2017

15.11.2017 – Pressemitteilung: Zusammenhalt stärken – Vielfalt gestalten

Sich schnell verändernde Gesellschaften sind in besonderer Weise auf sozialen Zusammenhalt und Solidarität angewiesen, um Toleranz und Vielfalt leben zu können.

Berlin – „Wir leben in einer Zeit tiefgreifender sozialer Umbrüche, die bei vielen Menschen Verunsicherung und Unruhe hervorrufen. Jeder Einzelne, aber auch das Gemeinwesen und unsere sozialstaatlichen Strukturen insgesamt sind gefordert“, sagt Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Eine offene, in schneller Veränderung begriffene und weniger verbindlich erscheinende Gesellschaft brauche sozialen Zusammenhalt und gelebte Vielfalt. „Sozialer Zusammenhalt lässt sich aber nicht staatlich verordnen. Die Bedingungen dafür müssen immer wieder neu ausgehandelt werden“, so Löher weiter.

Mit dem 81. Deutschen Fürsorgetag, der vom 15. - 18. Mai 2018 in Stuttgart stattfindet, will der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. dazu einen breiten Diskurs führen. Unter dem Motto „Zusammenhalt stärken – Vielfalt gestalten“ treffen sich rund 2.000 Akteure aus Sozialpolitik, Sozialrecht und der Sozialen Arbeit, um u.a. über moderne und zukunftsfeste Sozialsicherungssysteme, Integration und Inklusion zu diskutieren. Mehr Informationen unter www.deutscher-fuersorgetag.de

Pressemitteilung "Zusammenhalt stärken – Vielfalt gestalten" im PDF-Format [PDF, 150 KB]

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer, der privatgewerblichen Anbieter sozialer Dienste und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der Sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der
Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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