Kindheit, Jugend, Familie, Alter

Aktuelle Empfehlungen/Stellungnahmen

Empfehlung/Stellungnahme vom 4. Dezember 2019

Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Implementierung und Ausgestaltung eines Rechtsanspruches auf ganztägige Erziehung, Bildung und Betreuung für schulpflichtige Kinder in der Grundschulzeit


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 4. Dezember 2019 [PDF, 530 KB]

In ihrer Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD für die 19. Legislaturperiode darauf verständigt, bis 2025 einen individuellen Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz für Kinder im Grundschulalter einzuführen.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 4. Dezember 2019

Stellungnahme des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hilfen für Familien bei Adoption (Adoptionshilfe-Gesetz)


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 4. Dezember 2019 [PDF, 280 KB]

Seit der letzten Reform des Adoptionsrechts im Jahr 1976 haben sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stark gewandelt; die rechtlichen Regelungen haben diesen Wandel bisher nicht abbilden können. Einzig die Auslandsadoption hat durch die Implementierung des Haager Adoptionsübereinkommens im Jahr 2002 weitgehende neue Regelungen erfahren, die nunmehr einer Nachjustierung bedürfen.

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Empfehlung/Stellungnahme vom 4. Dezember 2019

Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Gesetzentwurf zur Umsetzung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. März 2019 zum Ausschluss der Stiefkindadoption in nichtehelichen Familien


Vollständige Empfehlung/Stellungnahme vom 4. Dezember 2019 [PDF, 150 KB]

Das Bundesverfassungsgericht hat am 26. März 2019 – 1 BvR 673/17 (BGBl. I S. 737) – den vollständigen Ausschluss der Stiefkindadoption in nichtehelichen Familien für verfassungswidrig erklärt und den Gesetzgeber verpflichtet, bis zum 31. März 2020 eine Neuregelung zu treffen. Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf setzt das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz dieses Urteil um. Der Deutsche Verein begrüßt den Gesetzentwurf als eine Anpassung an die Lebensrealität vieler Menschen in Deutschland.

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 9. Dezember 2019

Nicht nur in Plätze, sondern auch in Qualität investieren


Vollständige Pressemitteilung vom 9. Dezember 2019 [PDF, 210 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. gibt Empfehlungen zur Implementierung und Ausgestaltung des Rechtsanspruchs auf ganztägige Erziehung, Bildung und Betreuung für Kinder im Grundschulalter heraus.

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Pressemitteilung vom 16. Oktober 2019

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. veröffentlicht Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Systems monetärer Unterstützung von Familien und Kindern


Vollständige Pressemitteilung vom 16. Oktober 2019 [PDF, 210 KB]

Nach wie vor ist das derzeitige System monetärer Unterstützung von Familien und Kindern kompliziert, organisatorisch zersplittert und birgt zahlreiche, teils nicht intendierte Wechselwirkungen sowie Inkonsistenzen in sich. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. spricht Empfehlungen zur neuen Gestaltung von Schnittstellen im bestehenden System aus und formuliert Aspekte für eine Diskussion von Konzepten einer Kindergrundsicherung.

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Pressemitteilung vom 30. September 2019

Aufwachsen in einer Familie ermöglichen – Mehr Geld für Kinder in Pflegefamilien


Vollständige Pressemitteilung vom 30. September 2019 [PDF, 210 KB]

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. empfiehlt, für das Jahr 2020 die Pauschalbeträge für die Pflege und Erziehung sowie für den Sachaufwand anzuheben.

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Publikationen

Veranstaltungen

Veranstaltungen vom 2. März 2020, 14:00 Uhr bis 3. März 2020, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 2209/20

Kinder und Jugendliche in Fremdunterbringung – Einbeziehung der Eltern


Werden Kinder und Jugendliche außerhalb des Elternhauses in einer Pflegefamilie oder einer stationären Einrichtung untergebracht, so stellt die Zusammenarbeit mit den leiblichen Eltern häufig eine besondere Herausforderung dar. Fachkräfte sehen sich mit der Anforderung konfrontiert, Eltern angemessen am Hilfeplanverfahren zu beteiligen, ihre Erziehungsfähigkeiten zu unterstützen und Rückführungsperspektiven zu erarbeiten. Ist dies nicht möglich, sollen sie eine verlässliche Perspektivplanung für die betroffenen Kinder und Jugendlichen gewährleisten und die Eltern ggf. in ihrer neuen Rolle als Eltern eines dauerhaft fremduntergebrachten Kindes begleiten und dabei stets das Wohl des Kindes im Blick behalten.

Die Veranstaltung greift den aktuellen bundesweiten Diskussionsstand, auch vor dem Hintergrund geplanter Gesetzesänderungen, auf und trägt mit der Vorstellung gelungener Beispiele zur Unterstützung der Fachpraxis bei.

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Veranstaltungen vom 27. April 2020, 14:00 Uhr bis 29. April 2020, 13:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 2210/20

Forum berufliche und soziale Integration junger Menschen


Zwischen dem Übergang von der Schule in einen Beruf liegen idealtypisch höchstens die Sommerferien. Die Voraussetzungen hierzu erscheinen recht gut: Der Fachkräftemangel ist nicht zu bestreiten und die Jugendarbeitslosigkeit liegt in Deutschland relativ konstant bei 5 Prozent. Jungen Menschen scheinen buchstäblich grenzenlose Möglichkeiten offenzustehen. Dennoch glückt dieser Übergang nicht immer reibungslos. Schulabbrüche sind deutschlandweit in unterschiedlichen Quoten zu beklagen, die Spaltung und Passungsprobleme des Ausbildungsmarkts spitzen sich zu, junge Menschen mäandern ohne echte Berufsorientierung auf der Suche nach dem „besten Job“, hängen im sog. Übergangssystem fest und Ausbildungsabbrüche steigen.

Im Idealfall werden junge Menschen ohne Verzweckung als sich selbst- ständig entwickelnde und aktiv gestaltende Subjekte wahrgenommen bzw. erhalten Unterstützung, um sich zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit im Sinne der Kinder- und Jugendhilfe zu entfalten. Was sind hier die aktuellen Entwicklungen?

Mit dem Kinder- und Jugendhilferecht und den Möglichkeiten der Arbeitsförderung werden junge Menschen bei der beruflichen und sozialen Integration unterstützt. Das Zusammenspiel der drei dahinter stehenden Sozialgesetzbücher wird in Jugendberufsagenturen ausgefeilt. § 16 h Abs. 3 SGB II gibt die Möglichkeit aber auch den Auftrag, sich mit der öffentlichen Jugendhilfe abzustimmen. Liegt hier eine Möglichkeit für die Jugendsozialarbeit? Wie geht die Arbeitsförderung damit um?

Das Forum informiert über erfolgversprechende Wege zur Unterstützung der beruflichen und sozialen Integration junger Menschen und bietet Gelegenheit zum Wissens- und Erfahrungsaustausch.

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Veranstaltungen vom 18. Mai 2020, 14:00 Uhr | Veranstaltungsnummer: F 2282/20

Leistungen für Familien - Informationen erhöhen, Zugang erleichtern!


Aktuell stehen Familien über 150 verschiedene ehe- und familienpolitische Leistungen des Bundes und weitere Förderungen und Leistungen der Länder und Kommunen zur Verfügung. Diese Leistungen können dazu beitragen, größere (finanzielle) Belastungen für Familien abzufedern und z.B. die negativen Auswirkungen von Kinderarmut auszugleichen. Die Evaluation familienpolitischer Leistungen hat bereits gezeigt, dass das stark ausdifferenzierte Leistungsspektrum in der Bevölkerung in Teilen nur wenig bekannt ist. Leistungen werden nicht in Anspruch genommen, weil Familien für ihre Ansprüche nicht sensibilisiert sind oder Zugangshürden (komplizierte Antragsverfahren) nicht überwinden können. Vor diesem Hintergrund fordern verschiedene Akteure seit längerem einen stärker zentralisierten, einfacheren Zugang zu Leistungen, z.B. sollen Hürden durch einen zentralisierten und/oder digitalen Zugang zu Informationen und Anträgen überwunden werden. Auf einer Fachtagung sollen unterschiedliche bisher bekannte Konzepte vorgestellt und vergleichend diskutiert werden. Wie kann die Information über Leistungsberechtigung und der Zugang zu Leistungen vereinfacht werden? Wann bieten sich digitale Lösungen an, welche Grenzen haben diese (geht der Kontakt zu den Familien verloren)? Auf der Veranstaltung werden „best practice“-Modelle vorgestellt und diskutiert.

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