterin des Arbeitsstabes der Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, statt. Sie erläuterte Vorstand Michael Löher und den Referentinnen und Referenten des Deutschen Vereins Rolle und Funktion sowie aktuelle Arbeitsschwerpunkte des Arbeitsstabes. Dabei machte sie auf die besonderen Bedarfe bei der Integration von Frauen aufmerksam. In der anschließenden Diskussion wurden in diesem Zusammenhang auch die Herausforderungen bei der Kindertagesbetreuung und der Beschulung sowie die schwierigen Bedingungen für Geflüchtete auf dem Wohnungsmarkt thematisiert.

 
   
 
Foto: Michael Löher hält seinen Vortrag auf dem 7. Fachtagung "Armutsbekämpfung" in Karlsruhe 

Vorstand Michael Löher sprach beim 7. Fachtag "Armutsbekämpfung" in Karlsruhe

Mit dem Plenumsvortrag "Von Daten zu Taten – sozialpolitische Maßnahmen zur Armutsbekämpfung" ging Vorstand Michael Löher bei dem Fachtag auf den wichtigen Zusammenhang zwischen sozialwissenschaftlicher Datenerhebung und sozialpolitischen Handlungen ein.

In seinem Vortrag verwies er auf das System der monetären Unterstützung von Kindern und Familien und der integrierten Sozialplanung als wichtige Handlungsfelder, welche auf sozialwissenschaftlichen Daten aufbauen sollten. "Sozialpolitische Maßnahmen bauen oft auf empirischen Erkenntnissen auf, jedoch gilt es, diese Befunde kritisch zu überprüfen und einzuordnen. Der tatsächliche Mehrwert von Zahlen liegt eben nicht in ihrer eigentlichen Existenz, sondern in ihrer Interpretation", sagte Michael Löher und betonte unter anderem die Vorteile einer integrierten Sozialplanung für Kommunen auf der Basis einer empirisch gesicherten Sozialberichterstattung.

Bereits zum siebten Mal fand der Fachtag "Armutsbekämpfung" in Karlsruhe statt. Dies war Teil der landesweiten Aktionswoche "Armut bedroht ALLE" der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg.

 
   
 

Vortrag bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht

Am 26. Oktober 2019 hielt Melanie Kößler, wissenschaftliche Referentin beim Internationalen Sozialdienst (ISD) im Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., einen Vortrag zum Thema “Familienkonflikte und Migration: Einblicke in die Beratungspraxis der Zentralen Anlaufstelle für Internationale Kindschaftskonflikte (ZAnK)” bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht an der Georg-August-Universität Göttingen. Die Zusammenarbeit mit Arbeitspartnern des Internationalen Sozialdiensts im Libanon beschrieb sie anhand eines Fallbeispiels. Dabei erläuterte sie u.a. auch aufenthaltsrechtliche Fragestellungen zum Thema Familienzusammenführung. Ferner zeigte sie die Herausforderungen auf, die sich regelmäßig in der grenzüberschreitenden Fallarbeit stellen, wenn Länder nicht in den internationalen Abkommen eingebunden sind, die eine grundsätzliche gegenseitige Anerkennung von Sorgerechtsentscheidungen vorsehen.

Weitere Referent/innen und Teilnehmende der Tagung waren Vertreter/innen aus der Praxis (Gerichte), Wissenschaft und Forschung (Georg-August- Universität Göttingen, Universität Erlangen-Nürnberg, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Freie Universität Berlin, Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung sowie Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht).

 
   
 
 Projekt Umsetzungsbegleitung BTHGHinweis-Button zum nach oben-springen 
   
 
Frau mit Downsyndrom im Job, Anke Seliger 

Reden Sie mit – ab sofort und bis zum 13.12.2019 läuft die aktuelle Online-Fachdiskussion zum Thema "Andere Leistungsanbieter"!

Seit 2018 gibt es mit dem BTHG für Menschen mit Behinderungen eine Alternative zur beruflichen Bildung und Arbeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM): die sogenannten anderen Leistungsanbieter. Anbieter können sowohl im Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich als auch im Arbeitsbereich von Werkstätten Leistungen erbringen, ohne alle Anforderungen einer WfbM erfüllen zu müssen. Allerdings lassen sich knapp zwei Jahre nach Inkrafttreten dieses Teils des BTHG bundesweit nur wenige Anbieter ausfindig machen. Zudem bietet ein Großteil von ihnen ausschließlich Leistungen im Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich an.

Bis zum 13. Dezember 2019 können Sie Ihre Fragen und Beiträge zum Thema "Andere Leistungsanbieter" wieder in eine Online-Fachdiskussion des Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG einstellen. Die Themen reichen von den Zulassungsvoraussetzungen und dem Verfahren über die Zusammenarbeit zwischen Leistungsträger und interessierten Anbietern sowie den Leistungsberechtigten bis zur Fortsetzungsmöglichkeit für Zuverdienstprojekte.

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Mann mit Headset am PC, Anke Seliger 

Webinar "Andere Leistungsanbieter" am 14. November 2019, 11.00 Uhr - Jetzt registrieren!

Wie wird man "anderer Leistungsanbieter" nach dem BTHG? Einen Einblick in den Prozess gewährt das Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG am 14. November 2019 um 11.00 Uhr mit einem Webinar. Unter anderem wird Birgit Keßler-Nolte, fachliche Leitung der Vituellen Werkstatt im Regionalverband Saarbrücken, aus dem Zulassungsverfahren berichten, in dem sich ihre Einrichtung momentan befindet. Die Registrierung für das Webinar ist ab sofort möglich!

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 Deutscher Verein internHinweis-Button zum nach oben-springen 
   
 

Neu in der Geschäftsstelle

Tristan Fischer ist seit dem 16.09.2019 als wissenschaftlicher Referent im Projekt Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz tätig

 
   
 
 VeranstaltungshinweiseHinweis-Button zum nach oben-springen 
   
 
Cover des Veranstaltungsprogramms 

Die Personalgewinnung und -bindung in der Pflege unter den Herausforderungen des Pflegeberufegesetzes, 9. bis 10. Dezember 2019 in Berlin

Das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe, das am 24. Juli 2017 im Bundesgesetzblatt verkündet wurde, tritt in seinen wesentlichen Teilen am 1. Januar 2020 in Kraft. Das Pflegeberufereformgesetz soll u.a. die Attraktivität der Pflegeberufe erhöhen und zur Deckung des Fachkräftebedarfs in den Pflegeberufen aktuell und zukünftig beitragen, wozu es umfassender Maßnahmen bedarf. Die Fachtagung wird sich damit befassen, wie das Berufsfeld Pflege attraktiv ausgestaltet und wie Fachkräfte langfristig für dieses verantwortungsvolle Berufsfeld gewonnen und gebunden werden können. Im Fokus der Fachtagung sollen dabei neben Fragestellungen der Fachkräftesicherung auch die aktuellen Erfordernisse an Ausbildung und Professionalisierung vor dem Hintergrund der Umsetzung des Pflegeberufegesetzes stehen.

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Cover des Veranstaltungsprogramms 

Podium Altenhilfe – Lebensumfeld im Alter gestalten, 27. bis 29. November 2019 in Hannover

Das Podium Altenhilfe greift aktuelle Entwicklungen in einem breiten Spektrum von Alternsthemen auf. Im Fokus stehen zum einen die Praxis der offenen Altenarbeit und Seniorenpolitik in den Kommunen sowie übergreifende Trends bzw. aktuelle Entwicklungen auch auf Bundesebene. Als bundesweites Forum bietet das Podium Altenhilfe interdisziplinären fachlichen Austausch, die Vermittlung von Anregungen und Impulsen zwischen Praktiker/innen, Leitungskräften, Verbänden und Wissenschaft und befördert den fachpolitischen Diskurs.

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Zukunftsforum Heimerziehung: Webseite online!

Bundesweite Initiative im Auftrag des BMFSFJ eruiert Weiterentwicklungsbedarfe in der Heimerziehung

Im Rahmen des Zukunftsforums Heimerziehung (Laufzeit: Januar 2019 bis März 2021) sollen zentrale Entwicklungsbedarfe und Strukturmerkmale gelingender Heimerziehung herausgearbeitet und öffentlich diskutiert werden. Hierzu werden Wissen, Einschätzungen und Positionen von Fachleuten und Adressaten, Praktikerinnen und Praktikern und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in verschiedenen Beteiligungsformaten zusammengetragen, diskutiert und in einer bundesweit besetzten Expertenrunde ausgewertet.
Die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen moderiert und organisiert das bundesweite Diskursforum.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. ist eines der Mitglieder der bundesweiten Expertengruppe.

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Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft e. V. gegründet!

Nach über zehn Jahren informeller Netzwerkarbeit wurde der Verein "Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft e.V." am 8.10.2019 in Frankfurt aus der Taufe gehoben. Gemeinsames Ziel der Gründungsmitglieder ist eine starke Vormundschaft, die an der Seite der Kinder und Jugendlichen steht, deren Interessen im Blick hat und nachdrücklich vertritt.

Neben den 17 Gründungsmitgliedern, gehören auch weitere Mitglieder dem Bundesnetzwerk des Bundesforums Vormundschaft und Pflegschaft e. V. an u. a. auch der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

 
   
 

Bauliche Förderung von Gemeinschaftsräumen im "KfW-Programm Altersgerecht umbauen" nutzen

Besonders im Alter werden das Wohlergehen und die Lebensqualität erheblich durch den eigenen Wohnraum und das Wohnumfeld beeinflusst. Die meisten Menschen wünschen sich so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden und im Wohnumfeld bleiben zu können. Das Bundesfamilienministerium fördert modellhaft im Programm "Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben" bauliche Maßnahmen an Gemeinschaftsräumen, die als Treffpunkte für Bewohnerinnen und Bewohnern und als Begegnungsstätten der Nachbarschaft oder des Quartiers, z.B. für Veranstaltungen, genutzt werden. Auch Angebote der Pflege (z.B. ambulante Pflegedienste, Tagespflegeeinrichtungen, ambulant betreute Wohngemeinschaften etc.) lassen sich dort einrichten.

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Fachtagung "Demenz und Migration", am 2. Dezember 2019 in Berlin

Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen brauchen dringend Unterstützung, um den herausfordernden Alltag gut meistern zu können. Doch noch ist der Zugang zu den Unterstützungsangeboten und den Einrichtungen der Altenhilfe und Pflege nicht für alle gleichermaßen gegeben. Insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund haben oft mit hohen Hürden zu kämpfen. Dies hat mehrere Gründe: Durch die Demenz nimmt die Sprachkompetenz ab und die Muttersprache wird wieder wichtiger. Auch kennen viele Menschen mit Migrationshintergrund die Struktur des deutschen Gesundheitswesens nicht. Oft fühlen sie sich auch nicht durch die in den Broschüren und Flyern verwendeten Worte und Bilder angesprochen. Die Fachtagung hat zum Ziel, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Chancen, die in einer bunter werdenden Altenhilfestruktur liegen, wahrzunehmen. Exemplarisch soll an einzelnen Projekten praxisnah aufgezeigt werden, welche Hürden bestehen, wie diese abgebaut und der Zugang für Menschen mit Migrationshintergrund verbessert werden kann.


Anmeldung und Information
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V., Selbsthilfe Demenz , Friedrichstr. 236, 10969 Berlin, Tel: 030 – 259 37 95 0, Fax: 030 – 259 37 95 29, E-Mail: info@deutsche-alzheimer.de
Anmeldefrist ist 8. November 2019. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

 
   
 
Logo der EAH 

Heilpädagogische Fachlichkeit gefragt!

Weiterbildungen für Fachkräfte bei Leistungsträgern und Leistungserbringern durch die Europäische Akademie für Heilpädagogik

Die Europäische Akademie für Heilpädagogik (EAH) konzipiert und entwickelt im Auftrag des Berufs- und Fachverbandes Heilpädagogik (BHP) e.V. Weiterbildungen, die fachliche und sozialrechtliche Entwicklungen mit heilpädagogischen Expertisen und Perspektiven verknüpfen. Vor dem Hintergrund aktueller sozialpolitischer Herausforderungen stellen die Weiterbildungsreihen "Personenzentrierte Teilhabeplanung" und "Heilpädagogische Familienhilfe" einen besonderen Mehrwert für pädagogische Fachkräfte dar. Informationen zu weiteren Weiterbildungen und Veranstaltungen wie dem "5. BHP UnternehmerInnentag Heilpädagogik" finden Sie im neuen EAH Programm. Die Weiterbildungen finden 2020 bundesweit an 26 Veranstaltungsorten statt. Selbstverständlich organisiert die EAH gewünschte Weiterbildungen auch vor Ort in Ihrem Unternehmen oder in Ihrer Organisation.

Anmeldung und Information
Die EAH steht Ihnen für Fragen und Austausch gerne sowohl telefonisch | 030 40 60 50 70 | als auch per E-Mail | info@eahonline.de | zur Verfügung.

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