2018

19.09.2018 – Pressemitteilung: Kinder bleiben Kinder – egal woher sie kommen

Bild von Kindern vor einer Weltkugel

Anlässlich des diesjährigen Weltkindertages am 20. September fordert der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., auch Flüchtlingskinder vor allem als Kinder zu behandeln und ihnen umfassenden Schutz und uneingeschränkten Zugang zu Bildung zu gewähren.

Berlin – „Wir verfolgen mit Sorge die Situation von Kindern und Jugendlichen in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge“, sagt Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. „Diese jungen Menschen werden in staatlichem Auftrag mit ihren Familien untergebracht und betreut. Dabei dürfen Kinderschutz und Kinderrechte nicht auf der Strecke bleiben.“

Der Deutsche Verein fordert daher Regelungen und Schutzkonzepte für Kinder und Jugendliche in Aufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften. Außerdem mahnt er einen uneingeschränkten Zugang zu Bildung an, unabhängig vom Aufenthaltsstatus als eines der zentralen Kinderrechte und Schlüssel für eine langfristige Entwicklung und Integration. „Leider geraten in der gegenwärtigen nicht immer sachlichen Debatte diese Rechte junger Menschen leicht aus dem Blickfeld“, sagt Löher.

Pressemitteilung "Kinder bleiben Kinder – egal woher sie kommen" im pdf-Format [PDF, 140 KB]

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.



Foto:pixabay.de

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