2018

11.07.2018 – Inklusive Sozialräume sind eine Bereicherung für alle – „InitiativeSozialrauminklusiv“ mit Auftaktveranstaltung in Essen gestartet

Foto von den Podiumsteilnehmern der Sozialkonferenz

Am 11. Juli fand die Auftaktveranstaltung der „InitiativeSozialrauminklusiv“ (ISi) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit rund 120 Teilnehmenden in Essen statt.

Die bundesweite Initiative soll Bewusstsein schaffen für die Entwicklungspotentiale eines inklusiven Sozialraums in der gesamten Stadt- und Regionalentwicklung, mit dem Bund, Länder und Kommunen sowie weitere staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure zusammengebracht werden. Vorstand Michael Löher setzte einige Schwerpunkte im Rahmen der Podiumsdiskussion.

Als Voraussetzung für inklusive Sozialräume nannte er u.a. Barrierefreiheit, Konsequente Ressourcenorientierung sowie die Überwindung starrer Fachbereichs-/ Leistungsbereichsgrenzen, eine integrierte Planung, qualifizierte Mitarbeiter/innne in den Verwaltungen und starke Netzwerke. Sein Appell: „Die Schaffung inklusiver Sozialräume ist als Aufforderung an uns alle zu verstehen. Wir – die Akteure des Sozialen – sind in der Verantwortung, in unseren jeweiligen Arbeitsbereichen einen Beitrag dazu zu leisten, dass gleichberechtige Teilhabechancen geschaffen werden. Das können wir nur gemeinsam: Im Zusammenwirken von Kommunen, staatlichen Institutionen, freier Wohlfahrt und der vielen zivilgesellschaftlich engagierten Bürgerinnen und Bürger und unter Einbeziehung der Betroffenen - denn inklusive Sozialräume sind eine Bereicherung für alle.“

Der Deutsche Verein beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit dem Thema inklusiver Sozialraum. Er hat dazu neben Eckpunkten zahlreiche Publikationen veröffentlicht und Veranstaltungen durchgeführt, u.a. auf den alle drei bis vier Jahre stattfindenden Deutschen Fürsorgetagen.

Der kommende 82. Deutsche Fürsorgetag findet vom 10. – 12. Mai 2022 in Essen statt.


Foto: Beigeordneter Peter Renzel, Stadt Essen; Parlamentarische Staatssekretärin Kerstin Griese, Bundesministerium für Arbeit und Soziales; Valentin Aichele, Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention; Stefan Hahn, Deutscher Städtetag; Renate Falk, Sozialverband Deutschland e. V. und Vanessa Ahuja, Bundesministerium für Arbeit und Soziales

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