Einsatz von Einkommen und Vermögen in der Sozialhilfe – HLU , Grundsicherung und Hilfe zur Pflege | freie Plätze

  • Datum: 12.06.2017, 14:00 Uhr bis 14.06.2017, 13:00 Uhr
  • Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von örtlichen und überörtlichen Trägern der Sozialhilfe und freien Trägern.
  • Anmeldung bitte bis: 13.04.2017, 23:59 Uhr
  • Veranstaltungsnummer: F 3389/17
  • Ort: Wyndham Garden Berlin Mitte | Osloer Straße 116a

Das fürsorgerechtliche Nachrangprinzip verpflichtet die nachfragenden Personen, vor der Inanspruchnahme von Leistungen der Sozialhilfe alle Möglichkeiten zur Selbsthilfe wahrzunehmen. Dabei ist regelmäßig von Bedeutung– und im laufenden Leistungsbezug immer wieder festzustellen –, in welchem Umfang eigenes Einkommen und Vermögen vorhanden ist und was davon nicht eingesetzt bzw. verwertet werden muss. Wesentlich ist dabei die Abgrenzung zwischen Einkommen und Vermögen. Bei der Einkommensberücksichtigung ist neben der Prüfung, bei welchem Einkommen es sich um zweckbestimmte Leistungen handelt und in welchem Umfang diese angerechnet werden können, insbesondere auch festzustellen, ob Einkommen bezogen wird, das grundsätzlich anrechnungsfrei zu bleiben hat. Die dabei auftretenden Fragen bilden den Schwerpunkt der Veranstaltung. In Hinblick auf eine bundesweit möglichst einheitliche Anwendung der Vorschriften zum Einkommens- und Vermögenseinsatz wird besonders berücksichtigt, wie sich das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung auf Grundlage der Bundesauftragsverwaltung in Bezug auf die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (4. Kapitel SGB XII) positioniert hat. Entsprechende Weisungen oder Verwaltungsrichtlinien des Bundes haben zwar keine Bindungskraft bei Durchführung der
übrigen in kommunaler Eigenverantwortung erbrachten Leistungen des SGB XII, wirken auf die insoweit geübte Praxis aber ebenso ein wie unter Beschränkung auf das 4. Kapitel SGB XII gesetzlich vorgesehene Erweiterungen bei der Freilassung von Einkommen.


Dokumente:

Auszug Veranstaltungsheft [PDF, 660 KB]
Anmeldung Tagungsstätte [PDF, 200 KB]
F 3389/17 Veranstaltungsprogramm im PDF-Format [PDF, 180 KB]


Kosten:

Veranstaltungskosten Deutscher Verein:
Mitglieder: 170,00 € | Nichtmitglieder: 213,00 €

Tagungsstättenkosten (incl. Unterkunft/ Verpflegung/ Raum- und Technikkosten und gesetzl. Ust.):
Mitglieder: 288,00 € | Nichtmitglieder: 288,00 €

* Sie haben die Auswahl zwischen drei Pauschalen der Tagungsstätte. Die Höhe der anderen Pauschalen entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular. Die Buchung mindestens einer Tagungspauschale, die damit für jeden Tag der Veranstaltung festgelegt ist und nicht geändert werden kann, ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Veranstaltung. Wir bitten Sie, sich rechtzeitig anzumelden, um sich die Übernachtung zu sichern.


Anmeldung:

Hier geht's zur Onlineanmeldung    Anmeldung an die Tagungsstätte




Sachbearbeiter/in:

Bärbel Winter
Telefonische Sprechzeiten: Di. - Mi. von 9:00 - 14:00 Uhr, Do. von 9:00 - 16:00 Uhr, Fr. von 9:00 - 12:00 Uhr

Tel: +49 30 62980 605
Fax: +49 30 62980 650
E-Mail: winter@deutscher-verein.de



Referent/-innen:

Arbeitsfeldleiter Grundlagen sozialer Sicherung, Sozialhilfe, soziale Leistungssysteme
Reiner Höft-Dzemski
Regelbedarf; Mehrbedarf

Tel: +49 30 62980 301
Fax: +49 30 62980 250
E-Mail: hoeft-dzemski@deutscher-verein.de



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