[code]
![]() | |||||||
dv aktuell 1/2021 | |||||||
![]() | Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitglieder des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V., | ||||||
| Arbeitsschwerpunkte 2021 des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. erschienen! | ![]() | ||||||
Die Arbeit des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. wird im Jahr 2021, wie schon im Jahr 2020, von der COVID-19-Pandemie und ihren Auswirkungen auf die Bereiche des Sozialen geprägt sein. Außerdem sind die Reform des SGB VIII, notwendige Neuerungen in der Pflege, die Weiterentwicklung des SGB II und die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes zentrale Themenschwerpunkte. Die Sicherstellung und Unterstützung der sozialen Infrastruktur in der Krise bleibt ein wichtiges Ziel. Die Pandemie hat aber auch verschiedene bereits bestehende Handlungserfordernisse wie durch ein Brennglas besonders sichtbar gemacht: Maßnahmen gegen Bildungsungleichheit, grundlegende Verbesserungen für die sozialen Berufe, Fragen der Vereinbarkeit sowie die Unterstützung von Frauen und Kindern, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Zu diesen und weiteren aktuellen Themen, die im Folgenden als Überblick aufgeführt sind, wird der Deutsche Verein Anregungen geben. Außerdem ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Deutschen Vereins mit dem BMFSFJ, dem BMAS und dem BMG geplant. Ziel ist es dabei, in einem ressortübergreifenden Ansatz die Lernerfahrungen aus der COVID-19-Pandemie für künftiges sozialpolitisches Handeln zu reflektieren. | |||||||
| Motto für den 82. Deutschen Fürsorgetags 2022 steht fest | ![]() | ||||||
"Der Sozialstaat sichert unsere Zukunft – sichern wir den Sozialstaat!""Mit dem Motto wollen wir die wichtige und stabilisierende Funktion unseres Sozialstaates für die Demokratie und unser Gemeinwesen in den Blick nehmen. Die aktuelle Covid19-Pandemie hat aufgezeigt, dass sich der Sozialstaat zwar vielerorts bewährt, aber nicht an allen Stellen krisenfest und stabil ist. Auch hat die Pandemie schon länger bekannte Baustellen schonungslos sichtbar gemacht“, erläutert Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. "Wir nehmen in den letzten Jahren eine zunehmende Spannung innerhalb der Gesellschaft wahr. Etliche Probleme harren der Lösung." | |||||||
| Cäcilia-Schwarz-Förderpreis: Bewerben Sie sich bis zum 31. März 2021 | ![]() | ||||||
AltenhilfeBereits zum siebten Mal lobt der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. seinen Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe aus. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wendet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die sich mit innovativen Entwicklungen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse älterer Menschen beschäftigen. Es können Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationsschriften oder andere bedeutende wissenschaftliche Arbeiten aus den Bereichen Geriatrie, Gerontologie, Pflege- und Therapiewissenschaft, Sozialwissenschaft, Gesundheitswissenschaft und verwandten Disziplinen eingereicht werden. Schirmherrin ist Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Einreichungsfrist ist der 31. März 2021. Der Preis wird im Rahmen der Mitgliederversammlung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. am 15. September 2021 in Berlin übergeben. | |||||||
| Deutsche EU-Ratspräsidentschaft | ![]() | ||||||
![]() | Eine erste Bilanz der deutschen EU-RatspräsidentschaftGleich zu Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft wurde deutlich, dass nicht der Brexit und das abzuschließende Handelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien das Programm für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft maßgeblich bestimmen würden. | ||||||
| Gutachten – exklusiv im Mitgliederportal | ![]() | ||||||
Kinder- und JugendhilfeZur Frage der Kostenerstattung bei Trägeridentität nach § 89a SGB VIIIDas vorliegende Gutachten befasst sich mit der Frage der Kostenerstattung nach § 89a SGB VIII im Fall der sog. Trägeridentität. Hintergrund ist, dass es in der Praxis immer wieder zu Fallkonstellationen kommt, in denen § 89a SGB VIII seinem Wortlaut nach zu keinem Kostenerstattungsanspruch führt, weil der örtliche Träger der Jugendhilfe, der nach § 86 Abs. 6 SGB VIII zuständig (geworden) ist, mit demjenigen Träger identisch ist, der zuvor gemäß § 86 Abs. 1 bis 5 SGB VIII zuständig war oder zuständig gewesen wäre. Dieses Ergebnis wird in den Fällen als ungerecht empfunden, in denen dem örtlichen Träger der Jugendhilfe nach den allgemeinen Regelungen – ohne die Anwendung der Sonderzuständigkeit gemäß § 86 Abs. 6 SGB VIII – ein Kostenerstattungsanspruch, etwa nach § 89 oder § 89e SGB VIII – zustehen würde. | |||||||
JugendhilfeleistungenZur Frage der örtlichen Zuständigkeit für Jugendhilfeleistungen im Anschluss an Leistungen nach § 19 SGB VIIIDas vorliegende Gutachten befasst sich mit der Frage der örtlichen Zuständigkeit für Jugendhilfeleistungen im Anschluss an die Gewährung von Leistungen nach § 19 SGB VIII, insbesondere wenn es dafür auf den Zeitpunkt „nach“ oder „vor Beginn der Leistung“ ankommt. In der Praxis stellt sich immer wieder die Frage, ob eine Hilfe nach § 19 SGB VIII und eine sich anschließende Jugendhilfeleistung eine einheitliche Gesamtleistung darstellen können oder ob es sich immer um zwei verschiedene Leistungen handelt. Im Fall der Gewährung einer Anschlusshilfe stellt sich zudem die Frage, ob sich die örtliche Zuständigkeit nach § 86 SGB VIII oder – wie es der Bayerische VGH entschieden hat – nach § 86b SGB VIII richtet. | |||||||
| Für Mitglieder und die, die es werden wollen | ![]() | ||||||
![]() | Wir begrüßen die neuen Mitglieder im Deutschen Verein und freuen uns auf die Zusammenarbeit!Aktion Jugendberufshilfe in Ostwürttemberg (AJO) e.V. in Aalen, | ||||||
![]() | Vom Mitgliederportal des Deutschen Vereins profitierenUnser exklusives Mitgliederportal bietet zahlreiche Vorteile: Sie können als Mitglied bereits am 1. eines Monats den NDV digital lesen und herunterladen, eigene Veranstaltungen bewerben, auf Rechtsgutachten sowie auf weitere Publikationen des Deutschen Vereins zugreifen und Vieles mehr. | ||||||
| Im Dialog | ![]() | ||||||
![]() | Neues EhrenmitgliedEhemaliger Präsident des Deutschen Vereins wird EhrenmitgliedNach sechs Jahren im Amt wurde Johannes Fuchs, Landrat a.D., im November 2020 als Präsident des Deutschen Vereins verabschiedet. Am 6. Januar 2021 hat ihn das Präsidium des Deutschen Vereins zum Ehrenmitglied ernannt. Der 70-jährige Verwaltungswissenschaftler Fuchs war von 2014 bis 2020 Präsident und seit 2010 Mitglied im Präsidium des Deutschen Vereins sowie hauptamtlich u.a. dreizehn Jahre Landrat des Rems-Murr-Kreises in Baden-Württemberg. | ||||||
![]() | Leiterin der Stabsstelle Internationales zur Schatzmeisterin des ICSW Europa gewähltFür die nächsten zwei Jahre wird Monika Büning, Leiterin der Stabsstelle Internationales im Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V., das Amt der Schatzmeisterin des International Committee of Social Welfare (ICSW) Europa wahrnehmen. Monika Büning vertritt das ICSW Deutschland. | ||||||
| Neuerscheinungen | ![]() | ||||||
![]() | Kontinuitäten der Fürsorge. Der "Nachrichtendienst des Deutschen Vereins" 1932–19462020, 176 Seiten, kart. | ||||||
| Veranstaltungshinweise | ![]() | ||||||
![]() | PflegeTeilhabe bei Pflegebedürftigkeit und besonderen Bedarfssituationen, 17. bis 18. März 2021Soziale Teilhabe auch bei Pflegebedürftigkeit aufrechtzuerhalten, zu unterstützen und zu fördern ist voraussetzungsreich und anspruchsvoll. Dies gilt umso mehr bei denjenigen, die über geringe Ressourcen verfügen oder deren Teilhabe auch schon vor dem Eintritt von Pflegebedürftigkeit eingeschränkt war. Bei sozial benachteiligten Menschen kumulieren Risiken sozialer Exklusion, häufig einhergehend mit Einsamkeit und dem Rückzug aus dem sozialen Leben, insbesondere bei alleinwohnenden mobilitätsbeeinträchtigten Personen. Einsamkeit und Isolation ziehen wiederum zusätzliche Risiken für Gesundheit und Lebensqualität nach sich. Bestehende Beratungs- und Unterstützungsangebote erreichen diese auch in sehr heterogenen Gruppen der Pflegebedürftigen oft nur schwer. Selbst der Zugang zur pflegerischen Grundversorgung im ambulanten Bereich ist auf Grund fehlender Informationen oder Scham eingeschränkt und Leistungen der Pflegeversicherung oder sozialräumliche Angebote werden nicht oder nur eingeschränkt in Anspruch genommen. In der digitalen Fachveranstaltung werden spezifische Bedürfnisse von und mögliche Zugänge zu bestimmten Zielgruppen dargestellt und diskutiert. | ||||||
![]() | AlterFachtag Nationale Demenzstrategie, 25. bis 26. März 2021In Deutschland leben aktuell 1,8 Mio. Menschen mit Demenz und ihre Zahl wird bis 2050 auf geschätzt 3 Mio. anwachsen. Der Deutsche Verein hat seit 2012 die Allianz für Menschen mit Demenz fachlich begleitet. Vieles ist seitdem vor Ort durch Projekte und Initiativen geleistet worden. Die Weiterentwicklung und Bündelung der Erkenntnisse und Erfahrungen zu einer Nationalen Demenzstrategie mündete im Sommer 2020 in die von drei Bundesministerien (BMFSFJ, BMG, BMBF) getragene Nationale Demenzstrategie. Um die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen und ihre Teilhabe zu stärken, ist das Zusammenwirken aller relevanten Akteure in den Ländern und insbesondere in den Kommunen und der Betroffenen selbst nötig – auf diese Perspektive ist die weitere Umsetzung auszurichten. Mit dem bundesweiten Fachtag sollen Ziele und Handlungsfelder der Strategie vorgestellt und in die Breite der Fachöffentlichkeit gebracht werden. Der Fachtag wird einen weiteren Schwerpunkt auf die Chancen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen legen, die im Zusammenwirken von Kommune, Pflege, Zivilgesellschaft, Selbsthilfe und lokaler Wirtschaft bestehen. Menschen mit Demenz und ihre Familien brauchen gute sozialräumliche Strukturen zur gesellschaftlichen Teilhabe an ihrem Lebensort. Wie dieser Ausbau gelingen kann und welche Handlungsansätze und Initiativen dazu bereits bestehen, dazu wird gute Praxis vorgestellt. Das umfasst auch die Öffnung der Angebote für die wachsende Diversität der Lebenswelten. | ||||||
![]() | KindertagesbetreuungForum Fachberatung für Kindertagesbetreuung: Aktuelle Entwicklungen im System der Fachberatung – Standortbestimmung und Neujustierung?!, am 30. März 2021Diese Veranstaltung versteht sich als bundesweites Forum für Fachberaterinnen und Fachberater im System der Kindertagesbetreuung und Schulkinderbetreuung. Fachberatung ist ein wichtiges qualitätsentwickelndes und -sicherndes Unterstützungssystem. Sie steht an der Schnittstelle zwischen Praxis, Trägern, Politik und Wissenschaft. Die Fachberater/innen sind Vermittler/innen und Multiplikator/innen von Ideen, Initiativen, Konzepten und Reformimpulsen. Ziel und Inhalt der Veranstaltung ist es, die derzeitige Situation der Fachberatung unter Berücksichtigung der Folgen der COVID 19-Pandemie auf die Kindertagesbetreuung und auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse zu beleuchten und konkrete Handlungs- und Weiterentwicklungsbedarfe für die Praxis zu identifizieren. Ausgangspunkte werden erstens die Auswirkungen des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung auf das System der Fachberatung sein. Zweitens wird sich die digitale Fachtagung vorbehaltlich des Gesetzgebungsprozesses mit der Umsetzung des Rechtsanspruches auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder befassen und der Frage nachgehen, wie ein zukunftsfähiges Unterstützungssystem für dieses Angebot ausgestaltet werden sollte. Drittens wird sie sich mit der weiteren Professionalisierung und Verberuflichung von Fachberatung befassen. | ||||||
| Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG | ![]() | ||||||
![]() | Reden Sie mit! – zu Einkommen und Vermögen nach dem BTHGWer als Mensch mit Behinderungen Leistungen der Eingliederungshilfe benötigt, musste diese lange selbst zahlen. Mit dem BTHG sind schrittweise Verbesserungen bei der Anrechnung von eigenem Einkommen und Vermögen für leistungsberechtigte Personen in Kraft getreten. Vor einem Jahr, zum 1. Januar 2020, wurde letztlich das Anrechnungsverfahren auf ein Beitragsverfahren umgestellt. Die Online-Fachdiskussion "Einkommen und Vermögen nach dem BTHG" des Projekts Umsetzungsbegleitung BTHG fragt nach den Erfahrungen von Leistungsträgern, -erbringern, Menschen mit Behinderungen sowie rechtlichen Betreuerinnen und Betreuern mit diesen Änderungen. Fachpublikum und Interessierte sind eingeladen, vom 14. Januar bis 31. März 2021 ihre Fragen und Beiträge auf der Projektwebsite einzustellen. | ||||||
![]() | Digitale Fachveranstaltung "Die wesentlichen Änderungen durch das BTHG für Betreuerinnen und Betreuer", 3. bis 4. März 2021Das Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG lädt zu einer digitalen Fachveranstaltung 3./4. März 2021 ein, die sich mit den wesentlichen Änderungen durch das BTHG für Betreuerinnen und Betreuer beschäftigt. Die digitale Fachveranstaltung richtet sich in erster Linie an Berufsbetreuer/innen und Vertreter/innen von Betreuungsvereinen. | ||||||
| Impressum | Kontakt | Newsletter abmelden | Deutscher Verein ![]() | |||||||