2017

05.05.2017 – Pressemitteilung: Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen: Barrierefreiheit ist Gewinn für alle

Foto von einem Schild barrierefreier Zugang

Wirkungsvolle und gleichberechtigte Teilhabe setzt umfängliche Barrierefreiheit voraus.

Berlin – Aus Sicht des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. muss in vielen Bereichen die Barrierefreiheit weiter ausgebaut werden. Dies umfasst u.a. barrierefreies Wohnen, Tourismus, Gastgewerbe, Zugang zu Arztpraxen und anderen Einrichtungen der medizinischen Versorgung, Personennah- und -fernverkehr und Zugang zu kulturellen Veranstaltungen. Dass dieser noch immer stark bestehende Bedarf gedeckt wird, sei nicht nur staatliche Aufgabe. Auch private Akteure sollten in die Pflicht genommen werden, Barrierefreiheit umzusetzen.

„Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sowie ein inklusiver Sozialraum sind eine Bereicherung für alle Bürgerinnen und Bürger. Jede und jeder kann sich gewinnbringend für alle in die Gesellschaft einbringen“, sagt Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. „Das diesjährige Motto des Protesttages, Wir gestalten unsere Stadt. Einfach machen – für alle‘ bringt das treffend auf den Punkt.“

Der Deutsche Verein hat bereits 2011 Eckpunkte für einen inklusiven Sozialraum veröffentlicht. Das Papier ist erhältlich unter: https://www.deutscher-verein.de/de/uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2011/dv-35-11-sozialraum.pdf

Die Pressemitteilung im Pdf-Format finden Sie hier [PDF, 100 KB] .


Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer, der privatgewerblichen Anbieter sozialer Dienste und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der Sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation. Der Deutsche Verein wird gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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